Azo ist seit 2025 im Redaktionsteam von Vergleich.org und unterstützt uns beim Thema Sport. Er ist ausgebildeter Sport- und Fitnesskaufmann und arbeitet seit vielen Jahren als selbstständiger Personal Trainer, Fitnesscoach und Studiobetreiber. Dabei legt er Wert auf kontinuierliche Weiterbildungen im Bereich Trainingslehre, Sportwissenschaft, Athletiktraining und Gerätekompetenz. Zusätzlich ist Azo aktiver Wettkampfsportler (u. a. HYROX, Functional Fitness, Lauf- und Triathlonevents) und testet Trainingsmethoden, Geräte und Produkte selbst im Alltag und im Coaching.
Als Ausgleich geht Azo gern in die Natur oder ins Kino, um abzuschalten.
Mit einer Laufuhr können Sie Läufe, Spaziergänge oder andere Sportarten aufzeichnen. Die Geräte erfassen Tempo, Distanz, Herzfrequenz, Trainingszeit und Schritte. Viele Modelle eignen sich sowohl für Indoor- als auch Outdoor-Training. Sie ist aber auch eine gute Alltagsuhr. Je nach Ausstattung und Hersteller liegt die Preisspanne in der Regel zwischen 50 und 350 Euro.
So wurde getestet
In unserem Laufuhr-Test bewerten wir die Verarbeitungsqualität, die Optik, die Bedienbarkeit sowie das Armband und den Tragekomfort. Im praktischen Einsatz prüfen wir unter anderem die Menüführung, das Display und die Nutzung beim Lauftraining. Eine gute Laufuhr sollte sich intuitiv bedienen lassen und die wesentlichen Funktionen für das Training bereitstellen, darunter Schrittzählung, Herzfrequenzmessung und ggf. GPS-Unterstützung.
Testsieger
Suunto Race S
382 Bewertungen
Die Suunto Race S ist hochwertig verarbeitet und bietet einen angenehmen Sitz am Handgelenk. Die Bedienung erfolgt über Touch, Tasten und Krone und ist flüssig. Das AMOLED-Display lässt sich drinnen wie draußen gut ablesen. Die Akkulaufzeit reicht bis zu neun Tage im Smartwatch-Modus. Dazu bietet die Uhr Multiband-GPS, Offline-Karten, Trainingsmetriken und strukturierte Auswertungen.
Design-Favorit
Polar Vantage M3
188 Bewertungen
Die Polar Vantage M3 lässt sich komfortabel tragen und ist gut verarbeitet. Die Bedienung der Menüs ist an sich klar, aber das Lauftraining ist weniger intuitiv. Das Display überzeugt uns drinnen und draußen mit einer sehr guten Ablesbarkeit. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu sieben Tagen im Smartwatch-Modus. Für Läufer bietet sie integriertes GPS, Herzfrequenzmessung, umfangreiche Trainingsdaten sowie Schlaf- und Erholungsanalysen.
Einsteiger-Tipp
Garmin Forerunner 55
10597 Bewertungen
Die Garmin Forerunner 55 ist eher einfach verarbeitet und eine recht unauffällige Uhr. Die Bedienung erfolgt ausschließlich über Tasten, ist dafür aber leicht verständlich. Das transflektive Display ist drinnen eher blass und draußen abhängig vom Hintergrund. Die Akkulaufzeit erreicht bis zu 14 Tage im Smartwatch-Modus. Ihnen stehen GPS, Pace, Distanz, Trainingspläne und grundlegende Leistungswerte bei der Laufuhr zur Verfügung.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Suunto Race S
Polar Vantage M3
Garmin Forerunner 55
Kaufratgeber
Fitnesstracker oder Smartwatch – welche Laufuhr passt zu mir?
Laufuhr kaufen – welche Funktionen sollte sie besitzen?
