Mobile Klimageräte Test 2016

Die 7 besten mobilen Klimageräte im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellStiebel Eltron ACP 29 PlusStiebel Eltron ACP 29 plusDeLonghi Pinguino PAC N81DeLonghi Pinguino PAC N76Trotec PAC 3500 XComfee MPD1-09CRN1Comfee MPS1-07CRN1-ERP
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,4sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
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Bewertung1,6gut
11/2016
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Bewertung1,7gut
11/2016
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Bewertung2,0gut
11/2016
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Bewertung2,1gut
11/2016
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Bewertung2,2gut
11/2016
Kundenwertung
7 Bewertungen
7 Bewertungen
121 Bewertungen
11 Bewertungen
13 Bewertungen
25 Bewertungen
10 Bewertungen
geeignet für
(gilt für 2,5 m Raumhöhe)
25 m²25 m²32 m²28 m²115 m²32 m²24 m²
KühlartBei Luftkühlung dient ausschließlich die vorhandene Raumluft zum Kühlen des Kühlmittels.

Bei der Luft-Wasser-Kühlung wird das anfallende Kondenswasser mit zur Kühlung verwendet. Dadurch wird weniger Strom verbraucht, obwohl die Leistung steigt.

Bei einer reinen Wasserkühlung sind weder Kühlmittel und noch Kompressor vorhanden. Stattdessen wird die Luft lediglich über eine mit kaltem Wasser, Eiswürfel oder Kühlakkus gefüllten Behälter geblasen. So entsteht - bei gleich bleibender Raumtemperatur - ein kühler Luftzug.
Luftkühlung
LuftkühlungLuftkühlung
Luft-Wasser-Kühlung
LuftkühlungLuft-Wasser-Kühlung
Luft-Wasser-Kühlung
Effizienz
EnergieeffizienzklasseDie Energieeffizienzklasse gibt an, wie stromsparend ein Gerät arbeitet.

Die Skala beginnt mit A+++ und endet mit D.

Mit A liegt das Gerät beim Stromverbrauch im Mittelfeld: Es verbraucht im Schnitt 460 kW/h pro Jahr.
A+A+AAAAA
max. KühlleistungDie Kühlleistung wird in Watt angegeben. Die notwendige Leistung ist abhängig von der Größe, Lage und Isolierung des betroffenen Raumes.

Für ein Zimmer mit durchschnittlich viel Sonneneinstrahlung sollte man den Rauminhalt in m³ mit dem Faktor 20 multiplizieren, um die minimal notwendige Leistung in Watt zu errechnen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die Kühlleistung in BTU/h anzugeben. Dabei handelt es sich um British thermal unit pro Stunde. Dies entspricht etwa 293 Watt.
2.700 W2.700 W2.400 W2.100 W3.4002.600 W2.100 W
LautstärkeDie Lautstärke wird in Dezibel (dB) angegeben.

Ein Unterschied von 10 dB entspricht einer Verdopplung der tatsächlichen Lautstärke.

Zur Orientierung: Ein angeregtes Gespräch erreicht eine Lautstärke von etwa 60 dB, ein Staubsauger ca. 80 dB, ein Rasenmäher schafft 100 dB.
48 dB59 dB50 dB50 dB55 dB65 dB54 dB
Kühlen
Entfeuchten
Ventilieren
Energieverbrauch Kühlen
Stromkosten
Zugrunde gelegt wurde ein Strompreis von 0,25 € pro kWh.
0,90 kW/h
0,23 €
0.9 kW/h
0,23 €
0,90 kW/h
0,23 €
0,85 kW/h
0,21 €
1,3 kW/h
0,33 €
1,01 kW/h
0,25 €
0,79 kW/h
0,16 €
Abluftschlauch inkl.Über den Abluftschlauch wird die vom Klimagerät erwärmte Luft (ins Freie) abtransportiert.
Vorteile
  • gute Kühlleistung
  • hält die Temperatur gut
  • erleichterte Bedienung durch Fernbedienung
  • gute Kühlleistung
  • dank Fußrollen einfach zu bewegen
  • Tragegriff
  • Timer
  • Nachtbetrieb-Modus
  • gute Kühlleistung
  • dank Fußrollen einfach zu bewegen
  • erleichterte Bedienung durch Fernbedienung
  • gute Kühlleistung
  • im Silent-Modus sehr leise
  • sehr gute Verarbeitung
  • angemessene Kühlleistung
  • gute Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • sehr gute Kühlleistung
  • reguliert die Temperatur sehr gut automatisch
  • gute Verarbeitung
  • sehr gute Kühlung in kleinen Räumen
  • besonders geeignet für Dachgeschoss-Wohnungen
  • Anschlüsse für Türen und Fenster sind vorhanden
  • erleichterte Bedienung durch Fernbedienung
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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  • mioga.de
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4.5/5 aus 46 Bewertungen

