Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Zeltboden hat den Sinn und Zweck, den Boden Ihres Zeltes vor Nässe und Schmutz sowie vor Steinen und Ästen zu schützen, die Ihr Zelt zerstören könnten. Damit ein Zeltboden diese Funktion erfüllen kann, müssen Sie auf die Maße des Zeltbodens achten. Als Faustregel gilt: Wählen Sie die Zeltboden-Platten oder -Planen so aus, dass die Grundfläche minimal kleiner ist als die Grundfläche Ihres Zeltes. So verhindern Sie, dass sich Wasser zwischen den zwei Zeltböden sammeln kann. Benötigen Sie den Zeltboden als Vorzeltboden beim Camping, sollten Sie diese Maße direkt dazu addieren, bevor Sie sich für einen möglichst großen Zeltboden entscheiden.
  • Zeltböden gibt es in Form einer Plane oder in Form von Bodenplatten. Der Unterschied liegt vor allem in der Stärke des Zeltbodens, denn die Plane ist hauchdünn, wohingegen Bodenplatten fürs Zelt zwischen 2,5 und 5 Zentimeter dick sein können. Bezüglich des Materials gilt: Zeltböden sind aus Kunststoff. Die besten Zeltböden sind aus Polyester. Das Material trocknet schnell und ist sehr strapazierfähig. In diversen Zeltboden-Tests im Internet kommen Polyethylen und Polypropylen regelmäßig auf Rang 2. Diese Materialien sind dehnbar und äußerst robust. Nylon ist hingegen eine suboptimale Wahl für einen Zeltboden, denn das Material ist empfindlich gegenüber Nässe und Feuchtigkeit.
  • In unserem Zeltboden-Vergleich wird auch deutlich, dass die Art der Befestigung ein wichtiges Auswahlkriterium ist. Kaufen Sie einen Zeltboden mit Bodenbefestigung – also mit Ösen, Schlaufen oder Gurten. Diese Befestigungsvorrichtungen halten den Zeltboden zuverlässig dort, wo er hingehört – und zwar direkt unter Ihrem Zelt. Gesäumte Ränder halten Ihren Zeltboden langfristig in Form. Heringe und eine Tasche, die zum Lieferumfang gehören, sind Details, die Ihnen vor allem Komfort bieten.

Zeltboden Test