Fragen und Antworten zum Thema Laufuhr
Kommentare
Vergleichstabelle Laufuhr
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Unser Testsieger: Die Suunto Race S ist ein solides Gesamtpaket
Testsieger
Suunto Race S
382 Bewertungen
Die Suunto-Laufuhr kommt in einem länglichen Karton, der sich mit Aufreißstreifen öffnen lässt. Innen wartet eine edle, schwarze Box, die sich aufklappen lässt. Die Uhr hängt sauber im Deckel, anstatt lose im Karton zu liegen. Das Zubehör liegt ordentlich darunter. Mitgeliefert werden:
ein Ladekabel in einer kleinen Box ohne Folie
eine weitere Kartonbox mit einer kleinen, aber dicken Anleitung
ein Get Started Guide für den schnellen Einstieg
Ein zusätzliches Wechselarmband ist nicht dabei, das Armband liegt separat unter der Uhr. Auf dem Display sitzt zudem eine Schutzfolie. Optisch wirkt die Uhr von Suunto sehr gut verarbeitet. Gleichzeitig fühlt sich die Oberfläche so glatt an, dass sie im Alltag empfindlicher sein könnte. Positiv fällt uns direkt die seitliche Krone auf, die eine einfache Bedienung ermöglicht.
Das Armband lässt sich bei der Suunto-Laufuhr leicht installieren.
Die Suunto Race S punktet im Test mit einer einfachen Bedienung
In unserem Laufuhr-Test starten wir mit der Inbetriebnahme der Suunto-Uhr. Zuerst möchten wir herausfinden, wie schnell wir ohne langes Rätseln von “Uhr an” zu “Training läuft” gelangen. Beim Einschalten wird zunächst die Krone getestet, da sie wie der logischste Startpunkt erscheint.
Das Drücken an der Krone führt uns aber nicht direkt zum Ziel, deshalb wechseln wir auf den oberen Knopf und halten ihn länger gedrückt. Die Uhr bootet relativ lange. Danach steuern wir die ersten Schritte über die Krone: Wir drehen sie, um die Sprache zu wählen, und bestätigen über Druck. Anschließend arbeitet die Uhr uns strukturiert durch das Profil: Sprache, Geschlecht, Geburtsdatum und das Einheitensystem.
Dabei prüfen wir im Ablauf, ob Texte sauber auf das Display passen. Genau hier zeigt sich ein Design-Detail: Ein deutsches Wort wird abgeschnitten und rutscht mit dem letzten Buchstaben in eine zweite Zeile. Dies kann irritierend wirken, beeinträchtigt die Nutzung jedoch nicht wesentlich.
Danach stellen wir das Zeitformat ein, tragen 60 kg Gewicht für unseren Probanden ein und legen die Körpergröße mit 1,67 Metern fest. Während der Einstellung vibriert die Uhr bei jedem Schritt.
Wichtig ist im Laufuhr-Test außerdem die Kopplung, weil die Uhr ohne Suunto-App nicht vollständig funktioniert. Wir laden die Suunto-App auf unser Smartphone. Danach erlauben wir Gesundheits- und Standortdaten, lassen das Marketing optional und koppeln dann per Bluetooth.
Die Uhr wird schnell gefunden. Der auf der Uhr angezeigte Code wird ins Smartphone eingegeben, um die Verbindung abzuschließen. Anschließend klicken wir in der App auf “Start” für das Tutorial und prüfen, ob die App logisch aufgebaut ist.
Teilweise wirkt der Ablauf etwas unübersichtlich, da Funktionen wie Netzwerk oder Offline-Karten bereits angezeigt werden, obwohl sie noch nicht genutzt werden können. Trotzdem kommen wir zu den relevanten Einstellungen, denn Widgets lassen sich über die App auswählen und anpassen.
Für die Ablesbarkeit testen wir die Laufuhr von Suunto sowohl drinnen als auch draußen. Im Innenraum wirkt das Display sehr hochauflösend und hell. Draußen reagiert die Helligkeit spürbar automatisch. Die Anzeige bleibt auch bei Sonnenlicht klar.
Bei der Bedienung prüfen wir bewusst, wie schnell sich Sportarten finden lassen und ob die Eingaben über Touch und Krone zusammenpassen. Die Krone macht das Scrollen und Bestätigen angenehm direkt. Auch die Kombination aus zwei Knöpfen plus Krone ist im Ablauf nachvollziehbar, auch wenn die Datenansichten teils sehr voll wirken. Abkürzungen wie “work…” statt “workout” sowie Kürzel wie “tss” oder “tsb” erschweren aber zu Beginn das Verständnis.
Im Outdoor-Test der Laufuhr starten wir ein Lauftraining und beobachten den GPS-Ablauf. Wir warten etwa 30 Sekunden, bis das GPS-Signal steht. Während des Trainings prüfen wir, wie leicht sich Seiten wechseln lassen und wie schnell wir wichtige Werte finden. All das ist problemlos und intuitiv möglich.
Nach dem Suunto-Laufuhr-Test beenden wir die Aktivität, ohne lange suchen zu müssen. Danach schauen wir uns die Zusammenfassung an: Distanz, Herzfrequenzwerte und Kalorien werden uns übersichtlich präsentiert. Die Karten wären nach der App-Synchronisierung und einem Offline-Download zusätzlich nutzbar.
Für die Akkulaufzeit gibt der Hersteller im Smartwatch-Modus bis zu neun Tage an. Bei deaktivierter täglicher Herzfrequenzmessung sogar bis zu 13 Tage. Im Trainingsbetrieb mit Multiband-GNSS sind bis zu 30 Stunden Laufzeit möglich, während stromsparende GNSS-Modi Laufzeiten von bis zu 120 Stunden erlauben.
Tipp: Falls Sie keine richtige Uhr, sondern lieber nur ein Armband zum Laufen suchen, dann schauen Sie in unserem Fitness-Armband-Test vorbei.
Suunto Race S: Laufuhr mit gut ablesbarem Display
Die Suunto Race S landet in unserem Laufuhr-Test auf dem ersten Platz, was vor allem an der Kombination aus guter Bedienung und gutem Display liegt. Die Krone macht das Navigieren sehr leicht. Zusammen mit Touch sowie den Tasten entsteht eine Bedienung, die uns beim Training nicht ausbremst. Draußen überzeugt uns außerdem das helle, hochauflösende Display. Das GPS findet im Laufstart nach kurzer Wartezeit ebenfalls zuverlässig ein Signal.
Die App-Pflicht gehört bei der Laufuhr von Suunto allerdings dazu. An einigen Stellen wirkt die App zudem nicht optimal. Trotzdem passt das Gesamtpaket für all jene, die regelmäßig laufen gehen möchten. Gerade, wenn Sie viele Informationen sehen möchten und eine Uhr suchen, die sich flüssig steuert, ist das Modell gut geeignet.
Testsieger
Suunto Race S
382 Bewertungen
ab 253,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Polar Vantage M3 im Test: Laufuhr mit GPS und weiteren Funktionen
Design-Favorit
Polar Vantage M3
188 Bewertungen
Die Laufuhr von Polar kommt in einem kleinen roten Karton, der sich nach oben mit Deckel öffnet. Außen liegt zusätzliche Pappe als Schutz. Innen schützt Pappe die Uhr, das Ladekabel ist in Folie verpackt. Zum Lieferumfang gehören die Uhr mit bereits montiertem, langem Armband. Dazu liefert der Hersteller ein Ladekabel (USB-C auf einen eigenen Anschluss), eine Anleitung und ein kürzeres Austauscharmband mit.
Optisch wirkt die Uhr sehr hochwertig. Das schwarze Armband hat eine besondere Optik wie geschliffener Edelstahl, nur als Silikon-Look. Dadurch wirkt das Design der Uhr eher edel. Das Gehäuse fühlt sich ebenfalls wertig an.
Am Band sitzen zwei Schnallen-Erhebungen, darunter eine klassische Uhrenschnalle. Insgesamt sitzt die Polar-Uhr angenehm am Handgelenk.
Die Polar Vantage M3 überzeugt im Test durch hochwertige Optik
Im Laufuhr-Test starten wir die Polar Vantage M3 über den einzigen roten Knopf, was sofort logisch erscheint. Nach dem Start sehen wir das Polar-Logo, anschließend läuft eine Ring-Animation. Nun wählen wir zuerst die Sprache. Wir prüfen danach, wie gut sich die Uhr direkt am Gerät konfigurieren lässt. Generell bietet Polar drei Wege an: an der Uhr selbst, per Handy-App oder am PC. Wir entscheiden uns bewusst für die Einrichtung an der Uhr, um zu sehen, wie weit wir ohne zusätzliche Geräte kommen. Das Touchdisplay reagiert dabei leichtgängig.
