Skihelm mit Visier Test 2016

Die 7 besten Skihelme mit Visier im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellSlokker BaloUVEX HLMT 300 VisorAlpina Jump JVBlack Snow BS OneDainese V-JetBlack Crevice GstaadBollé Backline Visor
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,3sehr gut
11/2016
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Bewertung1,4sehr gut
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Kundenwertung
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noch keine
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HelmformHalbschalenhelme lassen die Ohren frei, was eine bessere Belüftung garantiert. Für echte Speedfahrer empfiehlt sich allerdings der Griff zu den sichereren Vollschalenhelmen.HalbschaleHalbschaleHalbschaleHalbschaleHalbschaleHalbschaleHalbschale
SchutzklasseFür Europa maßgeblich ist der Standard nach EN 1077. Klasse A ist etwas sicherer als Klasse B – u.a. müssen diese Skihelme auch die Ohren vollständig umschließen.
ASTM F2040 ist das amerikanische Pendant, das etwas andere Prüfkriterien hat.
EN 1077 BEN 1077 BEN 1077 BEN 1077 BEN 1077 BEN 1077 BEN 1007 B, ASTM F2040
HerstellungsverfahrenDas Herstellungsverfahren gibt Auskunft über die Stabilität eines Skihelms. In-Mold-Helme sind sehr leicht und für Freizeitsportler ausreichend, Hardshell-Helme sind stabiler, aber auch etwas schwerer. Besonders widerstandsfähig sind Helme aus Carbon oder Fiberglas, die dazu noch extrem leicht sind. Hybrid-Helme kombinieren Eigenschaften beider Herstellungsverfahren.Hardshell TechnologieHardshell TechnologieHardshell TechnologieHardshell TechnologieIn-Mold TechnologieIn-Mold TechnologieHybrid Technologie
Belüftung
photochromatisches VisierEin photochromatisches Visier färbt sich je nach Sonnenstrahlung selbst ein: bei starker Strahlung wird es dunkler, bei schwachem Licht heller.
Anti-Fog BeschichtungEine Anti-Fog Beschichtung sorgt dafür, dass das Visier nicht beschlägt.
verschiedene GrößenHier können Sie sich am Kopfumfang orientieren. Das Maßband sollte über den Ohren, etwa 1 cm über den Augenbrauen, verlaufen. Die Passform selbst fällt jedoch sehr unterschiedlich aus. Wir empfehlen im Zweifelsfall immer zuerst den größeren Helm zu probieren und sich dann ggf. zu einer kleineren Größe vorzuarbeiten.JaJaJaJaJaJaJa
Gewichtca. 490 gca. 560 gca. 500 gca. 600 gca. 600 gca. 300 gca. 730 g
Vorteile
  • hervorragende Schutzeigenschaften bei Stürzen
  • Polarisationsfilter sorgt für gute Kontraste bei jeder Wetterlage
  • sehr gute Passform
  • sehr gute Verarbeitung
  • Visier mit Schaumlippe – schließt nahezu dicht ab
  • hervorragende Schutzeigenschaften bei Stürzen
  • Visier mit Schaumlippe – schließt nahezu dicht ab
  • antiallergisches, herausnehmbares Innenfutter
  • zusätzliche Befestigung für separate Skibrille
  • hervorragende Schutzeigenschaften bei Stürzen
  • sehr gute Passform
  • zusätzliche Befestigung für separate Skibrille
  • sehr gute Schutzeigenschaften bei Stürzen
  • Polarisationsfilter sorgt für gute Kontraste bei jeder Wetterlage
  • Visier mit Schaumlippe – schließt nahezu dicht ab
  • sehr gute Passform
  • antiallergisches, herausnehmbares Innenfutter
  • zusätzliche Befestigung für separate Skibrille
  • sehr gute Passform
  • herausnehmbares Innenfutter
  • zusätzliche Befestigung für separate Skibrille
  • inkl. zweites Visier in anderer Farbe
  • Visier sehr leicht – lässt sich ohne Werkzeug wechseln
  • herausnehmbares Innenfutter
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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Skihelme mit Visier-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Auf deutschen Pisten besteht zwar keine Helmpflicht, im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit raten wir Ihnen aber dazu, beim Skifahren oder Snowboarden einen Kopfschutz zu tragen.
  • Skihelme lassen sich in zwei Arten unterteilen: Es gibt Halbschalen- und Vollschalenhelme. Für gemäßigte Fahrer ist ein Halbschalenhelm in der Regel ausreichend, Rennsportler und Freerider sollten zum Vollschalenhelm greifen.
  • Skihelme mit Klappvisier ersetzen das Tragen einer Skibrille – außerdem ermöglichen sie eine besonders gute Sicht (auch bei schlechtem Wetter) und bieten auch Brillenträgern ausreichend Platz für die Sehhilfe.

Skihelm mit Visier Test

Laut einer Statistik der Allgemeinen Rechtsschutz-Versicherungs-AG (ARAG) zogen sich in der Wintersport-Saison 2013/2014 rund 42.000 deutsche Skifahrer eine Verletzung zu, etwa 7.000 der Verletzten mussten stationär behandelt werden. Zehn Prozent aller Skiunfallopfer hatten eine Verletzung am Kopf. Kopfverletzungen zählen also nicht zu den häufigsten Unfallfolgen auf Skipisten, doch im Fall von Hirnblutung oder Schädelbruch sind sie besonders schwer.

Helm mit Visier

Kopfverletzungen zählen zwar nicht zu den häufigsten Unfallfolgen, können für die Betroffenen aber besonders schwerwiegend sein.

Spätestens seit dem tragischen Unfall des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher, der beim Skifahren in den französischen Alpen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt, ist das Sicherheitsbewusstsein der Deutschen gestiegen – immer mehr Wintersportler greifen seither zum Helm. Aus gutem Grund: Ärzte sind sich sicher, dass Michael Schumacher ohne den Kopfschutz wohl keine Chance aufs Überleben gehabt hätte.

Wenn auch Sie Ihren nächsten Winterurlaub planen, aber noch keinen Helm besitzen, legen wir Ihnen unsere Kaufberatung zum Skihelm mit Visier Test 2016 ans Herz. Hier erfahren Sie unter anderem, in welchen europäischen Ländern bereits eine Helmpflicht besteht, welche unterschiedlichen Arten von Skihelmen es gibt und worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten.

1. Skihelm – Muss das wirklich sein?

Ski Helm

Sicher unterwegs: Ein Casco Skihelm mit Visier für Damen oder Herren.

Die Antwort lautet: Nein, in Deutschland besteht keine Skihelm-Pflicht – im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit raten wir Ihnen aber dringlichst dazu, beim Ski- und Snowboardfahren einen Kopfschutz zu tragen!

Denn: Ein Skihelm ist die leichteste und häufig effektivste Möglichkeit, Kopfverletzungen auf und abseits der Piste zu vermeiden. Und obwohl hierzulande niemand gezwungen ist, einen Helm zu tragen, entscheiden sich immer mehr Skifahrer und Snowboarder freiwillig dazu – unabhängig davon, ob sie Anfänger oder Profisportler sind.

In anderen europäischen Ländern ist man übrigens schon einen Schritt weiter – dort gibt es klare Vorschriften, was das Tragen von Ski- und Snowboardhelmen betrifft:

  • Österreich: Im Salzburger Land, im Burgenland, in Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, der Steiermark und in Wien gilt für minderjährige Skifahrer und Snowboarder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr eine Helmpflicht
Alpina Kinderhelm

Vor allem Kinder sollten einen Skihelm tragen.

