Das Wichtigste in Kürze
  • Ein kleiner Luftkühler (auch unter den Namen Mini-Air-Cooler oder Personal-Air-Cooler vermarktet) ist ein kompakter, meist würfelförmiger Kasten mit Ventilator und Wassertank. Die feuchte Luft fühlt sich kälter an als bei einem Tischventilator.
  • Die meisten Mini-Luftkühler lassen sich ganz einfach per USB-Kabel an einen Computer anschließen. So haben Sie es auf dem Schreibtisch im Büro, oder an der Arbeitsplatte in der Küche immer schön frisch.
  • Erwarten Sie keine Wunder von dem kleinen Apparat. Der sorgt zwar für einen sanften Luftstrom direkt vor ihm, ersetzt aber kein Klimagerät, das den ganzen Raum herunterkühlt.

Mini-Luftkühler Test

Muss es gleich eine riesige Klimaanlage sein, wenn die Temperaturen sommerliche Höhen erklimmen? Nein! Ein kompakter Mini-Luftkühler benötigt kaum Platz auf Ihrem Schreibtisch und sorgt dennoch für eine angenehme Brise.

Eis hilft

Tun Sie ein paar Eiswürfel in den Wassertank, um einen besonders kühlen Luftzug zu genießen.

Anders als ein Ventilator hat er zusätzlich einen Wassertank, über den Feuchtigkeit in die Luft befördert wird. So fühlt es sich sogar noch ein wenig kühler an.

In unserem Mini-Luftkühler-Vergleich 2020 haben wir die Daten verschiedener Modelle miteinander verglichen, damit Sie sich auf eine vernünftige Kühlleistung verlassen können. In der nachfolgenden Kaufberatung erläutern wir Ihnen kurz, worauf es zu achten gilt.

Soll hingegen ein ganzer Raum heruntergekühlt werden, müssen Sie sich nach großformatigen Ventilatoren oder Klimaanlagen umsehen. Bei Vergleich.org finden Sie sowohl Ratgeber über kompakte Klimageräte als auch eine großformatige Split-Klimaanlage:

1. Stromversorgung von Mini-Luftkühlern: Ist Netzstrom stark und USB praktisch?

Mini-Luftkühler lassen sich durch ihre Stromversorgung in zwei Kategorien einteilen: Netzstrom-Luftkühler und USB-Luftkühler. Wir stellen Ihnen die beiden Geräte-Arten kurz vor:

Netzstrom-Luftkühler USB-Luftkühler
Netzstrom Mini-Luftkühler USB-Ladekabel an Mini-Luftbefeuchter
Versorgung über eine haushaltsübliche Steckdose, die 230 Volt Spannung aufweist. Versorgung über einen USB-Port an einem Computer oder einer Powerbank. Mit einem USB-Adapter auch an einer Steckdose nutzbar.
Über eine Steckdose lässt sich eine verhältnismäßig große Menge an Strom beziehen. Dementsprechend sind diese Mini-Luftkühler auch etwas stärker als ihre USB-Verwandten. Die Rotor-Leistung ist hier überzeugend – rechnen Sie mit besonders hohen Temperaturen, ist das die erste Wahl. Über USB-Ports kann nicht ganz so viel Strom geliefert werden, weswegen diese Geräte ein klein wenig schwächer auf der Brust sind. Dafür lassen sie sich auch unterwegs sehr gut einsetzen, denn sie brauchen nur einen Laptop oder eine Powerbank, um durchstarten zu können.
Sie müssen weder nach einer besonderen Steckdose noch nach einem besonderen USB-Port (wie etwa 2.0 oder 3.0) Ausschau halten. Jedes Gerät ist mit jeder Dose/Buchse kompatibel.

Achten Sie darauf, dass der Mini-Luftkühler immer gerade steht. Dann können Sie ihn prinzipiell auch in der freien Natur verwenden.

Genügt Ihnen auch der Luftstrom des Mini-Luftkühlers nicht, sind Sie mit einem Ventilator besser beraten. Folgende Ratgeber zu kleinen Ventilatoren haben wir von Vergleich.org für Sie zusammengestellt:

Powerbank für den Mini-Luftkühler auf einer Tasche

Mit einer Powerbank lässt sich der Mini-Luftkühler auch an Orten betreiben, wo es keine Steckdose gibt. Werfen Sie bei Bedarf gerne einen Blick in unseren Powerbank-Vergleich.

2. Lässt sich bei einem günstigen Mini-Luftkühler nur die Geschwindigkeit regeln?

Bläst Ihnen der Luftkühler mal zu stark, reduzieren Sie einfach die Geschwindigkeit des Rotors. Hierfür haben alle Modelle einen entsprechenden Knopf oder Drehregler.

Fernbedienung für den Mini-Luftkühler

Wenn Sie einen Mini-Air-Cooler mit Fernbedienung möchten, müssen Sie schon ein bisschen suchen.

Die Lamellen lassen sich leicht nach oben oder unten klappen, um den Luftstrom vom Gesicht wegzusteuern.