Zuerst müssen wir einen PIN einrichten. Danach stellen wir das 24-Stunden-Format ein, geben Uhrzeit und Datum ein und wählen die Nutzerdaten: Dazu gehören Geburtstag, Gewicht und Trainingspensum. Außerdem wählen wir die Handgelenkseite, geben den Schlafbedarf an und setzen das passende Aktivitätsziel.
Während der Einrichtung wirkt die Laufuhr von Polar zunächst robust und zuverlässig. Die Menüstruktur wirkt simpel auf uns und die Texte sind deutlich. Wir behalten auch jederzeit den Überblick, welche Eingabe noch fehlt. Die Uhr arbeitet außerdem mit mehreren Tasten. Rechts dienen oberer und unterer Knopf dazu, zwischen Segmenten zu wechseln. Links gibt es zwei Tasten, die unter anderem Training und Tests erreichbar machen. Vor dem Außentest wirkt diese Logik bei uns noch stimmig, weil Touch und Tasten gut zusammenspielen.
Für die Ablesbarkeit testen wir das Display zuerst drinnen. Der Bildschirm lässt sich gut ablesen. Draußen prüfen wir im Laufuhr-Test die Lesbarkeit im Sonnenschein und erhalten ebenfalls eine sehr gut ablesbare Anzeige.
Danach starten wir draußen ein Lauftraining und bewerten, wie schnell wir die richtige Sportart finden. Außerdem ist es wichtig, wie selbsterklärend der Start ist und ob wir während des Laufs die wichtigsten Daten ohne Sucherei im Blick behalten.
Gerade mit hellem Hintergrund ist das Display der Laufuhr von Polar sehr gut ablesbar in der Sonne.
In diesem Praxisabschnitt kippt unser Eindruck ein wenig. Der Trainingsstart ist für uns nicht sofort zu finden. Gerade im Vergleich zum ersten Einrichten ist die Bedienlogik nun etwas weniger intuitiv. Auch während des Trainings fühlen sich die Ansichten nicht sinnvoll aufgeteilt an, weil Übersicht und Struktur fehlen. Das Beenden des Trainings ist ebenfalls nicht klar geführt, sodass wir aktiv suchen, statt einfach zu bestätigen.
Beim GPS-Ablauf beobachten wir zusätzlich, ob eine Warteanzeige erscheint. Im Laufuhr-Test sehen wir keine GPS-Warteanzeige. Nach dem Lauf liegen die Distanzdaten dennoch vor, wodurch der GPS-Status im Ablauf für uns unklar bleibt.
Positiv ist, dass die Uhr nach dem Training viele Kennzahlen liefert, darunter Distanz, höchste und niedrigste Herzfrequenz sowie den Kalorienverbrauch. Wichtig ist aber zusätzlich, dass Sie die Uhr mit dem Smartphone koppeln, da sonst einige Widgets und Ansichten nicht zur Verfügung stehen.
Bei der Akkulaufzeit spricht Polar im Smartwatch-Modus von bis zu sieben Tagen. Im Trainingsmodus mit aktiviertem GPS sind laut Hersteller bis zu 30 Stunden möglich, während ein Energiesparmodus die maximale Laufzeit auf bis zu 70 Stunden verlängert.
Polar Vantage M3: Laufuhr mit durchwachsener Menüführung
Die Polar-Laufuhr ist hochwertig verarbeitet und bietet ein starkes Display (drinnen wie draußen). Auch die Grundeinrichtung funktioniert in unserem Test ohne Probleme. Im Lauftraining verliert sie bei uns allerdings ein paar Punkte. Das liegt daran, dass die Menüführung im praktischen Bereich weniger intuitiv ist und weil Trainingsdaten auch weniger übersichtlich wirken.
Bei Fokus auf Displayqualität und Tragekomfort eignet sich das Modell gut. Außerdem punktet es mit einer starken Datenauswertung nach dem Lauf.