Mobile Klimageräte-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein mobiles Klimagerät ist für diejenigen geeignet, die keine feste Klimaanlage installieren können oder möchten. Es frisst bei vergleichsweise niedriger Kühlleistung viel Strom und ist daher eher für kleine Räume geeignet.
  • Achten Sie auf eine hohe Energieeffizienzklasse! Die Skala reicht von A+++ bis D, wobei heute nur noch Geräte bis Klasse B auf den Markt gebracht werden dürfen.
  • Ein ins Freie führender Abluftschlauch gehört zu einem mobilen Klimagerät wie ein Auspuff zum Auto. Alternativ dazu gibt es Klimageräte ohne Abluftschlauch, sogenannte Luftkühler. Sie sorgen für eine frische Brise, senken allerdings nicht die Raumtemperatur

Mobile Klimageräte Test
Sommer, Sonne, Sonnenschein: So toll die warme Jahreszeit auch ist – wenn Sie bei 30° C im Schatten im Büro schwitzen müssen oder in einer Dachgeschoss-Wohnung wohnen, wird es dann häufig doch zu heiß. Das Wundermittel gegen die Wärme sind Klimaanlagen. Diese gibt es beispielsweise in vielen Hotelzimmern fest installiert, aber auch im Auto gehört Air Condition (engl. für Klimaanlagen) oder kurz AC mittlerweile häufig zur Standardausstattung.

Doch in der eigenen Wohnung eine Klimaanlage zu installieren, ist nicht nur kostenintensiv. Gerade bei Mietobjekten ist das nicht immer möglich. Um Räumlichkeiten dennoch ansprechend zu kühlen, stellen mobile Klimageräte eine gute Alternative zu festinstallierten Klimaanlagen dar. „Mobil“ heißt an dieser Stelle, dass das Gerät jederzeit ohne bauliche Veränderungen auf- und abgebaut werden kann. Diese Technologie ist weniger effizient und verbraucht mehr Strom als eine feste Anlage, ist aber mitunter die einzig machbare Lösung, um der Hitze Herr zu werden.

Wir haben für Sie den mobile Klimageräte Test 2016 gemacht: Egal, ob Sie sich für unseren mobile Klimageräte Testsieger oder ein anderes Produkt entscheiden, in unserem Ratgeber finden Sie alle Informationen zu den besten mobilen Klimageräten, die der Markt aktuell zu bieten hat.

1. Mobiles Klimagerät – für zu Hause und unterwegs

Mobiles Klimagerät von Remko.

Mobiles Klimagerät von Remko: mit Laufrollen und Abluftschlauch.

Ein Klimagerät ist dazu da, die Luft in einem geschlossenen Raum zu kühlen. Es kommt vorrangig im Sommer zum Einsatz, wenn bei tropischen Temperaturen ein konzentriertes Arbeiten im Büro und ein ruhiger Schlaf in der Wohnung unmöglich erscheinen. Der Unterschied zwischen Außen- und Wunschtemperatur sollte dabei nicht mehr als  7° Celsius betragen.

Wer keine feste Klimaanlage installieren kann oder will, greift zu einem Gerät, dass mobil auf- und bei Bedarf auch umgestellt werden kann. Sie sind z.B. für Camper eine gute Lösung, die im Sommerurlaub mit dem Wohnwagen unterwegs sind. Auch diejenigen, die ihre Wohnung nur mieten, kommen um die mobile Kühlungs-Version nicht drum herum, wie unser mobile Klimageräte Vergleich zeigt.

