Das Wichtigste in Kürze
  • Eine mobile Wallbox ermöglicht flexibles Laden an CEE- oder Haushaltssteckdosen zuhause und unterwegs.
  • Modelle mit 11 kW oder 22 kW unterscheiden sich deutlich bei Ladegeschwindigkeit und Anschlussart.
  • Sicherheitsfunktionen und Anmeldepflicht sind für einen zuverlässigen und zulässigen Betrieb entscheidend.

Mobile Wallbox im Test: Ein Mann steckt sein mobiles Ladegerät in eine normale Schukosteckdose.

Eine mobile Wallbox ist eine transportable Ladeeinheit für Elektrofahrzeuge, die als Zwischenlösung zwischen fest installierter Wallbox und einfachem Notladekabel eingeordnet wird. Sie wird häufig auch als mobile Ladestation bezeichnet. Technisch handelt es sich um eine steuerbare Ladeelektronik mit integriertem Schutzkonzept, die direkt an vorhandene Stromquellen angeschlossen wird.

Im Unterschied zu stationären Systemen ist keine feste Installation an der Hauswand erforderlich. Dadurch ergeben sich besondere Einsatzmöglichkeiten, etwa bei wechselnden Standorten, in Mietobjekten oder bei temporärer Nutzung. Gleichzeitig entstehen spezifische Anforderungen an Anschlussart, Absicherung und Netzverträglichkeit.

Dieser Ratgeberteil unseres Mobile-Wallbox-Vergleichs erläutert systematisch die technischen Grundlagen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die praktischen Unterschiede verschiedener Ausführungen. Damit keine Fragen offen bleiben, finden Sie im abschließenden FAQ-Kapitel Fragen aus der Praxis, wie sie häufig auch im Umfeld von Mobile-Wallbox-Tests gestellt werden.

Mobile Wallbox im Test: Eine Hand hält einen Ladestecker vor die geöffnete Klappe an einem schwarzen Auto (alles nur im Anschnitt zu sehen).

Wichtig sind eine robuste Ausführung und gute Sicherheitsfunktionen, um mit einer mobilen Wallbox langfristig sicher laden zu können – genau wie bei einer stationären Wallbox.

1. Wie unterscheidet sich eine mobile Wallbox von einer festen Wallbox?

Grundlagen: Einphasenstrom, Drehstrom und „Starkstrom“

Einphasenstrom versorgt übliche Haushaltssteckdosen mit 230 Volt. Drehstrom, oft auch als Starkstrom bezeichnet, arbeitet mit drei phasenverschobenen Leitern und 400 Volt. Dadurch lassen sich höhere Leistungen übertragen, wie sie für Ladeeinrichtungen mit 11 kW oder 22 kW erforderlich sind.

Der Unterschied zwischen einer festen und einer mobilen Wallbox liegt vor allem in der Einbindung in die elektrische Infrastruktur.

Während eine fest installierte Wallbox üblicherweise dauerhaft installiert und direkt an eine separate Zuleitung mit eigener Absicherung angeschlossen wird, erfolgt der Betrieb einer mobilen Wallbox über vorhandene Steckdosenanschlüsse.

In der folgenden Tabelle haben wir die Unterschiede übersichtlich für Sie zusammengefasst:

Mobile Wallbox Feste Wallbox
  • Anschluss über bestehende Steckdosen
  • integrierte Steuer- und Schutzelektronik im Gehäuse
  • keine feste Einbindung in die Gebäudeverkabelung
  • ortsveränderlicher Einsatz
  • häufig Adapterlösungen möglich
  • feste Installation durch Elektrofachbetrieb
  • eigene Zuleitung mit Absicherung
  • dauerhafte Einbindung ins Hausnetz
  • häufig integriertes Lastmanagement
  • stationärer Ladepunkt

Auch im Hinblick auf Leistungsvarianten bestehen Unterschiede in der Praxis. Eine mobile Wallbox mit 11 kW wird oft an vorhandenen Drehstromanschlüssen betrieben. Eine mobile Wallbox mit 22 kW kann technisch höhere Ladeleistungen ermöglichen, setzt jedoch eine geeignete Netzstruktur voraus.

Welche mobile Wallbox ist die beste? In der Praxis gelten Modelle mit 11 kW Ladeleistung, integrierter DC-Fehlerstromerkennung und Typ-2-Anschluss als sinnvoller Standard für den privaten Einsatz. Welche Ausführung im Einzelfall geeignet ist, hängt jedoch von vorhandener Infrastruktur, gewünschter Mobilität und Ladebedarf ab.