Design-Favorit
Polar Vantage M3
188 Bewertungen
ab 298,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Garmin Forerunner 55 im Test: Schlichte Laufuhr mit kleinem Display
Einsteiger-Tipp
Garmin Forerunner 55
10597 Bewertungen
Die Garmin Forerunner 55 kommt in einem schlichten, kleinen, grauen Karton. Das Produkt lässt sich seitlich mit einer Pappschiene herausziehen, darunter liegt die Anleitung. Die Uhr ist in Pappe eingefasst und das Kabel sitzt darunter aufgewickelt. Beim Auspacken ist die Uhr zwar fixiert, der restliche Inhalt liegt aber lockerer. Im Lieferumfang liegen die Uhr mit bereits montiertem Armband, ein USB-Kabel mit proprietärem Anschluss und die Anleitung.
Optisch wirkt die Uhr sehr klein und in Weiß eher wie eine zierliche Uhr. Dazu kommt ein großer schwarzer Rand, während das Display innen vergleichsweise klein ausfällt. Im festen Displaybereich befindet sich eine Beschriftung für die Tasten. Die Verarbeitung der Uhr ist sauber und auch die Haptik fühlt sich insgesamt gut an.
Das Armband der Laufuhr von Garmin riecht nach dem Auspacken deutlich nach Gummi. Es lässt sich in unserem Test leicht installieren.
Die Garmin Forerunner 55 lässt sich im Test weniger gut ablesen
Wir starten die Garmin Forerunner 55 über die Taste “Light”. Danach wählen wir die Sprache und stoßen direkt auf eine wichtige Entscheidung. Die Uhr fragt nach der Telefonkopplung. Wir wählen bewusst “nein”, weil wir testen wollen, wie weit die Einrichtung ohne Smartphone gelingt.
Als Nächstes stellen wir das Einheitensystem auf metrisch, wählen das 12- oder 24-Stunden-Format und tragen anschließend Geburtsdatum, Gewicht und Größe ein. Damit ist die Grundkonfiguration abgeschlossen und wir landen auf dem Standard-Screen. Die Uhr reagiert sofort auf Tastendrücke, sodass sie in dieser Hinsicht sehr alltagstauglich ist. Gleichzeitig piepst sie im Test sehr häufig, was nicht nötig sein müsste.
Für die Bedienung schauen wir uns die Tasten-Logik genauer an. Es gibt viele Knöpfe und die Beschriftung daneben hilft grundsätzlich bei der Orientierung. Trotzdem wirkt die Navigation nicht immer selbsterklärend, weil mehrere Tasten ähnliche Aufgaben vermuten lassen. Die Wege sind daher für uns nicht sofort klar.
Nicht alle Textelemente sind bei der Laufuhr von Garmin auch gut ablesbar.
Zusätzlich testen wir die Darstellung von Texten am runden Rand. Dabei sehen wir, dass Inhalte teilweise abgeschnitten werden: Bei “Schritte” bleibt im oberen Bereich nur “ritte” sichtbar, weil “Sch” in der Rundung verschwindet. Das ist nicht dramatisch, aber es stört die schnelle Lesbarkeit.
Es handelt sich um ein farbiges, transflektives MIP-Display ohne Touch. Im Innenraum wirkt die Darstellung im Test eher blass. Selbst mit Lichtfunktion bleibt die Ablesbarkeit schwach. Draußen hängt es stark vom Hintergrund ab. Sobald der Hintergrund schwarz ist, wird es in direkter Sonne deutlich schwerer. Andere Ansichten lassen sich besser erkennen.
Selbst im Innenbereich müssen Sie bei der Garmin-Uhr ziemlich genau hinsehen.
In unserem Außentest zählt vor allem, wie leicht wir ein Training starten und stoppen können. Hier ist die Garmin für uns leicht zu bedienen, weil der Ablauf sehr direkt ist. Wir starten das Training, bestätigen die GPS-Aktivierung und warten kurz. Nach etwa zehn Sekunden meldet die Uhr “GPS aktiviert” und wir können starten.
Während des Trainings wechseln wir durch die Ansichten und achten darauf, ob wir ohne Touch schnell an die relevanten Werte kommen. Das gelingt, weil die Uhr wenig Komplexität direkt auf dem Gerät zeigt und Start/Stop klar erreichbar bleibt. Nach dem Training liefert sie die wichtigsten Angaben, darunter Distanz, höchste und niedrigste Herzfrequenz sowie Kalorien.
