Das Wichtigste in Kürze
  • Egal, ob beim privaten Hundesport, während des Hundetrainings oder bei der Hundeausbildung: Eine Schleppleine kommt immer zum Einsatz.
  • Eine Schleppleine gibt dem Besitzer die Möglichkeit, mehr Kontrolle beim Auslauf auszuüben. Ein angenehmer Spaziergang wie auch ein anstregendes Hundetraining kann mit der richtigen Hundeleine problemlos gemeistert werden.
  • Dennoch wird bei der Auslaufleine ein sehr großer Bewegungsfreiraum ermöglicht. So kann sich der liebste Vierbeiner im Freien nach Lust und Laune austoben.

Schleppleine Test

Eine Schleppleine ist vielseitig einsetzbar und kombiniert auf geschickte Art und Weise Kontrolle und Bewegungsfreiheit miteinander. Ein Schleppleinen-Training macht dadurch nicht nur dem Hund, sondern auch dem Besitzer eine Freude.

Eine Statistik aus dem Jahre 2017 verdeutlicht, dass Hunde in deutschen Haushalten immer beliebter werden. Nicht umsonst werden die Vierbeiner als die besten Freunde des Menschen bezeichnet. Erhebungen verdeutlichen, dass sich immer mehr Menschen über die Jahre mindestens einen Hund im Haushalt zulegten. Somit stieg auch der Gesamthaushalt mit Hunden in Deutschland im Allgemeinen. Aus der Statistik geht hervor, dass im Jahre 2017 mindestens 1,4 Millionen Hundehaushalte in Deutschland registriert wurden (Quelle: VuMa).

Wer sich dazu entscheidet, einen Vierbeiner in sein Leben zu holen, muss sich gleichzeitig der Verantwortung bewusst werden. Neben Fressnapf, Hundebett, Hundegeschirr, Hundebox und Hundespielzeug brauchen die liebsten Vierbeiner vor allem eins, und zwar Auslauf. Eine Schleppleine ist für alle Hunde geeignet und ermöglicht ein kontrolliertes Training mit ausreichend Auslauf. In unserem Schleppleine-Vergleich 2020 finden Sie das Modell, das für Ihren Vierbeiner geeignet ist.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen unter anderem folgende Artikel, die sich ebenfalls ausführlich mit dem Wohlbefinden des eigenen Vierbeiners beschäftigen:

1. Ist eine Schleppleine das beste Zubehör für den eigenen Vierbeiner?

Schleppleine

Für ein gelungenes Hundetraining ist eine passende Schleppleine unumgänglich. Eine Schleppleine bietet ausreichend Schutz und ermöglicht dem Besitzer die Kontrolle zu bewahren, ohne dass dabei die Bewegungsfreiheit des eigenen Vierbeiners eingeschränkt wird.

Die passende Schleppleine ist von der Größe des eigenen Hundes als auch dem Verwendungszweck abhängig. Ein Labrador Retriever ist mit einem stolzen Gewicht von 28 bis 35 kg und einem durchschnittlichen Halsumfang von 50 cm auf ganz andere Schleppleinen angewiesen, als zum Beispiel ein Dackel. Wer eine Schleppleine kaufen will, sollte daher auch die Eigenschaften und Merkmale von dem jeweiligen Modell achten.

2. Welche Schleppleine-Typen gibt es?

Schleppleine

2.1. Schleppleine für kleine und mittelgroße Hunde

Eine Schleppleine mit einer Länge von bis zu 10 Metern ist für kleine bis mittelgroße Hunde geeignet. Zu der beliebtesten und gleichzeitig auch kleinsten Hundeart der Welt gehört der Chihuahua. Da der Chihuahua nur ein Durchschnittsgewicht von 1 bis maximal 3 kg mit sich herum trägt und sein Halsumfang gerade einmal 25 cm lang ist, ist für ihn eine 10 Meter lange Schleppleine vollkommen ausreichend. Verschiedene Schleppleine Tests im Internet haben ergeben, dass sich Schleppleinen mit einer Länge unter 5 Metern besonders gut für sehr kleine Hunde eignen, wie zum Beispiel Chihuahuas oder Welpen.