Mobile Wallbox im Test: Ein Mann geht mit einem Ladestecker in der Hand auf die Kamera zu, im Hintergrund steht ein Auto.

Eine mobile Wallbox bietet Laden im AC-Standard – wie schnell es geht, hängt aber vor allem von dem Anschluss ab, an dem die Wallbox angeschlossen wird.

2. Welche Ladeleistung und Anschlüsse sind bei einer mobilen Wallbox möglich?

Die Ladeleistung einer mobilen Wallbox bestimmt, wie schnell ein Elektrofahrzeug geladen wird. Maßgeblich sind die verfügbare Stromquelle, die Absicherung und die Auslegung des Geräts. Üblich sind Varianten mit 3,7 kW (einphasig), 11 kW oder 22 kW (dreiphasig).

Viele Elektrofahrzeuge können auf der Wechselstromseite (AC) maximal 11 kW aufnehmen, selbst wenn eine höhere Anschlussleistung vorhanden ist. Auch bei einer mobilen Wallbox mit 22 kW wird dann nur die vom Fahrzeug unterstützte Ladeleistung genutzt. Vor dem Kauf sollte daher geprüft werden, welche maximale AC-Ladeleistung das eigene Auto unterstützt.

2.1. Ladeleistung im Überblick

Dreiphasige Varianten nutzen 400-Volt-Drehstrom, unterscheiden sich jedoch in der Stromstärke je Phase. Eine mobile Wallbox mit 11 kW benötigt 16 Ampere pro Phase, während eine mobile Wallbox mit 22 kW mit 32 Ampere pro Phase arbeitet.

Variante Erforderlicher Anschluss
mobile Wallbox an Haushaltsteckdose (ca. 3,7 kW)
  • einphasig, 230 Volt
  • ca. 16 A Absicherung
  • Schuko-Steckdose
  • nur begrenzt dauerlastfähig
mobile Wallbox 11 kW
  • dreiphasig, 400 Volt
  • 3 × 16 A Absicherung
  • CEE rot 16 A
  • anmeldepflichtig beim Netzbetreiber
mobile Wallbox 22 kW
  • dreiphasig, 400 Volt
  • 3 × 32 A Absicherung
  • CEE rot 32 A
  • genehmigungspflichtig

Wie erkennt man die vorhandene Absicherung? Bei CEE-Steckdosen ist die Stromstärke meist auf dem Gehäuse aufgedruckt. Zudem unterscheiden sich die Baugrößen: Eine CEE-Steckdose mit 32 A ist deutlich größer als die 16-A-Variante. Im Zweifel sollte die Absicherung im Verteilerkasten geprüft oder ein Elektrofachbetrieb hinzugezogen werden.

Mobile Wallbox im Test: Ein Ladegerät liegt in einem Kofferraum mit Schukostecker im Vordergrund.

Das mobile Ladegerät, das mit dem Fahrzeug geliefert wird, ist für gelegentliches Laden an der Schuko-Steckdose gedacht. Für regelmäßiges Laden hingegen sind mobile Wallboxen besser geeignet.

2.2. Anschlussarten und Adapter

Eine mobile Wallbox wird in der Regel mit einem fest angeschlagenen Typ-2-Fahrzeugkabel ausgeliefert. Auf der Netzseite verfügen viele Modelle (häufig als Mobile Wallbox CEE bezeichnet) über einen CEE-rot-16-A-Stecker als Standardanschluss für 11 kW.

Je nach Hersteller kann der Lieferumfang unterschiedlich ausfallen:

  • Grundgerät mit CEE-16-A-Stecker
  • Mobile Wallbox mit Schuko-Adapter für Notladebetrieb
  • Adapter auf CEE blau (einphasig)

Ein Adapter für CEE 32 A liegt seltener bei, da hierfür eine 32-A-Absicherung erforderlich ist. Häufig sind zusätzliche Adapter separat erhältlich.

Das Spektrum optionaler Adapter ist deutlich größer als der übliche Lieferumfang. In der Praxis werden zusätzliche Adapter insbesondere in folgenden Situationen benötigt:

  • bei Camping- oder Ferienanlagen sind CEE-blau-Anschlüsse verbreitet
  • viele Werkstätten oder Baustellen verfügen für die mobile Wallbox über Starkstrom z. B. CEE-32-A-Drehstrom
  • bei Altinstallationen mit reduzierter Absicherung
  • für temporäre Nutzung an wechselnden Standorten

Wichtig ist, dass die Stromstärke der mobilen Wallbox an die jeweilige Anschlussart angepasst werden kann. Adapter erweitern die mechanische Anschlussmöglichkeit, verändern jedoch nicht die zulässige elektrische Leistung.

