Mit einem Diffuser verteilen Sie Düfte aus ätherischen Ölen oder Duftölen gleichmäßig im Raum. Je nach Aroma schaffen Sie dadurch Entspannung, Frische oder Konzentration. Die größten Unterschiede liegen bei Diffusern im Design, der Tankgröße und auch der Funktionsvielfalt. Einige Diffuser lassen sich beispielsweise auch als Lampe verwenden. Die Preise liegen meist zwischen 15 und 60 Euro.
So wurde getestet
Wir prüfen im Diffuser-Test die Verarbeitungsqualität, das Design und die möglichst intuitive Bedienung der Geräte. Auch die Funktionsvielfalt (z. B. Lichtmodi, Timer und Intensitätsstufen) wird überprüft. Im praktischen Test befüllen wir jeden Diffuser mit 80 ml Wasser und wenigen Tropfen Zirbenöl. Wir bewerten die Zerstäubung, messen die Lautstärke und prüfen, wie gut sich die Geräte reinigen lassen.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Beurer LA 40
Primavera Feel Happy 42008
Salking SKSD10018
Kaufratgeber
Welche Diffuser-Typen gibt es?
Welche Kaufkriterien sind bei einem Diffuser zu berücksichtigen?
Unser Testsieger: Der Beurer LA 40 ist für Räume bis 20 m² geeignet
Testsieger
Beurer LA 40
603 Bewertungen
Der Beurer-Ultraschall-Vernebler erreicht uns in einem kompakten Karton, der mit einer einfachen Lasche verschlossen ist. Beim Öffnen stoßen wir zunächst auf eine Schicht aus flexiblem Formschaum, die den Diffuser während des Transports schützt. Darunter liegt das Gerät selbst. Der Hersteller verzichtet auf Plastikverpackung und platziert den Diffuser lose in der Aussparung. Im Inneren des Diffusers liegt das Netzteil. Zusätzlich liefert Beurer eine Anleitung mit. Der Hersteller gibt an, dass der Vernebler für Räume bis 20 m² konzipiert ist. Bei größeren Räumen sinkt daher die Intensität des Duftes.
In unserem Diffuser-Test überzeugt uns die Verarbeitung auf Anhieb. Das Gerät präsentiert sich in einer klassischen Tropfenform und kombiniert zwei hochwertige Materialien. Der obere Teil besteht aus Porzellan. Es ist allerdings nicht hochglänzend versiegelt wie bei einer Tasse, sondern mit matter, leicht offenporiger Oberfläche. Das wirkt unserer Meinung nach besonders edel. Der Fuß ist aus echtem Bambus gefertigt, was wir beim Anfassen sofort spüren. An der Rückseite des Bambusfußes befindet sich ein kleiner Anschluss für das Netzteil. Die Optik wirkt daher modern und zugleich natürlich.
Die Leistung des Beurer LA 40 ist mit 12 Watt Standard für mittlere bis größere Modelle.
Der Beurer LA 40 punktet im Test mit dem edlen Design
Unter dem Porzellandeckel des Diffusers von Beurer befindet sich ein trichterförmiger weiterer Deckel. Auch dieser lässt sich abnehmen. Dort können wir sowohl Wasser als auch ätherische Öle einfüllen. Die maximale Füllmenge liegt beim Beurer-Diffuser bei 180 ml. An der Vorderseite des Gerätes sind zwei Bedienknöpfe und drei kleine LED-Lichter verbaut.
Diese Lichter zeigen an, wie lange das Gerät in Betrieb ist. Die obere LED steht für sieben Stunden, die mittlere für drei Stunden und die untere für eine Stunde. Der linke Knopf regelt die Intensität des Dampfausstoßes in drei Stufen, der rechte steuert die LED-Beleuchtung.
Interessanterweise befinden sich die Erklärungen nicht direkt auf den Knöpfen oder neben den LEDs. Sie sind nur im Inneren zu sehen, wenn Sie Wasser auffüllen. Sobald der Porzellandeckel aufliegt und das Gerät läuft, sind diese Beschriftungen also nicht mehr sichtbar.
Wir befüllen das Gerät für unseren Diffuser-Test mit 80 ml Wasser und geben drei Tropfen Zirbenöl hinzu. Die Öffnung erweist sich dabei als groß genug, sodass wir den Behälter bequem befüllen können. Das Netzkabel lässt sich optional abziehen. So können Sie den Diffuser auch direkt über dem Wasserhahn befüllen und dort auch reinigen.
Nach dem Einschalten startet das Gerät sofort im obersten Modus und würde nun sieben Stunden durchlaufen. Drücken wir die Lichttaste, beginnt die Beleuchtung zunächst mit weißem Licht. Dieses scheint angenehm von innen durch das Porzellan. Der Effekt ist sehr ansprechend. Das Licht wirkt diffus und indirekt, was eine beruhigende Atmosphäre schafft.
Bei erneutem Drücken wechselt die Beleuchtung in einen kontinuierlichen Farbwechselmodus. Die sieben verfügbaren Farben lösen sich dabei sehr langsam ab, jede Farbe bleibt etwa eine Minute bestehen, bevor sie sanft in die nächste übergeht. Auch dieser Übergang geschieht ohne jegliche Hektik. Es ist daher sehr angenehm anzuschauen.
Möchten Sie eine bestimmte Farbe beibehalten, drücken Sie ein drittes Mal. Die aktuelle Farbe bleibt dann stehen. Ein weiterer Druck schaltet die Beleuchtung komplett aus, während der Diffuser selbst weiterläuft. Sie können die Lampe also auch ohne die Diffuser-Funktion nutzen.
Aus der Öffnung im Porzellandeckel steigt ein konstanter, feiner Nebel empor. Er duftet angenehm nach Zirbe beziehungsweise nach dem Öl, das Sie eingefüllt haben. Der Duft verteilt sich nicht aufdringlich im Raum, sondern dezent und wohlriechend.
Der Aroma-Diffuser von Beurer verfügt über zwei Intensitätsstufen des Nebels, die mit und ohne Licht funktionieren.
Die automatische Abschaltung greift, wenn der Tank leer ist oder wenn Sie einen der drei Timer (1, 3 oder 7 Stunden) einstellen. Während des Betriebs ist die Geräuschkulisse sehr niedrig. Wir messen mit einer Smartwatch und aus einem Meter Entfernung nur 31 Dezibel.
Nach dem Test kippen wir das Wasser aus. Obwohl keine explizite Tropfkante vorhanden ist, läuft nichts auf das Gerät. Anschließend wischen wir den Innenbereich des Diffusers von Beurer mit einem Spüllappen aus und trocknen alles ab. Da wir lediglich fünf Tropfen Zirbenöl verwendet haben, entsteht kein schmieriger Film.
Die Reinigung gelingt beim Beurer-Diffuser mühelos und zügig.
Tipp: Viele Diffuser verfügen über Lichteffekte. Gleiches gilt auch für Projektoren, die aber zusätzlich teilweise auch Sterne oder Bilder an die Wand projizieren können. Passende Empfehlungen finden Sie in unserem Sternenhimmel-Projektor-Test.
Beurer LA 40: Hochwertiger Diffuser mit großer Funktionsvielfalt
Der Beurer-Diffuser LA 40 ist hervorragend verarbeitet und bietet ein sehr ansprechendes Design. Der Materialmix aus mattem Porzellan und echtem Bambus verleiht dem Diffuser eine edle, moderne Ausstrahlung. Das Befüllen gelingt dank der großzügigen Öffnung problemlos und auch die spätere Reinigung erweist sich als unkompliziert.
Mit nur 31 Dezibel arbeitet das Gerät angenehm leise im Hintergrund. Die LED-Beleuchtung mit sieben Farben und sanftem Farbwechselmodus sorgt für eine beruhigende Atmosphäre. Sie können aber auch jede Farbe einzeln fixieren oder die Lampe unabhängig vom Diffuser nutzen. Die drei Timer-Optionen (1, 3 oder 7 Stunden) und zwei Intensitätsstufen bieten zudem ausreichend Flexibilität. Das Gerät ist allerdings nur für eher kleine Räume bis zu 20 m² konzipiert. Bei größeren Räumen nimmt die Duftintensität entsprechend ab.
