Unter diesem Namen wird ein Hilfsstoff bezeichnet, der in einer Flasche angeboten wird. Der Bauschaum, auch Montageschaum genannt, selbst ist flüssig, nach dem Auftreten jedoch entwickelt sich daraus ein Schaum. Dieser wiederum lässt sich auch in schmale Ritzen bringen, wo er dann trocknet und hart wird.
Ein Bauschaum besteht in den meisten Fällen aus Polyurethan, kurz PU. Der Vorteil dieses Materials: Es besitzt eine hohe Dicht- und Dämmwirkung. Darüber hinaus gibt es jedoch auch Bauschaum aus Acrylbasis. Während PU nicht nur gut dämmt, sondern auch frostfest ist, sollte Acryl-Bauschaum nur im Innenbereich eingesetzt werden, denn er ist nicht temperaturbeständig.
Komponenten-Bauschaum ist das Produkt, welches von Heimwerkern am häufigsten benutzt wird. Das liegt daran, dass sich dieser Schaum besonders leicht verarbeiten lässt. Zunächst muss man die Dose kräftig schütteln, sodass der Schaum sich bereits in der Dose ein wenig verfestigt. Danach ist das Auftragen einfach, vor allem dann, wenn Bauschaum mit einer Pistole verwendet wird.

Wie das Etikett dieses Soudal-Bauschaums schon nahelegt, ist er vor allem zum Ausschäumen von Fenstern und Fensterbänken bei deren Einbau gedacht – er kann aber auch für andere Zwecke eingesetzt werden.
Muss ich bei 2-komponentigen Bauschäumen die Komponenten selber anmischen oder wie läuft das?
Lieber Leser,
Bei 2-komponentigem Bauschaum wird zusätzlich ein Härter beigemischt. Die Komponenten werden mit einer speziellen Düse bereits beim Auspressen der Kartuschen gemischt. Eine erfolgreiche Mischung der Komponenten erkennen Sie an einer gleichmäßigen Färbung des Schaumes.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vergleich.org-Team