Im Unterschied zu einem einfachen Ventilator (z.B. Deckenventilator) sorgen mobile Klimageräte nicht nur für eine Luftumwälzung. Stattdessen wird warme Raumluft angesaugt und mithilfe eines Kältemittels gekühlt. Ein Kompressor verdichtet ein Kältemittel, wodurch zunächst Wärme abgegeben wird. Im Verdampfer reduziert sich dieser Druck schlagartig, wodurch die Temperatur abfällt und die Luft der Umgebung gekühlt wird. Die erwärmte Abluft muss durch einen Abluftschlauch nach draußen transportiert werden. Dieser Kältekreislauf gleicht dem eines Kühlschranks.

Die genaue Funktionsweise sehen Sie in dem folgenden Video:

Ähnlich wie bei einem Luftentfeuchter wird der Luft beim Kühlen Feuchtigkeit entzogen. So entsteht Kondenswasser, welches entweder zur Kühlung des Kühlmittels verwendet (Luft-Wasser-Kühlung) oder in einem Auffangbehälter gesammelt (Luftkühlung) wird. Dieser muss wie bei einem Luftentfeuchter regelmäßig geleert werden, da das Gerät sonst den Dienst einstellt.

2. Klimagerät-Typen – Monoblock, Splitgeräte und Co.

Die verschiedenen Kategorien von Klimageräten bieten unterschiedlich starke Leistung an. Ob Luftkühler, mobiles Gerät oder Inverter – sie alle haben bestimmte Vor- und Nachteile. Wir stellen Ihnen an dieser Stelle im mobile Klimageräte Test die verschiedenen Arten vor.

Ein Luftkühler gehört dabei technisch gesehen nicht zur Produktkategorie „Klimaanlage“. Es handelt sich stattdessen um eine Art Ventilator, der warme Raumluft über eine Schale mit kaltem Wasser, Eis oder Kühlakkus leitet. Dadurch entsteht eine angenehme Brise, die Raumtemperatur sinkt allerdings nicht.

2.1. Mobile Klimageräte

Besonders effektives Klimagerät von Stiebel mit Zweischlauchtechnik.

Besonders effektives Klimagerät von Stiebel mit Zweischlauchtechnik.

Jedes Produkt aus dem mobile Klimageräte Test stellt sozusagen eine Mini-Klimaanlage dar. Da die Geräte alle Einzelteile in sich vereinen, werden sie auch als Monoblock bezeichnet. Sie sind für jene Kunden attraktiv, die keine dauerhafte Lösung benötigen oder installieren können. Sie lassen sich dann aufstellen, wenn man sie benötigt – also im Sommer – und abbauen, wenn die Temperaturen wieder sinken. Dank ihrer Rollen lassen sie sich gut von Raum zu Raum transportieren. Allerdings sollte man bedenken, dass auch die mobilen Lösungen gut und gerne 40 kg wiegen können.

Monoblockgeräte sind relativ günstig und überall einsetzbar, wo es Strom gibt. Weniger günstig hingegen könnte es am Ende auf Ihrer Stromrechnung aussehen, da sie einen hohen Energieverbrauch haben. Ihr Einsatzgebiet: Mietwohnungen, Wohnwagen und kleine Büros. Daneben schlafen oder arbeiten ist allerdings nicht jedermanns Sache – die Kompressoren machen häufig viel Krach.

Diese zwei Typen von mobilen Klimageräten gibt es: solche mit einem Abluftschlauch und solche mit Abluftschlauch und Zuluftschlauch. Letztere haben eine höhere Energieeffizienz. Allerdings ist die Installation von zwei Schläuchen ziemlich umständlich, was die Mobilität der Geräte einschränkt.

Ab durch die Wand: Der Abluftschlauch eines mobilen Klimagerätes kann erhitzte Luft zwar durch ein geöffnetes oder entsprechend abgedichtetes Fenster abgeben. Vorzuziehen ist allerdings ein spezieller Durchbruch in der Wand: So fließt keine warme Luft von außen zurück in das Gerät.

Dennoch sind mobile Klimageräte sehr beliebt, da man sie ohne großen Aufwand in jedem Haushalt aufstellen kann. Das durch Kondensation entstehende Wasser muss jedoch während der Nutzung bei den meisten Geräten regelmäßig entfernt werden.

