Für viele Radfahrer gehört ein Schutzblech zur Grundausstattung. Das Fahrrad-Schutzblech vorne kann sicherheitsrelevant sein, das Fahrrad-Schutzblech hinten schützt Ihren Rücken.
Vor allem bei Schlamm ist der Spritzschutz hilfreich, wobei die Form des Schutzblechs eine wichtige Rolle spielt. Optimal ist eine flache U-Form, die nah an dem Reifen anliegt.
Auch die Optik ist entscheidend. Meist stehen Ihnen schwarze und graue Varianten zur Auswahl.
Schutzfunktion: Ein Fahrrad-Schutzblech dient Ihrem eigenen Schutz. Die Fahrradreifen nehmen den Schmutz, die Steine und Wasser auf. Durch die Rotation der Räder wird all das auch wieder in alle möglichen Richtungen abgegeben.
2.1. Leichtes Material ist optimal
Die Hersteller bieten in der Regel zwei Materialien an. Das sind Kunststoff und Metall.

Kunststoff kommt mittlerweile sehr häufig zur Anwendung. Das Material hat die Eigenschaft, stoßfest zu sein, sodass es einiges aushält. Dabei ist es aber auch relativ leicht.
Möchten Sie es etwas edler halten, greifen Sie zu einem Fahrrad-Schutzblech aus Metall. Diese sind in der Regel allerdings etwas schwerer als Modelle aus Kunststoff. Einen guten Kompromiss bieten Fahrrad-Schutzbleche aus Alu, die zusätzlich rostfrei sind.
Der folgende Direktvergleich zeigt Ihnen in der Übersicht, welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Materialien bieten:
| Fahrrad-Schutzblech aus Kunststoff | Fahrrad-Schutzblech aus Metall |
| + leichter als Metall-Schutzbleche + rosten nicht und sind resistent gegen Witterungseinflüsse - können bei extremen Bedingungen oder Stößen brechen oder verformen - können mit der Zeit durch UV-Strahlung spröde werden | + stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Stößen und Beschädigungen + haben oft eine längere Lebensdauer, wenn sie gut gepflegt werden + kann oft eleganter aussehen und besser zum Design des Fahrrads passen - in der Regel schwerer als Kunststoffvarianten - kann rosten, wenn er nicht gut behandelt oder lackiert ist - Installation kann komplizierter sein, insbesondere bei speziellen Halterungen |
Carbonfaser ist eine High-End-Option für Leistungssportler, während Verbundmaterialien eine interessante Mischung aus den Vorteilen verschiedener Materialien bieten können. Schutzbleche aus Carbonfasern sind extrem leicht, stark und steif. Allerdings sind sie teurer in der Anschaffung und können bei extremen Stößen brechen. Verbundmaterialien bestehen aus einer Kombination von Materialien (z.B. Kunststoff mit verstärkenden Fasern). Sie bieten oft eine gute Balance zwischen Gewicht, Festigkeit und Flexibilität.

Der Schnellverschluss-Mechanismus des Btwin-Fahrrad-Schutzblechs ermöglicht eine werkzeugfreie Montage und Demontage am Sattelrohr, wie wir feststellen.
2.2. Ein Blick auf die Maße von Rad, Profil und Rahmen
Die Radgröße wird immer in Zoll angegeben. Sie beschreibt den Durchmesser der Räder an Ihrem Fahrrad. In diversen Online-Tests über Fahrrad-Schutzbleche werden vor allem diese Größen behandelt:
- Schutzblech fürs Fahrrad in 26 Zoll
- Schutzblech fürs Fahrrad in 28 Zoll
- Schutzblech fürs Fahrrad in 29 Zoll
Bei diesen Modellen handelt es sich um die gängigsten Größen für Fahrrad-Schutzbleche. Neben diesen Varianten gibt es natürlich auch noch kleinere Maße, wie beispielsweise ein Schutzblech fürs Fahrrad in 20 Zoll. Diese sind für Kinder-Fahrräder geeignet. Teilweise nutzen auch kleine Frauen diese Größen.
Laut Tests zu Fahrrad-Schutzblechen im Internet sollte das Fahrrad-Schutzblech vorne mindestens bis zur Achse des Vorderrads gehen. Nur so kann die Vorrichtung einen optimalen Schutz gewährleisten.