2.3. Typ-2-Anschluss und Fahrzeugkompatibilität

Im europäischen Raum ist der Typ-2-Stecker-Standard für AC-Ladevorgänge. Sowohl eine mobile Wallbox mit 11 kW als auch eine mobile Wallbox mit 22 kW arbeiten in der Regel mit diesem Anschluss. Entscheidend ist jedoch, welche maximale Ladeleistung das Fahrzeug selbst unterstützt.

2.4. Zusatzfunktionen und Ausstattungsmerkmale

Viele Modelle verfügen über digitale Zusatzfunktionen. Eine mobile Wallbox mit App ermöglicht die Steuerung von Ladeleistung, Zeitfenstern und Verbrauchsauswertung. Varianten wie eine mobile Wallboxen mit 11 kW und App sowie mobile 11-kW-Wallboxen mit Stromzähler sind insbesondere dann relevant, wenn das Laden zuhause dokumentiert oder abgerechnet werden soll.

Eine mobile Wallbox mit Abrechnung wird häufig im gewerblichen Umfeld oder bei Dienstwagen eingesetzt. Hier kann ein integrierter MID-konformer Stromzähler erforderlich sein.

Mobile Wallbox im Test: Ein Arm mit einem Stecker eines Ladegeräts zeigt in Richtung eines davor stehenden Autos.

Die Kabellänge der mobilen Wallbox sollte zu den eigenen Anforderungen passen. Messen Sie daher vor dem Kauf aus, welche Kabellänge Sie benötigen.

3. Worauf sollten Sie beim Kauf einer mobilen Wallbox Tests zufolge achten?

Verschiedene Mobile-Wallbox-Tests zeigen, dass sich Modelle vor allem in Ausstattung, Schutztechnik und Bedienkomfort unterscheiden. Neben der reinen Ladeleistung sind folgende Kriterien entscheidend:

  • integrierte DC-Fehlerstromerkennung oder externer FI erforderlich
  • einstellbare Stromstärke zur Anpassung an verschiedene Anschlüsse
  • Temperaturüberwachung am Stecker bei Nutzung an CEE- oder Schuko-Anschlüssen
  • mobile Wallbox mit App (mit 11 oder 22 kW) bzw. mobile Wallbox mit App-Steuerung zur Leistungsbegrenzung
  • mobile Wallbox mit Abrechnung (MID-konform), z. B. eine mobile 11-kW-Wallbox mit Stromzähler bei dienstlicher Nutzung
  • robuste Bauweise mit ausreichender Schutzart für den Außeneinsatz
  • ausreichende Kabellänge des Ladekabels (üblich sind 5, 7,5 oder 10 m)

Besonders sicherheitsrelevant ist die Frage, ob eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung vorhanden ist oder ob ein externer FI Typ A-EV bzw. Typ B vorgeschaltet werden muss. Fehlt eine geeignete Schutztechnik, kann dies zusätzliche Installationskosten verursachen.

Auch die thermische Überwachung spielt in der Praxis eine große Rolle, wie Kundenbewertungen zeigen. Bei Dauerlast, insbesondere an CEE- oder Haushaltssteckdosen, können sich Kontakte erwärmen. Eine integrierte Temperaturüberwachung am Netzstecker reduziert das Risiko von Überhitzung und erhöht die Betriebssicherheit erheblich.

Die beste mobile Wallbox mit 11 kW zeichnet sich in der Praxis durch flexible Einstellmöglichkeiten, verlässliche Schutzfunktionen und eine hochwertige Verarbeitung aus. Für die meisten privaten Anwendungen stellt eine mobile Wallbox mit 11 kW Tests zufolge einen sinnvollen Kompromiss aus Ladegeschwindigkeit und Anschlussanforderungen dar, da viele Fahrzeuge auf der AC-Seite ohnehin auf 11 kW begrenzt sind.

Ob eine mobile Wallbox mit 22 kW sinnvoll ist, hängt dagegen maßgeblich von der vorhandenen elektrischen Infrastruktur ab. Für 22 kW ist eine dreiphasige 32-A-Absicherung erforderlich, zudem besteht in der Regel eine Genehmigungspflicht gegenüber dem Netzbetreiber.

Vor allem muss aber das Fahrzeug die höhere AC-Ladeleistung technisch unterstützen. Eine 22-kW-Variante ist daher vor allem dort interessant, wo entsprechende Anschlussleistungen bereits vorhanden sind und regelmäßig kurze Ladezeiten benötigt werden.

