Flachdübelfräse Test 2018

Die 10 besten Lamellofräsen im Vergleich.

Mit einer hochwertigen Flachdübelfräse setzen Sie perfekte Nuten in Holzstücke. Das Fräsblatt darf dabei nicht wackeln oder gar verrutschen. Im Test hatten konnten nur Geräte ab 150 Euro in dieser Sache überzeugen, und auch sie unterscheiden sich noch einmal deutlich in Ausstattung und Komfortaspekten: Die Winkeleinstellung ist unterschiedlich gut gelöst, macht teils einen wackeligen Eindruck. Manche Geräte sind schwer und vibrieren stark.

Anhand unserer Test-Tabelle können Sie selbst nachvollziehen, warum der Kauf einer teuren Flachdübelfräse lohnt beziehungsweise wo die Untergrenze für ein Gerät liegt, das Ihren Ansprüchen gerecht wird.
Aktualisiert: 21.09.2018
17 von 10 der besten Flachdübelfräsen im Test

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4,6/5 aus 19 Bewertungen
Flachdübelfräse Test
Lamello Classic XLamello Classic X
Makita PJ7000Makita PJ7000
DeWalt DW682KDeWalt DW682K
Triton TBJ001Triton TBJ001
Einhell TC-BJ 900Einhell TC-BJ 900
Meister MFF1010-1Meister MFF1010-1
Mannesmann 12862Mannesmann 12862
Matrix BJ 850-100/1Matrix BJ 850-100/1
Varo POWX1310Varo POWX1310
Silverline 128999Silverline 128999
Testsieger Lamello Classic XMakita PJ7000DeWalt DW682K Preis-Leistungs-Sieger Triton TBJ001Einhell TC-BJ 900Meister MFF1010-1Mannesmann 12862Matrix BJ 850-100/1Varo POWX1310Silverline 128999
Modell Lamello Classic X Makita PJ7000 DeWalt DW682K Triton TBJ001 Einhell TC-BJ 900 Meister MFF1010-1 Mannesmann 12862 Matrix BJ 850-100/1 Varo POWX1310 Silverline 128999

Testergebnis

Das Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren ist nach ISO 9001 TÜV-geprüft

Vergleich.org
Bewertung 1,1 sehr gut
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 1,3 sehr gut
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 2,5 gut
05/2018
Vergleich.org
Bewertung 3,3 befriedigend
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 3,4 befriedigend
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 3,7 ausreichend
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 3,7 ausreichend
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 3,8 ausreichend
09/2018
Vergleich.org
Bewertung 4,2 ausreichend
09/2018
Kundenbewertung
3 Bewertungen
33 Bewertungen
17 Bewertungen
8 Bewertungen
60 Bewertungen
8 Bewertungen
9 Bewertungen
3 Bewertungen
1 Bewertungen
3 Bewertungen
Meinung des testenden Redakteurs
Bei der Lamello Classic X spürt man vom ersten Griff an, dass man für den hohen Preis auch entsprechende Qualität bekommt. Für besonders Anspruchsvolle.
Im Test lag die Makita PJ7000 weit vorn, sie ist für Heimwerker kaum von Profi-Maschinen der Oberklasse unterscheidbar. Klasse Verarbeitung.
Zwar ist die Flachdübelfräse DeWalt DW682K ein Gerät der Oberliga und schafft es aufs Treppchen, aber kleine Schwächen lassen sich nicht wegdiskutieren.
Trotz einiger Probleme kann die Triton TBJ001 noch gut in der Oberliga mitspielen. Sie hat zahlreiche Funktionen, die den günstigeren Flachdübelfräsen fehlen.
Unter den preiswerten Flachdübelfräsen schlägt sich die Einhell TC-BJ 900 noch am besten – vor allem die Kraft des Fräserblatts hilft ihr dabei.
Mit ihrer durchschnittlichen Leistung hebt sich die Meister MFF1010-1 von den hinteren Plätzen ab, reicht teuren Dübelfräsen aber nicht das Wasser.
Wer eine besonders preiswerte Dübelfräse sucht, greift noch am ehesten zur Mannesmann 12862, auch wenn die Verarbeitung mau ist.
Immerhin wird die Matrix BJ 850-100/1 im Werkzeugkoffer ausgeliefert – ungeübte Anwender werden sich dennoch mit der Präzision schwer tun.
Die POWX1310 von Varo ist unter den günstigen Flachdübelfräsen nicht die schlechteste, aber einen Transportkoffer hätten wir uns schon gewünscht.
Die Dübelfräse von Silverline tat sich vor allem bei hartem Holz wie Buche recht schwer. Ähnliche Modelle gibt es im Handel auch für weniger Geld.
Leistungsaufnahme
Herstellerangabe
780 W 701 W 600 W 760 W 860 W 1.010 W 900 W 900 W 900 W 900 W
Testergebnisse: Präzision & Motorleistung
Gewichtung: 55 %
Verarbeitungsqualität
Fräsen in Hartholz
prak­tisch mühelos

prak­tisch mühelos

mit leichtem Kraft­auf­wand

Brand­s­puren

mit leichtem Kraft­auf­wand

mit leichtem Kraf­t­auf­wand

mit leichtem Kraft­auf­wand

mit leichtem Kraft­auf­wand

mit leichtem Kraft­auf­wand

Brand­s­puren
Werkstück rutscht nicht weg
Gum­mi­noppen

Gum­mi­noppen

Krallen

Gum­mi­noppen

Gum­mi­noppen

Gum­mi­noppen

keine Fixie­rung

keine Fixie­rung

keine Fixie­rung

keine Fixie­rung
Höheneinstellung
keine Abwei­chung

keine Abwei­chung

keine Abwei­chung

Abwei­chung um 1,0 mm

Abwei­chung um 0,5 mm

Abwei­chung um 1,5 mm

Abwei­chung um 2,0 mm

Abwei­chung um 2,0 mm

Abwei­chung um 2,0 mm

Abwei­chung um 2,0 mm
Teilergebnis
Präzision & Motorleistung

130 von 130 Punkten

125 von 130 Punkten

108 von 130 Punkten

81 von 130 Punkten

53 von 130 Punkten

54 von 130 Punkten

39 von 130 Punkten

36 von 130 Punkten

38 von 130 Punkten

25 von 130 Punkten
Testergebnisse: Ausstattung & Zubehör
Gewichtung: 30 %
Winkeleinstellung
Maximum
Einrast-Winkelabgesehen von 0° und 90°
Lamello Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet ein: 22,5° 45° 67,5°
Makita Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet ein: 45°
DeWalt Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet nicht ein
Triton Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet ein: 45°
Einell Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet nicht ein
Meister Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 90°
rastet nicht ein
Mannesmann Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 135°
rastet nicht ein
Matrix Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 135°
rastet nicht ein
Varo Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 135 °
rastet nicht ein
Silverline Flachdübelfräse Winkel-Einstellung
max. 135°
rastet nicht ein
Staubsaug-Anschluss Für Werkstattsauger. Hausstaubsauger sind nicht geeignet.
Inkl. Staubfangbeutel
Arretierschalter Für Dauerbetrieb.
ohne Wie­der­an­lauf­schutzWird das Gerät vom Netz get­rennt, bleibt es ein­ge­schaltet und springt uner­wartet an, wenn der Strom zurück ist.

ohne Wie­der­an­lauf­schutzWird das Gerät vom Netz get­rennt, bleibt es ein­ge­schaltet und springt uner­wartet an, wenn der Strom zurück ist.

ohne Wie­der­an­lauf­schutzWird das Gerät vom Netz get­rennt, bleibt es ein­ge­schaltet und springt uner­wartet an, wenn der Strom zurück ist.

ohne Wie­der­an­lauf­schutzWird das Gerät vom Netz get­rennt, bleibt es ein­ge­schaltet und springt uner­wartet an, wenn der Strom zurück ist.
Seitliche Markierung
für Höhe des Fräserblatts
Inkl. Winkelanschlag
höhenverstellbar

auch unten auf­steckbar
Inkl. Aufsteckplatte
Teilergebnis
Ausstattung & Zubehör

65 von 70 Punkten

60 von 70 Punkten

37 von 70 Punkten

42 von 70 Punkten

32 von 70 Punkten

20 von 70 Punkten

26 von 70 Punkten

30 von 70 Punkten

16 von 70 Punkten

16 von 70 Punkten
Testergebnisse: Handhabung & Bedienkomfort
Gewichtung: 15 %
Geringes Gewicht
Messung ohne Kabel

2,82 kg

2,60 kg

2,79 kg

2,58 kg

2,97 kg

3,16 kg

3,35 kg

3,36 kg

3,36 kg

3,35 kg
Geringe Vibrationen
Starke Rückholfeder Sorgt dafür, dass der Korpus nach dem Vorschieben mit der Hand wieder zurückgezogen wird. Wichtig beim Arbeiten überkopf.
Kabellänge
ca. 3,7 m

ca. 2,5 m

ca. 4,0 m

ca. 2,9 m

ca. 2,0 m

ca. 3,0 m

ca. 3,0 m

ca. 2,0 m

ca. 3,0 m

ca. 2,5 m
Teilergebnis
Handhabung & Bedienkomfort

31 von 35 Punkten

31 von 35 Punkten

32 von 35 Punkten

25 von 35 Punkten

17 von 35 Punkten

18 von 35 Punkten

15 von 35 Punkten

9 von 35 Punkten

15 von 35 Punkten

10 von 35 Punkten
Vor- und Nachteile
  • beson­ders kraft­voll
  • her­vor­ra­gende Ver­ar­bei­tung
  • hält Werk­stück gut fest
  • beson­ders präzise
  • aku­rate Höhen-Ein­stel­lung
  • inkl. sta­pel­barer Trans­port­koffer
  • kein Staub­fang­beutel
  • beson­ders kraft­voll
  • beson­ders leicht
  • hält Werk­stück gut fest
  • beson­ders präzise
  • aku­rate Höhen-Ein­stel­lung
  • inkl. Trans­port­koffer (auch als sta­pel­barer Koffer erhält­lich)
  • hält Werk­stück gut fest
  • beson­ders präzise
  • aku­rate Höhen-Ein­stel­lung
  • inkl. Trans­port­koffer
  • Revol­ver­­an­­schlag muss bei Erst­­ge­brauch jus­­tiert werden
  • hält Werk­stück gut fest
  • beson­ders leicht
  • beson­ders präzise
  • inkl. Ersatz-Koh­­le­­bürsten
  • inkl. 75 Dübel25 x Größe 0
    25 x Größe 10
    25 x Größe 20
  • inkl. Adapter für UK-Steck­dosenFührte nicht zur Auf­wer­tung.
    Muss vor Erst­ge­brauch abge­schraubt werden.
  • inkl. 75 Flach­d­übel
  • auch mit Ersatz-Frä­ser­blatt erhält­lich
  • inkl. Trans­port­koffer
  • inkl. Ersatz-Koh­le­bürsten
  • Winkel bis 135°
  • inkl. Trans­port­koffer
  • Revol­ver­­an­­schlag muss bei Erst­­ge­brauch jus­­tiert werden
  • Winkel bis 135°
  • inkl. Ersatz-Koh­­­le­­­bürsten
  • inkl. Trans­port­koffer
  • anfangs che­mi­scher Geruch
  • Winkel bis 135°
  • inkl. Ersatz-Koh­le­bürsten
  • Winkel bis 135°
  • inkl. Ersatz-Koh­­­le­­­bürsten
  • inkl. Adapter für UK-Steck­dosenFührte nicht zur Auf­wer­tung.
    Muss vor Erst­ge­brauch abge­schraubt werden.
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Lamello Classic X
1,1 (sehr gut) Lamello Classic X
3 Bewertungen
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    97
  • Getestete Produkte
    10
  • Investierte Stunden
    78
  • Überzeugte Leser
    1216
Vergleich.org Statistiken

Flachdübelfräsen-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Flachdübelfräse Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Möbelbau lassen sich Bretter am besten mit einem länglichen Holzdübel verbinden. Die dafür verwendete Flachdübelfräse muss sehr präzise arbeiten, damit die Nuten später exakt aufeinander liegen.
  • Flachdübelfräsen gibt es in sehr unterschiedlichen Preiskategorien mit den entsprechenden Qualitätsunterschieden. Schnäppchen können Sie kaum machen: Wenn Sie eine hochwertige Maschine möchten, müssen Sie auch entsprechend viel berappen.
  • Besonders preiswerte Geräte sind nicht per se unbrauchbar. Allerdings arbeiten sie aufgrund schlechter Verarbeitung oft ein klein wenig ungenauer, lassen sich schwieriger einstellen, schwächeln beim 45°-Winkel und verzeihen selbst kleinste Fehler nicht. Das erschwert insbesondere Einsteigern die Anwendung.

Flachdübelfräse Test

Wer Möbel baut, kommt um eine vernünftige Flachdübelfräse nicht herum, denn herkömmliche Runddübel sind bei dünnen Brettern ungeeignet. Die Fräsen teilen sich grob in drei Kategorien auf:

Dübelfräse Lamello Classic X im Test

Die Schweizer Firma Lamello ist der ursprüngliche Hersteller der Flachdübelfräse und bis heute prominent auf dem Markt vertreten – allerdings nur im Profi-Segment. Wir hatten das Modell Classic X im Test.

Erstens sehr günstige Geräte für unter 100 Euro, die aber bei der Anwendung oft Kopfzerbrechen bereiten und auch für gelegentliche Nutzer nur sehr bedingt zu empfehlen sind.

Zweitens Mittelklasse-Fräsen, die mit 150 bis etwa 250 Euro zu Buche schlagen und nur kleinere, verschmerzbare Macken haben.

Drittens kostspielige Profi-Flachdübelfräsen, für die Sie 400 Euro oder mehr ausgeben müssen. Der qualitative Unterschied macht sich zwar nicht ganz so extrem bemerkbar wie der Übergang von der billigsten zur mittleren Kategorie, ist aber gerade für regelmäßige Anwender mit hohen Ansprüchen ein entscheidender Faktor in der Kaufberatung.

Kritierien im Flachdübelfräse-Test als DiagrammIn unserem Flachdübelfräse-Test 2018 haben wir Produkte aller Preisklassen unter die Lupe genommen und wollten wissen, wie gut Billig-Modelle gegen Profi-Modelle ankommen. Neben der Präzision bewerteten wir auch die Handhabung (z. B. Gewicht, Lautstärke) und Ausstattung (z. B. Winkelanschlag, Transportkoffer).

Weitere Werkzeuge zum Möbelbau finden Sie hier:

vier ähnliche Lamellofärsen von Varo, Mannesmann, Silverline und Matrix

Günstige Marken gleichen oft einander, den Geräten liegt ein ähnlicher Bauplan zugrunde. Dennoch unterscheiden sie sich in Details. Wir haben mehrere getestet, um Unterschiede festzustellen. Wirklich überzeugen konnte allerdings keine.
Im Bild von rechts nach links: Varo (gelb), Mannesmann (grau), Silverline (blau), Matrix (rot).

Holzbalken mit vielen Nuten aus dem Lemellenfräse-Test

Machen Sie sich an einem Stück Restholz mit Ihrer neuen Flachdübelfräse vertraut.

1. Die Präzision ist bei simplen Arbeiten immer gut

Hand mit Dübeln und Lamellofräse DeWalt DW682K

Für eine Handvoll Dübel: Moderne Flachdübel bestehen meistens aus Holzfasern (statt Massivholz) und fallen daher immer ein wenig unterschiedlich aus.
Im Hintergrund: Flachdübelfräse DeWalt DW682K.

Schon bei der ersten Berührung hinterließen die Fräsen gänzlich unterschiedliche Eindrücke. Bei den billigen hat der Hauptkörper einiges an Spiel, er ruckelt und wackelt auf seinem Schuh herum, wenn Sie die Geräte leicht schütteln.

Bodenplatte und Kopfteil sind oft nicht spiegelglatt. Legen Sie die Maschine zu Hause zur Prüfung auf einen flachen Untergrund (wie eine Glasplatte), tippen Sie die Ecken an und hören Sie, ob es leise klappert.

Bei den einfachsten Arbeiten treten diese Verarbeitungsmängel noch nicht so deutlich zu Tage. Auf eine glatte Oberfläche gelegt und mit Vorsicht ins Holz geschoben, erzeugten auch die günstigen Fräsen Nuten an den gewünschten Stellen und in gleichbleibender Höhe.

Lamellofräse Mannesmann und Holzlatte mit gleich hoch platzierten Nuten

Auch Fräsen aus dem 50-Euro-Segment können bei unkomplizierten Arbeitsschritten präzise Nuten auf identischer Höhe erzeugen, wie Sie hier sehen.
Im Hintergrund: Flachdübelfräse Mannesmann 12862.

Auch die Nut selbst war bei fast allen Geräten in Ordnung. Mit fortlaufendem Abnutzen des Fräsblatte kann sich ihre Breite ohnehin leicht ändern.

Lamellenfräse-Test mit Stahlwille Fühlerlehre

Der Dübel sollte ein klein wenig Spiel in der Nut haben. So lässt er sich leicht einsetzen und kann später durch den Leim etwas aufquellen. In diesem Fall (durch Lamello gefrästen Nut) bleibt insgesamt ein Viertelmillimeter Platz – das ist optimal. Allerdings unterscheiden sich die Flachdübel von Hersteller zu Hersteller.
Wenn Sie eine neue Flachdübelfräse kaufen, sollten Sie zunächst eine begrenzte Menge Dübel dazukaufen und prüfen, ob diese optimal passen. In Kapitel 3 finden Sie mehr Informationen zum Thema.
Im Bild: Stahlwille Fühlerlehre 11095/13.

1.1. Bei komplexen Arbeitsschritten trennt sich die Spreu vom Weizen

Die ersten Schwierigkeiten stellten sich bei härterem Holz ein. Billige Fräsen ließen sich nur noch mit Kraftaufwand ins Holz bringen und verursachten Brandspuren. Wer viel mit Buche arbeitet, sollte sich auf jeden Fall nach einem starken Elektrowerkzeug umsehen.

Silverline und Makita Flachdübelfräse Brandspuren in Buchenholz

Hartes Holz – hier Buche – bringt die günstigen Lamellendübelfräsen im Test an ihre Grenzen. Rechts deutlich erkennbar: Brandspuren in der Nut. Profi-Flachdübelfräsen wie von Makita oder Lamello haben hingegen keine Probleme. Fotografiert mit Blitzlicht.
Im Bild: Buchenholz mit Nut der Flachdübelfräse Makita PJ7000 sowie der Silverline 128999.

Dübelfräse Lamello mit Winkeleinstellung von Innenseite

Praktisch ist, wenn der Winkel einrastet. Bei der Lamello Dübelfräse geht das bei 22,5°, 45° und 67,5° – im Bild zu erkennen an den winzigen, hellen Pünktchen auf dem Bogen. Andere, gute Flachdübelfräsen (Makita, DeWalt, Triton) rasten immerhin bei 45° Grad ein. Preiswerte Modelle verfügen nicht über solche Tricks, hier müssen Sie mit viel Geschick versuchen, die richtige Einstellung zu finden. Nur für 0° oder 90° können Sie jeweils bis zum Anschlag drehen.
Im Bild: Lamello Flachdübelfräse Classic X mit 67,5° Winkeleinstellung.

