Das Wichtigste in Kürze
  • Der Dirigent interpretiert das zu spielende Musikstück und gibt den Musikern exakte Anweisungen, in welchem Tempo, mit welcher Dynamik und mit welchem Ausdruck gespielt werden soll. Dabei sind ganzer Körpereinsatz und Mimik gefragt. Der Taktstock ist dabei das wichtigste Hilfsmittel des Dirigenten. Der Dirigentenstab ist ungefähr 40 cm lang und meistens weiß, damit er auch in einem dunklen Konzertsaal von den Musikern gut erkannt wird. Er ist in verschiedenen Materialien erhältlich. In unserem Vergleich für Taktstöcke finden Sie auch ein Modell mit LED-Beleuchtung. Dieses empfehlen wir Ihnen vor allem für einzelne Showeffekte in einem Konzert. Damit Sie den empfindlichen Dirigentenstab sicher aufbewahren und transportieren können, gibt es den Taktstock oft mit Etui im Set. Für besonders wertvolle Taktstöcke raten wir zu einer Aufbewahrung in einer Holzschatulle.

1. Warum braucht man zum Dirigieren einen Taktstock?

Der Taktstock, auch Dirigentenstab genannt, ist das Instrument des Orchester- und Chorleiters. Der Dirigent kann auch mit den Händen dirigieren. Der Dirigentenstab fungiert aber als Verlängerung und Verfeinerung der Handbewegungen und ermöglicht den Musikern, auch kleinste Bewegungen und Nuancen des Dirigats besser zu erkennen. Darüber hinaus verlängert der Taktstock den Arm des Dirigenten auch optisch. Dies ist besonders für Musiker in einem großen Orchester, die hinten sitzen, wichtig oder für Akteure auf einer Bühne, während der Dirigent im Orchestergraben steht.

2. Wie lang sollte der Dirigentenstab sein?

Die meisten Taktstöcke sind um die 40 cm lang. Als Richtwert geben Online-Tests für Dirigentenstäbe für die optimale Länge den Abstand zwischen der Ellenbogenbeuge und der Mitte der Handfläche an. Bevor Sie entscheiden, einen Taktstock zu kaufen, können Sie bei sich diesen Abstand messen. Für Jugendliche und kleine Erwachsene empfehlen wir einen Taktstock mit etwa 35 cm Länge. Diese und auch andere Größen finden Sie beispielsweise bei Taktstöcken von Rohema, Sonata oder Mollard.

3. Welches Material empfehlen Dirigentenstab-Tests im Internet?

Früher wurden Taktstöcke ausschließlich aus Holz gefertigt. Ergänzend sind Stäbe aus Kunststoff, aber auch Dirigentenstäbe aus Fiberglas und Carbon erhältlich. Fiberglas- und Carbon-Taktstöcke haben den Vorteil, dass sie nicht so schnell zerbrechen, beispielsweise wenn Sie damit auf den Notenständer schlagen oder aus Versehen gegen einen Gegenstand stoßen. Außerdem ist das Material leicht und lässt sich, genauso wie Holz, optimal ausbalancieren. Wenn Sie einen Taktstock suchen, der nicht so schnell bricht, dann raten wir Ihnen zu einem Modell aus Fiberglas oder Carbon.

Der beste Taktstock ist für Sie derjenige, der Ihnen gut in der Hand liegt. Mit dafür ausschlaggebend sind die Form und das Material des Griffs am Taktstock. Kork ist neben verschiedenen Holzarten ein beliebtes Material, denn es ist leicht. Auf der anderen Seite ist es genauso wichtig, dass der Taktstock gut ausbalanciert und für Sie angenehm in den Bewegungen ist. Und das ist auch mit einem Griff aus Holz möglich.

Gängige Formen unterscheiden sich in die bauchige Birnenform, die Tropfenform und die schmale, ovale Form. Wenn Sie Anfänger als Dirigent sind oder nur gelegentlich dirigieren, können wir einen Griff in Tropfenform empfehlen, der besonders gut in der Hand liegt.

taktstock-test