
Mit jedem Zug an der Zigarette atmen Sie mehr als 4.000 schädliche Substanzen ein, die durch das Verbrennen von Tabak freigesetzt werden.
Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Präparate, die diejenigen, die mit dem Rauchen aufhören wollen, in ihrem Vorhaben unterstützen sollen. Nikotinkaugummis und Nikotinlutschtabletten gelten dabei neben Nikotinpflastern oder Nikotinsprays als zwei besonders erfolgversprechende Hilfsmittel.
Auch Nikotinersatzprodukte (etwa Kaugummis oder Lutschtabletten) enthalten den Wirkstoff Nikotin, den wir in Zigaretten finden und der die eigentliche Ursache der Sucht bildet. Dennoch können solche Produkte helfen, einen Rauchstopp zu erwirken. Zudem ist für die gesundheitlichen Schäden, die durch Zigarettenkonsum hervorgerufen werden können, nicht unbedingt das Nikotin verantwortlich, sondern die vielen anderen giftigen Inhaltsstoffe im Tabakrauch. Das bedeutet: Der Griff zu Nikotinersatz ist gesünder als der Griff zur Zigarette.
Wichtig: Allein Nikotinersatzpräparate werden nicht reichen, um das Rauchen aufzugeben – Motivation und Konsequenz sollten die Grundlage Ihres Vorhabens – mit dem Rauchen aufzuhören – bilden.
Nikotin-Wirkung
Der Gehalt an Nikotin (auch Nicotin) in einer Zigarette beträgt rund 0,9 mg, in der Zigarette selbst ist mit 12 mg aber wesentlich mehr Nikotin enthalten. Das meiste davon verbrennt allerdings beim Rauchen, bevor es eingeatmet werden kann.
In geringen Dosen ist Nikotin ein Stimulans (wirkt aufputschend), in mittleren Dosen führt es zur Entspannung und in sehr hohen Dosen kann es giftig sein. Eine akute Überdosierung zeigt sich mit Übelkeit und Erbrechen.
Die Aufgabe der Nikotinersatzpräparate ist es, Entzugserscheinungen der Sucht zu reduzieren. Diese Entzugssymptome können zum Beispiel sein:
- Nervosität, Unruhe
- Angst
- Reizbarkeit, Aggressivität
- depressive Verstimmungen
- Konzentrationsprobleme
- Unruhe
- Schlafstörungen
- vermehrter Hunger bzw. Appetit
Nikotinersatz kann zwar nur die körperlichen Symptome des Nikotinentzugs lindern, welche meist nach 7 bis 10 Tagen abklingen, aber in der Regel werden dadurch auch die mentalen Belastungen, die mit der Raucherentwöhnung einhergehen, eingedämmt.
Die psychische Abhängigkeit nach Nikotin besteht weitaus länger als die körperliche, denn ein Großteil der Raucher greift nur in bestimmten Situationen zur Zigarette, um so Ärger, Stress oder anderen schwierigen Situationen zu begegnen. Auch Geselligkeit oder geistige Anregung können solche Situationen sein. Wenn sie dann plötzlich nicht mehr die gewohnte Zigarette in den Händen halten, kommt es oft zu einer inneren Leere, mit der sie erst umzugehen lernen müssen.
Liebes vergleich.org team,
ich habe mal gelesen das man Nicotin Kaugummies zur Diät nehmen kann. Stimtm das?
vielen Dank für eure antwort!
Liebe Frau Schulte,
vielen Dank für Ihren Kommentar zu unserem Nikotinlutschpastillen/Nikotinkaugummi-Vergleich.
In der Tat kauen einige Menschen Nikotinkaugummis zum Abnehmen. Der Grund liegt darin, dass Nikotin den Fettabbau anregen kann und bei vielen Leuten auch den Appetit zügelt. Auf dieser Website zum Thema Nikotin und Bodybuilding finden Sie noch weitere Informationen zum Thema Diät und Nikotin.
Sicherlich ist das Kauen von Nikotinkaugummis gesünder, als täglich 20 Zigaretten zu rauchen. Trotzdem sollten Sie sich bewusst sein, dass es sich bei Nikotin um eine Substanz handelt, die in größeren Mengen giftig wirkt. Zudem kann es bei regelmäßiger Nikotinzufuhr zur Erhöhung des Blutdrucks kommen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten, wenn Sie auf Niktoinkaugummis zurückgreifen.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen & wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Diät.
Freundliche Grüße
Ihr Vergleich.org-Team