1.2. Seitwärts ist ein wenig Spiel kein Beinbruch

DeWalt Dübelfräse Vorderteil mit Krallen in Schraubenform

Die meisten Fräsen setzen auf kleine Gumminoppen, um sich am Material festzuhalten, aber es gibt auch Ausnahmen wie etwa diese Zacken. Durch leichten Druck werden sie hinter die Metallfläche verschoben, verhakten sich aber dennoch leicht im Holz. (Bei empfindlichen Oberflächen können die Pins versenkt werden.)
Im Bild: DeWalt Flachdübelfräse DW682K. Der rote Strich markiert die Höhe des Fräsblatts.

Typisches Problem der günstigen Dübelfräsen: Sie verrutschen sofort, wenn das Werkstück nicht perfekt fixiert ist. Das Fräsblatt verkantet sich im Holz und zieht das Gerät nach links, wodurch der Schnitt versetzt ist.

Sie sollten immer mithilfe von Schraubzwingen dafür sorgen, dass das Brett in keine Richtung verrutschen kann – und selbst dann muss die jeweilige Lamellofräse sehr konzentriert geführt werden, damit sie nicht zur Seite dreht.

Bei hochwertigen Maschinen ist das allerdings kein Problem. Sie graben sich in Holz wie in Butter, selbst wenn es nur lose auf dem Tisch aufliegt.

Der Effekt tritt bei hartem Holz stärker auf als bei weichem.

Flachdübelfräse Meister Nut neben der Markierung

Wir richteten einige Holzlatten von 20 cm Länge her, lehnten sie mit dem Rücken an die Arbeitsplatte und setzten die Fräsen an. Mehr als die Hälfte verschob das Holz mit den Zähnen des Fräsblatts nach rechts und setzte die Nut links von der Markierung.

Flachdübelfräse Lamello Nut auf der Markierung

Keine Schwierigkeiten bereitete diese Aufgabe allerdings der Dübelfräse von Lamello: Sie glitt sauber in das Holz hinein, auch wenn es nach links oder rechts verrutschen könnte.

Holzlatten zusammengesetzt Flachdübel Lamello und Meister

Dennoch lassen sich beide Holzstücke zusammensetzen. Der Flachdübel hat nach links und rechts etwas Spiel und ruckelt sich zurecht. Bei einem Dübel der Größe 20 können die Nuten theoretisch bis etwa 2,7 Zentimeter auseinander liegen.
Ganz anders sieht es jedoch bei der Höhe aus: Hier hat bereits ein halber Millimeter katastrophale Folgen und das Werkstück kann nicht mehr sauber zusammengesetzt werden.

1.3. Bei der Höheneinstellung muss alles passen

Knifflig war schließlich die Höhenverstellung. Bei einigen Geräten ist die Skala quasi versetzt und die Nuten fallen regelmäßig höher oder niedriger aus als gewünscht. Mit etwas Kopfrechnen lässt sich das zwar ausgleichen, es ist aber ein unnötiges Mühsal.

Absolut wichtig ist allerdings, dass sich die Höhe nicht zwischen zwei Schnitten verstellt – ansonsten können Sie das Werkstück wegschmeißen.

Matrix- und Lamello-Flachdübelfräse Nuten nebeneinander

Knifflig ist die Arbeit mit der Höhenverstellung. Die günstige Flachdübelfräse von Matrix produziert 12-mm-Abstände von der Nutmitte bis zum Boden trotz 10-mm-Einstellung. Bei Lamello, Makita und DeWalt klappt es hingegen auf Anhieb wunderbar.
Das bedeutet aber noch nicht, dass das preiswerte Gerät per se unbenutzbar wäre. Sie müssen allerdings beim Abmessen mit 2 mm weniger kalkulieren. Das ist mühsam und führt leicht zu Fehlern.

Höhenanschlag Aufsatz an Flachdübelfräse von Lamello

Lamellofräsen der Oberklasse haben einen Aufsatz aus Gusseisen, welcher das Ausrichten am Holz ermöglicht. Auch die Höheneinstellung fällt mit diesem Zusatz sehr leicht.
Im Bild: Lamello Classic X Dübelfräse mit Winkelanschlag.

Aufsteckplatte Plastik Dübelfräse Varo

Wahlweise lässt sich auch die Schnauze herunterklappen und aufs Holz setzen. Allerdings ist die Höheneinstellung der günstigen Geräte langsam und nervtötend. Oft sind mehrere Versuche notwendig, um die gewünschte Höhe einzustellen.
Immerhin gibt es eine Aufsteckplatte aus Kunststoff, dank welcher sich die Fläche auf dem Holz vergrößert und ein Wegkippen vermieden wird.
Im Bild: Varo POWX1310 Dübelfräse mit Aufsteckplatte.

Je unkomplizierter die Nut, desto eher können Sie diese auch mit einer einfachen Dübelfräse erzeugen.

Bei Winkeln, präzisen Höhen und hartem Holz wird es zunehmend schwieriger, die Präzision zu garantieren. Wenn Ihre Flachdübelfräse auch solche Herausforderungen gut meistern soll, kommt ein Gerät unter 100 Euro nicht in Frage.