Alles Weitere ist hingegen Luxus: So lässt sich beispielsweise nur bei wenigen Luftkühlern die Laufzeit mit einem Timer festlegen. Diese Zeitschaltung verhindert, dass das Gerät die ganze Nacht läuft, wenn Sie es nur zum Einschlafen benötigen.

Auch eine Fernbedienung gibt es nur in Ausnahmefällen. Die Hersteller sparen etwas am Komfort – was aber nicht unbedingt verwerflich ist, da die meisten Anwender den Kühler ohnehin per Hand ein- oder ausschalten.

Bedienpaneel Luftkühler

Das zweite Icon von links stellt Tröpfchen dar. Drücken Sie diesen Knopf, wird die Wasserkühlung deaktiviert und der Ventilator dreht sich einfach nur so. Gibt es so einen Knopf nicht, müssten Sie zunächst den Wassertank leeren.

3. Hat der beste Mini-Luftkühler einen großen Wassertank?

In der Produkttabelle am Anfang dieser Kaufberatung finden Sie ausschließlich Mini-Luftkühler mit Wasserkühlung.

Nicht ganz vollmachen

Füllen Sie den Tank nur zu etwa drei Viertel, um die beste Leistung zu erhalten.

Die Bedienung ist denkbar einfach: Deckel aufmachen, Wasser in den Tank schütten.

Je nach Größe des Tanks kann das Gerät etwa drei bis acht Stunden damit arbeiten. Rechnen Sie in etwa mit einer Stunde pro 100 Milliliter.

Ist der Tank danach leer, läuft nur noch der Ventilator.

Der Luftkühler holt sich das Wasser in kleinen Portionen aus dem Tank und kann dabei kurzzeitig ein wenig rappeln. Das ist normal.

Reinigen Sie den Wassertank regelmäßig und lassen Sie kein Wasser darin stehen, um Keimbildung vorzubeugen.

Kühlung durch Luftbefeuchtung im Luftkühler

Warme Luft wird durch den Mini-Aircool angezogen und mit Wassernebel versetzt, den ein Ventilator vorne herauspustet.

Der Mini-Luftkühler befeuchtet die Luft zwar, schafft dies aber nur für den Bereich unmittelbar vor ihm, wohin der Ventilator bläst. Möchten Sie hingegen die Luftfeuchtigkeit im ganzen Raum erhöhen, benötigen Sie einen richtigen Luftbefeuchter:

4. Fragen und Antworten zum kleinen Luftkühler bei Vergleich.org

Sind Sie auf der Suche nach einem bestimmten Mini-Luftkühler-Test? Konnten Sie sich noch nicht zwischen einem USB-Air-Cool und einem Netzgerät entscheiden?

Wir hoffen, in diesem Teil Ihre letzten Fragen beantworten zu können.

Ein Henkel an einem kleinen Luftkühler zum einfacheren Transport

Ein Henkel (in diesem Fall hellblau, am Rücken des Geräts) sorgt dafür, dass Sie den Luftkühler noch besser transportieren können. Der tragbare Begleiter rettet Ihnen unterwegs den kühlen Kopf.

4.1. Kann man den Filter eines kleinen Luftbefeuchters wechseln?

Ja.
Filterwechsel Mini-Luftbefeuchter

Es kann allerdings mit Schwierigkeiten verbunden sein, das passende Modell zu finden. Viele im Handel erhältliche Luftkühler gehören nicht zu renommierten Marken, sondern sind Fernost-Importe, die genauso schnell bei Aldi, Lidl oder im Online-Handel wieder verschwinden, wie sie gekommen sind.

Wir raten Ihnen daher, sich gleich nach passenden Filtern umzusehen, wenn Sie einen Mini-Luftkühler kaufen. Diese werden oft direkt mitverkauft oder sind über einen weiteren Klick erhältlich.

Der Austausch des Papierfilters wird nach einem halben Jahr vorgenommen oder (da die Geräte im Winter nicht laufen) am Anfang der Saison.

4.2. Wann lohnt sich ein Luftkühler mit USB-Anschluss?

Bei den meisten Modellen handelt es sich um USB-Air-Cooler, die Sie einfach an ein Notebook oder eine Powerbank anschließen. Wir fassen Ihnen an dieser Stelle in aller Kürze die Vor- und Nachteile eines USB-Luftkühlers gegenüber einem Modell mit klassischem Netzteil zusammen:

  • Lässt sich mobil einsetzen, auch wenn keine Steckdose vorhanden ist. Benötigt wird nur eine Powerbank.
  • Geht das Kabel verloren, können Sie einfach ein beliebiges anderes USB-Kabel verwenden.
  • Das USB-Kabel ist auch bei anderen Geräten einsetzbar.
  • Bläst nicht ganz so kräftig wie ein Luftkühler mit Netzteil.

Von der Stiftung Warentest gibt es bisher noch keinen Mini-Luftkühler-Test (bzw. Kleiner-Luftkühler-Test). Auch Öko-Test hat keinen Mini-Luftkühler-Testsieger auserkoren. Wir hoffen aber, Ihnen bei Vergleich.org eine umfangreiche Kaufbereitung gegeben zu haben, um die Auswahl bis zur Veröffentlichung von einem Mini-Luftkühler-Test zu überbrücken.