Das Wichtigste in Kürze
  • Brasilien ist das größte Kaffeeanbauland der Welt und prägt den globalen Kaffeemarkt wie kein anderes Land. Rund ein Drittel des weltweit gehandelten Kaffees stammt von dort. Unterschiedliche Anbauregionen, überwiegend nährstoffreiche Böden und ein stabiles Klima ermöglichen große Mengen, aber auch konstante Qualität.

1. Was macht brasilianische Kaffeebohnen so besonders?

Brasilianischer Kaffee wächst meist in mittleren Höhenlagen und reift dort vergleichsweise gleichmäßig. Das Ergebnis sind Bohnen mit wenig Säure, weichem Körper und hoher Balance. Anders als viele Hochlandkaffees aus Afrika oder Mittelamerika steht brasilianischer Kaffee weniger für extreme Fruchtigkeit, sondern für Zugänglichkeit und Vielseitigkeit.

Gut zu wissen: Kaffee aus Brasilien besteht hauptsächlich aus Arabica-Bohnen. Wie Tests brasilianischer Kaffees im Internet zeigen, machen diese bis zu 80 % der brasilianischen Kaffeeproduktion aus.

Der Geschmack des besten brasilianischen Kaffees wird als sanft und blumig, mit Noten von Schokolade und Nüssen, beschrieben. Klassische Sorten wie der Santos-Kaffee aus Brasilien gelten als ausgewogen und weich.

Hinzu kommt: Brasilien ist technisch sehr weit entwickelt. Ernte, Aufbereitung und Sortierung erfolgen häufig mechanisiert, was eine gleichbleibende Qualität ermöglicht – ein Grund, warum brasilianischer Kaffee oft als Basis für Blends genutzt wird.

2. Welchen brasilianischen Kaffee gibt es?

Brasilien produziert überwiegend Arabica, ergänzt durch Conilon, eine Varietät von Canephora. Bei uns ist hauptsächlich Robusta als Canephora Varietät bekannt. Arabica macht den Großteil der Exporte aus und steht für das typische milde Geschmacksprofil. Conilon wird vor allem im Inland konsumiert oder für kräftige Mischungen genutzt. Für Personen, die sehr fruchtige, säurebetonte oder experimentelle Geschmacksprofile bevorzugen, ist brasilianischer Kaffee weniger geeignet

In unserem Vergleich brasilianischer Kaffees haben Sie die Wahl zwischen gemahlenen oder ganzen Kaffeebohnen aus Brasilien. Bereits gemahlener Kaffee ist für alle Kaffeemaschinen ohne Mahlwerk ideal. Beispielsweise können Sie mit den gemahlenen Bohnen Espresso in einer Mokkakanne zubereiten. Die Bohnen eignen sich je nach Mahlstärke auch für Siebträger- oder Filterkaffeemaschinen. Haben Sie eine eigene Kaffeemühle oder eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk zu Hause, dann sollten Sie auf jeden Fall ganze Kaffeebohnen kaufen. Frisch gemahlen entfalten diese besonders viele Aromen und Inhaltsstoffe.

3. Worauf sollten Sie achten, wenn Sie brasilianischen Kaffee kaufen wollen?

Je nach Hersteller erhalten Sie Café aus Brasilien in unterschiedlichen Verpackungsgrößen. Wollen Sie eine bestimmte Sorte vorerst probieren, dann empfehlen wir Ihnen, eine kleine 250-Gramm-Packung zu kaufen. Konsumieren Sie besonders viel Kaffee? In dem Fall sind Vorratsmengen mit bis zu 1.000 Gramm Kaffeebohnen für Sie ideal. Beim Kauf größerer Mengen profitieren Sie zusätzlich von einem Preis-Mengen-Vorteil.

Ähnlich wie Gewürze oder Tee sollte auch Kaffee richtig aufbewahrt werden. Idealerweise werden die ganzen oder gemahlenen Kaffeebohnen in einem wiederverschließbaren Schutzbeutel geliefert, der das Aroma besonders gut vor Feuchtigkeit und Licht schützt, wie diverse Tests von brasilianischem Kaffee im Internet berichten.

Beim Kauf von Kaffeebohnen sollten Sie außerdem die Intensität beachten. Diese kann sich je nach Art der Röstung in mild, mittel und kräftig unterscheiden. Milde Kaffeesorten werden sehr lange und schonend geröstet und enthalten für gewöhnlich einen niedrigen Säuregehalt.

brasilianischer kaffee test

Quellenverzeichnis