Das Wichtigste in Kürze
  • Felgenversiegelung (auch Felgenschutzlack) schützt Ihre Felgen vor Bremsstaub, Straßenschmutz und Streusalz.
  • Es gibt verschiedene Arten der Versiegelungen wie Wachs, Wachs mit Polymerverbindungen oder Quarz-/Keramikversiegelungen.
  • Bei der Verarbeitung ist auf eine gründliche Reinigung der Felgen zu achten, dies verlängert die Haltbarkeit der Felgenversiegelung.

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Laut Umweltbundesamt wurden in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,5 Mio. Tonnen Streusalz (auch Tausalz genannt) auf deutschen Straßen ausgebracht. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für Fahrzeugoberflächen. Besonders Felgen werden dadurch und durch andere Verschmutzungen wie Bremsstaub und Straßenschmutz belastet.

Wer nun die Felgen regelmäßig reinigt, kennt das Problem: Zwar gibt es spezielle Felgenreiniger, aber selbst damit ist die Reinigung mühsam und zeitintensiv. Durch eine Felgenversiegelung lässt sich die Reinigung wesentlich erleichtern, zudem schützt die Versiegelung vor Kies, Streusalz und sogar Hagelschauern. Ebenso erstrahlen die Felgen wieder in neuem Glanz. In unserem Felgenversiegelungs-Vergleich 2018 stellen wir Ihnen die besten Felgenversiegelungen vor und bieten eine Kaufberatung sowie Hinweise zur Verarbeitung.

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Mit versiegelten Felgen vereinfacht sich die Reinigung der Felgen enorm.

Wer seine Felgen versiegeln möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass die Felgen trocken, fettfrei und sauber sind. Denn nur dann hält die Versiegelung lange und löst sich nicht ab. Für ein gutes Ergebnis kann man die Felgen mit bspw. Reinigungsknete, Felgenreiniger oder Felgenbürste für die Versiegelung vorbereiten.

Hinweis: Wenn die Felgen nicht frei von Fett und Schmutz sind, kann der Versiegler nicht richtig haften und die Versiegelung löst sich leicht wieder.

1. Schöne, glänzende Felgen ohne ständiges Putzen

Wenn Sie schöne, glänzende Felgen möchten, die auch noch leicht zu reinigen sind, ist Felgenversiegelung genau das Richtige für Sie. Aber warum wird die Felge eigentlich schmutzig und wie funktioniert eine Felgenversiegelung. Dieser Abschnitt beantwortet Ihnen diese Fragen.

1.1. Vom Profi oder lieber selbst machen?

Autowerkstätten bieten auch Felgenversiegelungen mit Keramik an. Diese halten zwar recht lange, sind aber sehr teuer. Wer lieber selbst Hand anlegt, kann mit Felgenversiegelung ähnliche Ergebnisse zu einem wesentlich günstigeren Preis erzielen.

Vorkenntnisse sind nicht notwendig, allerdings sollte man etwas Zeit einplanen und gut vorbereitet sein.

1.2. Sind alle Arten von Felgen versiegelbar?

Ob Chrom, Alufelgen oder Stahlfelgen, es gibt für alle Felgenarten die passende Felgenversiegelung. Auch mit Sprühfolie behandelte oder pulverbeschichtete bzw. lackierte Felgen lassen sich versiegeln. Man sollte bei der Produktauswahl jedoch darauf achten, dass die Felgenart vom Hersteller auch angegeben ist. Manche Produkte wie bspw. ACS 3000, GYEON Q2 oder Swizöl sind auch für matte Felgen geeignet.

Fazit: Alle Felgenarten lassen sich mit dem passenden Produkt versiegeln. Die Verarbeitung geht dabei meist leicht von der Hand. Darauf weisen unter anderem Alufelgen-Versiegelung-Tests in der Fachpresse hin.

1.3. Was genau ist eine Felgenversiegelung?

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Durch den Lotoseffekt perlt Wasser einfach ab.

