Einparkhilfe Test 2016

Die 7 besten Einparkhilfen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellBosch Parkpilot URF7Vega R4S 22121VEGA R4 ParkpilotCarmedien CM-PDC1TKOOFN KFZ Wireless Summerin.pro Park Boy BeepEsky EC170-08 Mini-Rückfahrkamera
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,9gut
11/2016
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Bewertung2,0gut
11/2016
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Bewertung2,2gut
07/2016
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Bewertung2,4gut
07/2016
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Bewertung2,5gut
11/2016
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Bewertung2,6befriedigend
11/2016
Kundenwertung
74 Bewertungen
19 Bewertungen
453 Bewertungen
80 Bewertungen
137 Bewertungen
90 Bewertungen
16 Bewertungen
Rückfahrkamera
akustisches Signal?
optische Anzeige?
in Wagenfarbe lackierbar?
Anzahl Parksensoren444444keine
Erfassungsbereichbis ca. 150 cm30 - 150 cm30 - 150 cm30 – 150 cm30 – 250 cm10 - 250 cm170° Winkel
Aktivierungdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgangdurch Einlegen Rückwärtsgang
für jedes Fahrzeug?
bis 2,20 m Breite

Stoßstange ab 50 cm Höhe

Stoßstange ab 50 cm Höhe
Eigenmontage?
Fachwerkstatt wird empfohlen

Fachwerkstatt wird empfohlen
Vorteile
  • hohe Qualität
  • große Auswahl Montageringe
  • Erkennung defekter Sensoren
  • CD mit allen Informationen
  • lange Kabel
  • nummerierte Teile
  • einfaches Stecksystem
  • in weiteren Farben und Setgrößen erhältlich
  • einfacher Einbau
  • lange Kabel
  • einfaches Stecksystem
  • lange Kabel
  • schnelle Montage
  • verschiedene Montageringe
  • erkennt fehlerhafte Sensoren
  • gute Auflösung
  • einfache Montage
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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4.5/5 aus 54 Bewertungen

Einparkhilfe-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Wer eine Einparkhilfe nachrüsten will, hat es dieser Tage nicht schwer. Es gibt mittlerweile eine sehr große Auswahl an Einparkhilfen, die jedoch auf unterschiedlichen Technologien beruhen. Das macht sich auch im Preis bemerkbar, denn es gibt Rückfahrwarner, die mit einer Rückfahrkamera und/oder akustischen Signalen arbeiten, oder Einparkhilfen Funk, die keine aufwendige Verkabelung erfordern.
  • Die Parksensoren einer Einparkhilfe werden in der Regel in die Stoßstange verbaut. Wer es sich nicht zutraut, selber in die Stoßstange zu bohren, sollte das unbedingt dem Fachmann überlassen. Was natürlich, neben einer Rückfahrkamera, die Kosten der Einparkhilfe Plus in die Höhe treibt, wie unser Einparkhilfe Test 2016 gezeigt hat.
  • Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch eine Einparkhilfe vorne anbringen. Das bedeutet, dass weitere Sensoren angebracht werden müssen, was wiederum zusätzliche Kosten verursacht. Die beste Einparkhilfe ist die, die für ihr Auto entwickelt wurde, aber es gibt auch universelle Abstandswarner.

Einparkhilfe Test

Einmal nicht aufgepasst, schon rumst es gewaltig. In Großstädten, wo Parkplätze knapp und eng sind, und die zahlreichen Autos immer größer werden, knallt es besonders häufig. Die Unfallforschung der Allianz hat herausgefunden, dass ungefähr die Hälfte aller gemeldeten Schäden bei einer niedrigen Geschwindigkeit passieren. Und mehr als 40 % sind der Kategorie Rangier- bzw. Parkschäden zuzuordnen. Leider nimmt diese Zahl weiter zu, wie auch die Zahl derer, die Unfallflucht begehen. Parksensoren und eine Rückfahrkamera Funk sind demnach wirklich zu empfehlen, um sich und den anderen Auto-Fahrern das Leben zu erleichtern – und auch, um gefahrlos in kleine Parklücken zu gelangen. Auch die richtigen Scheibenwischer sind von Bedeutung, damit Sie immer freie Sicht beim einparken haben. Wie Sie Ihren Parkpiloten installieren und was Sie beim Nachrüsten Ihres Autos beachten müssen, haben wir in unserem Einparkhilfe Test 2016 für Sie zusammen gefasst.

1. Was ist eine Einparkhilfe und wie funktioniert sie?

Parkpilot

Einparkassistenten sind clevere Helfer.

Unser Einparkhilfe Vergleich 2016 hat gezeigt, dass es nicht immer die teuren, schon ab Werk eingebauten Rückfahrwarner sein müssen. Bei alten Fahrzeug-Modellen ist das Rückfahrkamera nachrüsten neben dem Einparkhilfe nachrüsten die beste Wahl. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, kann auch beide Arten kombinieren – also die Sensoren und die Rückfahrkamera. Bei solch einer Parkhilfe wird das Einparken zum Kinderspiel. Doch damit ist noch nicht geklärt, was ein Rückfahrwarner ist. Wie der Name schon sagt, hilft der Parkpilot dem Autofahrer beim Parken. Das geschieht entweder durch ein optisches oder akustisches Signal, oder der Parkpilot vereint beides. Die Parkhilfen bestehen dabei aus Parksensoren oder einer Kamera. Welches die beste Einparkhilfe ist, hängt zudem von Ihrem Fahrzeug ab. Denn je nachdem, was für eine Sicht sie als Fahrer haben, ist eine Kamera evtl. besser geeignet als Sensoren, wie unser Einparkhilfe Test gezeigt hat. Die Sensoren werden bei dem Einparkhilfe nachrüsten an der Stoßstange angebracht, ohne bohren lässt sich das kaum bewerkstelligen. Die Bosch Einparkhilfe überzeugt beispielsweise durch die Qualität, doch die Selbstmontage wird nicht empfohlen. Wenn Sie jedoch etwas handwerkliches Geschick besitzen, können Sie sich an den Einbau heranwagen. Was sie beim Einparkhilfe nachrüsten beachten müssen, damit der Einparkhilfe Testsieger keinen Schaden nimmt, erklären wir Ihnen im weiteren Verlauf.

  • weniger Parkrempler
  • kleine Parkplätze nutzbar
  • stressfreies Parken
  • Technik kann ausfallen
  • Nachrüsten aufwendig

2. Welche Einparkhilfe-Typen gibt es?

Viele Menschen schreckt der Rückfahrwarner oder Rückfahrkamera-Einbau ab. Unser Einparkhilfen Test zeigt: diese kabellos zu bekommen, ist nicht möglich. Auch wenn sie beispielsweise auf eine Funk-Rückfahrkamera setzen, der Strom für den Monitor muss ja irgendwo herkommen. Doch das ist ein Kapitel für sich. Hier wollen wir Ihnen zunächst die kleinen, aber feinen Unterschiede der einzelnen Rückfahrwarner erläutern.

2.1. Einparkhilfe mit Parksensoren

Parksensoren nachrüsten ist wohl die gängigste Form der Einparkhilfen. Die Sensoren der Einparkhilfe hinten werden an der Stoßstange angebracht. In der Regel sind es vier an der Zahl, die in bestimmten Abständen in gebohrte Löcher gesetzt werden, und am besten einzeln mit dem Signalgeber (dieser kann im Heck oder im Cockpit angebracht werden) verbunden werden. Dieser Signalgeber kann ein piepen und/oder ein Display haben, das den Abstand zum Hindernis anzeigt – diese Sensoren gibt es nicht als eine Einparkhilfe Funk. Die Einparkhilfe vorne anzubringen ist auch eine Möglichkeit, doch in der Regel hat man nach hinten eine wesentlich schlechtere Sicht. Muss man sich zwischen einer Einparkhilfe vorne, oder einer Einparkhilfe hinten entscheiden, empfehlen wir die Sensoren hinten anzubringen.