Mit seiner extra breiten Form bietet das Btwin-Fahrrad-Schutzblech optimalen Schutz vor hochspritzendem Wasser und Schlamm, wie wir erfahren.
Tipp: Um die volle Schutzfunktion zu erhalten, müssen Sie auf die richtige Länge der Schutzbleche achten. Sie dürfen in keinem Fall zu kurz sein. Am besten achten Sie darauf, dass das hintere Schutzblech bis zur Hälfte des Radumfangs geht.
Profilbreite: Direkt am Reifen ausmessen
Die Profilbreite sagt bei Fahrrädern aus, wie breit die Reifen Ihres Fahrrads sind. Ähnlich ist es auch bei Schutzblechen. Die Profilbreite des Schutzblechs bezeichnet die Breite, die benötigt wird, um den Fahrradreifen zu ummanteln.

Das Schutzblech muss breit genug sein, damit es die volle Breite des Reifens abdeckt. Daher sollten Sie die Breite Ihrer Fahrradreifen genau kennen. Messen Sie diese am besten vor dem Kauf aus.
Welche Schutzblechgröße für 28-mm-Reifen? Nutzen Sie immer die Schutzbleche für die entsprechende Radgröße und -breite. Haben Sie ein 28-Zoll-Fahrrad, passt ein Fahrrad-Schutzblech mit 26 Zoll nicht, sondern nur ein Fahrrad-Schutzblech mit 28 Zoll.
Rahmengröße: Messen Sie den Abstand vom Rahmen zum Reifen
Der Abstand zwischen dem Rahmen und dem Schutzblech sollte groß genug sein, damit die Funktion nicht durch Schlamm und Schmutz beeinträchtigt wird.
- Ein Abstand von mindestens 10 bis 15 mm zwischen dem Reifen und dem Schutzblech ist in der Regel empfehlenswert. Dies sorgt dafür, dass das Schutzblech nicht mit dem Reifen in Kontakt kommt, insbesondere bei Unebenheiten oder beim Fahren über Hindernisse.
- Ein enger Abstand von weniger als 5 mm kann dazu führen, dass sich Schmutz zwischen Reifen und Schutzblech staut, was die Funktionalität beeinträchtigen kann.
- Bei Mountainbikes oder Fahrrädern mit Federung kann der Abstand variieren, wenn die Federung komprimiert wird. Hier sollte der Abstand im unbelasteten Zustand ebenfalls mindestens 10 mm betragen, um sicherzustellen, dass das Schutzblech auch bei maximaler Kompression des Fahrwerks nicht mit dem Reifen in Kontakt kommt.
Einige Schutzbleche benötigen spezielle Halterungen oder Montagepunkte am Rahmen oder an der Gabel. Überprüfen Sie die vorhandenen Löcher oder Halterungen am Rahmen, um sicherzustellen, dass das gewählte Schutzblech dort montiert werden kann.

Der robuste Kunststoff des Btwin-Fahrrad-Schutzblechs ist laut unserer Recherche wetterbeständig und trotzt auch langfristig UV-Strahlung und Kälte.
2.3. Die Art der Bremsen bedingt die Schutzblech-Wahl
Bei Fahrrädern mit Felgenbremsen muss darauf geachtet werden, dass das Schutzblech nicht im Weg der Bremsbeläge ist. Es sollte genügend Platz zwischen dem Schutzblech und der Felge vorhanden sein, damit die Bremsen richtig funktionieren können.
Bei Scheibenbremsen ist es wichtig, dass das Schutzblech nicht die Bremsanlage oder den Rotor behindert. Achten Sie darauf, dass das Schutzblech so montiert wird, dass es keinen Kontakt mit dem Bremssattel oder dem Rotor hat.
- Überprüfen Sie die vorhandenen Montagepunkte für die Bremsen und das Schutzblech. Einige Schutzbleche benötigen spezielle Halterungen oder Befestigungspunkte am Rahmen oder an der Gabel, die möglicherweise auch von den Bremskomponenten beeinflusst werden.
- Stellen Sie sicher, dass beim Einbau des Schutzblechs ein ausreichender Abstand zwischen dem Schutzblech und den Bremskomponenten besteht. Ein Abstand von mindestens 5 bis 10 mm kann helfen, um sicherzustellen, dass Schmutz und Schlamm nicht in den Bremsmechanismus gelangen.
- Einige Schutzbleche bieten verstellbare Halterungen, die es ermöglichen, die Position des Blechs anzupassen. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Sie Änderungen an den Bremsen vornehmen oder verschiedene Reifenbreiten verwenden möchten.
Was ist ein Fahrrad-Schutzblech mit Stromführung?
Sehr geehrte Frau Wolf,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Fahrrad-Schutzblech-Vergleich.
Bei einem Fahrrad-Schutzblech mit Stromführung handelt es sich um ein Modell, das unter dem Schutzblech über eine Stromleitung verfügt. Mit der ist die Stromzufuhr für das Rücklicht bzw. das Vorderlicht gewährleistet.
Beste Grüße
Ihr Vergleich.org-Team