Durch die Versiegelung legt sich ein schützender Film auf die Felge, der dazu führt, dass Wasser und andere Flüssigkeiten kleine Tröpfchen bilden. Diese kleinen Tröpfchen lösen sich durch Bewegung von der Oberfläche und tragen dabei Schmutz- und andere Partikel von der Felge ab. Die Felge reinigt sich beim Kontakt mit Wasser daher quasi von selbst.

Dieser Abperleffekt hat Ähnlichkeit zum Lotoseffekt, bei dem durch eine komplexe Architektur der Oberfläche die Haftung von Schmutzpartikeln minimiert wird. Einige Wachse beinhalten PTFE, was man auch als Teflonbeschichtung bei Kochgeschirr kennt. Diesen Effekt machen sich die Felgenversiegelungen zu Nutze, der Schmutz perlt einfach ab und die Felge ist leichter zu reinigen.

1.4. Was führt zu einer verschmutzten Felge?

dreckige-felgen-reinigen-felgenversiegelung

Ein leider allzu bekanntes Bild im Straßenverkehr.

Feinstaub, Bremsstaub, verschmutzte Straßen, Streusalz oder Regen. Es gibt viele Faktoren, die dazu führen, dass Felgen nicht mehr glänzen, sondern verschmutzt und grau werden.

Wie entsteht Bremsstaub?

Bremsstaub entsteht durch die Reibung von Bremsbelag und Bremsscheibe, der dabei entstehende Abrieb kann im Extremfall mehrere Hundert Grad Celsius heiß werden. Kommen diese sehr heißen Partikel nun auf die Felge, verschmutzen sie diese nicht nur, sondern können im ungünstigsten Fall sogar einbrennen.

Bremsstaubeinbrand ist durch eine normale Reinigung nicht mehr zu entfernen und muss aufpoliert werden. Durch versiegelte Felgen kann der Einbrand von vornherein verhindert werden.

Bremsstaub und Feinstaub

Der durch die Abnutzung des Bremsbelags und der Bremsscheibe entstehende Bremsstaub besteht zu wesentlichen Teilen aus Feinstaub. Dieser belastet die Umwelt und ist gesundheitsgefährdend. Hochwertige Bremsbeläge bzw. Bremsscheiben können die Feinstaubproduktion wesentlich verringern und schonen damit Umwelt und Felgen.

Die Verschmutzung der Felgen lässt sich auf eine Vielzahl von Faktoren zurückführen. Zu den häufigsten zählen:

  • Bremsstaub
  • Straßenschmutz
  • Rost
  • Streusalz
  • Streusand
  • verwehtes Erdreich
  • Sand
  • Abgaspartikel
  • Reifenabrieb
  • Regen

Fazit: Es lassen sich alle Felgenarten versiegeln. Durch eine Felgenversiegelung reinigt sich die Felge bei Kontakt mit Wasser von selbst.

2. Welche Arten von Felgenversiegelungen gibt es?

In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Arten der Felgenversiegelungen und die jeweiligen Eigenschaften erläutert. Denn Felgenversiegelung ist nicht gleich Felgenversiegelung.

2.1. Reines Wachs, Wachs mit PTFE und Quarz-/Keramikversiegler

felgenwachs felgenspray felgenversiegelung dose

Wachse werden oft in Dosenform verkauft.

Grob lassen sich Felgenversiegelungen in die Kategorien Wachs, Wachs mit Polymerverbindungen (Teflon) und Quarz-/Keramikversiegelungen (auch Nanoversiegelungen) unterteilen.

Wachse ohne Polymerverbindungen (PTFE, umgangssprachlich Teflon) können im Sommer aufgrund der hohen Temperaturen, die beim Bremsen entstehen, schmelzen. Dies führt dazu, dass das weiche Wachs den Schmutz und Bremsstaub aufnimmt. Die Felge lässt sich dann nur durch aufwendiges Aufpolieren wieder reinigen.

Im Winter sind Wachse mit und ohne PTFE generell problematisch, da sie nur wenig Schutz gegen chemische Einflüsse wie Streusalz bieten.

Hinweis: Gerade im Winter ist eine Felgenversiegelung sinnvoll, um die Felge vor Streusalz und Schmutz zu schützen.