Für mittelgroße Hunde ist eine Suchleine von 5 bis 10 Metern ideal. So eine Schleppleine würde sich für den charakterfesten und menschenlieben Staffordshire Bullterrier sehr gut einsetzen. Schleppleinen bis zu 5 Metern machen den Richtungswechsel besonders einfach. Setzt man eine Auslaufleine mit 10 Metern ein, dann kann sich der Richtungswechsel für den Hund beim ersten Schleppleinentraining etwas schwieriger gestalten. Daher empfehlen wir von Vergleich.org ein Wechsel erst nach gewisser Trainingszeit.

Schleppleinen für kleine Hunde sind übrigens besonders pflegeleicht und lassen sich auch innerhalb von wenigen Minuten reinigen.

2.2. Schleppleinen für große Hunde

Ein Schleppleine-Test im Internet wird auch Sie schnell davon überzeugen, dass eine Suchleine aus der Kategorie ,,10 Meter“ für einen großen Hund schlichtweg zu kurz ist. Wenn Sie zum Beispiel einen großen und eleganten Dalmatiner bei sich haben, wird er nach wenigen Minuten mit so einer kleinen Schleppleine signalisieren, dass er sich damit unwohl fühlt.Hier eignen sich Schleppleinen ab 20 Metern. Sie ermöglichen beim Training ausreichend Kontrolle und schränken die Bewegungsfreiheit vom Hund dennoch nicht ein. Größere Hunde könnten sich durch zu kleine Schleppleinen schnell eingeengt fühlen, was wiederum negative Folgen für das Schleppleinentraining mit sich tragen könnte.

2.3. Die Übungs- und Trainingsleine

Unterschiedliche Schleppleine Tests im Internet werden auch von Anfang an informieren, dass man für professionelle Hundetrainings passende Übungs- und Trainingsleine benötigt. Diese ermöglicht auch den kontrollierten Freilauf. Eine professionelle Übungs- und Trainingsleine zeichnet sich besonders durch die gute Qualität aus, die auch seinen Preis hat. Das wasserabweisende & wetterfeste Material ermöglicht auch ein problemloses Hundetraining bei Regen und Schauern. Die meisten Hundeleinen bestehen meist aus hochwertigem Nylon, das die Leine vor möglichen Rissen schützt.

Was bei einem perfekten Hundetraining nicht fehlen darf:

Produkt Informationen
Futterbeutel + Ein paar Überraschungen für seinen Liebling beim Hundetraining dabei zu haben, ist immer sinnvoll. Besonders praktisch für ein Hundetraining ist ein Futterbeutel.
Hundegeschirr + Ein Hundegeschirr ist dafür geeignet, um den unangenehmen Zug zu vermeiden und dafür einen angenehmen Spaziergang zu ermöglichen.
Gut zu wissen: Versuchen Sie, Ihren Vierbeiner nicht direkt mit großen Trainingseinheiten zu überfordern, sondern sich an die Fortschritte des eigenen Vierbeiners anzupassen.

3. Kaufkriterien: Wie lässt sich die passende Schleppleine finden?

Schleppleine

Tipps für die perfekte Reinigung

Für die Reinigung der eigenen Schleppleine reicht es meistens schon aus, wenn man sie nach dem Training wieder trocknen lässt. Ein Wasserschlauch ist in einigen Fällen ebenfalls hilfreich. Auf Chemikalien sollten Sie bei der Reinigung jedoch verzichten.

3.1. Die Länge

Im Vergleich zu anderem Hundezubehör ist die Länge bei Schleppleinen von besonderer Bedeutung. Wer die beste Schleppleine finden will, sollte auf dieses Kriterium daher besonders viel Acht geben. Schleppleinen gibt es in verschiedenen Größen und das nicht ohne Grund. Die Länge der Schleppleine richtet sich nach der Größe des Hundes sowie dem eigenen Bedarf. Eine professionelle Übungs- und Trainingsleine ist beispielsweise im Durchschnitt größer als eine gewöhnliche Schleppleine. Sowohl die Größe als auch das Gewicht des eigenen Hundes spielen bei der Länge der eigenen Schleppleine eine große Rolle. Eine Schleppleine mit einer Länge bis zu 10 Metern ist grundsätzlich für kleine bis mittelgroße Hunde geeignet. Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen, Schleppleinen mit einer Länge über 10 Metern grundsätzlich für große Hunde einzusetzen. Eine Hundeleine lässt sich heutzutage in vielen verschiedenen Farbvariationen wie orange, blau, gelb etc. erwerben.