Testsieger
Beurer LA 40
603 Bewertungen
sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Primavera Feel Happy 42008 im Test: Diffuser für Räume bis 30 m²
Ausstattungs-Tipp
Primavera Feel Happy 42008
120 Bewertungen
Der Diffuser von Primavera kommt in einem eher kompakten, verklebten Karton. Beim Öffnen stoßen wir zuerst auf die Anleitung in drei Sprachen und danach auf das Netzteil. Der Duftvernebler selbst ist in biegsames Schaumstoffmaterial eingebettet. Der Aroma-Diffuser besteht aus Kunststoff und ist kugelförmig gestaltet. Aus einem hügelartigen Aufsatz an der Oberseite tritt später der Nebel aus. Das schlichte Design kombiniert mattes, weißes Plastik mit einem glänzenden, halbtransparenten Ring in der Mitte. Dieser Ring dient als Beleuchtungselement.
Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, es gibt keine offensichtlichen Mängel. Allerdings wirken die verwendeten Kunststoffmaterialien verhältnismäßig preiswert. Durch die großflächige Beschriftung mit dem Markennamen und die aufgedruckten Tasten büßt der Diffuser etwas von seinem Charme ein. Das Gerät wirkt dadurch weniger elegant. Er punktet allerdings damit, dass er auch für etwas größere Räume bis 30 m² konzipiert ist.
Der Primavera Feel Happy 42008 bietet im Test ein eher schlichtes Design
Bevor wir mit dem eigentlichen Diffuser-Test beginnen können, befassen wir uns zunächst mit der Befüllung des Geräts. Dazu heben wir den Deckel oberhalb des milchig halbtransparenten Lichtkranzes ab.
Unter dem Deckel zeigt sich beim Primavera-Diffuser eine Art umgedrehter Trichter, den wir sehr leicht hochheben können.
Unter dem zweiten Deckel liegt das Reservoir, das maximal 200 ml Wasser fasst. Das Gerät ist für ätherische Öle konzipiert. Hier zeigt sich eine kleine Besonderheit. Der Aroma-Diffuser von Primavera verfügt über eine Lippe, über die Sie überschüssiges Wasser problemlos wieder abgießen können.
Die Öffnung ist großzügig dimensioniert, sodass wir das Gerät bequem mit einem kleinen Becher befüllen können. Sie könnten auch das Kabel abnehmen und mit dem Gerät zum Waschbecken gehen, um es aufzufüllen.
Wir befüllen für den Diffuser-Test das Gerät mit 80 ml Wasser und mit fünf Tropfen Zirbenöl. Die anschließende Bedienung erfolgt nun über drei direkt beschriftete Tasten: Modi, Power und Licht.
Zuerst schalten wir das Gerät mit der mittleren Power-Taste ein. Die Beleuchtung leuchtet zunächst in Weiß und wird sowohl aus der Diffuseröffnung oben als auch durch den halbtransparenten Lichtkranz sichtbar.
Mit der linken Taste steuern wir nun die drei verfügbaren Betriebsmodi. Beim ersten Drücken aktivieren wir den Dauerbetrieb, der bis zu zehn Stunden läuft. Ein weiterer Druck schaltet auf eine Stunde Vernebelung um. Drücken wir ein drittes Mal, startet der Intervallmodus für acht Stunden. Hier stößt das Gerät jeweils 25 Sekunden lang Nebel aus, gefolgt von 35 Sekunden Ruhephase.
Wir testen den Intervallmodus und beobachten, dass die Dampfproduktion tatsächlich nach kurzer Zeit stoppt. Die Farbbeleuchtung läuft währenddessen weiter. Die automatische Abschaltung greift beim Primavera-Diffuser entweder, wenn ein Timer eingestellt ist, oder wenn der Tank leer ist.
Beim Durchschalten der verschiedenen Intensitätsstufen stellen wir allerdings fest, dass wir persönlich keinen großen Unterschied bei der Ausstoßintensität des Dampfes wahrnehmen. Auch eine merkliche Geräuschentwicklung bleibt aus, wenn wir zwischen den Stufen wechseln. Das Gerät blubbert leicht während des Betriebs. Wir messen aus einem Meter Entfernung per Smartwatch einen Geräuschpegel von 35 Dezibel.