2.2. Die unterschiedlichen Arten von Felgenversiegelungen

reines Wachs Wachs mit PTFE Quarz-/Keramikverbindungen
Material reines Wachs Wachs mit Polymerverbindungen (Teflon) Quarz- bzw. Keramikverbindungen
Haltbarkeit 1 – 2 Monate 2 – 4 Monate 3 – 12 Monate
Verarbeitung sehr einfach sehr einfach Vorerfahrung empfohlen, aber nicht zwingend erforderlich
Trockendauer keine 1 Stunde 4 – 24 Stunden
Glanzeffekt gering mittel hoch
Fazit Wer langfristigen Schutz mit hohem Glanzeffekt möchte, sollte zu einer quarz- bzw. keramikbasierten Felgenversiegelung greifen.

2.3. Einfache Verarbeitung mit Wachs oder Spray?

Felgenspray

Die Verarbeitung von Felgenversiegelung als Spray gestaltet sich zwar einfach. Allerdings kann es bei unzureichender Beleuchtung schwer werden, zu sehen, wo die Beschichtung schon aufgetragen wurde.

Wer Felgen mit vielen Speichen oder keine Erfahrung im Umgang mit Beschichtungen hat, sollte sich überlegen, ein Spray wie zum Beispiel der Marke All Armor Shield für die Felgenversiegelung zu kaufen. Damit geht die Verarbeitung einfacher, allerdings lassen sich mit einer Dose nur ca. zwei Felgensätze versiegeln. Auch die Haltbarkeit der Versiegelung ist mit vier Wochen eher gering.

Wachsbasierte Felgenversiegelungen sind eher für einfache Felgen geeignet. Hier wird die Wachsschicht einfach mit einem Tuch auf die Felge aufgetragen. Die Verarbeitungszeit hängt dabei von der empfohlenen Anzahl der Schichten ab. Diese variiert von einer bis zu drei Schichten.

2.4. Einzelgebinde vs. zusätzliches Zubehör

felgenversiegelung mit vorreiniger

Die acs 3000 Felgenversiegelung kommt mit Vorreiniger.

Die verschiedenen Hersteller bieten nicht nur einzelne Gebinde, sondern oft auch Sets an. Wer nicht extra einen Felgenreiniger oder Microfasertücher kaufen möchte, kann sich auch ein direkt ein komplettes Set holen.

Die Felgen müssen vor der Versiegelung auf jeden Fall frei von Schmutz, Staub und Fett sein, sonst kann sogar ein gegenteiliger Effekt eintreten – die Felge lässt sich schwieriger reinigen.

Einige Hersteller geben an, dass die angegebene Haltbarkeit der Versiegelung – die Standzeit – nur mit ihren speziellen Reinigern erreicht werden können. Jedoch zeigen Erfahrungsberichte zu Felgenversiegelungen, dass die angegebenen Standzeiten auch mit konventionellen Felgenreinigern möglich sind.

Fazit: Für eine lange Standzeit empfehlen wir Quarz-bzw. Keramikversiegelungen. Für eine leichtere Verarbeitung kann man zu Wachsen mit PTFE greifen.

3. Welche Kriterien sind beim Felgenversiegelung-Kauf entscheidend?

Nicht jede Versiegelung hält gleich lange und ist gleich ergiebig. Hier finden Sie die wichtigsten Kaufkritieren kurz erklärt.

3.1. Gibt es die beste Felgenversiegelung?

Einen Test zu Felgenversiegelung von Stiftung Warentest gibt es nicht. Auch der ADAC hat noch keinen Testsieger zu Felgenversiegelungen gekürt. Daher empfehlen wir unseren Vergleichssieger im Sprühfolien-Vergleich 2020. Wenn Sie die Kosten gering halten möchten, schauen Sie sich unseren Preis-Leistungs-Sieger an.

3.2. Wie lange hält die Versiegelung?

felgenversiegelung-test

Streusalz greift die Felgen an.