Im Smartwatch-Modus hält die Forerunner 55 laut Garmin bis zu 14 Tage durch. Bei aktiviertem GPS im Trainingsbetrieb liegt die Laufzeit laut Hersteller bei bis zu 20 Stunden.
Garmin Forerunner 55: Einfache Laufuhr mit kleinen Schwächen
Die Garmin Forerunner 55 landet in unserem Test nicht auf einem höheren Platz, weil sie schlichtweg recht einfach konstruiert ist. Auch das Display ist eine Schwäche, weil es sich sowohl drinnen als auch draußen nicht ganz ideal ablesen lässt.
Dafür ist die Einfachheit der Uhr aber vor allem für Einsteiger praktisch. Selbst die Einrichtung ohne Smartphone gelingt schnell und das Starten eines Trainings funktioniert auch unkompliziert. Wenn Sie also eine eher unkomplizierte Laufuhr mit Basisfunktionen suchen, dann ist die Garmin-Laufuhr eine gute Wahl. Der Fokus liegt auf einfacher Bedienung, weniger auf Displayqualität oder umfangreicher Datendarstellung.
Einsteiger-Tipp
Garmin Forerunner 55
10597 Bewertungen
ab 153,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Laufuhren-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Laufuhren Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Smartwatches bieten umfangreiche Funktionen, während Fitnesstracker als günstige Laufuhren auf reine Fitnessfunktionen beschränkt sind.
Mit einer GPS-Laufuhr können Sie die zurückgelegte Strecke exakt berechnen lassen. Zusätzlich ist ein Schrittzähler nützlich.
Mit einer Herren- oder Damen-Laufuhr mit Herzfrequenzmessung bleiben Sie leichter im optimalen Pulsbereich für Ihr Training.
Laufuhren, wie unter anderem die Kalenji-Laufuhr „W200 S“ bei Decathlon, lassen sich natürlich auch für andere Sportarten nutzen.
Eine Laufuhr für Frauen oder Männer tragen Sie komfortabel am Handgelenk, sodass Sie das Gerät beim Training fast gar nicht wahrnehmen. Nebenbei misst die Uhr Ihre zurückgelegten Schritte, Ihre Geschwindigkeit und Ihren Kalorienverbrauch. So werden Trainingserfolge und Fortschritte sichtbar.
Sie möchten das gerne selbst ausprobieren und suchen nach einer guten Laufuhr für Hobbysportler, Anfänger oder Profis? Dann lesen Sie unsere Kaufberatung, informieren Sie sich über die verschiedenen Laufuhr-Typen und lernen Sie mehr über wichtige Funktionen wie GPS, Herzfrequenzmessung oder Schrittzähler.
1. Fitnesstracker oder Smartwatch – welche Laufuhr passt zu mir?
Die beste Laufuhr ist diejenige, die Ihren Bedarf deckt und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Auf dem Markt gibt es zwei Typen von Laufuhren für Herren und Damen: Sie können sich für einen einfachen Fitness- oder Aktivitätstracker entscheiden oder zu einer Smartwatch mit Fitnessfunktionen greifen.
Hier finden Sie die Vor- und Nachteile von Fitnesstrackern:
Vorteile
speziell für Fitness gedacht
schmales, unauffälliges Design
erinnert optisch an ein Armband
bietet typische Fitnessfunktionen
günstige Laufuhr für Einsteiger (oft unter 100 Euro Anschaffungspreis)
besondere lange Akkulaufzeit
Nachteile
oft keine Zusatzfunktionen
Hier stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Smartwatches vor:
Vorteile
Allround-Talent mit vielen Funktionen
Telefon, Uhr und Fitnesstracker zugleich
hat die Optik einer digitalen Armbanduhr
Nachteile
Anschaffungspreis meist höher als beim Fitnesstracker
Laufuhren bieten durch ihre Spezialisierung zahlreiche Vorteile.
2. Laufuhr kaufen – welche Funktionen sollte sie besitzen?
Damit Ihre Laufuhr zum verlässlichen Trainingspartner wird, sollte sie wichtige Grundfunktionen zur Erfassung und Überwachung Ihrer sportlichen Aktivitäten mit sich bringen. Essenziell sind ein Schrittzähler und die Berechnung des Kalorienverbrauchs. Zusätzlich kann eine gute Laufuhr mit Höhenmesser, Stoppuhr, Geschwindigkeitsanzeige und GPS-Funktion punkten. Laufuhren-Tests zeigen, dass viele Modelle außerdem mit einer Herzfrequenzmessung ausgestattet sind.