2. Kleine Details entscheiden über eine gute Handhabung

Makita Flachdübelfräse PJ7000 mit Makita Nass-Trockensauger

Alle Lamellofräsen im Test verfügten über einen Anschluss zur Staubabsaugung und gegebenenfalls einen kleinen Adapter.
Im Bild: Dübelfräse Makita PJ7000 und Werkstattsauger Makita VC 2512L aus unserem Nass-Trockensauger-Test.

DW682K DeWalt Flachdübelfräse mit abgelegtem Staubfangbeutel und durch Sägespäne verstopftem Adapter

Leider eher die Regel als die Ausnahme: Ein verstopfter Adapter. Die Fangsäcke funktionieren auch bei den hochpreisigen Geräten oft nicht zuverlässig.
Im Bild: DeWalt DW682K Lamellendübelfräse.

Silverline Dübelfräse im Test

Lamellendübelfräsen unter hundert Euro haben eine gemeinsame Schwäche: Die schwache Rückholfeder, welche das Fräsblatt mitsamt Halterung nach dem Schnitt ins Holz zurückziehen soll. Wenn Sie die Fräse liegend, also horizontal einsetzen, ist das nicht problematisch. Setzen Sie die Maschine hingegen senkrecht auf das Holz, droht sie direkt hinunterzusacken – bevor Sie eine Chance hatten, das Gerät wie gewünscht auszurichten.
Wenn Sie diese Tücke im Blick haben, können Sie solche Schäden vermeiden. Es ist allerdings umständlich, die Flachdübelfräse ständig hoch zu halten, damit kein Unglück geschieht.
Im Bild: Silverline Flachdübelfräse 128999.

Makita Nutfräse PJ7000j

Die Makita Flachdübelfräse PJ7000 hat seitlich eine rote Markierung, die genau die Mitte der künftigen Nut markiert. So können Sie auch nach Ansetzen des Geräts abschätzen, ob der Dübel nicht zu hoch oder zu tief sitzen wird.
Auf dieselbe Technik setzen auch die Nutfräsen von Lamello, DeWalt und Triton.

Arretierschalter Einhell Flachdübelfräse TC-BJ 900

Manche Dübelfräsen verfügen über einen Arretierschalter, sodass Sie nicht den Starthebel gedrückt halten müssen, während Sie das Gerät bedienen.
Im Bild: Einhell Lamellofräse TC-BJ 900.

Lamello Dübelfräse Markierung am Kopfteil aus der Anwendersicht

Bei der Lamello Classic X fällt der Blick vorn durchs Gerät auf einen gut erkennbaren Pfeil.

Mannesmann Dübelfräse Markierung am Kopfteil aus der Anwendersicht

Wesentlich schlechter ist das bei der Mannesmann Flachdübelfräse gelöst: Die Markierung ist nur eine schwache Einkerbung. Bei suboptimalen Lichtverhältnissen ist sie nicht mehr zu erkennen.

Im Flachdübelfräse-Test punkteten leichte Modelle, die einfach zu handhaben sind.

Achten Sie auf eine starke Rückholfeder, wenn Sie die Fräse auf den Kopf stellen und „von oben“ arbeiten möchten. Ist die Feder zu schwach, sinkt das Gerät automatisch nach unten und fräst im schlechtesten Fall bereits eine kleine Macke in das Holz.

3. Der passende Dübel wird nach Stärke des Bretts ausgewählt

Die Nuten für Standard-Flachdübel der Typen 0, 10 und 20 können von allen Geräten aus dem Lamellofräse-Test erzeugt werden. Je nach Stärke des Werkstücks sollte ein anderer Dübel verwendet werden. Wir stellen sie Ihnen kurz vor.

Dübel-TypBezeichnung
Flachdübel Größe 0Dübel-Breite: 4,7 cm

Dübel-Tiefe: 1,5 cm

Nut-Breite: 5,7 cm

Nut-Tiefe: 0,8 cm

Der kleinste Holzdübel, Typ 0, ist für sehr dünne Bretter von nur etwa einem Zentimeter Stärke gedacht.
Flachdübel Größe 10Dübel-Breite: 5,3 cm

Dübel-Tiefe: 1,9 cm

Nut-Breite: 6,1 cm

Nut-Tiefe: 1,0 cm

Für Bretter von ca. 1,2 bis 1,5 Zentimetern Stärke eignet sich der Dübel-Typ 10 am besten.
Flachdübel Größe 20Dübel-Breite: 5,6 cm

Dübel-Tiefe: 2,3 cm

Nut-Breite: 6,6 cm

Nut-Tiefe: 1,2 cm

Bei besonders dicken Brettern von über eineinhalb Zentimetern Stärke sollte zu Typ 20 gegriffen werden. Ist das Brett sogar über zweieinhalb Zentimeter dick, sollten jeweils zwei Dübel übereinander platziert werden.
Weitere Dübel-Arten: Simplex (S), Duplex (D) und MAX (Max). Diese sind kaum verbreitet und werden Ihnen im Baumarkt nicht begegnen.
Matrix Dübelfräse Stellrad für Dübelgröße