Die Lichtfunktion aktivieren wir durch Drücken der rechten Taste. Sofort beginnt ein Farbwechsel, der allerdings relativ schnell abläuft. Jede Farbe bleibt nur ungefähr zehn Sekunden bestehen. Trotz des sanften Übergangs zwischen den Farben erscheint uns diese Geschwindigkeit etwas hektisch, da das Gerät ja eigentlich eine beruhigende Atmosphäre schaffen soll. Drücken wir die Lichttaste erneut, fixiert sich die aktuell angezeigte Farbe. Sie können die Lampe übrigens auch ohne Diffuser-Funktion als reine Beleuchtung nutzen.
Das Bedienfeld verfügt über einen weiß beleuchteten Kranz, und auch die Tasten selbst leuchten. Diese zusätzlichen Lichtquellen machen den eigentlichen Lichteffekt des Diffusers teilweise zunichte und stören die gemütliche Stimmung. Insgesamt wirkt der Diffuser im eingeschalteten Zustand dadurch eher unscheinbar und weniger wie ein stimmungsvolles Accessoire zum Entspannen.
Nach unserem Diffuser-Test kümmern wir uns um die Reinigung. Wir kippen das Wasser aus, was dank der Lippe gut funktioniert. Anschließend wischen wir mit einem Lappen durch und trocknen das Reservoir ab. Da wir nur wenige Tropfen Öl verwendet haben, bildet sich kein schmieriger Film. Die Reinigung gestaltet sich somit sehr leicht und ist schnell erledigt.
Primavera Feel Happy 42008: Unscheinbarer Diffuser für größere Räume
Der Primavera-Diffuser Feel Happy hat seine Stärke ganz klar darin, dass er für größere Räume geeignet ist. Auch bei 30 m² kommt noch ausreichend Duft an. Das Befüllen des Wassers und des ätherischen Öls gelingt einfach. Auch die Bedienung ist durch die drei Tasten intuitiv möglich. Ebenfalls praktisch ist die Lippe zum Ausgießen.
Sie haben drei Betriebsmodi zur Auswahl, wobei diese etwas eingeschränkt sind. Sie können einen Dauerbetrieb von zehn Stunden aktivieren, einen nur einstündigen Betrieb oder einen achtstündigen Intervallbetrieb. Hier wechseln sich Dampf und Ruhe ab.
Das Gerät ist aber insgesamt sehr schlicht gestaltet und besteht lediglich aus Kunststoff. Dass es nicht zum Testsieg gereicht hat, liegt vor allem am schnellen Farbwechsel. Dadurch wirkt der Diffuser eher unruhig statt beruhigend. Zudem stört der weiß beleuchtete Kranz am Bedienfeld die eigentliche Lichtstimmung. Wem vor allem der Diffuser wichtig ist und weniger das Licht (bzw. das Raum-Ambiente), für den ist der Primavera-Diffuser eine gute Wahl.
Ausstattungs-Tipp
Primavera Feel Happy 42008
120 Bewertungen
bald wieder verfügbarPreisvergleich und weitere Angebote
Salking SKSD10018 im Test: Diffuser mit orientalischem Design
Geheimtipp
Salking SKSD10018
7970 Bewertungen
Der Salking-Aroma-Diffuser wird in einem länglichen Karton geliefert. Im Inneren liegen das Gerät, Netzteil, die Anleitung und ein passender Becher zum Befüllen. Obwohl der Diffuser nur 100 ml fasst, ist der Becher für 150 ml konzipiert. Der Diffuser selbst ist noch einmal in Folie als Transportschutz eingewickelt. Der abnehmbare obere Teil des Diffusers besteht aus Metall.
Der untere Teil besteht aus BPA-freiem Kunststoff und wirkt auf den ersten Blick handbemalt. Tatsächlich handelt es sich um eine Art Wischtechnik mit groben Pinselstrichen, die dem Diffuser ein orientalisches Erscheinungsbild verleiht. Über die gesamte Seitenfläche ziehen sich orientalische Ornamente in Kreisform. Der Ultraschall-Vernebler ist für Räume von 20 bis 30 Quadratmetern ausgelegt.