Die Haltbarkeit der Schutzschicht hängt erstmal von der Kilometerzahl ab, je mehr Kilometer gefahren werden, desto eher verschleißt die Versiegelung. Die Standzeit der Felgenversiegelung ist auch von den Umweltbedingungen abhängig. Im Winter sind die Belastungen durch Kälte, Kies, Streusalz und nasse Straßen am größten. Aber auch im Sommer können Steinschlag, heißer Bremsstaub und Hitze die Felgen angreifen.

Je nach Art der Versiegelung variiert die Standfestigkeit der Felgenversiegelung. Sie kann von nur zwei Wochen bis hin zu mehreren Monaten reichen. Wachse ohne PTFE haben die geringste Standzeit und müssen daher ca. alle zwei bis drei Wochen erneuert werden.

Wachse mit PTFE halten wesentlich länger und schützen die Felgen bis zu sechs Monate. Mit der höchsten Haltbarkeit können Felgenversiegelungen mit Quarz oder Keramik aufwarten: Sie halten bis zu mehreren Jahren. Die Verarbeitung ist allerdings nicht ganz so einfach, daher ist es von Vorteil, wenn man schon Erfahrung mit Felgenversiegelungen oder ähnlichen Produkten hat.

Um die angegebene Dauer zu erreichen, muss die Verarbeitung jedoch sehr gründlich erfolgen. Besonders die Reinigung ist dabei essentiell, da die Versiegelung sonst nicht halten kann.

3.3. Auf die Gebindegröße achten

Natürliches vs. synthetisches Wachs

Zwar werben einige Hersteller mit „natürlichem Carnauba-Wachs“, um ihre Produkte besonders hochwertig wirken zu lassen. Jedoch steht synthetisches Wachs natürlichem Wachs in nichts nach und schützt die Felge gleich gut.

Nicht alle Felgenversiegelungen sind gleich ergiebig. Zwar reicht bei vielen Produkten eine einmalige Beschichtung, wer sicher gehen möchte, kann bei Wachsen auch mehrere Schichten auftragen. Einige Produkte reichen für mehrere Felgensätze. Sie sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, langfristig rechnet sich die Anschaffung aber.

Gerade wachshaltige Felgenversiegelungen müssen öfter aufgetragen werden, dafür sind sie einfacher in der Verarbeitung und etwas günstiger.

Wer nicht im Abstand von wenigen Wochen die Prozedur wiederholen mag, sollte keine reinen Wachsprodukte für die Felgenversiegelung kaufen, sondern lieber zu Wachs mit PTFE oder Quarz-/Keramikversiegelungen greifen. Diese halten länger, sind dafür aber auch etwas aufwendiger in der Verarbeitung.

3.4. Glänzende Optik oder nicht?

gaenzende felgenversiegelung nanoversiegelung felgen

Glänzende Felgen bekommen Sie mit Quarz-/Keramikversiegelungen.

Die meisten Felgenversiegler schützen nicht nur die Felgen, sondern verleihen ihnen auch einen frischen Glanz. Reine Wachse sind in der Glanzwirkung eher zurückhaltend, Quarz-/Keramikbeschichtungen dagegen sorgen für einen glasigen, glänzenden Look.

3.5. Support durch den Hersteller

Falls das bestellte Felgenwachs oder der Felgenschutzlack nicht den Erwartungen entspricht, kann man sich natürlich an den Hersteller wenden. Jedoch sollte man hier beachten, dass es Importware gibt. Reklamationen gestalten sich dann eher schwierig. Hersteller aus Deutschland wie Transpatec (ACS 3000) oder Sonax sind direkt erreichbar.

Manche Hersteller wie Swizöl oder Sonax bieten zu ihren Versiegelungen auch umfassende Anleitungen, damit das Ergebnis auch den Erwartungen entspricht.

4. Welche Hinweise zur Verarbeitung sind zu beachten?

felgenversiegelung felgenwachs anwendung

Die Felgenversiegelung ist gekauft. Wie geht es nun weiter? Was genau Sie nun bei der Verarbeitung beachten müssen und wie Sie die versiegelten Felgen reinigen können, finden Sie im folgenden Abschnitt.