Achtung : Die Nutzung von einer Schleppleine sollte nur unter Beaufsichtigung von dem Besitzer von Statten gehen.

3.2. Das Material

Das Material einer Schleppleine ist selbstverständlich nicht unwichtig. Oftmals werden folgende Materialen zur Produktion von Schleppleinen verwendet:

  • BioThane
  • Trioflex
  • Polypropylen (PP)
  • Nylon
  • Baumwolle

Für welches Material sich der Hersteller entscheidet, ist zudem auch vom Endpreis abhängig. Eine Schleppleine aus Baumwolle ist zum Beispiel sehr preiswert, aber saugt sich auch sehr schnell voll. Ein Hundetraining unter freiem Himmel bei Regen gestaltet sich dabei eher schwierig. Genau andersherum sieht es schon bei hochwertigem Nylon aus. Eine Schleppleine aus hochwertigem Nylon hat zwar ihren Preis, aber dafür braucht man sich beim Training über keinen einzigen nassen Tropfen, der vom Himmel fällt, Sorgen zu machen. Schleppleinen aus Nylon sind zudem auch noch reis- und bissfest. Ähnlich ist es auch mit dem Material Trioflex. Bei BioThane handelt es sich um ein Strukturgewebe, das hauptsächlich von Kunststoffummantelung umgeben ist. Das Strukturgewebe von BioThane besteht immer aus zwei Hauptkomponenten: Das Innenmaterial besteht aus widerstandsfähigem Polyester. Außen ist BioThane von Polyurethan ummantelt. Dieser Stoff hat eine Schutzfunktion und soll die Schleppleine vor äußeren Gefahren schützen. Trioflex besteht hauptsächlich aus einer reißfesten Textilschicht von Innen. Darüberhinaus ist Trioflex auch von einem wasserfesten Außenmantel umgeben. So ist die eigene Schleppleine auch bei schlechtem Wetter optimal geschützt.

Wenn Sie Ihr Hundetraining auch bei stürmischem Wetter fortsetzen wollen, sollten Sie auf eine Schleppleine aus Baumwolle verzichten.

Die Marken und Hersteller mit dem besten Preis-Leistung-Verhältnis:

  • Biothane
  • Nobby
  • Karlie
  • Trixie
  • Hunter
  • Niggeloh
  • Firedog

3.3. Die Eigenschaften

Die Eigenschaften von einer Schleppleine können von Modell zu Modell verschieden sein.Eine Übungs- und Trainingsleine hat zum Beispiel ganz andere Eigenschaften als eine einfache Auslaufleine. Eine Übungs- und Trainingsleine besteht meistens aus BioThane, da sie besonders widerstandsfähig sein muss. Eine Auslaufleine ist dafür besonders lang und sticht mit diesem Merkmal aus der Masse heraus. Robust sollten dennoch alle Schleppleinen sein. Ansonsten wird man diese Hundeleine durch einen kleinen Unfall gezwungenermaßen wieder ersetzen müssen. Zu weiteren wichtigen Eigenschaften gehören unter anderen, ob die Schleppleine reißfest, wasserfest, langlebig und auch über mehrere Jahre haltbar ist.

Gut zu wissen: Bei Kaufberatungen im Rahmen von Schleppleinen-Tests im Internet wird immer darauf hingewiesen, wie wichtig die alleinige Befestigung durch den Karabinerhaken ist. Schlaufen und Metallringe als Befestigung würden nur das Verletzungsrisiko für den eigenen Hund erhöhen.

4. Wozu ist ein Schleppenleinentraining überhaupt sinnvoll?

Schleppleine

Welche Vorteile ergeben sich durch ein Schleppenleinentraining? Eine berechtigte Frage, auf die es verschiedene Antworten gibt. Die Vorstellung, dass der eigene Vierbeiner von Anfang an draußen frei herumlaufen kann, ist natürlich schön und auch erstrebenswert. Gleichzeitig können sich aber auch Gefahrensituationen anbahnen, auf die der eigene Hund nicht vorbereitet ist. Mit Hilfe von einem Schleppenleinentraining lernt der eigene Hund, sich diesen Freiraum zu erarbeiten und auf notwendige Kommandos zu hören.