Für Camper eignen sich die Mini-Klimaanlagen, die häufig auch zum Heizen verwendet werden können. Wir empfehlen Geräte, die über eine Luft-Wasser-Kühlung verfügen, da diese stromsparender arbeiten.

Wir möchten Ihnen übrigens in unserer Kaufberatung für mobile Klimageräte nicht deren Vor- und Nachteile vorenthalten:

  • vergleichsweise günstiger Anschaffungspreis
  • unkomplizierte Installation
  • keine Einschränkungen hinsichtlich Aufstellungsort
  • hoher Stromverbrauch
  • deutlich weniger effizient als Splitgeräte
  • relativ laut

2.2. Mobile Splitgeräte

Klimaanlage mit Fernbedienung

Klimagerät mit Innen- und Außeneinheit.

Im Gegensatz zu den Monoblockgeräten aus dem mobile Klimageräte Vergleich bestehen Splitgeräte aus einer Inneneinheit und einer Außeneinheit. Wenn die Außeneinheit den Kompressor beherbergt, hält sich auch die Lärmbelästigung im Inneren in Grenzen.

Allerdings könnte man gerade nachts Probleme mit den Nachbarn bekommen, falls diese sich gestört fühlen. Ein Verbindungsschlauch wird durch ein Loch in der Wand mit der Inneneinheit verbunden, kann aber auch abgenommen werden.

2.3. Fest installierte Splitgeräte

Hierbei handelt es sich um die klassischen Klimaanlagen, wie man sie etwa aus Hotels oder südlichen Ländern kennt. Im Gegensatz zu den mobilen Anlagen werden sie fest und dauerhaft installiert.

Seit 2008 darf diese Installation nur noch von einem geschulten Techniker vorgenommen werden. Feste Klimaanlagen kosten in der Anschaffung deutlich mehr, sind aber effizienter, haltbarer und auf lange Sicht kostensparend, da sie weniger Strom verbrauchen. Darüber hinaus arbeiten sie deutlich leiser und können daher auch in Schlafzimmern eingesetzt werden. Besonders hochwertig sind sogenannte Inverter. Hier schaltet sich der Kompressor nicht vollständig aus, sondern reguliert automatisch die Drehzahl (und damit den Stromverbrauch), um die Temperatur konstant zu halten.

Klassische Klimaanlage zur Installation an der Wand.

Klassische Klimaanlage zur Installation an der Wand.

Achtung: Bei Mietwohnungen müssen Sie sich vorm Installieren einer Klimaanlage die Zustimmung Ihres Vermieters einholen. Im Falle eines Umzugs muss die Anlage entweder abgebaut oder weiterverkauft werden.

3. Kaufkriterien: effizient oder nicht effizient, das ist hier die Frage

Welches Ihr mobile Klimageräte Testsieger wird, ist u.a. von den folgenden Faktoren abhängig:

3.1. Raumgröße und Raumhöhe

Wenn Sie mobile Klimageräte kaufen möchten, wollen Sie darauf achten, das Kühlleistung und Raumgröße in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Entscheidend dafür sind die Fläche in m² und die Raumhöhe. Multiplizieren Sie beide Werte, erhalten Sie den Rauminhalt in m³.

Darüber hinaus hat auch die Lage des Raums Einfluss auf die Arbeit des Geräts. Ein Dachgeschosszimmer heizt sich z.B. stärker auf als ein Kellerraum. Glasfassaden sorgen ebenso für eine Art Treibhauseffekt. Die vom Hersteller angegebenen Werte zu Raumgröße und Rauminhalt sollten Sie jedenfalls nicht überschreiten, da die Geräte sonst ineffizient arbeiten und zu echten Energieschleudern mutieren.

3.2. Kühlleistung

Ob das mobile Klimagerät einen Raum auf die gewünschte Temperatur bringen kann, hat nichts mit dem vorhandenen Kühlmittel zu tun, falls Sie dies irgendwo gelesen haben sollten. Die richtige Kühlleistung hängt stark mit der Größe und Lage des Raumes, der Anzahl der Fenster und der Qualität der Isolierung zusammen.

