Das Wichtigste in Kürze
  • Das 0w40-Öl weist durch seine SAE-Klasse optimale Fließeigenschaften sowohl bei kalten Temperaturen (bis zu -40 °C) als auch bei Motortemperatur (etwa 100 °C) auf. Bei Motorölen gilt es, besonders die Viskositätsklasse (SAE), die Herstellerangaben und die Spezifikationen zu beachten.

Motoroel-0w40-Test

1. Warum müssen Sie Öl nachfüllen?

Da der Ölstand eine wichtige Eigenschaft für den Erhalt Ihres Motors ist, muss dieser regelmäßig kontrolliert werden. Besonders vor langen Fahrten wie beispielsweise einem anstehenden Urlaub gilt es, den Ölstand zu überprüfen.
Wie viel Öl Sie nachfüllen müssen, hängt von dem aktuellen Ölstand ab. Hierbei sollte dieser zwischen dem Minimum- und dem Maximum-Bereich liegen. Fällt auf, dass sich Ihr Ölstand unterhalb der Minimum-Markierung befindet, sollten Sie dringend Öl nachfüllen, um Schäden an Ihrem Motor zu vermeiden.

Hinweis: Sie sollten immer ein für Ihr Fahrzeug geeignetes Motoröl einfüllen. Wenn Sie 0w40-Motoröl kaufen, sollten Sie auf die Angaben der SAE Klasse, Freigaben und Spezifikationen achten. Für welches Auto das 0w40-Motorenöl geeignet ist, können Sie Ihrem Fahrzeughandbuch entnehmen.

Ist Ihr Fahrzeug für die 0w40-Ölklasse geeignet, finden Sie in unserem 0w40-Motoröl-Vergleich eine Übersicht der besten 0w40-Motoröle. Welches der Öle das beste für Ihren Gebrauch ist, müssen Sie in einem persönlichen 0w40-Motoröl-Test festlegen.

Motoröl ist essenziell für den Schutz Ihres Motors. Neben dem Schmieren der beweglichen Teile sorgt es durch seine reinigende Wirkung dafür, dass Verbrennungsrückstände wie Ruß und Asche aufgenommen werden. Zudem mindert es die entstehende Reibung und schützt damit vor Verschleiß und Korrosion.

Hinweis: Es empfiehlt sich daher, regelmäßig (etwa alle 1.000 km) den Ölstand zu kontrollieren.

Je nach Herstellerangaben variieren die Intervalle für einen vollständigen Ölwechsel. Oftmals finden sich Angaben zwischen 15.000 und 30.000 km oder 1 – 2 Jahre. Welches Ölwechselintervall für Ihr Fahrzeug das richtige ist, entnehmen Sie Ihrem Servicebuch.

2. Was sagen 0w40-Motoröl-Tests im Internet zum Hochleistungsmotorenöl?

Die Eigenschaft des Hochleistungsmotoröls zeigt bei niedrigen Temperaturen ein gutes Fließverhalten. Das 0w40-Motorenöl fließt schneller in alle Bereiche und sorgt für einen besseren Kaltstart als herkömmliche Öle. Auch bei hohen Temperaturen zeigt es optimale Fließeigenschaften, indem es nicht zu dünnflüssig wird. Damit ist Hochleistungsöl im Allgemeinen temperaturstabiler als normale Öle und findet daher häufig im Motorsport Verwendung.

3. Dürfen Sie unterschiedliche Motoröle miteinander mischen?

Handelt es sich bei dem Unterschied darum, ob das Öl mineralisch oder synthetisch (auch 0w40-vollsynthetisch) ist, sollte ein Vermischen kein Problem sein. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass beide Öle für den vorgeschriebenen Motortyp geeignet sind. Sprich: Beide Öle sollten für den Diesel- oder Benzin-Motor qualifiziert sein. Ob das 0w40-Motoröl für Benzin- und Dieselmotor geeignet ist, können Sie unserem 0w40-Motoröl-Vergleich entnehmen.

In diversen 0w40-Motoröl-Tests im Internet stellt sich heraus, dass ebenfalls unterschiedlichen Marken wie das 0w40-Motoröl von Rowe, Liqui Moly oder Mobil 1 problemlos vermischt werden können. Dies gilt jedoch nur, solange die Freigaben und Spezifikationen denen Ihres Fahrzeuges entsprechen.

Sofern es der Hersteller erlaubt, ist ein Mischen der unterschiedlichen Viskositätsklassen möglich. Beispielsweise ein 0w40-Öl mit einem 0w20-Motoröl. Allerdings werden dann nicht mehr alle Eigenschaften des Öls gewährleistet, daher bietet sich es sich an, einen vollständigen Ölwechsel durchzuführen. Gleichermaßen verhält es sich beim Mischen eines 0w40-Motoröls mit Longlife-Eigenschaft mit einem herkömmlichen Öl. Denken Sie daran, die Herstellerangaben zu beachten!

Wichtig: niemals ein 2-Takt-Öl mit einem 4-Takt-Öl mischen!

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Motoröl 0w40 Tests: