Das Wichtigste in Kürze
  • Stevia ist ein Süßungsmittel, das bis zu 300 Mal süßer ist als Zucker. Es wirkt sich kaum bis gar nicht auf den Blutzuckerspiegel aus und eignet sich daher meist auch für Diabetiker. Zur praktischen Dosierung werden Stevia-Tabs häufig in Spendern angeboten, die wiederbefüllbar und ideal für unterwegs sind. Stevia-Tabs sind meist vegan. Beim Kaloriengehalt dagegen unterscheiden sich die Produkte stark. Unser Vergleich von Stevia-Tabs zeigt, dass Stevia-Produkte entgegen ihrer Produktbezeichnung oft nur einen geringen Anteil an Steviolglycosiden aufweisen. Generell ist ein hoher Anteil an Steviolglycosiden und Reb-A ein Indiz für eine hohe Qualität der Tabs.

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1. Was ist Stevia und was bedeutet der Begriff Reb-A in diesem Zusammenhang?

Stevia ist ein beliebter Süßstoff und findet besonders bei Diabetikern und Menschen, die Kalorien sparen möchten, besondere Aufmerksamkeit. Das süße Gold wird aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen, die in den tropischen Regionen Südamerikas wächst. Stevia hat zwar einen natürlichen Ursprung, wird aber chemisch stark verarbeitet und zieht einen aufwendigen industriellen Prozess mit sich. Diverse Online-Tests zu Stevia-Tabs sind sich einig: Die Produktion ist nicht sehr umweltfreundlich. Auch nach Stevia-Tabs in Bio-Qualität sucht man leider noch vergeblich.

Die Hauptbestandteile der Stevia-Blätter sind Steviolglykoside und Steviosid. Steviosid hat einen metallischen, lakritzähnlichen Beigeschmack und kann leicht bitter schmecken. Das Steviolglykosid Rebaudiosid A, kurz „Reb-A“, ist der süßeste Bestandteil von Stevia. Reb-A ist zwischen 300 und 400 Mal süßer als Zucker, kaum bitter und kalorienfrei.

Tipp: Für den angenehmen Geschmack von Stevia ist Reb-A in seinem Anteil entscheidend. Laut Tests im Internet gelten Stevia-Tabs mit einem Anteil von über 90 % als nicht bitter.

2. Lassen sich Stevia-Tabs laut Tests im Internet bei einer Diabetes-Erkrankung bedenkenlos konsumieren?

Auch als Diabetiker sollten Sie Stevia-Tabs nicht bedenkenlos kaufen und konsumieren, sondern immer auf die Inhaltsstoffe achten. Die Produkte können auch andere Inhaltsstoffe beinhalten, die bedenklich sind. Beispielsweise werden Stevia-Tabs als „Zuckerersatz“ verkauft; beinhalten dann aber Milchzucker.

Achtung: Während die meisten Hersteller für ihre Stevia-Tabs nur Erythritol und Steviolglycoside verwenden, nutzen Marken wie natreen oder borchers zur Herstellung von Stevia-Süßstofftabletten neben Steviolglycosiden auch Milch- oder Traubenzucker.

3. Was ist Erythrit und wie unterscheidet es sich von Stevia?

Genau wie Stevia ist Erythrit ein Zuckerersatzstoff. Erythrit ist aus chemischer Sicht ein Zuckeralkohol. Es wirkt insulinunabhängig und hat sehr viel weniger (ca. 20 kcal pro 100g) Kalorien als Zucker (ca. 400 kcal pro 100g), ist laktosefrei, vegan und nicht kariesfördernd. Industriell gewonnen wird der Stoff meist aus Mais. Die Süßkraft von Erythrit ist nur halb so stark wie die von Zucker. Hier gehts direkt zu unserem Erythrit-Vergleich.

Stevia dagegen hat eine Süßkraft, die 300 Mal stärker ist als die von Haushaltszucker. Allerdings kann Stevia teilweise einen starken Eigengeschmack haben, der nicht jedem gefällt. Stevia ist kalorienfrei, vegan und wie Erythrit nicht kariesfördernd.

Die meisten Stevia-Tabs enthalten sowohl Erythrit als auch Steviolglycoside. Stevia-Tabs von Steviago gehören zur Ausnahme: Sie enthalten 0 % Erythrit und haben gleichzeitig einen hohen Anteil an Steviolglycosiden und Reb-A.

Welche Stevia-Tabs für Sie die besten sind und welche Stevia-Tabletten Sie letzten Endes kaufen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und Ihren individuellen Anforderungen ab. Kundenbewertungen zum Geschmack der Produkte variieren stark, wodurch sich hierzu keine allgemein gültige Aussage treffen lässt.

Tipp: Der Umwelt zuliebe verkaufen nahezu alle Hersteller auch Nachfüllpacks mit Stevia-Tabs.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Stevia-Tabs Tests: