Das Wichtigste in Kürze
  • Ein mobiles EKG-Gerät ist ein transportables EKG-Herz-Gerät, das leicht, praktisch, komfortabel und einfach zu bedienen sein sollte. Technikaffinen Nutzern ist die Kompatibilität des Hilfsmittels zu Smartphone und iPhone sehr wichtig.
  • Diese Hilfsmittel können als mobiles Langzeit-EKG-Gerät für zuhause genutzt werden. Alternativ können Sie sich ein mobiles EKG-Herz-Gerät für zuhause anschaffen, um Ihre eigene Herzaktivität kontinuierlich unter Kontrolle zu haben.
  • Mobile Langzeit-EKG-Geräte können gute Messwerte erreichen, wenn Sie den Anweisungen in der Bedienungsanleitung folgen. Ein mobiles EKG ist sinnvoll nach einer Herzerkrankung oder wenn der Verdacht besteht, dass Ihr Herz nicht voll leistungsfähig ist.

mobiles ekg-gerät test
Der Deutsche Herzbericht verkündete eine besorgniserregende und eine positive Nachricht gleichermaßen: Herzerkrankungen zählen nach wie vor zu den häufigsten Gründen für einen Krankenhausaufenthalt. Allerdings haben Betroffene immer häufiger die Chance, eine Herzerkrankung zu überleben bzw. mit eben dieser zu leben. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass zwischen den Jahren 1990 und 2014 ein Rückgang von über 20 Prozent mit Blick auf die Sterberate verzeichnet werden konnte.

Der Blick auf das Herz und eine bessere Versorgung wird diesem Organ allerdings nicht nur in Kliniken und bei Ärzten zuteil, sondern auch zuhause. Heute haben Ihr Arzt oder Sie selbst die Möglichkeit, die Aktivität Ihres Herzens auch zuhause zu überwachen. Möglich wird das mittlerweile ganz einfach mithilfe eines mobilen EKG-Geräts. Unser Vergleich zeigt Ihnen Modelle, die weniger als 30 Gramm Eigengewicht auf die Waage bringen, dafür aber technisch erste Klasse sind und sogar die Auswertung der EKG-Messwerte auf dem Smartphone oder dem iPhone ermöglichen.

1. Wird ein EKG durchgeführt, um die Herzaktivität zu überprüfen?

So funktioniert ein EKG

Durch die Elektroden an Ihrem Körper wird die elektrische Spannung an der Körperoberfläche gemessen, die im Sinusknoten des Herzens entsteht. Dieser ist für die Aktivität des Herzens zuständig. Die Spannung wird aufgezeichnet und in Kurven sichtbar. So lassen sich Unregelmäßigkeiten gut erkennen. Die Elektroden werden an verschiedenen Stellen des Körpers befestigt – am Bein, am Arm und an der Brust.

Wahrscheinlich mussten Sie bei Ihrem Arzt auch schon einmal im Rahmen einer Untersuchung ein sogenanntes EKG schreiben lassen. Die Abkürzung EKG steht für Elektrokardiogramm und ist eine Untersuchung des Herzens bzw. genauer gesagt des Herzrhythmus. Hierbei wird die Herzaktivität gemessen. Mit Elektroden, die man an verschiedenen Stellen Ihres Körpers befestigt, wird die Herzaktion in Kurven aufgezeichnet. So kann Ihr Arzt erkennen, wie gut Ihr Herz funktioniert oder ob es eventuelle Unregelmäßigkeiten gibt. Das wiederum kann der Arzt anhand unregelmäßig gezeichneter Kurven ablesen.

In aller Regel entscheidet Ihr Arzt, wann es sinnvoll ist, ein EKG schreiben zu lassen. Bei Erkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder einem Herzinfarkt, aber auch bei Verdacht auf eine Herzerkrankung kommt es zum Einsatz. Bei Herzrhythmusstörungen oder auch bei Vorhofflimmern wird es ebenfalls genutzt, um eine Diagnose zu stellen. Bitte beachten Sie, dass ein mobiles EKG-Gerät und dessen Messung den Arztbesuch nicht ersetzen können.

2. Entscheidet auch der Arzt, welcher EKG-Typ passt?

Ihr Arzt ordnet nicht nur an, dass ein EKG geschrieben werden soll, sondern entscheidet auch darüber, welche Kategorie von EKG nötig ist, um Ihr Herz überprüfen zu können. Unterschieden wird in drei verschiedene EKG-Arten: in ein Ruhe-EKG, ein Belastungs-EKG und ein Langzeit-EKG.

2.1. Das Ruhe-EKG misst die Herzaktivität im Ruhemodus

Das Ruhe-EKG wird beim Patienten in liegender Position und in Ruhe, das heißt, wenn der Patient entspannt ist, ausgeführt. So kann die Herzleistung im Ruhemodus gemessen werden.

Vorteile des Ruhe-EKGs Nachteile des Ruhe-EKGs
+ nicht aufwendig

+ leicht von jedem Arzt durchführbar

- Leistungsfähigkeit nur schwer einschätzbar

- Herzkrankheiten nur schwer erkennbar, da sie oft unter Belastung auftreten

2.2. Das Belastungs-EKG misst die Herzaktivität beim Radfahren oder Joggen

Beim Belastungs-EKG befestigt der Arzt die Elektroden an den Extremitäten und der Brust und misst die Herzaktivität, während sich der Patient z. B. auf dem Laufband oder einem Fahrradergometer befindet und sich körperlich betätigt. Gegebenenfalls legt er Ihnen vor der Untersuchung auch einen sogenannten Elektrodengurt an. So können verschiedene Aktivitäten simuliert werden.

Vorteile des Belastungs-EKGs Nachteile des Belastungs-EKGs
+ gute Diagnosemöglichkeit von Herzkrankheiten, die unter Belastung sichtbar werden

+ gute Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Herzens möglich

- sehr anstrengend

- nicht möglich bei Gelenkerkrankungen und sehr hohem Blutdruck

Achtung: Das Belastungs-EKG darf bei Erkrankungen wie einer Herzmuskelentzündung oder bei anderen schweren Herzerkrankungen nicht durchgeführt werden. Dies wäre viel zu belastend für ein schwer krankes Herz.

2.3. Das Langzeit-EKG dokumentiert die Herztätigkeit 24 Stunden oder länger

Eine Sonderform ist das Langzeit-EKG, das in der medizinischen Praxis auch als 24-Stunden-EKG bezeichnet wird. Dabei wird ein mobiles EKG-Gerät über 24 Stunden oder länger am Patienten befestigt. Der Patient trägt dieses bei seinen alltäglichen Aktivitäten am Körper und es zeichnet die Herzaktivität über den ganzen Zeitraum auf. So kann der Arzt die Herztätigkeit über eine längere Zeit beurteilen. Dokumentiert werden die Herzaktivitäten dann sowohl beim Schlafen, beim Yoga als auch beim Sport.

Vorteile des Langzeit-EKGs Nachteile des Langzeit-EKGs
+ gute Beobachtungsmöglichkeit über einen längeren Zeitraum hinweg

+ kurze Rhythmusstörungen können aufgezeichnet werden

+ geeignet als Therapieüberwachung oder Kontrolle nach dem Einsetzen eines Herzschrittmachers oder Defibrillators

- Gerät muss mindestens 24 Stunden am Körper getragen werden

- Duschen ist nicht möglich

- Messfehler sind durch die Benutzung von elektrischen und/oder vibrierenden Geräten möglich

Fazit von Vergleich.org: Der Unterschied zwischen dem mobilen Gerät und den Geräten, wie Sie sie in einer Praxis oder im Krankenhaus finden, ist die Größe der Geräte. Stationäre EKG-Geräte, die für das Ruhe- und das Belastungs-EKG gut geeignet sind, sind deutlich größer und haben meist einen mächtigen Monitor, der dem Arzt die Aufzeichnung zeigt.

Die Modelle unseres Mobile-EKG-Geräte-Vergleichs 2020 sind für das Langzeit-EKG geeignet, da Sie dieses Gerät mit sich herumtragen müssen, um valide Messergebnisse zu erhalten. Kleinere EKG-Geräte als beim Arzt oder im Krankenhaus finden im Rettungsdienst Anwendung.

EKG-Geräte, die wenig Platz brauchen, sind für den Rettungsdienst gut geeignet, da im Rettungswagen nur wenig Platz vorhanden ist. Auch ein mobiles Gerät mit direkter Verbindung zum Krankenhaus gehört schon bei vielen zur Standardausrüstung. So können die Daten des Patienten sofort an den weiterbehandelnden Arzt gesendet werden.

3. Kaufberatung: Sind Technik, Gewicht und Größe bei der Wahl eines mobilen EKG-Geräts entscheidende Parameter?

24-Stunden-ekg

Mobile EKG-Geräte sind besonders gut als Langzeit-EKG-Geräte geeignet, denn sie sind leicht und handlich. Moderne Modelle verzichten auf die Elektroden-Aufkleber.

Mobile EKG-Geräte können vom Arzt verordnet oder durch Sie in Eigenregie angeschafft werden, um die eigenen Werte kontinuierlich unter Kontrolle zu haben. Mobile EKG-Geräte zu leihen oder gar gebraucht anzuschaffen, empfehlen wir Ihnen nicht. Können Sie kein mobiles EKG-Gerät kaufen, weil das Budget knapp ist und die Krankenkasse kein Gerät bezahlt, suchen Sie nach einem günstigen mobilen EKG-Gerät (beispielsweise von Lidl).

Mobile EKG-Geräte werden beispielsweise vom Medizintechnikhersteller Beurer zur Selbstkontrolle für zu Hause und unterwegs entwickelt. Viele dieser Geräte können Sie ganz einfach über einen integrierten USB-Anschluss an den PC anschließen und so die Daten auslesen. An den größeren Geräten ist ein Monitor vorhanden, auf dem sich die Herzleistung direkt ablesen lässt.

Moderne mobile EKG-Geräte müssen Sie übrigens lediglich in der Hand tragen – und nicht mehr umständlich das EKG ankleben. Zum Anlegen des EKGs brauchen Sie keine Kontaktmittel mehr, sondern die Geräte werden einfach an die verschiedenen sogenannten Ableitungen (Herz, Extremitäten) gehalten und schon beginnt die Messung. Damit ist streng genommen auch kein Langzeit-EKG möglich, sondern nur eine regelmäßige Kontrolle Ihrer Werte zuhause und in Eigenregie.

Bei der Wahl eines mobilen EKG-Geräts für den Hausgebrauch sollten Sie auf diese Werte achten:

3.1. Unterschieden wird in 1-Kanal-, 3-Kanal- und 12-Kanal-Geräte

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Ein mobiles EKG-Gerät mit 12 Kanälen wartet mit den meisten Funktionen auf und sichert die Überwachung Ihres Herzens sowohl in Ruhe als auch unter sportlicher Belastung ab.

Das mobile Einkanal-EKG-Gerät ist die kleinste Ausführung mit Blick auf die Kanäle des Geräts. Es ist für Messungen über einige Tage geeignet. Allerdings sind die Messdaten weniger aussagekräftig, da die Messung meist ungenauer ausfällt. Einkanal-EKG-Geräte messen die Herzfrequenz, indem das Gerät die Haut berührt. Elektroden werden bei diesen Geräten nicht verwendet. Das macht diese Typen besonders praktisch für eine rasche Zwischendurch-Messung unterwegs – zumindest um eine Tendenz der Messwerte zu erhalten.

Bei einem mobilen EKG-Gerät mit drei Kanälen werden drei Elektroden an den Extremitäten befestigt. So können die Aktivitäten der Herzströme in Kurven im Verlauf angezeigt werden. Allerdings stehen bei diesem Gerät nur die Ableitungssysteme nach Einthoven, Goldberger und Wilson (die Entdecker dieser Untersuchungsmethode) zur Verfügung. Einthoven und Goldberger fokussierten sich auf die Extremitäten als Ort der Ableitung; bei Wilson hingegen stand die Brustableitung im Fokus.