Je nachdem, welche Kriterien auf den Raum zutreffen, den Sie kühlen wollen, müssen Sie das Raumvolumen mit einem Faktor zwischen 15 und 70 multiplizieren, um die minimal notwendige Kühlleistung des Geräts zu ermitteln.

Die verschiedenen Faktoren finden Sie in der unten stehenden Tabelle:

Kriterien Faktor
  • Keller
  • gut isolierte Räume
  • Räume mit wenig Sonne
  • Räume mit wenigen Fenstern
  • Räume mit wenigen Wärmequellen (z.B. Elektrogeräte)
15
  • durchschnittlich isolierte Räume
  • Räume mit durchschnittlich viel Sonne
  • Räume mit einigen Fenstern
  • Räume mit einigen Wärmequellen
20
  • schlecht isolierte Räume
  • Räume mit viel Sonne
  • Räume mit vielen Fenstern
  • Räume mit vielen Elektrogeräten
35
  • Technikräume (z.B. Server-Räume)
  • Wintergärten
70
Ein Beispiel: Für ein Schlafzimmer im Dachgeschoss mit einem Raumvolumen von ca. 30 m³ Luft würde man den Faktor 35 wählen. So erhält man eine minimal notwendige Kühlleistung von 1.050 Watt.

Hinweis: Die Kühlleistung kann in zwei verschiedenen Einheiten angegeben werden. Als normierte Einheit gilt Watt, aber häufig finden Sie auch eine Angabe in BTU/h (oder fehlerhaft nur BTU). Die British thermal unit gibt an, wie viel Wärmeenergie benötigt wird, um ein britisches Pfund Wasser um ein Grad Fahrenheit zu erwärmen. Ein BTU pro Stunde entspricht wiederum etwa 293 Watt.

3.3. Energieeffizienz

Die Energieeffizienzklassen
  • EER ab 4,1: A+++
  • EER 3,6 bis < 4,1: A++
  • EER 3,1 bis < 3,6: A+
  • EER 2,6 bis < 3,1: A
  • EER 2,4 bis < 2,6: B
  • EER 2,1 bis < 2,4: C
  • EER 1,8 bis < 2,1: D

Auch wenn Klimaanlagen mit ihrer Kältetechnik eigentlich nur im Sommer eingesetzt werden – die Geräte haben in Sachen Strom grundsätzlich einen relativ hohen Verbrauch. Daher sollten Sie, wenn Sie mobile Klimageräte kaufen, auf eine möglichst gute Energieeffizienzklasse achten. Die Energieeffizienzklassen werden bei mobilen Klimaanlagen in 7 Klassen eingeteilt von A+++ (sehr gute Energiebilanz) bis D (schlechte Energiebilanz), wobei inzwischen nur noch Geräte auf den Mark gebracht werden dürfen, die mindestens Klasse B haben.

Die Energieeffizienzklassen werden nach dem sogenannten EER-Wert eingeteilt. Der EER-Wert gibt an, in welchem Verhältnis die aufgenommene Leistung (= Stromverbrauch) und die Kühlleistung zueinander stehen. Dafür wird die Kühlleistung in Watt durch die Eingangsleistung in Watt geteilt.

Manche Geräte können auch heizen. Dies verbraucht jedoch enorm viel Strom und belastet die Umwelt.

3.4. Lautstärke

Lautstärke in db
Egal, welches Modell aus dem mobile Klimageräte Test 2016 Sie am Ende kaufen – bedenken Sie immer, dass es sich um Monoblock-Geräte handelt. Da sich der Kompressor im Gerät befindet, sind die Klimageräte im Betrieb recht laut. Wirklich leise ist keine Anlage, sodass sie besonders für Büro oder Schlafzimmer nur bedingt geeignet sind. Die maximale Lautstärke ist bei den meisten Modellen angegeben.

Ein Gerät gilt als leise, wenn sein Geräuschpegel unter 50 Dezibel bleibt. Im Vergleich dazu: Ein normales Gespräch erreicht eine Lautstärke von ca. 60 Dezibel. Eine Differenz von 10 Dezibel entspricht dabei bereits einer Verdopplung der Lautstärke.