Wenn Sie sich für einen Dübel-Typ entschieden haben, müssten Sie auch die Lamellofräse entsprechend einstellen. Unvorteilhaft bei der Mannesmann Dübelfräse (und anderen): Auf dem Revolveranschlag steht nicht der Dübel-Typ. Stattdessen ist angegeben, wie viele Millimeter tief das Fräsblatt ins Holz vordringt (in diesem Fall zwölf) – aber wer weiß schon auswendig, wie tief welcher Dübel ragen muss?
Im Bild: Flachdübelfräse Matrix BJ 850-100/1

Dübelfräse Meister Stellrad für Dübelgröße

Besser ist das etwa bei der Meister Lamellofräse gelöst: Auf dem Rad stehen die Dübel-Typen (0, 10, 20, Max.).
Im Bild: Flachdübelfräse Meister MFF1010-1

Dübelfräse DeWalt DW682K Tiefeneinstellung mit Inbus einstellen

Bei allen Dübelfräsen im Test ließ sich die Tiefeneinstellung feinjustieren – entweder über eine Mutter oder mit einem Sechskant-Schlüssel. So lässt sich jedes Gerät auf jede beliebige Nutgröße einstellen. Sie müssen nur an ein wenig an Restholz herumprobieren, das Sie nicht mehr brauchen.
Im Bild: Dübelfräse DeWalt DW682K mit Inbusschlüssel zur Verstellung der Tiefe.

Lamellofräse Triton TBJ001 mit drei Größen von Holzdübeln

Holzdübel sind nur selten im Lieferumfang enthalten. Bei Triton sind welche dabei, die allerdings nicht so faserig ausfallen wie von Lamello. Dafür sind sie im Durchschnitt minimal schmaler und auch die Nuten der Triton-Fräse und anderer Geräte fielen etwas flacher aus, was bei uns Kompatibilitätsprobleme hervorrief. Wenn Sie diese Lamellofräse kaufen, sollten Sie also auch bei den Dübeln wenn möglich bei derselben Marke bleiben. Für Triton eigenen sich auch die recht ähnlichen Dübel der Marke Silverline.
Im Bild: Flachdübelfräse-Set Triton TBJ001 mit Holzdübeln.

Transportkoffer Lamellenfräse Makita mit Extrafach

Einige Transportkoffer haben ein Zusatzfach für Zubehör wie etwa Dübel.
Im Bild: Makita Lamellofräse PJ7000 im Transportkoffer. Sie können auch die identische Makita Nutfräse PJ7000J mit stapelbarem MAKPAC-Koffer erwerben. Den Link finden Sie in der Tabelle am Seitenanfang.

Lamello Dübelfräse stapelbarer Koffer mit Hitachi-Koffer

Dankenswerterweise kommt die Lamello Flachdübelfräse im Systainer (rot-weiß) mit Klick-System, damit andere Kisten angehängt werden können. Der schmalere, grün-schwarze Werkzeugkoffer von Hitachi darunter stammt aus unserem Akku-Bohrschrauber Test.

Flachdübel von Lamello, Bosch und Triton

Wie leicht zu erkennen ist, fallen die Holzdübel der verschiedenen Marken nicht ganz einheitlich aus. Links die Dübel von Lamello, in der Mitte die geringfügig flacheren von Bosch, rechts die ein stolzes Zehntel kleineren Dübel von Triton.
Dickere Flachdübel bestehen aus gepressten Fasern, die dünneren werden hingegen aus einer Holzplatte ausgeschnitten. Viele Dübelfräsen im Test erzeugten eine vergleichsweise flache Nut. Mit zunehmender Abnutzung des Fräsblatts kann sich auch die gefräste Nut leicht verändern.

Die Nuten der Flachdübelfräsen fielen nicht identisch aus und sind oft geringfügig schmaler. Kaufen Sie bei einer Neuanschaffung nicht blind eine riesige Menge Dübel, die dann im schlechtesten Fall nicht passen.

Halten Sie Flachdübel aller drei Typen (0, 10 und 20) in Ihrer Werkstatt parat, um je nach Stärke des Brettes den richtigen auszuwählen.

4. Häufige Fragen und Antworten zum Flachdübelfräse-Test

4.1. Sollte ich bei mittlerem Budget eine Flachdübelfräse von DeWalt oder Makita kaufen?

Diese Oberklasse-Geräte gibt es auch noch

Wenn Sie sich nach weiteren Marken suchen, die sich gezielt an gewerbliche Anwender richten, können Sie auch bei Mafell, Festool, oder Bosch Professional schauen. In unserem Flachdübelfräse-Test lag der Fokus auf bezahlbaren Modellen für Heimwerker.