Auf der Unterseite mit dem Kabel und den Standfüßen erkennen wir deutlich, dass der Salking-Diffuser tatsächlich handbemalt ist. Hier sehen wir noch die Stellen, wo die Farbe endet.
Der Salking SKSD10018 fällt im Test durch den kurzen Timer auf
Die Gestaltung des Bedienfelds hätte jedoch ein wenig dezenter ausfallen können. Bei einem Gerät, das mit handbemaltem Design punkten möchte, wirkt das schlichte Panel an dieser prominenten Stelle etwas fehl am Platz. Eine Platzierung auf der Rückseite oder eine optisch besser integrierte Lösung wären wünschenswert gewesen.
Auf der Vorderseite des Diffusers von Salking befinden sich sechs Elemente. Links ist ein Power-Knopf zum Anschalten und rechts ist ein Knopf für das Licht zu finden. In der Mitte befinden sich vier LEDs, die den Betrieb und den jeweils eingestellten Timer anzeigen.
Das Befüllen gestaltet sich beim Diffuser von Salking unkompliziert. Wir ziehen das gesamte Oberteil ab. Im oberen Teil befindet sich ein wie ein umgedrehter Trichter zulaufender Deckel, den wir abnehmen. In diesen Behälter füllen wir die Flüssigkeit. Der maximale Füllstand beträgt 100 ml.
Die Öffnung ist zwar etwas kleiner als bei anderen Geräten, aber immer noch groß genug. Dazu liefert der Hersteller auch einen passenden Becher mit. Das Netzkabel lässt sich außerdem abziehen, sodass wir den Diffuser auch direkt über dem Waschbecken befüllen könnten. Wir füllen 80 ml Wasser ein und geben fünf Tropfen Zirbenöl dazu.
Durch nochmaliges Drücken der Power-Taste wechseln wir zwischen den Zeiteinstellungen. Es leuchtet dann jeweils die entsprechende LED für eine, zwei oder drei Stunden auf. Der maximale Timer ist mit nur drei Stunden recht niedrig angesetzt, sodass der Funktionsumfang entsprechend eingeschränkt ist. Eine automatische Abschaltung greift, sobald der eingestellte Timer abläuft oder der Tank leer ist.
Beim Einschalten startet der Salking-Diffuser zunächst im Dauerbetrieb und komplett ohne Beleuchtung. Drücken wir die Beleuchtungstaste, startet sofort ein Farbwechsel. Dieser verläuft äußerst schnell. Jede der sieben verfügbaren Farben bleibt höchstens drei bis vier Sekunden bestehen und wechselt dann relativ weich zur nächsten. Der Effekt wirkt durch den Metallkörper mit seinen orientalischen Ornamenten besonders eindrucksvoll, da die Lichtquelle dahinter liegt. Dadurch erscheint das Gerät wie eine kleine Lampe.
Allerdings nimmt der schnelle Wechsel dem Ganzen etwas von der gemütlichen Atmosphäre. Drücken wir die Taste erneut, fixieren wir die aktuell angezeigte Farbe. Sie können Ihre Wunschfarbe individuell einstellen, müssen sie aber innerhalb weniger Sekunden auswählen. Um die Beleuchtung komplett auszuschalten, halten wir die Lichttaste lange gedrückt. Das Licht lässt sich auch ohne den Diffuserbetrieb als reine Lampe nutzen. Während des Betriebs ist das Gerät minimal lauter als andere Diffuser. Wir messen mit einer Smartwatch und im Abstand von einem Meter 39 Dezibel.
Die Reinigung nach dem Test verläuft weitestgehend problemlos. Wir kippen das Wasser aus und gehen mit einem Lappen durch den Behälter. Da dieser etwas kleiner ist, brauchen wir lediglich ein wenig mehr Fingerspitzengefühl.
Gleiches gilt für das Abtrocknen, da der Behälter recht schmal und hoch ausfällt. Mit zwei bis drei Fingern erreichen wir aber alle Stellen im Inneren.
