In vielen Regionen Deutschlands reicht die Schneeschaufel für kurze Wege oder geringe Schneemengen weiterhin aus. Doch je nach Schneezone und Höhenlage können die Niederschläge stark variieren – besonders in den Mittelgebirgen, im Alpenraum oder bei zunehmenden Wetterextremen mit Starkschnee.
Wann lohnt sich eine Schneefräse?
Immer dann, wenn die Schneeräumung regelmäßig viel Zeit kostet oder große Flächen betroffen sind, etwa Einfahrten, Höfe oder Privatstraßen. Auch bei feuchtem, schwerem Schnee wird die Arbeit mit der Schaufel schnell beschwerlich. Eine Schneefräse reduziert den körperlichen Aufwand und sorgt für gleichmäßige Räumstreifen ohne Vereisungsgefahr durch ungleichmäßig geschobene Schichten.
Für schmale Wege oder Treppenabsätze bleibt der Einsatz klassischer Hilfsmittel wie Schneeschieber weiterhin praktisch. Bei Flächen ab rund 40 m² oder wiederkehrenden Schneefällen ist eine motorisierte Unterstützung jedoch meist die effizientere Lösung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Akku-Schneefräse, eine Benzin-Schneefräseoder eine elektrische Schneefräse handelt – die richtige Leistungsklasse entscheidet über das Ergebnis.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: Mit einer Schneefräse ist die Räumzeit oft um mehr als zwei Drittel kürzer. In Wohngebieten oder auf Privatwegen dürfen Sie allerdings nur innerhalb der üblichen Ruhezeiten arbeiten.
Das wirft die Frage auf: Wie lange darf man mit der Schneefräse fahren?
Das kann nicht allgemeingültig beantwortet werden, da die Lärmgrenzen der jeweiligen Kommune gelten. Diese erfahren Sie in der Regel beim Bürgerservice oder auf der Webseite Ihrer Gemeinde oder Stadt.
Kleine und handliche Geräte eignen sich auch für städtische Lagen mit wechselnden Schneehöhen. Besonders in Regionen mit unregelmäßigem Winterwetter kann eine kleine Schneefräse eine flexible Lösung sein. In Gebieten mit viel Schnee lohnen sich auch Investitionen in größere Geräte.
Tipp: Werfen Sie Ihren Schneeschieber nicht gleich weg, wenn Sie sich eine Schneefräse zugelegt haben. Bei sehr geringem Schneefall, auf sehr kleinen Absätzen oder Flächen werden Sie sie nach wie vor gerne einsetzen.

Die Arbeitsbreite dieser Alpina-Elektro-Schneefräse beträgt unseres Wissens 45 cm.
Ich empfehle eine Schneefräse mit Benzinmotor und Raupenantrieb von Honda. Habe selbst ein Honda HS 760 mit elektrischer Kaminverstellung und Anlasser. Sicherlich ist sie teuer ,aber der Preis ist gerechfertigt und man hat seine Freude an diesem Produkt. Selbst nasser Schnee ist für Honda dank des stufenlosen Hydrostatantrieb kein Problem. Bei Pulverschnee geht fast jede Fräse gut…
Ich kann die Schneefräse von Stiga empfehlen. Sie macht ihre Arbeit super und bewältigt auch höhere Schneefläche von 15 cm. Wenn man in Gebieten mit viel Schnee wohnt, ist ein Schneefräse ein Muss.