2.2. Rückfahrkamera

Parklücke

Rückfahrkamera mit optischen Hilfslinien.

Bei der Auto-Rückfahrkamera werden keine Parksensoren angebracht, sondern eine Video-Kamera. Beim Rückfahrkamera nachrüsten wird diese am Nummernschild befestigt. Die Verkabelung erfolgt durch das Auto in das Cockpit, denn dort ist der Monitor, wo der Fahrer den Bildschirm im Blick hat, auf den das Video bzw. Kamerabild übertragen wird. Die Kameras haben oft einen Betrachtungswinkel von 170°, manchmal sind es aber auch nur 110°. Bei manchen Modellen wird das Video auch durch rote, gelbe und grüne Linien eingeteilt. Im grünen Bereich ist man recht weit entfernt von dem Hindernis, bei Rot dagegen sehr nah dran. Manche bringen die Rückfahrkamera auch im Heck an, dabei gilt es zu überprüfen, ob die Sicht ausreichend ist. Die Rückfahrkamera ist im engeren Sinn kein Abstandswarner. Sie ist dennoch sehr hilfreich, insbesondere wenn man in eine enge Garage oder ähnliches fahren muss. Garagen, insbesondere Tief-Garagen, sind oft dunkel und eng, eine Rückfahrkamera, Abstandswarner oder PDC machen es dem Fahrer leichter, unfallfrei in die Garage zu fahren.

2.3. Rückfahrkamera Funk

Der einzige Unterschied zwischen der gewöhnlichen Rückfahrkamera und der Funk-Rückfahrkamera ist, dass zwischen Kamera und Monitor keine Kabel gelegt werden muss. Eine Einparkhilfe kabellos ist sie damit nicht. Die Kamera selbst muss trotz allem an einen Stromkreislauf angeschlossen werden. Nur das Bildsignal wird via Funk übertragen, dadurch ist das Bild aber auch störanfälliger als bei der verkabelten Variante. Falls Sie außerdem Interesse an Navigationsgeräten haben, können Sie sich gerne unseren Navigationsgeräte Vergleich anschauen.

2.4. Einparkhilfe Garage

Stoppschild

Einparkhilfe Garage als Stoppschild.

Bei dieser Einparkhilfe Garage, handelt es sich zum Beispiel um ein simples Schild. Dieses ist mit LED’s ausgestattet und blinkt bei einer Berührung auf. Wenn man also dieses Schild bspw. vor die Garagenwand stellt, verhindert man, dass man gegen die Wand fährt.

3. Kaufkriterien für Einparkhilfen: Darauf müssen Sie achten

Es gibt einiges zu beachten, wenn Sie eine Einparkhilfe kaufen möchten. Die wichtigsten Kriterien, um die beste Einparkhilfe zu finden, haben wir hier zusammengefasst.

3.1. Parksensoren oder Kamera?

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, welches besser für Sie ist – also für Ihr Fahrzeug und Ihre Parksituation. Bei einem Lieferwagen oder Wohnmobil eignet sich ein Rückfahrkamera-System. Bei diesen Fahrzeugen ist die Sicht sehr viel stärker eingeschränkt als bei einem Kleinwagen oder einer Limousine. Auch den Abstand einzuschätzen ist bei langen Fahrzeugen deutlich schwieriger. Vielen Fahrern gibt es ein Gefühl der Sicherheit zu wissen, was hinter dem Wagen vor sich geht – nicht nur beim Parken oder in die Garage fahren. Haben Sie ein ganz normales KFZ, eignen sich Parksensoren sehr gut. Beim Einparken sind diese eine große Hilfe – umso schneller diese piepsen, desto näher ist man an einem Hindernis. Ein Parkpilot gibt einem die Zuversicht, unfallfrei in eine kleine Parklücke zu kommen.

3.2. Einparkhilfe nachrüsten Kosten

Kamera

Rückfahrkamera am Nummernschild.