Am Markt sind unterschiedliche Hersteller vertreten, die mobile Wallboxen mit variierender Ausstattung und Anschlusskonfiguration anbieten, häufig beispielsweise als Traveller Set. Zu den bekannten Anbietern zählen unter anderem Juicy Booster, Evdance, Absina, Dé, Go-e sowie Noeifevo.

Mobile Wallbox im Test: Zwei rote Steckdosen an einer Außenwand neben einem Fallrohr.

Für mobile Wallboxen geeignete Starkstrom-Steckdosen (CEE) sind häufiger anzutreffen, beispielsweise im gewerblichen oder landwirtschaftlichen Bereich.

4. Welche rechtlichen Vorgaben gelten für eine mobile Wallbox?

Der Betrieb einer mobilen Wallbox unterliegt in Deutschland den Vorgaben des Energiewirtschaftsrechts. Grundlage sind § 19 NAV sowie die Technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Netzbetreibers. Maßgeblich ist die maximale Ladeleistung der Einrichtung.

4.1. Ist eine mobile Wallbox meldepflichtig?

Ja, Sie müssen Ihre mobile Wallbox anmelden. Eine mobile Wallbox mit 11 kW ist beim zuständigen Netzbetreiber anmeldepflichtig. Eine mobile Wallbox mit 22 kW hingegen ist in der Regel genehmigungspflichtig und darf erst nach ausdrücklicher Zustimmung in Betrieb genommen werden.

Entscheidend ist die mögliche Ladeleistung – nicht, ob die mobile Wallbox fest installiert oder transportabel ist. Auch eine mobile Wallbox anmelden zu müssen, ist daher unabhängig von der Bauform.

Auch seitens des Vermieters oder Eigentümergemeinschaft kann eine mobile Wallbox zustimmungspflichtig sein, wenn sie dauerhaft an eine gemeinschaftliche Stromquelle angeschlossen wird.

» Mehr Informationen

4.2. Kann man eine mobile Wallbox ohne Elektriker anmelden?

In der Praxis erfolgt die Anmeldung meist über einen Elektrofachbetrieb, da dieser die elektrische Installation prüft und bestätigt. Viele Netzbetreiber verlangen die Einreichung durch einen eingetragenen Installationsbetrieb.

Auch wenn technisch keine feste Montage erfolgt, muss die Anschlussleistung der vorhandenen Installation entsprechen. Eine fachgerechte Prüfung reduziert Haftungs- und Sicherheitsrisiken.

» Mehr Informationen

4.3. Anforderungen an Anschluss und Absicherung

Eine mobile Wallbox mit 11 kW wird typischerweise an einem 16-A-Drehstromanschluss betrieben. Eine mobile Wallbox mit 22 kW erfordert eine 32-A-Absicherung. Zusätzlich können geeignete Fehlerstromschutzeinrichtungen sowie eine ausreichende Leitungsdimensionierung erforderlich sein.

Wird eine mobile Wallbox an Haushaltsteckdose genutzt, muss geprüft werden, ob die Installation für Dauerlast geeignet ist.

Zusammengefasst: Die rechtliche Einordnung einer mobilen Wallbox richtet sich nach ihrer maximalen Ladeleistung. Ab 11 kW besteht eine Anmeldepflicht, ab 22 kW ist in der Regel eine Genehmigung erforderlich. Unabhängig von der Bauform sollte die elektrische Infrastruktur fachgerecht geprüft werden.

Hinweis: Die Mobilität einer Wallbox betrifft das Gerät, nicht den Netzanschluss. Am privaten Hausanschluss gelten in Deutschland die jeweiligen Melde- und Genehmigungspflichten für 11 kW oder 22 kW. An gewerblichen Anschlüssen – etwa auf Campingplätzen oder in Ferienanlagen – liegt die Netzverantwortung beim Betreiber der Anlage. Im Ausland gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Technisch entscheidend ist stets, dass die bereitgestellte Anschlussleistung nicht überschritten wird.

Mobile Wallbox im Test: Ein Mobiltelefon mit einem

Eine mobile Wallbox mit App-Steuerung erlaubt in der Regel, auch die Ladehistorie einzusehen und den Ladefortschritt zu verfolgen.

5. Für welche Einsatzbereiche ist eine mobile Wallbox besonders geeignet?

Eine mobile Wallbox eignet sich vor allem dann, wenn Ladeorte wechseln oder keine feste Installation gewünscht ist. Maßgeblich sind jedoch stets die technischen Voraussetzungen und die Vorgaben des jeweiligen Netzbetreibers am Einsatzort.

  • Privater Stellplatz mit vorhandener CEE-Steckdose: Ist ein geeigneter Drehstromanschluss vorhanden und korrekt abgesichert, kann eine mobile Wallbox mit 11 kW dort betrieben werden.
  • Wechselnde Wohn- oder Arbeitsorte: Das Gerät kann transportiert werden, jedoch gelten an jedem neuen Standort erneut die dortigen Anschlussbedingungen.
  • Dienstwagen und Abrechnung: Eine mobile Wallbox mit Abrechnung oder integriertem Stromzähler ermöglicht eine nachvollziehbare Verbrauchsdokumentation.
  • Urlaub, Camping oder Ferienhaus: Häufig stehen CEE-Steckdosen zur Verfügung. Die nutzbare Ladeleistung hängt von Spannung, Absicherung und Leitungszustand ab. Adapter erhöhen die verfügbare Leistung nicht.
  • Temporäre Projekte oder Baustellen: Bei vorhandenen Drehstromanschlüssen kann eine mobile Wallbox flexibel eingesetzt werden, sofern die elektrische Infrastruktur für Dauerlast geeignet ist.
Mobile Wallbox im Test: Ein E-Auto am Stecker auf einem Zeltplatz in den Bergen.

Vor einem Camping-Urlaub erkundigen Sie sich am besten, ob eine entsprechend geeignete CEE-Steckdose zum Laden Ihres Fahrzeugs mit Ihrer mobilen Wallbox zur Verfügung steht.

6. FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema mobile Wallbox

Im folgenden Abschnitt unseres Mobile-Wallbox-Vergleichs beantworten wir zentrale Fragen kompakt und praxisnah, wie sie sich auch oft im Zusammenhang mit diversen Mobile-Wallbox-Tests stellen.

6.1. Wie schnell lädt eine mobile Wallbox?

Eine mobile Wallbox mit 11 kW lädt Tests zufolge ein Elektrofahrzeug mit 60-kWh-Batterie theoretisch in etwa 5 bis 6 Stunden von nahezu leer auf voll. An einer Haushaltssteckdose mit rund 3,7 kW kann derselbe Ladevorgang 15 Stunden oder länger dauern. Die tatsächliche Ladezeit hängt von der maximalen AC-Ladeleistung des Fahrzeugs und dem Ladezustand der Batterie ab.

» Mehr Informationen

6.2. Ist eine mobile Wallbox sicher?

Ja, sofern sie über geeignete Schutzfunktionen wie DC-Fehlerstromerkennung, Temperaturüberwachung und eine korrekte Absicherung verfügt. Zusätzlich muss der verwendete Stromanschluss für die Dauerlast geeignet sein.

» Mehr Informationen

6.3. Was kostet eine mobile Wallbox?

Einfache Modelle beginnen bei etwa 300 bis 400 Euro. Hochwertige Varianten mit App-Steuerung, Stromzähler oder Abrechnungsfunktion können deutlich teurer sein. Die Kosten hängen von Leistung, Ausstattung und Verarbeitung ab.

» Mehr Informationen

6.4. Ist eine mobile Wallbox für den Dauerbetrieb geeignet?

Grundsätzlich ja, sofern Anschluss, Leitungsdimensionierung und Absicherung auf die maximale Ladeleistung ausgelegt sind. Eine mobile Wallbox an einer Haushaltsteckdose anzuschließen, ist jedoch nur eingeschränkt für dauerhafte hohe Last geeignet.

In diesem Zusammenhang wird auch häufig gefragt: Gibt es einen Mobile-Wallbox-Test der Stiftung Warentest? Einen speziellen Mobile-Wallbox-Test der Stiftung Warentest gibt es derzeit nicht, lediglich einen für stationäre Geräte.

» Mehr Informationen

6.5. Welche Schutzfunktionen sollte eine mobile Wallbox unbedingt haben?

Wesentlich sind eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung, Übertemperaturschutz, einstellbare Strombegrenzung sowie eine zuverlässige Abschaltung bei Störungen. Diese Funktionen erhöhen die elektrische Sicherheit im täglichen Betrieb.

» Mehr Informationen

Quellenverzeichnis

  • Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung - NAV) - § 19 Betrieb von elektrischen Anlagen, Verbrauchsgeräten und Ladeeinrichtungen, Eigenanlagen | Bundesamt für Justiz https://www.gesetze-im-internet.de/nav/__19.html