Salking SKSD10018: Diffuser mit sieben Farben
Der Salking-Diffuser fällt in unserem Test vor allem durch das orientalische Design auf. Das ist naturgemäß Geschmackssache, aber es könnte für Sie ein echter Geheimtipp sein. Das Design ist definitiv sehr besonders. Dennoch hätte man das Bedienfeld passender oder unauffälliger integrieren können.
Warum es nicht für eine höhere Platzierung gereicht hat, liegt vor allem an der eingeschränkten Funktion. Sie können beim Diffuser von Salking lediglich einen Timer bis zu drei Stunden einstellen. Außerdem ist der Farbwechsel extrem unruhig, da die einzelnen Farben nur ungefähr drei bis vier Sekunden bestehen bleiben. Der Hersteller liefert einen praktischen Messbecher mit. Dennoch ist die Reinigung aufgrund der engen Öffnung ein bisschen aufwendiger. Sie gelingt dennoch, aber es braucht geringfügig mehr Fingerspitzengefühl.
Geheimtipp
Salking SKSD10018
7970 Bewertungen
sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Diffuser-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Diffuser Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Ultraschall-Diffuser duften gut und befeuchten die Raumluft. Vernebler haben keine befeuchtende Wirkung, aber dafür einen intensiveren Duft.
Diffuser mit Akku und ohne Kabel ermöglichen ein Höchstmaß an Flexibilität. Sie lassen sich einfach von Raum zu Raum transportieren.
Einige Diffuser für ätherische Öle und Parfümöle sind außerdem mit einer Beleuchtung ausgestattet und tragen zu einer gemütlichen Lichtstimmung bei.
Wie lange ein Diffuser am Stück befeuchten kann, hängt von der maximalen Wassermenge ab. Modelle mit 100 ml laufen meist nur zwei bis vier Stunden. Bei Geräten mit 300 ml können es dagegen auch sechs bis zehn Stunden sein.
Mit einem Diffuser können Sie jederzeit für einen angenehmen Geruch im Raum sorgen. Das jeweilige Aroma wählen Sie einfach selbst aus und schaffen so eine echte Wohlfühlatmosphäre. Mit Mini-Diffusern können Sie sogar das Innere Ihres Autos in einen angenehmen Duft hüllen.
Diffuser gibt es in zahlreichen Ausführungen, sodass vor allem Einsteiger schnell überfordert sind. In unserer Kaufberatung nehmen wir Sie an die Hand, klären Sie über die Unterschiede zwischen elektrischen und nicht-elektrischen Lösungen auf und verraten Ihnen, welche Kaufkriterien für einen Vergleich wichtig sind.
1. Welche Diffuser-Typen gibt es?
Aroma-Diffuser erzeugen einen sanften Duftnebel, verwenden je nach Typ aber eine andere Methode. So gibt es Vernebler, die mit einem Kompressor arbeiten, und sogenannte Ultraschall-Diffuser. Obendrein gibt es Diffuser-Typen, die ohne Strom auskommen. Sie sind dann aber auch nicht so leistungsstark. Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Varianten haben, sehen Sie hier:
Typ
Beschreibung
Ultraschall-Diffuser
+ erzeugt Ultraschall-Schwingungen + Öl- und Wassermischung werden zu einem Nebel + verbraucht weniger Öl + Diffuser und Luftbefeuchter zugleich + ideal für die kalte Jahreszeit + Betrieb ist eher leise - Duft wird durch Wasser verdünnt
Vernebler
+ intensiver, konzentrierter Duft + kein Wasser notwendig - höherer Ölverbrauch - verbraucht mehr Strom - Betrieb oft lauter
Diffuser mit Stäbchen
+ keine Stromversorgung notwendig + Duft verteilt sich kontinuierlich im Raum - Effekt möglicherweise nicht so stark
Diffuser-Stein
+ kein Strombedarf + einfache Lösung - wirkt oft nicht so schnell wie elektrische Diffuser
Tipp: Wenn Sie einen Ultraschall-Diffuser kaufen, müssen Sie diesen regelmäßig mit Wasser befüllen. Mit der Zeit führt das zu Kalkablagerungen, die sogar die Lebensdauer des Geräts verkürzen können. Vor allem in Gegenden mit hartem Wasser sollten Sie deswegen auf destilliertes Wasser zurückgreifen.