Wir empfehlen Ihnen, nicht zu sehr am Preis zu sparen, wenn sie einen Abstandswarner nachrüsten wollen. Zwar gibt es durchaus Gute und Günstige, das zeigte der Einparkhilfen Test, doch das Wichtigste ist, dass sie funktionieren und Sie sich auf Ihren Rückfahrwarner verlassen können. Sie haben nichts von der günstigsten Einparkhilfe, wenn diese versagt und Sie in ein anderes Auto rauschen. Außerdem sollten Sie sich vorher bei Ihrer Fachwerkstatt informieren, was der Einbau durch diese ungefähr kosten würde.

3.3. Einparkhilfe nachrüsten Einbau

Diesem Punkt haben wir ein eigenes Kapitel gewidmet, doch kurz gesagt, erfordert das Einparkhilfe nachrüsten mehr Know-how als das Rückfahrkamera nachrüsten. Wenn Sie die Rückfahrkamera anschließen wollen, muss nur ein Loch (oder gar keins) gebohrt werden. Außerdem müssen die Kabel lang genug sein, um die Sensoren über den Kofferraum bis zum Cockpit verkabeln zu können. Beim Parksensoren nachrüsten, muss für jeden Sensor ein Loch in die Stoßstange gebohrt werden. Wenn Sie nicht viel Ahnung vom Verkabeln und Bohren haben, sollten Sie das Rückfahrkamera einbauen auf jeden Fall der Fachwerkstatt überlassen. Ansonsten empfehlen wir Ihnen, sich in unserem Bohrmaschinen Test das passende Werkzeug auszusuchen.

Tipp: Es macht Sinn, die Parksensoren sauber zu halten. Bei starken Verschmutzungen kann es sein, dass diese falsch reagieren. Für ein gutes Bild sollte die Kamera ebenfalls vom Straßenschmutz befreit werden – als auch von Eis oder Schneematsch.

4. Darauf sollte man bei dem Einparkhilfe bzw. Rückfahrkamera nachrüsten achten

PCD, Parktronic, Einparkhilfe?

Falls Sie nicht wissen, was das alles bedeutet, helfen wir Ihnen weiter. Kurz gesagt sind alle Einparkhilfe-Systeme. Nur hat jeder KFZ-Hersteller gerne einen eigenen Namen für sein System. PCD bedeutet Park Distance Control und ist die Einparkhilfe BMW. Parktronik wird dagegen die Einparkhilfe Mercedes genannt.

Jeder sollte sich klar sein, dass eine ab Werk eingebaute Einparkhilfe Plus, PDC, ein Rückfahrkamera-System oder gar eine Einparkhilfe selbstlenkendes System immer besser und zuverlässiger funktionieren, als die bei dem Rückfahrkamera nachrüsten. Die Einparkhilfe Plus bzw. PDC ab Werk hat beispielsweise viel mehr Sensoren am KFZ. Verfügt das Auto über einen Monitor, ist es auch immer häufiger so, dass zusätzlich zu den Parksensoren, eine Rückfahrkamera integriert ist, mit optischem Abstandsanzeiger. Ein solch professionelles System nachzurüsten ist, wenn überhaupt möglich, sehr teuer. In unserem Einparkhilfen Vergleich haben wir daher realistische Varianten überprüft. Auch müssen sie berücksichtigen, dass der Einbau für Laien nicht einfach ist.

4.1. Parksensoren Einbau

In der Regel bekommen Sie vier Sensoren und einen Signalgeber – letzterer kann optisch und/oder akustisch reagieren. Wo sie beispielsweise den akustischen Signalgeber platzieren hängt davon ab, inwiefern sie die Lautstärke einstellen können. Theoretisch können sie diesen im Heck des KFZ befestigen, dann müssen sie die Kabel nicht durch das ganze Auto legen. Der Regelfall ist jedoch, dass man, zumindest den optischen Signalgeber, im Cockpit platziert. Um die Sensoren anzubringen, muss man vier pass genaue Löcher in die Stoßstange bohren, diese einsetzen und jeweils mit dem Signalgeber verkabeln. Außerdem erfolgt eine Verkabelung mit dem Rücklicht. Das hat zwei Gründe: einmal dient es als Stromquelle, zum anderen soll das System meist nur beim Rückwärts-Fahren helfen. So wird mit dem Einlegen des Rückwärtsgangs, der Parkpilot aktiviert.

