Das Wichtigste in Kürze
  • Die Nähahle ist ein Hilfsmittel, das in seiner ursprünglichsten Form bereits in der Steinzeit Anwendung fand. Damals wurden Ahlen zur Herstellung von Fellbekleidung verwendet. Noch heute zeigt der Blick auf die Einsatzmöglichkeiten der Nähahlen in unserem Vergleich: Sie sind gut geeignet, um feste Materialien zu nähen, wie etwa Leder, Schuhe, Sohlen, Sättel, Segel und sogar Markisen, die Verdecke von Cabrios und andere schwere Materialien. Aus den Ahlen der Steinzeit wurden dann Nähahlen, die häufig von Sattlern verwendet wurden. Im Unterschied zur klassischen Nähnadel besteht eine Nähahle aus einer Metallnadel und einem Griff, der meist aus Holz ist. Die ursprünglichste Form der Nähahle besitzt kein Nadelöhr, sondern sticht nur ein Loch in den Stoff. Heute sind hingegen vor allem die Modelle beliebt, bei denen im Nadelöhr ein Faden mitgeführt werden kann.

1. Wie unterscheiden sich Nähahlen in Tests im Internet?

Diverse Internet-Tests zu Nähahlen zeigen vor allem Unterschiede beim Lieferumfang. Vor allem die mit der Nähahle nähbaren Materialien sowie die Anzahl der Nadeln im Set und die Anzahl der Garnrollen sind gerne genutzte Vergleichswerte. Die besten Nähahlen haben Nadeln zum Wechseln und können sehr viele der eingangs erwähnten Materialien nähen. Unterschiedliche Nähnadeln ermöglichen Ihnen, die Nähahle für Leder zu verwenden oder mit der Nähahle ein Zelt zu nähen. Wenn Sie Segler sind und Ihr Segel selber flicken möchten, sollten Sie ein Nähahlen-Set mit Segelnadel kaufen. Möchten Sie eher mit Leder arbeiten, darf im Set eine Ledernadel nicht fehlen.

2. Gibt es auch besondere Nähahlen?

Besonders praktisch sind Nähahlen mit Spulen. Diese befinden sich zwischen Nadel und Griff oder innerhalb des Griffs und sind waagrecht oder senkrecht angebracht. Wenn Sie eine neue Nähahle kaufen, ist eine integrierte Spule ein wichtiges Kaufkriterium. Diese führt das Garn beim Nähvorgang selbstständig mit.

3. Wie funktioniert eine Nähahle?

Die Nähahle funktioniert wie eine Nähmaschine, wohingegen eine Stech-Bohr-Nähahle zunächst Löcher in den Stoff bohrt, der dann mit der Sattlernadel (oder der Nähahle) vernäht wird. Wie der Nähvorgang im Einzeln erfolgt, können Sie in der Anleitung der jeweiligen Nähahle nachlesen. Das Grundprinzip ist jedoch schnell erklärt: An der Spitze befindet sich bei den modernen Modellen der Nähahle ein Nadelöhr. Eben diese Spitze sticht nicht nur ein Loch in den Stoff, sondern hält auch das Garn zum Vernähen bereit. Durch die Schlaufe ziehen Sie zunächst den Unterfaden und dann die Nadel aus dem Material zurück. Wenn Sie den Unter- und Oberfaden zeitgleich anziehen, zieht sich die Verschlingung zu.

Nähahle Test