Gerade in Schlafräumen sollten Sie das mobile Klimagerät bereits vor dem Schlafengehen einsetzen, um die Temperatur zur regulieren, und über Nacht mit der dazugehörigen Fernbedienung ausschalten.

Moderate Temperatur: Stellen Sie die Klimaanlage nicht zu kalt ein. Gesund ist eine Differenz von maximal 7° Celsius.

3.5. Bekannte Hersteller und Marken

  • AEG
  • AxAir
  • Comfee
  • De’Longhi
  • Einhell Bavaria
  • Fondis
  • Gree
  • Heller
  • Klarstein
  • LG
  • Olimpia Spendid
  • Remko
  • Stiebel Eltron
  • Suntec
  • Whirlpool

4. Klimageräte im Test bei Stiftung Warentest

In ihrer Ausgabe 07/2014 hat die Stiftung Warentest verschiedene Klimaanlagen und Klimageräte getestet und auf die Qualität der Kühlung hin untersucht. Monoblock-Geräte sind insgesamt eher schlecht bewertet worden, da sie im Vergleich mit Splitgeräten deutlich weniger effizient sind. Dafür, so die Tester, könne man sie einfach überall aufstellen. Am besten schnitt im mobile Klimageräte Test der Stiebel Eltron ACP 24 ab. Er erhielt die Note 3,2.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema mobile Klimageräte

5.1. Wie laut sind mobile Klimageräte?

Im Schnitt erreichen die Geräte Lautstärken zwischen 45 und 65 Dezibel, je nach Leistung des Kompressors.

5.2. Gibt es mobile Klimageräte ohne Schlauch?

Luftkühkler von Syntrox.

Luftkühkler von Syntrox.

Nein. Jedes mobile Klimagerät benötigt mindestens einen Abluftschlauch, um die erhitzte Luft abzuführen. Echte Klimageräte ohne Abluftschlauch gibt es nicht.

Alternative Produkte sind sogenannte Luftkühler, die die warme Luft über kaltes Wasser oder Eis leiten und damit einen kühlen Luftzug erzeugen. Ein solches Gerät erfüllt aber nicht den gleichen Zweck wie eine Klimaanlage. Es ist nicht geeignet, die Temperatur tatsächlich zu senken und der Wärme entgegenzuwirken.

Gerade im Sommer sind im Büro echte Klimaanlagen die bessere Wahl.

5.3. Was sind wassergekühlte mobile Klimageräte?

Es gibt Klimageräte mit Luftkühlung und mit Luft-Wasser-Kühlung.

mobile klimageräte

Hier dargestellt: die Funktionsweise der beiden Kühlungsvarianten.

Bei ersteren wird kühlere Raumluft genutzt, um das erhitzte Kühlmittel abzukühlen. Dabei entsteht in einem Kondensator Kondenswasser, das in einem Auffangbehälter gesammelt und regelmäßig entleert werden muss.

Geräte mit Luft-Wasser-Kühlung sammeln dagegen das Kondenswasser in einem Wassertank, durch den das heiße Kühlmittel geleitet wird. Dabei kühlt das Mittel ab. Gleichzeitig verdampft ein Teil des Wassers wieder. Diese Technik ist besonders effizient, da man damit eine höhere Leistung bei geringerem Energieverbrauch erzielt.

5.4. Darf man den Abluftschlauch verlängern?

Der Abluftschlauch darf nicht verlängert werden, da seine Länge genau auf die Leistung des mobilen Klimagerätes abgestimmt ist. Durch eine Verlängerung kann sich im Schlauch heiße Luft abkühlen und Kondenswasser bilden. Läuft dieses zurück in das Gerät, können irreparable Schäden entstehen.

5.5. Wie reinigt man mobile Klimageräte?

Klimageräte sollten Sie vor und nach der „Saison“ reinigen und entkalken. Dafür gibt es Spezial-Entkalker. Durch eine regelmäßige Reinigung können Sie die Risiko, dass sich Keime wie Legionellen sammeln, deutlich verringern.

Reinigen Sie auch den Filter gründlich. Am besten nutzen Sie ein Reinigungsmittel, dass auch im Haushalt zur Desinfektion genutzt werden kann.

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