2.1. Aktivitätsverfolgung
Der Schrittzähler und die Anzeige des Kalorienverbrauchs machen es Ihnen möglich, Ihre Aktivität nachzuverfolgen. So wissen Sie jeden Tag, was Sie geleistet haben. Das kann unheimlich motivierend wirken und erleichtert es zugleich, Ihre selbst festgelegten Ziele zu verfolgen. Obendrein können Sie damit Ihren Kalorienbedarf besser berechnen, was beim Abnehmen oder beim Muskelaufbau von großem Vorteil ist.
Schrittzähler: zeigt das tatsächliche Aktivitätslevel, hat eine motivierende Wirkung, schafft mehr Bewusstsein für tägliche Bewegung und macht Fortschritte messbar
Kalorienverbrauch: kompliziertes Nachrechnen wird überflüssig, kann motivierende Wirkung haben, erleichtert die Anpassung der täglichen Nahrungszufuhr und eine gute Hilfe beim Abnehmen
Ein Schrittzähler nutzt Sensoren, um damit Bewegung und Beschleunigung zu messen. Die daraus gewonnenen Daten werden dann von der Laufuhr in Schritte umgerechnet. Die Messergebnisse können Sie sich auf der Uhr oder auf der dazugehörigen Smartphone-App anzeigen lassen und so auch Ihre Aktivität über mehrere Tage, Wochen und Monate im Auge behalten.
Für die Berechnung des Kalorienverbrauchs greift die digitale Laufuhr auf persönliche Daten wie Ihre Größe, Ihr Gewicht, Ihr Geschlecht und Ihr Alter zurück. Sofern es sich um eine Uhr mit Herzfrequenzmessung handelt, fließen diese Daten ebenfalls in die Berechnung ein. Wenn Sie sich ein besonders genaues Ergebnis wünschen, sollten Sie der Läufer-Uhr also Informationen zu Ihrem Körper zur Verfügung stellen.
Die Messgenauigkeit ist bei Laufuhren sehr gut. Bei der Kalenji-Laufuhr „W200 S“ liegt sie bei 1/100s.
2.2. Streckenverfolgung und Geschwindigkeitserfassung
Neben Ihrer täglichen Aktivität interessiert Sie bestimmt auch, welche Distanzen Sie in welcher Geschwindigkeit zurückgelegt haben. Deswegen sollte eine Laufuhr ein GPS-Modul sowie weitere nützliche Funktionen besitzen:
Funktion
Vorteile
Stoppuhr
misst Zeiten exakt
macht Erfolge sichtbar
zeigt Fortschritte klar erkennbar
Geschwindigkeitsanzeige
optimales Tempo beim Laufen halten
Vermeidung von frühzeitiger Übermüdung
Höhenmesser
misst zurückgelegte Höhenmeter
zeigt überwundene Stockwerke an
verfeinert die Trainingsdaten
GPS-Funktion
präzise Streckenmessung
erleichtert die Navigation
ermöglicht Aufzeichnung von Strecken
2.3. Gesundheitsdaten
Eine Laufuhr oder Smartwatch mit Herzfrequenzmessung ermöglicht es, den Puls zu überwachen. So können Sie im optimalen Trainingsbereich bleiben. Bei zu hohem Puls steigt der Sauerstoffbedarf, und die Leistungsfähigkeit nimmt ab, was eine Pause erforderlich machen kann.
Wenn Sie aber in einem mittleren Bereich bleiben, halten Sie viel länger durch. Gleichzeitig zeigt Ihnen eine Laufuhr mit Herzfrequenzmessung, wenn Ihr Puls so hoch ist, dass es gefährlich wird und Sie sofort eine Pause einlegen sollten. Es gibt Laufuhren mit Brustgurt sowie Modelle mit einem optischen Pulssensor.
Optischer Pulssensor: Messung am Handgelenk, Daten können bei starker Bewegung ungenau sein, aber dafür ist der Tragekomfort hoch
Brustgurt: Messung an der Brust, sehr präzise Messergebnisse, aber der Brustgurt kann eventuell störend sein
2.4. Nützliche Zusatzfunktionen
Die für eine Sportuhr zum Laufen relevanten Funktionen haben wir bereits aufgezählt. Wenn es sich aber nicht um einen Fitnesstracker, sondern um eine Smartwatch handelt, besitzen die Geräte oft noch weiterführende Funktionen. Viele von ihnen können im Alltag äußerst nützlich sein:
Funktion
Vorteile
Schlafüberwachung
analysiert den Schlaf
überwacht die Atmung
misst die Herzfrequenz
ermittelt die Schlafphasen
kann zu einer verbesserten Schlafqualität beitragen
Menstruationszyklus-Tracking
zeichnet den Menstruationszyklus auf
prognostiziert den nächsten Eisprung
errechnet den Zeitraum für die nächste Periode
Sprachsteuerung
erleichtert die Bedienung
Steuerung mit freien Händen möglich
besonders praktisch beim Laufen
3. Fragen und Antworten zum Thema Laufuhr
3.1. Kann ich die Apple Watch als Laufuhr verwenden?
Ja, Sie können die Apple Watch als Laufuhr verwenden, denn die neueste Version, die Series 11, bietet alle relevanten Funktionen. Sie misst die Herzfrequenz, besitzt eine GPS-Funktion und trackt Ihre Aktivitäten. Dabei unterscheidet sie zwischen Bewegung, Training und Stehen.
3.2. Kann ich eine Laufuhr ohne Smartphone und ohne Handy nutzen?
Es gibt zahlreiche einfache Laufuhren für Einsteiger, die ohne Smartphone funktionieren. Sie speichern alle gemessenen Daten in ihrem eigenen Speicher. Da dieser aber begrenzt ist, werden die Informationen nach einer Weile wieder gelöscht. Wenn Sie hingegen eine Laufuhr kaufen und diese mit Ihrem Smartphone verbinden, werden die Messwerte in der passenden App auf dem Smartphone gespeichert. Praktisch sind auch Geräte, bei denen die Nutzung einer App optional ist.
Dank ihrer Wasserdichtigkeit ist diese Kalenji-Laufuhr „W200 S“ auch für das Schwimmen geeignet, was unseres Erachtens beispielsweise für Triathleten von Bedeutung ist.
3.3. Welche Marken haben Laufuhren für Damen und Herren im Sortiment?
Sie möchten eine Laufuhr für Herren oder Damen kaufen und suchen noch nach einem geeigneten Modell? Bei den folgenden Anbietern finden Sie verschiedene Trainingspartner für das Handgelenk:
Ja, manche Laufuhren besitzen einen internen Speicher, über den Sie Musik abspielen können. So können Sie beim Training für die passende musikalische Untermalung sorgen. Bei vielen Modellen ist es aber so, dass die Musik über das Smartphone abgespielt wird und die Uhr nur als Steuerung dient. In diesem Fall müssten Sie das Smartphone mit zum Laufen nehmen.
In diesem Unboxing-Video stellt der YouTube-Kanal seelitech die Apple Watch Series 6 (44 mm Edelstahl, GPS + Cellular) vor und begleitet Sie bei der Ersteinrichtung in deutscher Sprache. Sie erhalten einen Überblick über die Funktionen und Eigenschaften dieser Smartwatch.
In diesem YouTube-Video werden beliebte Smartwatches von 2020 vorgestellt und getestet, darunter die Apple Watch 6 und die Garmin Fenix 6 Pro. Sie erhalten einen Überblick über Funktionen, Designs und Leistungsmerkmale dieser Uhren sowie Informationen zu Modellen, deren Preis unter 100 Euro liegt.
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Zusammenfassung: Die besten Laufuhren in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Schrittzähler
Stoppuhr
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Garmin Forerunner 165 Music
ca. 262 €
Sofort lieferbar
Platz 2
Garmin Vivoactive 5
ca. 197 €
Lieferzeit prüfen
Platz 3
Suunto Race S
ca. 253 €
Sofort lieferbar
Platz 4
Polar Vantage M3
ca. 298 €
Sofort lieferbar
Platz 5
Garmin Instinct 2 Solar Tactical
ca. 298 €
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:
Immer aktuell:
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Neutral und unabhängig:
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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