4.2. Rückfahrkamera Einbau

Einparkhilfe Nummernschild – so erfolgt der Einbau der Kamera. Auch wenn die Kamera am Nummernschild befestigt wird, bleib es meistens nicht aus, ein Loch dahinter zu bohren. Denn auch hier, egal ob Funk oder nicht, braucht die Kamera Strom. Und wie auch schon bei den Sensoren, muss das Rücklicht mit verkabelt werden, um durch das Einlegen des Rückwärtsgangs, die Kamera zum Leben zu erwecken. Sobald man alles angeschlossen hat, wird die Rückfahrkamera mit dem Monitor verbunden, bei Funk fällt dieser letzte Schritt freilich aus. Das ist jedoch nicht ein Parkhilfe Plus für eine Rückfahrkamera Funk, denn das Verkabeln der Kamera mit dem Rücklicht usw. ist wesentlich anspruchsvoller, als die Kamera mit dem Monitor zu verbinden. Die Rückfahrkamera Funk ist auch etwas störanfälliger als die Kabel-Version.
Wie Sie lesen konnten, ist der Einbau des Parkpiloten das Schwierigste an der Geschichte. Daher raten wir Ihnen, insofern Sie nicht Erfahrung mit solchen Dingen haben, den Einbau Ihrer Fachwerkstatt zu überlassen. Ohne Bohren ist es so gut wie nicht möglich, ihr KFZ nachzurüsten. Der folgenden Tabelle können Sie auf einen Blick entnehmen, wo gebohrt werden muss:

Typ Maßnahmen
Parksensoren Ein Loch pro Sensor in die Stoßstange, Verkabelung mit Rücklicht und Signalgeber
Kamera ohne Funk In der Regel ein Loch hinter dem Nummernschild, Verkabelung mit Rücklicht und Monitor
Kamera mit Funk In der Regel ein Loch hinter dem Nummernschild, Verkabelung mit Rücklicht, Bildübertragung zum Monitor per Funk

5. Wer haftet bei einem Schaden beim Einparken – trotz Einparkhilfe?

Wenn Ihre Einparkhilfe versagt, werden Sie haftbar gemacht und nicht der Hersteller. Denn als Autofahrer sind Sie verpflichtet, besondere Sorgfalt an den Tag zu legen. Das heißt, sie dürfen sich nicht nur auf die Technik verlassen, sondern müssen auch selbst sicherstellen, dass kein Hindernis im Weg ist. So urteilte das Gericht in München. Ein Mann wollte einen Schaden nicht bezahlen, weil die Einparkhilfe beim Einparken nicht gepiepst hatte und so ein Schaden entstand. Passieren kann so etwas durch Hohlräume oder Gegenstände, die nicht von den Sensoren erfasst werden können. Auch verschmutze Sensoren reagieren oft nicht optimal. Eine Einparkhilfe Plus ist zwar eine große Hilfe, man muss dennoch aufmerksam bleiben.
In Zukunft wird das sicher noch ein Thema, spätestens wenn immer mehr Fahrzeuge in der Lage sein werden, selber einzuparken. Wie das funktioniert, sehen Sie in folgendem Video.

6. Einparkhilfen bei der Stiftung Warentest

Einen Einparkhilfe Testsieger hat die Stiftung Warentest noch nicht gekürt. Wir warten gespannt auf einen Test von Rückfahrkamera, Einparkhilfe Funk, Parctronic und Co. Es bleibt abzuwarten, welches die beste Einparkhilfe sein wird, ob die Bosch Einparkhilfe gut abschneiden wird, bleibt abzuwarten. Generell wird es einen Unterschied machen, ob Einpark-Systeme ab Werk getestet werden oder generell PDC nachrüsten näher betrachtet wird.

7. Wichtige Hersteller und Marken

Wir wollen es Ihnen so leicht wie möglich machen, daher haben wir Ihnen hier die gängigsten Hersteller und Marken von Einparkhilfen aufgelistet.