Wir raten, wenn der Geldbeutel es hergibt, zu einer Makita. Sie ist zwar nicht die beste Flachdübelfräse auf dem Markt (Handwerker-Geräte für 500 Euro und mehr spielen nochmal in einer anderen Liga), aber im Test bewältigte sie praktisch alle Aufgaben so mühelos wie die Profi-Flachdübelfräse von Lamello und die Verarbeitungsqualität ist den höheren Preis in jedem Falle wert.

Schon beim ersten Anfassen und Rütteln zeigte sich, dass der Körper der Makita Flachdübelfräse im Vergleich zur dem der DeWalt Flachdübelfräse etwas weniger bzw. gar kein Spiel auf dem Schuh hat. Hinzu kommt ein Winkel-Einrasten bei 45°, weniger Kunststoff-Teile am Gerät und ein höhenverstellbarer Winkelanschlag. Außerdem können Sie eine Makita PJ7000J Nutfräse mit stapelbarem MAKPAC-Koffer bestellen.

Für die DeWalt spricht immerhin ein deutlich längeres Kabel und natürlich der niedrigere Preis. Es sei auch dazu gesagt, dass beide Maschinen etwa auf Augenhöhe sind und für ambitionierte Heimwerker durchaus gut geeignet. Allerdings müsste die DeWalt eine ganze Ecke billiger sein, um die fehlenden Tricks auszugleichen, welche die Makita kennt.

DeWalt und Makita Flachdübelfräse

Makita vs. DeWalt: Zwei Werkzeuge aus dem semi-professionellen bis professionellen Bereich. Im Lamellofräse-Test schnitt die Makita besser ab – die Investition lohnt sich.

4.2. Mit welcher günstigen Flachdübelfräse erziele ich noch ausreichend gute Ergebnisse?

Staubfangbeutel Flachdübelfräse Triton TBJ001

Der Staubfangbeutel der Triton Flachdübelfräse hat einen kleinen Reißverschluss, sodass er sich leicht leeren lässt. Dieses System verwenden auch die anderen Geräte – bis auf Makita, die mit einem Stecksystem arbeitet.

Im Dübelfräse-Test waren die (einander ähnlichen) Modelle von Einhell und Meister verlässlicher als die (ebenfalls ähnlichen) Modelle von Mannesmann, Matrix, Silverline, Varo. Insbesondere Einhell hatte dank Arretierschalter, vernünftiger Höheneinstellung und geringem Gewicht die Nase vorn.

Wer bereit ist, zwar über 100 Euro, aber trotzdem nicht mehr als 200 Euro (Kosten für eine semi-professionelle Flachdübelfräse wie etwa von Makita) auszugeben, stößt in der preislichen Mittelklasse noch auf die Lamellofräse von Triton.

Sie ist besser verarbeitet als die Billig-Maschinen und gleicht auch sonst in vielerlei Hinsicht den Top-Geräten: Sie hat einen Winkelaufsatz, rastet bei 45° ein, besitzt eine Höhenmarkierung für das Fräsblatt an der Seite und ist überdies sehr leicht. Allerdings tendiert sie dazu, Brandspuren in der Nut zu erzeugen.

Lamellofräse Triton und Lamellofräse Einhell mit Holzdübeln von Lamello

Wenn Sie nicht viele hundert Euro für den Flachdübelfräse-Testsieger oder ein ähnlich hochwertiges Modell ausgeben möchten, bleiben Ihnen dennoch brauchbare Alternativen.
Im Bild: Triton Dübelfräse TBJ001 und Einhell Dübelfräse TC-BJ 900.

4.3. Lohnt sich eine Akku-Flachdübelfräse?

Im Test war keine Flachdübelfräse mit Akku vertreten. Mit der DPJ180 hat Makita die erste Akku-Flachdübelfräse auf dem Markt etabliert und es muss sich erst noch zeigen, wie viel Anklang das Konzept unter (Hobby-)Tischlern findet, die ja zumeist in einer Werkstatt mit Stromanschluss arbeiten statt im Garten.

Triton Lamellenfräse Vorderseite mit orangefarbenem Knopf zur Spindelarretierung

Der (bei Triton orangefarbene) Knopf an der Schnauze der Elektrowerkzeuge ist eine Spindelarretierung, mit welcher das Fräsblatt gewechselt wird.
Im Bild: Triton Flachdübelfräse TBJ001.

Flachdübelfräse Sägespäne

Das ist Paul, das Sägespänemonster. Lassen Sie Paul sich nicht in Ihrer Werkstatt ausbreiten, sondern verwenden Sie eine Staubabsaugung – entsprechende Sauger finden Sie in unserem Werkstattsauger-Test.

4.4. Was sagt die Stiftung Warentest über Flachdübelfräsen?

Die Stiftung Warentest hat bislang noch keine Flachdübelfräsen getestet.

Testsieger
Lamello Classic X
1,1 (sehr gut) Lamello Classic X
3 Bewertungen
Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
Triton TBJ001
2,5 (gut) Triton TBJ001
8 Bewertungen
Zum Angebot »
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