Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Crémant wird oft als kleiner Bruder des Champagners betitelt. Dabei steht der Schaumwein seinem vermeintlich großen Bruder in nichts oder nur sehr wenig nach, weil die Crémant-Herstellung der Produktion von Champagner sehr ähnlich ist. Vor allem die Herkunft unterscheidet sich: Crémants dürfen nicht aus der Champagne stammen.

1. Was ist Crémant?

Ein Crémant ist ein Schaumwein. Die Bezeichnung dient als Abgrenzung zu Champagner und Sekt. Um sie zu bekommen, muss der Schaumwein bestimmte Kriterien erfüllen: Crémants sind moussierende, also schaumbildende und durch das Aufsteigen von „Kohlensäureperlen“ charakterisierte Getränke, deren Herkunft klar definiert ist. Zudem besteht der Schaumwein den Crémant-Test nur, wenn er konsequent nach dem Flaschengärungsverfahren und außerhalb der Region Champagne hergestellt wird.

2. Was bedeutet Cuvée?

Der Zusatz „Cuvée“ bezeichnet im deutschsprachigen Raum Schaumweine, die aus mehreren Rebsorten bestehen. Es wird davon ausgegangen, dass die Aromen solcher Produkte teils komplexer sind. Cuvées sind demnach kein Verschnitt im negativen Sinne, sondern eine aromatische Komposition. Sie wünschen sich komplexere Aromen? Achten Sie auf den Zusatz „Cuvée“, wenn Sie Crémant kaufen.

3. Welcher ist der beste Crémant?

Crémants lassen sich vielfältig kategorisieren: vom Crémant de Loire Brut, über den Crémant Rosé, bis zum Crémant de Bourgogne Brut. Das „Brut“ steht für Produkte mit verhältnismäßig wenig Restzucker. Die anderen Bezeichnung geben Auskunft darüber, aus welcher Region der Schaumwein kommt. Ein Crémant de Loire stammt beispielsweise aus den Regionen, die zu beiden Uferseiten des Flusses Loire liegen. Die Kernfrage ist, wie gut das Getränk zu Ihnen passt. Beachten Sie im Crémant-Vergleich daher auch die vom Hersteller empfohlenen Gerichte, mit denen das jeweilige Produkt besonders gut harmonieren soll.

Crémant Test