Das Wichtigste in Kürze
  • Kleines Arbeitsmittel, große Wirkung. Eine Nähnadel ist ein vielfältiges und unentbehrliches Hilfsmittel in der Nähwelt. Eine Nähnadel für die Nähmaschine ist heutzutage genauso wichtig wie die gute alte Handnähnadel. Oma erinnert sich noch an die Kultmarke Prym – diese Nähnadeln waren die ultimativen Hilfsmittel. Neben Prym finden sich heute viele weitere gute Nadeln im Sortiment, wie die von Willbond oder Aebotak. An die Regel „je dicker der Stoff, desto dicker die Nähnadel“ sollte man sich auch heute noch halten, das goldene Öhr hilft beim einwandfreien Einfädeln, doch was Oma nicht unbedingt kennt: eine selbsteinfädelnde Nadel.

Nähnadel-Test

1. Dünn, dick, stumpf – welche Nähnadel wofür?

Oma warnt vor dicker Nadel und dünnem Stoff. Mit Recht, denn um bei einem dünnen Stoff nicht die zarten Nähte zu zerstören, braucht es ein genauso zartes Arbeitsmittel, eine dünne Nähnadel. Im Grunde gilt: je dicker der Stoff, desto dicker auch die Nähnadel. In diversen Nähnadel-Tests im Internet finden sich auch stumpfe Nadeln – was hat es denn damit auf sich? Eine stumpfe Nadel ist vor allem für Stickereien und das Vernähen von Strick geeignet. Durch die Abrundung am Ende lässt es sich hiermit besser gleiten und man zerstört während des Einfädelns und Durchziehens nicht das Garn oder die Wolle.

Ein ganz besonderes Exemplar ist die gebogene Nadel. Wer sich ein Nähnadel-Set mit gebogenen Nadeln kauft, der möchte sich vermutlich an dickere Stoffe wie Bezugsstoffe einer Couch oder eines Stuhl wagen. Sie dient aber nicht nur für etwa störrische Materialien, sondern eignet sich auch optimal zum Umnähen von Kanten.

2. Was bedeutet „selbsteinfädelnd“?

Wenn Sie sich als Anfänger eine Nähnadel kaufen möchten, dann sollten Sie bei einem Nähnadel-Vergleich aus dem Internet auf das Merkmal „selbsteinfädelnd“ achten. Bei selbsteinfädelnden Nähnadeln bedarf es keiner Einfädelhilfe – sie ist sozusagen in die Nadel eingebaut. Entweder findet sich eine Hilfe durch eine Einkerbung oben am Öhr, in die Sie den Faden hineinlegen können und dann durch das Öhr ziehen, oder es gibt eine kleine Öffnung an der Seite des Öhrs, wo sich der Faden problemlos hineinlegen lässt. Diese Funktion ist nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für ältere Generationen, die möglicherweise Probleme mit den Augen haben. Selbsteinfädelnd ist auch auf Reisen, wenn es im Zug ruckelt, eine gute Idee, um den eigenen Geduldsfaden nicht zu weit zu spannen.

3. Diverse Nähnadel-Tests heben das große Öhr hervor – warum?

Wenn Sie bei Ihrer besten Nähnadel mit dem Garn nicht danebenzielen möchten, dann sollten Sie sich für ein großes Öhr entscheiden. Ein großes Öhr an einer Nähnadel bietet aber nicht nur den Vorteil des leichteren Einfädelns, sondern ist auch perfekt für dickere Garne. Im Übrigen auch für Wolle. Die Nähnadel-Größe spielt bei einem großen Öhr keine Rolle, es gibt auch kleinere Nadeln mit großem Öhr. Um sich noch sicherer sein zu können, kann man zur großen Öffnung in einer Nähnadel-Test-Tabelle im Internet auf das goldene Öhr achten – es hebt sich optisch etwas vom Rest der Nadel ab und hilft dadurch auch wieder beim Einfädeln.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Nähnadel Tests: