Das Wichtigste in Kürze
  • Beim Vergleich der Hebelzwingen finden sich zwei unterschiedliche Varianten, wie die Modelle aufgebaut sind. Die Zwinge für Führungsschienen ist darüber hinaus für Schweißertische mit Löchern gedacht, um durch den Tisch hindurch verschiedenste Elemente festspannen zu können. Andere Klemmzwingen mit Hebel sind dagegen vergleichbar mit gewöhnlichen Schraubzwingen und sollen durch die Hebelmechanik lediglich schneller zu spannen sein. Dabei handelt es sich schlicht um Schnellspannzwingen, bei denen Sie mit nur einer Hand und einer Bewegung etwas befestigen können. Besitzen Sie einen passenden Lochtisch, sind die Zwingen mit schlanken Bügeln wahrscheinlich variabler einsetzbar. Bezüglich der Spannkraft finden sich in den Tests zu Hebelzwingen im Internet allerdings keine Anhaltspunkte, dass die Spannzwingen mit breitem Gegenstück schlechter oder besser abschneiden würden.

1. Welche Spannweite sollten die Zwingen erreichen?

Wenn Sie eine Hebelzwinge kaufen, ist die Spannweite ein wichtiges Kriterium. Hebelzwingen von Festool oder Stier und die verschiedenen Zwingen von Bessey gibt es in vielen Ausführungen. Sehr kompakt und insbesondere zum Fixieren von Schienen ausreichend lang sind Modelle mit nur rund 150 mm Spannweite. Deutlich vielseitiger einsetzbar dagegen zeigen sich Zwingen mit 300 mm, die noch nicht zu sperrig zu handhaben sind. Bearbeiten Sie größere Elemente wie beispielsweise Holzrahmen, dann ist auch Spannwerkzeug mit 800 mm oder mehr sinnvoll.

2. Aus welchem Material bestehen die Hebelzwingen in den verschiedenen Tests im Internet?

Das Material unterscheidet sich je nach Einsatzzweck deutlich. Die besten Hebelzwingen für langen Einsatz und hohe Stabilität sind komplett aus Stahl gefertigt. Für Holzarbeiten hingegen kann auch eine leichte und einfach zu bedienende Hebelzwinge aus Kunststoff äußerst praktisch sein. Einige Hersteller setzen zudem auf besondere Materialien wie etwa Magnesium, das eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht verspricht.

3. Wofür sind Hebelzwingen besonders gut geeignet?

Die Zwingen sind überall dort gut eingesetzt, wo Sie mit nur einer Hand und in kürzester Zeit etwas festziehen müssen. Eine Führungsschiene oder eine Anschlagsleiste zum Sägen und Bearbeiten lässt sich auf diese Weise gut und sicher spannen. Auch Bastelarbeiten, die verleimt wurden, können mit einer kleinen Hebelzwinge unkompliziert zusammengehalten werden. Spielt hingegen die Stabilität eine übergeordnete Rolle oder sind die Werkstücke sehr schwer, sperrig und sollen mit hohem Kraftaufwand bearbeitet werden, greifen Sie besser zu einer normalen Schraubzwinge. Diese lässt sich zwar nicht so schnell, dafür wesentlich fester anziehen.

hebelzwinge-test