2. Welche Kaufkriterien sind bei einem Diffuser zu berücksichtigen?
In unserer Kaufberatung geht es vor allem um Diffuser, die Öl verwenden. Deswegen gehen wir hier nicht näher auf Diffuser-Steine und Diffuser mit Stäbchen ein. Ihr Diffuser sollte unbedingt mit Ihrem bevorzugten Öl kompatibel sein. Vergleichen Sie außerdem die Materialien und achten Sie auf mögliche Zusatzfunktionen. Nachfolgend beleuchten wir die wichtigsten Kaufkriterien näher.
Bei diesem Muji-Aroma-Diffusor können vier verschiedene Zeiten mit bis zu 3 Stunden Laufzeit eingestellt werden, wie wir hier erkennen können – mit und ohne Licht. Das Gerät ist auch als kabellose Version mit max. 120 Minuten einstellbarer Laufzeit erhältlich.
2.1. Kompatibilität mit verschiedenen Öl-Typen
Unterschieden wird zwischen ätherischen Ölen aus reinen Pflanzenessenzen und sogenannten Parfumölen. Die Hersteller geben meist eine Empfehlung, für welche Art von Diffuser-Öl Ihr Gerät geeignet ist. Deswegen sollten Sie vor dem Kauf wissen, wo der Unterschied liegt. Wir erklären es Ihnen in unserer Tabelle:
Öl-Typ
Merkmale
Ätherisches Öl
+ aus reinen, natürlichen Pflanzenessenzen + keine künstlichen Inhaltsstoffe - hinterlässt Rückstände im Diffuser - regelmäßige Reinigung notwendig - hoher Preis
Parfümöl
+ synthetisch hergestelltes Duftöl + häufig auf Wasserbasis + günstiger Preis + lang anhaltender Duft - bestimmte Duftstoffe nur schwer abbaubar
Unabhängig vom Öl-Typ eignen sich Aroma-Diffuser in der Praxis für eine ganze Reihe klassischer Duftöle. Voraussetzung bleibt jedoch immer die Herstellerfreigabe, da Material, Ultraschallmembran oder Nebeltechnik unterschiedlich reagieren können. Besonders häufig kommen folgende Öle zum Einsatz:
Duft-Diffuser sind in erster Linie dazu da, angenehme Düfte in der Luft zu verbreiten. Sie lassen sich aber auch gezielt als Wohnaccessoires einsetzen und an den eigenen Einrichtungsstil anpassen. Da ist es wichtig, dass das Material zum Gesamt-Look passt. Mit einem Keramik-Diffuser sorgen Sie zum Beispiel für eine sehr natürliche Optik. Wir haben die typischen Materialien in dieser Tabelle für Sie zusammengefasst:
Material
Eigenschaften
Bambus
+ schnellwachsend und nachhaltig + natürliche und zugleich moderne Optik + angenehm warme Farbgebung + für zeitgemäße Einrichtungen (passt z.B. zum Skandi-Stil)
Kunststoff
+ unempfindlich + leicht zu reinigen + große Farbauswahl + für moderne und verspielte Einrichtungen
Glas
+ elegante und zeitlose Optik + leicht zu reinigen - zerbrechlich + für klassische oder minimalistische Einrichtungen
Holz
+ natürliche Ausstrahlung + robust und langlebig + warme Farbe und dekorative Musterung + für moderne und klassische Einrichtungen
Porzellan
+ hochwertige und elegante Optik + oft sehr klassische Ausstrahlung - zerbrechlich + für gediegene und zeitlose Einrichtungen
Keramik
+ roher, naturbelassener Look + oft erdige Farbgebung - zerbrechlich + für natürliche Einrichtungen (passt z.B. zum Boho-Stil)
Der Sockel des Salking SKSD10018 besteht aus Kunststoff, der abnehmbare Teil aus Metall, was bei einem Diffuser eher selten ist.
2.3. Stromversorgung
Diffuser für ätherische Öle und Parfümöle benötigen in der Regel Strom. Eine Ausnahme stellen Aroma-Diffuser mit Stäbchen und Diffuser-Steine dar. Sie verbrauchen keine Energie und erzeugen auch keine Geräusche. Der Ultraschall-Diffuser und der Vernebler müssen aber entweder an eine Steckdose angeschlossen oder per Akku mit Strom versorgt werden.