4.1. Was benötigt man für die Felgenversiegelung?

Neben der Felgenversiegelung benötigt man folgende Utensilien:
Handschuhe
– Felgenreiniger oder Reiniger und Entfetter
– Wischtücher
– genügend Zeit, Trocknungsdauer einplanen
Je nach Bedarf:
– Test der Felgenversiegelung an unauffälliger Stelle
– Unterlage
– Atemschutz
– Reinigungsknete
– Felgenbürste
Hochdruckreiniger

4.2. Auf was muss man achten?

schutzkleidung fuer felgenversiegelung

Beim Reinigen der Felge wie auch beim Auftragen der Felgenversiegelung sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen.

Für eine schnelle Trocknung sollte die Umgebungstemperatur nicht zu kalt oder warm sein. Von den Herstellern werden 15 – 20° C empfohlen. Natürlich können Sie auch im Winter versiegeln, jedoch muss man dann mit einer längeren Trocknungsdauer rechnen.

Bei Felgenversiegelung als Spraydose sind hochentzündliche Aerosole enthalten, achten Sie daher unbedingt auf eine gute Belüftung und halten Sie die Spraydosen von Zündquellen fern.

Wer sich unsicher ist, ob der Versiegler den Vorstellungen entspricht, kann auch einen Test der Felgenversiegelung an einer unauffälligen Stelle durchführen.

Auch entsprechende Schutzkleidung wie Handschuhe, Schutzbrille und alte Kleidung sollten Sie parat haben, da mache Stoffe gesundheitsschädlich sind. Sie sollten weder eingeatmet werden noch auf die Haut kommen.

Natürlich ist auf das passende Wetter und die richtige Uhrzeit bzw. Ausleuchtung zu achten, sonst verteilt sich die Versiegelung ungleichmäßig oder Sie erkennen nicht, wo bereits aufgetragen wurde.

Achtung: Ohne gute Vorbereitung wird die Verarbeitung erschwert und die Felgenversiegelung kann in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

4.3. Die Felgen müssen sehr sauber sein

felgenversiegelung reinigung vorbereitung

Eine gründliche Reinigung vor der Versiegelung ist essentiell.

Die Felgen müssen vor dem Auftrag der Versiegelung gründlich von Staub, Schmutz, Fett und Bremstaub gesäubert werden. Felgenwachs legt sich wie ein Film auf die Oberfläche der Felge und Polymerverbindungen verbinden sich auf molekularer Ebene permanent mit der Felge. Das kann natürlich nur funktionieren, wenn sich zwischen Felge und Versiegler kein Schmutz befindet, der der Versiegelung im Weg steht.

Zum Reinigen sollten Sie einen säurefreier Felgenreiniger verwenden. Zwar können Sie gepulverte oder lackierte Felgen auch mit säurehaltigen Felgenreinigern putzen, dies sollte jedoch nur im Notfall eingesetzt werden, da die Säure die Felge beschädigen kann.

Falls man keinen speziellen Felgenreiniger zur Hand hat, kann man auch mit Hochdruckreiniger und Autoshampoo dem Schmutz auf den Leib rücken. Auf jeden Fall müssen die Felgen gut entfettet werden – zum Beispiel mit Isopropanolakohol (erhältlich in jeder Apotheke).

Achtung: Wenn die Felge nicht wirklich sauber ist, kann die Versiegelung nicht auf der Felge haften. Der Abperleffekt wird dann eher enttäuschen.

4.4. Wie tragen Sie die Versiegelung auf?

Generell ist es natürlich empfehlenswert, sich an die Herstellerangaben zu halten. Wer will, kann die Felge mit zwei Schichten Wachs versiegeln. Bei Quarz-/Keramik-Versiegelungen sollten Sie sich genau an die Anleitung halten.

Die Felgenversiegelung der Marke Liquidglass, eine Felgenversiegelung des Typs Quarz, sollte zum Beispiel in mehreren Schichten aufgetragen werden. Nach jeder Schicht müssen Sie mindestens vier Stunden warten, bevor Sie die nächste Schicht aufgetragen.