Bei einem mobilen EKG-Gerät mit 12 Kanälen können alle Herzaktivitäten gemessen werden. Es werden mehrere Elektroden an den verschiedenen Ableitungen befestigt und sowohl zum Ruhe- als auch Belastungs-EKGs verwendet.

Tipp von Vergleich.org: Planen Sie, langfristig Ihre Herzaktivitäten zu überwachen, ist das 12-Kanal-Gerät das beste mobile EKG-Gerät. Es wartet mit den meisten Funktionen auf.

3.2. Messgeschwindigkeit, Messintervall, Speicherkapazität und Schnittstellen sind entscheidende technische Parameter

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Wer technikaffin ist, sollte auf ein mobiles EKG-Gerät setzen, das via Bluetooth die Daten direkt aufs Handy schickt.

Die Messgeschwindigkeit schlägt sich direkt auf den Komfort nieder. Braucht das Gerät nur zehn Sekunden, um eine valide Messung durchzuführen, schränkt Sie das natürlich weniger ein als ein Gerät, das 30 Sekunden braucht.

Beim Messintervall sollten Sie auf Flexibilität achten. Geben die Hersteller an, dass die Messung „bei Bedarf“ erfolgt, birgt das Vor- und Nachteile gleichermaßen. Zum einen ist es gut, weil Sie jederzeit eine Messung durchführen können, zum anderen können Sie dies auch leicht vergessen.

Bezüglich der Speicherkapazität sollten Sie auf ein Gerät mit großem Speicher setzen. Geben die Hersteller an, dass das Gerät 1.200 Messungen aufzeichnet oder alternativ zehn Stunden im Dauerbetrieb aktiv sein kann, bietet Ihnen das die Möglichkeit, das Gerät für längerfristige Aufzeichnungen zu nutzen, ähnlich wie beim Langzeit-EKG.

Wer technikaffin ist und ohnehin bereits die eine oder andere App nutzt, um Dinge des täglichen Lebens technisch unterstützt zu absolvieren, ist mit einem mobilen EKG-Gerät gut beraten, das via Bluetooth-Schnittstelle die Messwerte aufs Handy überträgt. Das macht auch einen zu kleinen Speicher wieder wett, weil die Daten direkt auf dem Smartphone ankommen. Ein mobiles EKG-Gerät mit Bluetooth wird vor eben diesem Hintergrund häufig zum Mobile-EKG-Geräte-Testsieger gekürt.

Tipp für Technik-Fans: Einige Hersteller haben bereits eigene Apps kreiert und punkten damit in diversen mobilen EKG-Geräte-Tests. Andere setzen auf eine solide USB-Schnittstelle, die es ermöglicht, die Messwerte auf den Computer zu übertragen. Sollen die Messwerte übers Handy ausgelesen werden, ist es wichtig, das mobile EKG auf Smartphone- bzw. iPhone-Tauglichkeit zu testen.

3.3. Größe, Gewicht und Betriebsart sind entscheidend für den Begleiter im Alltag

ekg gerät für praxis

Ein mobiles EKG-Gerät mit Netzteil ist eher kontraproduktiv, denn: Es erfüllt nicht den Zweck, überall unterwegs genutzt werden zu können.

Möchten Sie das mobile EKG-Gerät als Langzeit-EKG einsetzen, achten Sie idealerweise auf die Größe und das Gewicht des Geräts. Geräte, die gerade einmal 20 bis 30 Gramm auf die Waage bringen, empfehlen wir Ihnen für eben diesen Einsatzzweck. Diese Fliegengewichte der mobilen EKG-Geräte werden Sie nicht groß belasten, auch nicht, wenn Sie unterwegs sind.

Idealerweise ist das Gerät so klein, dass es leicht in der Tasche Platz findet, aber Achtung: Sie sollten auf dem Display durchaus noch etwas lesen können. Denken Sie bei der Wahl eines mobilen EKG-Geräts auch daran, dass Sie vielleicht eine Sehbeeinträchtigung haben – und nicht immer Ihre Brille griffbereit ist.