  • Audi
  • BMW
  • Mercedes
  • Bosch
  • VW
  • Touran
  • Mazda
  • Golf
  • Luis
  • Valeo
  • Waeco
  • Inpro
  • Lescars
  • Camos
  • Mobiset
  • FK
  • Vega
  • in.pro.
  • Pro-User
  • Conrad
  • Garmin
  • Audivox
  • Axion
  • Taotronics
  • Klarstein
  • Zenec
  • DNT
  • Needit
  • Kufatec
  • AEG
  • Pioneer
  • OCS.tec
  • Walser
  • AIV
  • Cartechnic

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Einparkhilfe

  • 1. Was ist eine Einparkhilfe?

    Eine Einparkhilfe kann aus Sensoren und/oder einer Kamera bestehen. Haben Sie zum Beispiel eine Rückfahrkamera Funk, dann sehen Sie auf dem Monitor in Ihrem Cockpit, was hinter Ihrem Wagen vor sich geht. Wenn Sie eine Einparkhilfe Audi, oder eine Einparkhilfe Touran suchen, können Sie universelle Sensoren zum Nachrüsten verwenden. Diese basieren in der Regel auf Ultraschall-Technik und teilen dem Fahrer mittels Piepton mit, wie nah das Heck an einem Hindernis ist. Detaillierte Informationen über die verschiedenen Systeme erhalten Sie bei Wikipedia.
  • 2. Was kostet der Einbau einer Einparkhilfe?

    In unserem Einparkhilfen Test haben wir festgestellt, dass die Kosten sehr stark variieren, denn mit dem Anschaffungspreis ist es nicht getan. Versuchen Sie einen Kostenvoranschlag von der Werkstatt Ihres Vertrauens zu bekommen. Denn nicht nur die Qualität des Parkpiloten ist wichtig. Vieles hängt von dem Modell Ihres Autos ab. Bei manchen Fahrzeugen muss bspw. die Stoßstange abgenommen werden, um ein Loch zur Befestigung der Kamera bohren zu können. Auch die Innenraumverkleidung muss häufig abgenommen werden, um an alles heranzukommen.
  • 3. Wie funktioniert eine Einparkhilfe?

    Ein Parkassistent funktioniert, indem der Gegenstand hinter oder vor dem Wagen, jedenfalls im Bereich der Sensoren, „reflektiert“ wird. Der Abstand kann ermittelt werden und der Fahrer wird durch einen Piepton darauf aufmerksam gemacht. Umso schneller es piept, umso näher dran ist man mit dem Fahrzeug. Bei einem durchgehenden Ton sollte man auf jeden Fall auf die Bremse treten, was die meisten bei solch einem Signal, intuitiv richtig machen.
  • 4. Welche Einparkhilfe ist die beste?

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die beste Einparkhilfe ist diejenige, die einwandfrei funktioniert. Der Einbau ist natürlich auch wichtig. Wollen Sie selber die Video-Rückfahrkamera einbauen oder die Parksensoren anbringen, sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend Montage-Ringe mitgeliefert bekommen, als auch eine verständliche Anleitung. In unserem Einparkhilfe Vergleich, hat sich das als sehr wichtig erwiesen.
  • 5. Wie baut man eine Einparkhilfe ein?

    In unserem Einparkhilfe Test sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Einbau der Abstandswarner nur selbst vorgenommen werden sollte, wenn man sich auskennt. Zwar wird meistens das passende Zubehör mitgeliefert, doch nicht jeder ist es gewohnt, Geräte zu verkabeln und Löcher in das KFZ zu bohren. Bei dem Rückfahrkamera anschließen muss meistens nur ein Loch unter dem Nummernschild gebohrt werden, beim Anbringen von Parksensoren, muss für jeden Sensor ein Loch in die Stoßstange gebohrt werden. Der Rückfahrwarner Test machte deutlich, dass beide Systeme an das Rücklicht angeschlossen werden müssen, denn daher beziehen Sie Ihren Strom. Das Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert sie beim Parkvorgang.

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