3.1. Lizenz
Ein wichtiger Bestandteil des Marktes für Kindertraktoren ist die Frage nach der offiziellen Lizenz eines Herstellers von großen Landmaschinen, Traktoren oder Mähdreschern. Diese sind sehr beliebt und es stellt sich für Eltern und Kinder die Frage, ob dieses Feature eine entscheidende Rolle für das neue Spielfahrzeug einnehmen sollte.
Für Fans der „echten“ Traktoren von John Deere, Claas oder anderen wie dem klassischen Fendt-Trettraktor ist es selbstverfreilich unverzichtbar, ein Modell mit der entsprechenden Optik auszuwählen. So kommen die kleinen Treckerfahrer voll auf ihre Kosten und fühlen sich in ihrem Spieltraktor fast wie ein echter Landwirt auf dem Feld.
Trotz Lizenz sind die Spielzeug-Traktoren natürlich keine 1-zu-1 Nachbildungen der „richtigen“ Traktoren, wie sie in unseren heutigen Zeiten auf den Feldern und Landstraßen unterwegs sind. Diese haben meist eine klimatisierte Fahrerkabine. Die Spielzeug-Ausführungen sind eher an klassische Modelle, wie etwa das „Fendt Dieselross“ aus den 1950ern oder den Porsche Diesel Traktor angelehnt.
Einige haben sogar eine Soundeinheit, die Motorengeräusche imitiert:
3.2. Ausstattung
Neben der Lizenz der Trecker (und damit deren Erscheinungsbild) ist ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den Modellen die Ausstattung, mit welcher die Spielzeuge bestückt sind. Auch die Verarbeitungsqualität ist zum Teil deutlich unterschiedlich.
Vom einfachen Traktor für Kinder mit Bobby-Car-Antrieb bis zum vollausgestatteten Modell mit Schaufelgabel, Handbremse, Schaltgetriebe und luftgefüllten Reifen gibt es verschiedene Abstufungen. Hier die Übersicht, welche Ausstattungen bei Trettraktoren möglich sind:

Die Spitzenmodelle lassen sich auch tatsächlich praktisch zum Einsatz bringen, hier wie ein Kinderbagger.
- Anhängerkupplung für Trailer
- Handbremse
- Kettenantrieb mit 2-Gang-Schaltung
- öffenbare Motorhaube
- Luftbereifung
- Schaufelgabel für Front-Lader
- Überrollbügel
- verstellbarer Sitz
Für einen voll ausgestatteten Trettraktor, mit dem Ihr Kind z.B. Schnee schieben kann, werden Preise von mindestens 250 € aufgerufen. Diese Geräte haben eine Top-Verarbeitungsqualität und erinnern eher an eine verkleinerte Landwirtschaftsmaschine als an ein Spielzeug. Diese Modelle benötigen jedoch auch eine gewisse Pflege und Wartung, um empfindliche Bauteile wie etwa den Kettenantrieb für lange Zeit in einem lauffähigen Zustand zu halten.
Tipp: Wenn Sie sich nicht über den Enthusiasmus Ihres Nachwuchses im Klaren sind, sollten Sie zunächst ein Einsteigermodell wählen. So entgehen Sie der Gefahr, viel Geld für einen Spielzeug-Traktor auszugeben, der nur von einer kurzen Begeisterungsphase profitiert.
3.3. Empfohlenes Alter
Viele der Modelle in unserem Trettraktor Vergleich haben geben als Mindestalter für die Benutzung 36 Monate, d.h. 3 Jahre an. Das liegt daran, dass der Kettenantrieb mit Pedalen motorische Fähigkeiten voraussetzt, die bei Kindern in jüngerem Alter meist noch nicht ausgeprägt ist. Einige Modelle in unserem Trettraktor Vergleich sind jedoch schon für jüngere Kinder zugelassen, diese werden dann wie ein Kettcar durch Abstoßen mit den Füßen vorwärts bewegt.
Der Kunststoff-Korpus der meisten Modelle trägt bis zu 50 kg. Trotzdem werden die Traktoren für Kinder bis zu fünf Jahren empfohlen – das liegt daran, dass die Pedale dann auch bei der höchsten Sitzeinstellung sehr nah an der Sitzfläche liegen und größere Kinder so in einer unbequemen Haltung fahren müssen.
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