Alle Modelle des Vergleichs werden entweder mit Akku, Batterie oder Netzteil betrieben. Bedenken Sie, dass ein reiner Netzteil-Betrieb eine vergleichsweise unflexible Lösung darstellt. Akkus hingegen sind komfortabel, weil sie benutzt werden und nach dem Laden erneut wiederverwendet werden können.

3.4. Bedienbarkeit und die Übersichtlichkeit des Displays sorgen für Komfort

ekg kurve

Das Display eines mobilen EKG-Gerätes zeigt den Herzschlag und die Herzfrequenz an. Außerdem werden der Akkustand und auch die Uhrzeit dokumentiert. Auch bereits archivierte Messungen können bei manchen Modellen über das Display wieder aufgerufen werden. Mit verschiedenen Symbolen zeigt Ihnen das Gerät an, ob der Messwert in Ordnung war oder ob die Herzfrequenz eher zu hoch oder zu niedrig ausgefallen ist. Diese Symbole variieren bei den verschiedenen Herstellern und sind in den Anleitungen zur Bedienung abzulesen.

Tipp von Vergleich.org: Sind Sie selbst weniger technikaffin oder suchen Sie nach einem mobilen EKG-Gerät für eine ältere Person, ist ein Gerät gut geeignet, das übersichtliche Bedienfunktionen hat. Von der Firma Breuer gibt es beispielsweise ein mobiles Gerät, das sich nur über einen Knopf bedienen lässt. Das hilft dabei, Bedienfehler zu vermeiden.

4. Fragen und Antworten rund um mobile EKG-Geräte

  • Gibt es Modelle mit Zusatzfunktionen?

    Durchaus. Es gibt Modelle, oft vom Marktführer Beurer, die über die Funktion verfügen, den Blutdruck oder gar den Blutzucker messen zu können.
  • Werden mobile EKG-Geräte von der Krankenkasse bezahlt?

    Einige Krankenkassen, wie beispielsweise die BKK Mobile Oil, übernehmen die Kosten eines mobilen EKG-Gerätes. Voraussetzung sind entsprechend diagnostizierte Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen. Außerdem muss Ihr behandelnder Arzt an das Programm der Krankenkasse angeschlossen sein. Fragen Sie direkt bei Ihrer Kasse nach, ob eventuell auch dort ein solches Programm zur Verfügung steht. Bitte beachten Sie, dass ein mobiles EKG-Gerät und dessen Messung den Arztbesuch nicht ersetzen können.
  • Welche Hersteller und Marken sind für mobile EKG-Geräte bekannt?

    Wie bereits erwähnt ist dies der Markenhersteller Beurer. Das beliebteste Modell ist das mobile EKG-Gerät Beurer ME 90. Dieses schickt die Messdaten via Bluetooth weiter. Doch auch das Beurer ME 80 schneidet in Tests von mobilen EKG-Geräten im Internet gut ab. Eine weitere bekannte Marke am Markt ist der Hersteller Sanitas. Ein mit Beurer vergleichbares Produkt ist das Modell SME 85 von Sanitas. Cardio 24, Davita, MedNovis, MedX5 und Pulox sind andere namhafte Hersteller in diesem Sektor. Geräte von Biocare sind eher als mobile EKG-Geräte in Krankenhäusern und Praxen gedacht.
  • Hat die Stiftung Warentest einen Mobile-EKG-Geräte-Test durchgeführt?

    Nein. Aber die Stiftung Warentest hat Werte veröffentlicht, die mit Blick auf EKG-Kurve, Ableitungen und Auswertungen als hilfreiches Nachschlagewerk dienen können. Ein gesundes Herz schlägt demnach etwa 60 bis 90 Mal in der Minute. Bei Aufregung schlägt es schneller; bei Sportlern liegt der Herzrhythmus zwischen 40 und 60 Schlägen pro Minute. Zur Gefahr werden Herzrhythmusstörungen erst, wenn das Herz unter 50 Schlägen pro Minute oder über 180 Schlägen pro Minute klopft.