Das Wichtigste in Kürze
  • Mit dem Nadelstielkamm verleihen Sie Ihren Haaren zusätzliches Volumen, dank wechselnder Zahnung für feine und grobe Kämmergebnisse und antistatischer Materialien wie Holz, Horn oder Naturkautschuk.

1. Was ist die Besonderheit an einem Toupierkamm?

Ein Toupierkamm ist ein besonderer Frisierkamm, welcher auf der einen Seite aus kurzen Zacken besteht und auf der anderen Seite aus einem langen Stiel. Aus diesem Grund trägt er auch den Namen Nadelstielkamm. Das namensgebende Toupieren sorgt dafür, dass das Haar mehr Fülle bekommt und dass die dabei entstehende Frisur lange hält. Zu diesem Zweck wird ein Teil der Haare nahe der Kopfhaut entgegen der Wuchsrichtung gekämmt, wodurch sich die Schuppen der einzelnen Haare verhaken.

Die Toupierkämme in unserem Vergleich bestehen zum Großteil aus hochwertigen, handgefertigten Materialien, die das Haar dabei nicht übermäßig strapazieren. Gerade ein Toupierkamm aus Holz oder anderen Naturmaterialien wie Horn oder Naturkautschuk wie bei den Toupierkämmen von Hercules Sägemann ist besonders kopfhaut- und haarfreundlich. Sowohl in privaten Haushalten als auch bei Friseuren sind Toupierkämme mit Metall-Stiel einsetzbar, da sie sich leicht und hygienisch reinigen lassen sowie bei guter Qualität dauerhaft robust bleiben und vor jeder Haarfarbe gut sichtbar sind. Auch Carbon-Toupierkämme sind in Online-Tests äußerst beliebt, da auch sie beispielsweise antistatisch sind.

2. Welche Eigenschaften sind laut Online-Tests sinnvoll an einem Toupierkamm?

Bevor Sie einen Toupierkamm kaufen, gibt es einige Eigenschaften, die einen guten Toupierkamm ausmachen. Eine relevante Eigenschaft ist die Zahnung der kurzen Zacken. Diese haben entweder eine einfache Zahnung oder eine wechselnde. Das bedeutet, dass die Zacken entweder alle gleichlang sind (einfach) oder sich in ihren Längen unterscheiden (wechselnd). Bei der wechselnden Zahnung wie bei den Toupierkämmen von Hercules spricht man diesbezüglich auch von einer 1/1- bzw. einer 2/1-Zahnung. Wenn sich eine lange und eine kurze Zacke nacheinander abwechseln, spricht man von der 1/1-Zahnung, wenn dagegen auf eine kurze zwei lange Zacken folgen, handelt es sich um eine 2/1-Zahnung. Bei einer 1/3-Zahnung folgen demzufolge auf eine lange Zacke drei kurze. Bei einer wechselnden Zahnung sind sowohl feine als auch grobe Kämmergebnisse möglich. Bei einer einfachen Zahnung ist dies nicht der Fall.

Die besagten Zacken sind besonders haar- und kopfhautschonend, wenn sie leicht abgerundet sind. So merken Sie kein unangenehmes Kratzen auf der Kopfhaut beim Toupieren und Ihr Haar wird dadurch nicht zusätzlich geschädigt. Bei scharfen Zacken könnte anderenfalls unschöner Spliss entstehen.

Wenn Sie Ihrem Haar im Zuge des Toupierens zusätzlichen Halt durch Haarspray geben wollen oder den Toupierkamm zur Einarbeitung von Farben oder Tönungen nutzen wollen, sollte Ihr Langstielkamm nicht nur ausspülbar sein, sondern bestenfalls auch chemikalienresistent. Anderenfalls könnten diese die glatte Oberfläche Ihres neuen Toupierkamms aufrauen und diesen porös machen.

3. Wie benutzt man einen Toupierkamm?

Nachdem Sie den besten Toupierkamm für Ihre Zwecke ausgewählt haben, können Sie mit dem Frisieren beginnen. Wenn Sie Ihr Haar toupieren wollen, muss dieses vollständig getrocknet sein. Gerade aus diesem Grund ist ein antistatischer Toupierkamm sinnvoll. Wenn das Haar noch leicht feucht ist, kann dies durch den Toupiervorgang zu unerwünschtem Haarbruch führen. Mit dem Stielende des Toupierkamms trennen Sie die Haarmenge ab, die toupiert werden soll. Dies geht dank des zugespitzen Endes bei den allermeisten Modellen sehr gut. Mit dem Stielende können Sie die Haarmenge dann noch einmal in einzelne Strähnen unterteilen.

Die einzelnen Strähnen halten Sie dann jeweils gespannt vom Kopf weg und kämmen mit den kurzen Zacken bei einem Abstand von einigen Zentimetern zur Kopfhaut entgegen der Wuchsrichtung. Dafür kommen bei einer wechselnden Zahnung vor allem die kleinen, feinen Zacken zum Einsatz. Dies können Sie einige wenige Male machen, bedenken Sie dabei jedoch, dass gerade Kunststoff-Zacken das Haar stark beanspruchen. Arbeiten Sie sich dafür von hinten nach vorne und verwenden Sie niemals Ihr gesamtes Deckhaar! Denn dieses kämmen Sie dann mit den großen, gröberen Zacken leicht über das toupierte Haarteil. Anschließend können Sie das Ganze mit Haarspray oder Spangen fixieren.

Wenn Sie eine gewagtere Frisur im Sinn haben: Mit einem Toupierkamm können auch Dreads, bewusst verfilzte Haarsträhnen, umgesetzt werden. Dabei bearbeiten Sie die gesamte Haarsträhne und das so lange, bis sich die Strähne bzw. der entstandene Dread fest und kompakt anfühlt.

toupierkamm test