Mit einer Schleppleine trainieren Sie:

  • wie Ihr Hund auf das „Komm her“- Kommando zu reagieren hat.
  • dass Fahrradfahrer und Jogger keine Hasen sind (ohne ein gezieltes Training kommt es sehr schnell zu Verwechslungen)
  • dass auch Hasen nicht zur Jagd freigegeben sind.
  • dass herumliegende Dinge nicht einfach aufgefressen werden dürfen.

4.1. Die besten Tipps für das erste Hundetraining

Auch mit der idealen Suchleine kann es am Anfang zu gewissen Herausforderungen beim Hundetraining kommen. Damit Sie bestens auf Ihr Hundetraining vorbereitet sind, haben wir für Sie die besten Tipps und Tricks aufgelistet.

  1. Belohnungen mit Bedacht einsetzen: Ein Leckerli kann für die Aufrechterhaltung der Motivation recht effektiv sein. Hundetrainer empfehlen, die Belohnung immer am Ende des Trainings und nicht einfach zwischendurch einzusetzen. Sobald sich der eigene Hund von Trainingseinheit zu Trainingseinheit verbessert, kann man die Belohnung auch dementsprechend anpassen.
  2. Das richtige Tempo: Auch wenn Schleppleine Tests im Internet über das richtige Tempo nicht direkt informieren, sollte man dieses deswegen nicht außer Acht lassen. Länger als 10 bis 15 Minuten sollte ein Hundetraining am Anfang nicht sein. Ansonsten kann der eigene Hund schnell die Lust am Training verlieren.
  3. Den eigenen Vierbeiner loben: Mit Lob sollte man beim Hundetraining nicht sparen. Eine positive Rückmeldung vergrößert die Wahrscheinlichkeit, dass sich der eigene Vierbeiner auch in Zukunft an die Kommandos halten wird. Besonders stark ist dieser Effekt, wenn das Lob von dem eigenen Besitzer und nicht nur von einem fremden Hundetrainer kommt.

Vor- und Nachteile einer Schleppleine im Vergleich zu einer normalen Hundeleine:

  • Kontrolle aus größerer Entfernung
  • ausreichend Freiraum für den Hund
  • Mehr Auslauf für den eigenen Hund
  • höherer Reinigungsaufwand im Winter
  • viel Ausdauer und Durchhaltevermögen für erfolgreiches Training notwendig

5. Gibt es Schleppleine-Tests bei der Stiftung Warentest?

Schleppleine

Obwohl die Stiftung Warentest Hundezubehör, wie zum Beispiel Hundespielzeug oder Hundeboxen, genauer untersucht hat, gibt es bisher keinen speziellen Schleppleine Test. Aus verschiedenen Schleppleinen-Tests im Internet geht jedoch hervor, dass es viele unterschiedliche Faktoren sind, die sich auf das Endergebnis auswirken. Normalerweise zeichnet sich ein Schleppleine-Testsieger nicht nur dadurch aus, dass er die richtige Länge besitzt. Bei Nässe ist das Material mindestens von genauso einer großen Bedeutung.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Schleppleinen

Schleppleine

6.1. Warum kritisieren einige Experten den Einsatz von Schleppleinen?

Wenn der eigene Bekanntenkreis ebenfalls viele Vierbeiner besitzt, wird man sowohl auf Befürworter als auch auf Kritiker von Hundeleinen treffen. Kritisiert wird aber öfters nicht die Hundeleine an sich, sondern der Umgang mit dieser. Zu einem der häufigsten Fehler gehört zum Beispiel, dass Besitzer zu stark an der Leine herumziehen.

6.2. Eignet sich das Geschirr oder ein Halsband zur Befestigung der Schleppleine?

Ein normales Halsband ist für die Befestigung der Schleppleine eher ungeeignet. Wenn Sie in einer gesonderten Situation kräftig an der Leine ziehen müssen, kann dies für Ihr Tier aus gesundheitlicher Sicht negative Folgen haben. Schleppleinen-Tests im Internet empfehlen ebenfalls, die eigene Suchleine immer mit einem Geschirr zu befestigen. Das Hundegeschirr sollte gut an dem eigenen Vierbeiner befestigt sein und trotzdem je nach der Größe des eigenen Hundes ausreichend Freiraum lassen.