1.1. Herkunft und Tradition
Käsefondue: Wer hat’s erfunden?
Um das Fondue ranken sich viele Mythen und Legenden. Eine Geschichte meint, dass Hirten dies erfunden hätten, als sie abgetrennt von der Gesellschaft neue Rezepte aus den Nahrungsmitteln Brot und Käse gesucht haben. In der Schweiz führt man es auf die Kappeler Milchsuppe zurück, die von Mönchen in Form von geschmolzenem Käse erfunden wurde, damit sie die Fastenregeln nicht brechen.
Die Herkunft ist nicht geklärt, so erhebt sowohl die Schweiz als auch Savoyen in Frankreich Anspruch auf die Erfindung des Fondues. Das erste deutschsprachige Rezept findet sich im Käsefondue-Kochbuch der Züricherin Anna Maria Gessner aus dem Jahr 1699. Deshalb können Sie in vielen Restaurants in Zürich klassisches Käsefondue testen.
Der Klassiker unter den Fondues ist sicherlich das Käsefondue. Das Käsefondue (franz. fondue au fromage oder ital. fonduta al formaggio) besteht aus geschmolzenem Käse und stammt aus den Westalpen – der französischsprachigen Schweiz, Savoyen, Piemont und dem Aostatal.
Beim klassischen Schweizer-Käse-Fondue werden geschmolzener Käse, Weißwein, ein Schuss Kirschwasser und nach Belieben Knoblauch und Pfeffer verwendet. In einigen Käsefondue-Tests hat sich gezeigt, dass das Herz eines guten Fondues die verschiedenen Käsesorten sind. Ein traditionelles Kochbuch wird wahrscheinlich Schweizer Käse (z. B. Emmentaler oder Appenzeller) für Käsefondue vorschlagen. Üblich in der Schweiz ist jedoch die Mischung aus Freiburger Vacherin und Greyerzer Käse jeweils zur Hälfte.

Die Marke Staub, von der dieses Käsefondue-Set stammt, gehört zu einem französischen Unternehmen, das seine Produkte ausschließlich in Frankreich herstellt.
In vielen Züricher Restaurants wird Käsefondue nach modernen Rezepten angeboten, oft mit Fontina-Käse verfeinert. Die Fondue-Rezeptauswahl ist mittlerweile sehr groß, sodass es nicht immer ein klassisches Käsefondue-Rezept sein muss.
Traditionelles Käsefondue und Schwangerschaft passen leider nicht zusammen, da trotz des Kochens immer noch Alkohol in der Käsemasse vorhanden ist. Für ein Käsefondue ohne Alkohol kann der Weißwein durch Süßmost oder Bouillon ersetzt werden.
1.2. Heizarten
Fondue-Sets sind in verschiedenen Heizarten erhältlich, und in unserer Übersicht stellen wir Ihnen die Besonderheiten der jeweiligen Fondue-Arten vor.
| Brennpaste-Fondue | Elektro-Fondue | Teelicht-Fondue |
 |  |  |
| spezielles Käsefondue-Feeling durch offenes Feuer einfache Handhabung schnelles Aufheizen Gefahren durch offenes Feuer es muss genügend Brennmaterial vorhanden sein | sehr einfache Handhabung (Einstecken und Temperatur einstellen) sehr schnelles Aufheizen langsame Temperaturregulierung hohes Gewicht | geringe Anschaffungskosten Brennmaterial (Teelicht) fast in jedem Haushalt verfügbar sehr mobiles Gerät, da Gestell und Kocher meist aus einem Gerät das Kochen des Käses dauert sehr lange |
1.3. Material
Das Material spielt bei den Fondues eine wichtige Rolle. Wie beim Schokofondue besteht der Topf des Käsefondues meist aus Keramik. Der Rest des Fondue-Sets wird in der Regel aus Metall, vorrangig Stahl oder Edelstahl, gefertigt. Gusseisen oder Stahl mit Antihaftbeschichtung sind hingegen kaum auf dem Markt vorhanden.
Keramik hat den Vorteil einer gleichmäßigen und langsamen Erwärmung des Käses und hält die Wärme lange, wodurch das Fondue länger genossen werden kann. Zwar wird Stahl schneller heiß, jedoch hält sich hier die Wärme nicht so lange wie beim Keramiktopf, was dazu führen kann, dass das Fondue frühzeitig abkühlt und der Fonduespaß dadurch kürzer dauert.

Silit-Käsefondue-Set aus Silargan.
Ein weiterer Vorteil: Der Topf des Käsefondues ist einfach zu reinigen und teilweise sogar spülmaschinengeeignet. Zudem kann er auf dem Herd vorgeheizt werden, um das Fondue noch leichter und gleichmäßiger zu erhitzen. In unserem Käsefondue-Vergleich empfehlen wir daher vorrangig Keramik, damit das Schweizer Käsefondue auch wirklich gelingt und der Genuss länger anhält.
Es gibt auch Käsefondues, bei denen als Material Silargan angegeben ist. Dabei handelt es sich um einen geschützten Markenbegriff der WMF Group, der für seine gute Wärmespeicherung sowie besondere Kratzfestigkeit und Langlebigkeit bekannt ist.
Also meine Frau hat mich verlassen und nun bin ich alleine zu Silvester, während sie auf Kur ist und es sich gut gehen lässt. Die Freunde sind schon eingeladen und ich kann doch nicht absagen mit der Begründung meine Frau hat mich allein gelassen und ich weiß nicht, wie es geht. Also ich habe schon verstanden, dass ich Käse (halb-halb), Brot, Pellkartoffeln, Pfeffer, Knoblauch, Wein und Kirschwasser brauche. Aber mich würde noch interessieren, wie viel Brot für das Käsefondue da sein muss pro Person. Ich habe mit mir 6 Leute am Tisch, die versorgt werden müssen. Auch weiß ich nicht, welcher Wein zum Käsefondue passt.
Sehr geehrter Herr Arndt,
vielen Dank für Ihren Kommentar zum Käsefondue Test. Beim Brot sollten Sie mit 150 bis 200 Gramm je Person rechnen. Die Rezepte geben auch hier verschiedene Angaben an, aber dies sollten Sie als Faustformel beherzigen. Bei der Wein-Frage bietet sich ein Schweizer Wein wie Gutedel (manchmal auch Fendant oder Chasselas genannt) an. Ein Riesling und Grauburgunder wäre ebenfalls ein netter Begleiter für den Abend. Wenn Sie lieber einen fruchtigen Rotwein bevorzugen, sollten Sie zu einer Flasche Dôle oder Beaujolais greifen, sie harmonieren meist mit dem Käse.
Weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Käsefondue wünscht,
Ihr Vergleich.org-Team