Die Verarbeitungsweisen der verschiedenen Felgenschutzlacke ähneln sich. Wichtig dabei: Überschüssiger Versiegler muss nach der Antrockenzeit abgewischt werden, sonst kann sich ein unschöner milchiger Film auf der Felge bilden. Machen Sie Ihren persönlichen Test beim Versiegeln der Felgen, ist unbedingt darauf zu achten.

Hier eine kurze Anleitung zur Verarbeitung von ACS 3000:

4.5. Die Felgen richtig pflegen

Wer nun die Felgen versiegelt hat, muss zwar weniger putzen, ganz von selbst geht es aber leider nicht. Die Felgenversiegelung lässt zwar einen Großteil des Schmutzes und Wassers einfach abperlen, aber gerade, wenn die Versiegelung sich schon teilweise gelöst hat, muss man die Felge selbst reinigen.

felgenversiegelung mit dem hochdruckreiniger reinigen

Mit niedrigem Druck und ausreichend Abstand können Sie auch den Hochdruckreiniger verwenden.

Es empfiehlt sich, keine aggressiven säurehaltigen (Felgen-)Reiniger zu benutzen. Bei einer guten Versiegelung reicht oft einfaches Wasser mit ein paar Tropfen Autoshampoo, sollte dies nicht den gewünschten Effekt haben, kann man dem Schmutz auch mit dem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken. Mit eher größerem Abstand und niedrigem Druck verhindert man ein ungewolltes Lösen der Felgenversiegelung und die Autowäsche ist schnell erledigt. Um sicher zu gehen, können Sie die Felgenversiegelung einem Test an einer auffälligen Stelle unterziehen, um ggf. den Druck und Abstand anzupassen.

Falls sich der Schmutz als hartnäckig herausstellt, kann man ihn mit speziellen Felgenreinigern entfernen oder die Waschstraße nutzen. Dabei sollten Sie allerdings auf eine mechanische Felgenreinigung verzichten.

4.6. Empfiehlt es sich, eine Waschstraße zu benutzen?

    Vorteile
  • geringer Aufwand
  • belastet die Umwelt weniger
  • spart Zeit
  • bietet verschiedene Waschgänge an
  • bietet zusätzliche Pflegeprogramme wie Wachsen an
  • Unterbodenreinigung, die sonst schwierig durchzuführen ist
    Nachteile
  • teilweise lange Wartezeiten, gerade am Wochenende
  • bei sehr starker Verschmutzung können Schmutzpartikel wie Schleifpapier wirken
  • kann Kratzer im Lack und der Versiegelung hinterlassen
  • Kosten
  • reinigt schwer zugängliche Verschmutzungen nur oberflächlich

4.7. Hinweise zur Entsorgung

Manche Produkte sind umweltschädlich, diese dürfen nicht dem Hausmüll zugeführt werden, sondern müssen als Sondermüll abgegeben werden. Reine Wachsprodukte können einfach mit dem Hausmüll entsorgt werden.

5. Eignet sich eine Felgenversiegelung nur für Autofelgen?

felgenversiegelung motorrad felge glanz

Auch Motorradfelgen lassen sich versiegeln.

Natürlich beschränkt sich das Anwendungsfeld von Felgenversiegelung nicht auf PKWs. Auch Motorrad- oder Fahrradfelgen eignen sich zur Felgenaufbereitung mit Felgenversiegelung, um sie vor Umwelteinflüssen und Abnutzung zu schützen. Wer sich lieber auf dem Wasser bewegt: Felgenwachs kann auch für Boote verwendet werden.

Felgenversiegelungen sind zwar speziell für Felgen entwickelt, denn im Unterschied zu normalen Lackversiegelungen müssen sie höhere Temperaturen aushalten. Wer den Versiegler nicht verbraucht, kann ihn auch für lackierte Karosserieoberflächen verwenden.

Bildnachweise: Faiz Zaki/Shutterstock, Lubo Ivanko/Shutterstock, Mega Pixel/Shutterstock, Nemo1963/Shutterstock, Alexandru Nika/Shutterstock, Krasula/Shutterstock, Wolfilser/Shutterstock, paichoom/Shutterstock, Vladimiroquai/Shutterstock, aoo3771/Shutterstock, Igor Shikov/Shutterstock (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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