Das Wichtigste in Kürze
  • Beerensaft schmeckt pur oder verdünnt mit Wasser. Auch für Gelees und zur Herstellung von Sirup müssen die festen und flüssigen Obstbestandteile zunächst voneinander getrennt werden. Mechanische Beerenpressen schaffen das durch Druck. Das kostet ein wenig Muskelkraft. Im Gegenzug bleiben aber die wertvollen Vitamine und Spurenelemente weitgehend erhalten, sodass Sie die gesamte Beeren-Power nutzen können.

Beerenpresse Test

1. Wie funktioniert eine Beerenpresse?

Beim Vergleich von Beerenpressen fällt auf, dass man grundsätzlich drei verschiedene Arten unterscheidet:

  • elektrische Beerenpressen, zum Beispiel von Bosch, WMF oder Severin
  • Zubehör zu Küchenmaschinen, wie die Beerenpresse für Kenwood-, KitchenAid- oder Thermomix-Besitzer
  • mechanische Beerenpressen, unter anderem von Jupiter oder Westmark

Die Funktionsweise ist bei allen drei Varianten ähnlich: Die Früchte werden in die Obst- und Beerenpresse eingefüllt und mit viel Energie nach unten gedrückt. Siebe trennen anschließend die Flüssigkeit vom sogenannten Trester.

Tipp: Wenn Sie eine Beerenpresse kaufen, brauchen Sie die festen Rückstände, die beim Pressen übrigbleiben, nicht wegzuschmeißen. Sie eignen sich beispielsweise hervorragend zum Kuchenbacken. Auch Früchte-Müsli oder Porridge lässt sich hervorragend mit Beerentrester „pimpen“.

In verschiedenen Online-Tests schneiden oft Beerenpressen besonders gut ab, die mit reiner Muskelkraft betrieben werden. Solche manuellen Beerenpressen arbeiten zwar langsamer als elektrische Beerenpressen, dafür aber noch schonender. Hauptgrund dafür ist, dass beim mechanischen Pressvorgang weniger Hitze entsteht. Und weniger Hitze bedeutet: mehr Vitamine! Die beste Beerenpresse ist also nicht zwangsläufig das größte oder leistungsstärkste Modell.

Welche Beerenpresse zu Ihnen passt, hängt darüber hinaus auch von Ihren individuellen Bedürfnissen ab: Möchten Sie sich täglichen Ihren Frühstückssaft pressen? Dann wählen Sie idealerweise eine handliche Beeren-Presse, die sich schnell und unkompliziert montieren lässt. Wollen Sie hingegen Ihre jährliche Gartenernte in Form von Beerensaft konservieren, benötigen Sie ein größeres Modell, das viel Obst verarbeitet, dafür aber nicht regelmäßig zusammengebaut werden muss.

2. Aus welchem Material sollte Ihre Beerenpresse laut diverser Tests im Internet idealerweise sein?

Beerenpressen sollten möglichst robust sein, schließlich müssen sie maximalem Druck standhalten. Daher eignen sich für Beerenpressen laut verschiedener Tests im Internet vor allem widerstandsfähige Metalle, die weder brechen noch rosten: Es gibt beispielsweise Beerenpressen aus Edelstahl, aber auch aus Gusseisen oder Aluminium. Wichtig ist zudem, dass Ihre manuelle Beerenpresse über eine große Kurbel verfügt. Nur so können Sie den Hebeleffekt nutzen und mit verhältnismäßig wenig Kraft viel Saft pressen. Auch zweiarmige Drehgriffe lassen sich meist problemlos bedienen.

3. Wie reinigen Sie Ihre Beerenpresse?

Beerenpressen sind komplexe Maschinen – auch wenn sie als manuelle Modelle keinen elektrischen Kern haben. Damit Sie lange Freude an Ihrer Beerenpresse haben, sollten Sie die einzelnen Bestandteile daher stets von Hand reinigen. Lauwarmes Wasser und ein paar Spritzer Spülmittel reichen in der Regel aus, um die Beerenpresse zu reinigen. Am besten säubern Sie sie immer unmittelbar nach der Benutzung, noch bevor Fruchtrückstände eintrocknen können.

Der Selbstversorgerkanal sagt zu unserem Vergleichssieger

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Beerenpresse Tests: