Das Wichtigste in Kürze
  • Winzersekt wird häufig auch als deutscher Schaumwein oder Perlwein bezeichnet. Als Grundwein wird meist ein Weißwein oder Rosé verwendet.

1. Was ist Winzersekt?

Winzersekt ist, wie der Name schon sagt, der Sekt von Winzern. Er stellt das Pendant zu Champagner, dem Sekt von französischen Weingütern dar. Es handelt sich um Schaumwein von bestimmten Anbaugebieten und einer bestimmten Rebsorte. Sehr häufig ist ein Riesling-Winzersekt zu finden, der wohl zu einer der beliebtesten deutschen Sorten zählt. In unserem Winzersekt-Vergleich finden Sie zu allen Produkten die entsprechende Rebsorte angegeben.

Beim deutschen Winzersekt wird der Perlwein aus den eigenen Trauben des Winzers hergestellt. Bei herkömmlichen Sekten werden die Trauben eingekauft und es handelt sich um schlichten Tafelwein, der mit Kohlensäure versetzt wird.

2. Was ist Flaschengärung?

Die besten Winzersekte werden mittels Flaschengärung gereift, welche auch in gängigen Winzersekt-Tests im Internet als Qualitätsmerkmal hervorgehoben wird. Dabei findet die Gärung der Trauben in der Flasche statt.

Dem Grundwein werden Zucker und eine spezielle Hefe, die einen hohen Druck aushält, zur Gärung hinzugefügt. Während der Gärung entsteht das CO₂, welches die Kohlensäure im Schaumwein darstellt. Der Kohlensäuredruck bei Winzersekt muss mindestens 3,5 und kann bis zu 6 bar betragen.

Deutsche Winzersekte lagern und reifen mindestens neun Monate auf der Hefe, erst dann darf das Produkt auch als solches betitelt werden. Je länger die Winzersekte lagern, desto besser und qualitativ hochwertiger werden sie.

Wollen Sie ein sehr hochwertiges Produkt, dann empfehlen wir Ihnen einen Winzersekt zu kaufen, der in der Flasche gegärt wurde.

Winzersekt-Test