Wenn Sie sich für ein Modell mit Akku entscheiden, erhalten Sie einen kabellosen Aroma-Diffuser, den Sie bei Bedarf einfach schnell umplatzieren können. Eine Steckdose in der Nähe ist nicht notwendig. Dafür müssen Sie den Diffuser aber auch regelmäßig aufladen, was mitunter lästig sein kann.
Wichtig: Sie sollten den Diffuser nicht anschalten, wenn sich kein Wasser im Tank befindet, da dies die Technik beschädigen kann. Außerdem empfiehlt es sich, das Gerät nicht direkt neben empfindlicher Elektronik zu platzieren, da feiner Nebel und Feuchtigkeit langfristig Schäden verursachen können.
2.4. Funktionen und Ausstattung
Je nach Modell können Diffuser unterschiedlich ausgestattet sein. Wir finden, dass Sie vor allem von den folgenden Funktionen und Ausstattungsmerkmalen profitieren können.
Timer: Mit einem Timer können Sie einstellen, wie lange der Diffuser den Raumduft verstreuen soll.
Automatische Abschaltung: Nach Ablauf des Timers schaltet sich der Diffuser von allein aus. Außerdem gibt es Geräte, die sich abschalten, wenn sie kein Wasser mehr haben.
Fernbedienung: Bedienen Sie Ihren Diffuser ganz bequem vom Sofa oder vom Bett aus. So müssen Sie nicht aufstehen, wenn Sie ihn an- oder abschalten möchten.
Beleuchtung: Viele Duft-Diffuser sind mit einer Beleuchtung ausgestattet und können so zugleich als LED-Lampe für den Hintergrund genutzt werden. Sie sorgen für eine gemütliche Lichtstimmung. Manchmal ist sogar ein Farbwechsel möglich.
Besonders hervorheben möchten wir, dass viele Modelle mit einer zusätzlichen LED-Beleuchtung und einem Farbwechsel-Modus ausgestattet sind. Durch die jeweilige Beleuchtung kann eine harmonische Atmosphäre im Raum erzeugt werden, was entspannend und beruhigend wirken kann.
3. Fragen und Antworten zum Thema Diffuser
3.1. Diffuser – welche Bedeutung hat das Wort?
Die Bezeichnung „Diffuser“ wurde aus dem Englischen übernommen und bedeutet so viel wie „Zerstreuer“ oder „Verbreiter“. Ursprünglich geht das Wort aber auf das lateinische Verb „diffundere“ (dt.: ausgießen, ausströmen) zurück. Übrigens ist neben Diffuser auch die Bezeichnung Diffusor möglich.
Ja, Sie können auch einen Mini-Diffuser für das Auto kaufen. Dabei handelt es sich oft um kabellose, akkubetriebene Modelle, die so klein sind, dass sie perfekt in den Getränkehalter eines Pkw passen. So sorgen Sie auch in Ihrem Fahrzeug für einen angenehmen Duft.
Ein CO2-Diffusor hat nichts mit einem Aroma-Diffuser zu tun. Es handelt sich dabei um ein Gerät, das in der Aquaristik zum Einsatz kommt und die Aufgabe hat, das Wasser mit CO₂ zu versorgen.
Bei einem Diffuser können sich Rückstände von Wasser und Öl im Inneren ablagern und die Funktion beeinträchtigen. Deshalb sollten Sie den Wassertank in festen Abständen reinigen. Hierfür können verdünnte Essige oder spezielle Reinigungsmittel für Diffuser zum Einsatz kommen. Vor allem bei hartem Wasser lassen sich so Kalkablagerungen reduzieren.
In diesem Video wird Ihnen der smarte Aroma-Luftbefeuchter mit Alexa- und Google-Home-Steuerung von Maxcio vorgestellt. Der Smart-Aroma-Diffuser lässt sich per Sprachsteuerung steuern. Sie sehen im Video, welche Erfahrungen der Video-Ersteller macht und wie sich das Raumklima mit dem Gerät verändern lässt.
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