  • Italien: Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre gilt eine Helmpflicht, bei Missachtung der Vorschrift drohen Bußgelder und der Entzug des Skipasses
  • Kroatien: Helmpflicht für Kinder bis 15 Jahre
  • Slowenien: Helmpflicht für Kinder bis 15 Jahre
  • Polen: Ski- und Snowboardfahrer unter 16 Jahren müssen einen Helm tragen, bei Missachtung der Vorschrift müssen die Erziehungsberechtigten mit Bußgeldern und der Entziehung des Skipasses rechnen

In der Schweiz gibt es keine Skihelmpflicht – dafür aber umfangreiche Aufklärungskampagnen, die für das Tragen eines Helms werben. Auf den Schweizer Pisten entdeckt man kaum noch Wintersportler ohne Helm.

Auch in Tschechien und Frankreich existiert keine Helmpflicht. Anders als in der Schweiz ist die Bereitschaft einen Helm zu tragen hier allerdings noch sehr gering.

2. Welche Skihelm-Typen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen Halbschalen- und Vollschalenhelmen unterschieden. In folgender Tabelle möchten wir Ihnen die beiden Arten einmal genauer erläutern:

Kategorie Beschreibung
Vollschalenhelm

POC Skihelm

  • Helmklasse A (mehr dazu später)
  • bieten den größtmöglichen Schutz – Helm sitzt besonders sicher und fest
  • Außenschale umschließt nicht nur Hinterkopf und Stirn, sondern auch die Ohren
  • für Fahrten mit hoher Geschwindigkeit geeignet (werden von Rennsportlern und Freeridern getragen)
  • Nachteil: Hörvermögen kann mitunter eingeschränkt sein
Halbschalenhelm

Skihelm mit Visier Alpina

 

  • Helmklasse B (mehr dazu später)
  • Schale umschließt Hinterkopf und Stirn, die Ohren bleiben allerdings frei
  • häufig sind aber Ohrenabdeckungen im Lieferumfang enthalten (Schutz vor kaltem Fahrtwind)
  • für Fahrten mit mäßiger Geschwindigkeit geeignet (für „durchschnittliche“ Skifahrer völlig ausreichend)
  • Nachteil: geringerer Seitenaufprallschutz als bei Vollschalenhelmen

Übrigens: Rein technisch betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen Ski- und Snowboardhelmen. Snowboardhelme sind aber häufig auffälliger designt – so werden sie beispielsweise auch in grellen Farben produziert und mit trendigen Aufdrucken versehen.

3. Kaufkriterien für Skihelme mit Visier: Darauf müssen Sie achten

3.1. Die Passform

Sie können den teuersten und besten Skihelm mit Visier kaufen – das nützt Ihnen aber nichts, wenn dieser nicht richtig sitzt! Optimalen Schutz bietet ein Helm nämlich nur, wenn er die perfekt auf Ihren Kopf abgestimmt ist.

Das bedeutet für Sie:

Alpina Helme

Bevor Sie einen Helm kaufen, sollten Sie zunächst Ihren Kopfumfang messen.

  • Bestimmen Sie zunächst Ihren exakten Kopfumfang. Das Maßband sollte hierbei etwa einen Zentimeter über Ihren Augenbrauen angelegt werden. Wählen Sie erst anschließend den passenden Helm aus.
  • Beim Anprobieren sollte sich der Skihelm mit Visier weder vorne noch hinten herunterziehen lassen – wenn er sich bequem auf der Mitte der Stirn platzieren lässt, ist das ein gutes Zeichen!
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Helm sich angemessen verschließen lässt. Zwischen Ihrem Kiefer und dem Riemen (der bestenfalls gepolstert ist!) sollte höchstens ein Zentimeter Luft sein.

Außerdem empfehlen wir Ihnen, den Skihelm-Test zu machen: Setzen Sie den Helm auf (verschließen Sie ihn jedoch nicht!) und schütteln Sie einmal fest den Kopf – wenn der Helm dabei rutscht, dann ist er Ihnen höchstwahrscheinlich zu groß, sitzt er bequem und wackelt nicht, haben Sie die richtige Größe gewählt.

Achtung: Viele Skihelme bzw. Snowboardhelme passen nicht sofort, lassen sich aber nachträglich individuell einstellen. Oft können Sie hier über ein Rädchen an der Rückseite der Innenschale Feinabstimmungen vornehmen.

3.2. Die Konstruktion: Hardshell, In-Mold oder Hybrid?

Snowboard Helm

Dieser Giro Skihelm wurde nach der In-Mold-Bauweise gefertigt.

Bei Helmen gibt es prinzipiell zwei verschiedene Konstruktionsweisen: Die Hardshell- und die In-Mold-Technologie. Vereinzelt werden Sie auch Modelle finden, die beide Technologien vereinen – diese Bauweise wird dann als Hybrid-Technologie bezeichnet.

Beim In-Mold-System werden Außen- und Innenschale in einem Arbeitsschritt hergestellt. Die äußere Schicht ist dünner, wodurch der Helm leichter wird. Außerdem verfügen Helme, die nach dem In-Mold-Prinzip gefertigt sind, in der Regel über eine bessere Belüftung.

Hardshell-Helme bestehen aus zwei Schalen, die ineinander verklebt sind. Da die Außenschale dicker ist, wiegt ein Hardshell-Helm auch mehr. Außerdem ist die Belüftung schwieriger. Gleichzeitig bedeutet die dickere, härtere Schale aber auch ein Plus im Bereich Sicherheit – hier haben Hardshell-Helme die Nase weiter vorn.

Für welche Bauweise Sie sich letztendlich entscheiden, hängt auch von Ihrer Fahrweise ab, wie Sie folgender Tabelle entnehmen können:

Skifahrer-Typ Form Konstruktionsweise
gemäßigte Fahrweise  Halbschalen- oder Vollschalenhelm  In-Mold Technologie
ambitionierte Fahrweise  Vollschalenhelm  Hardshell Technologie
Freerider  Vollschalenhelm  Hybrid Technologie

3.3. Das Visier

Skihelm Visier nachrüsten

Alles im Blick – dank hochwertigem Visier.

Unser Skihelm mit Visier Test zeigt: Wer sich für einen Skihelm mit Visier entscheidet, der sollte auch viel Wert auf die Qualität des Gesichtsschutzes legen.

Ein besonders gutes Visier weist folgende Merkmale auf:

  • Schaumstoffpolsterung an den Kanten: Visier liegt bequem auf und drückt nicht, außerdem können weder Wind noch ungefiltertes Licht eindringen
  • Anti-Fog-Beschichtung: Visier beschlägt nicht
  • photochromatische Scheibe: Visier wechselt die Tönung je nach Stärke der Sonnenstrahlen (UV-Strahlen) – bei starker Strahlung wird es dunkler, bei schwachem Licht heller
  • polarisierende Scheibe: keine störenden Spiegelungen und Lichtreflexe
  • bruchfest: als besonders robust gelten Visiere aus Polycarbonat

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile eines Skihelms mit Visier im Vergleich zum Skihelm ohne Visier:

  • Alternative für Brillenträger – ausreichend Platz für Sehhilfe
  • gute Sicht – Visier beschlägt nicht so schnell wie Skibrille
  • größerer und besserer Sichtwinkel
  • schnell geöffnet – mit einem Handgriff ist das Visier nach oben geschoben
  • Visier kann mitunter drücken
  • empfindlicher als Helm ohne Visier

3.4. Auch beim Skifahren schwitzt man: Die Belüftung

Alpina Skihelm

Dampf ablassen: Ihr Helm sollte über ein gutes Belüftungssystem verfügen.

Erfahrene Skifahrer wissen, dass man auch bei starkem Wind und Schneefall ins Schwitzen kommen kann. Insbesondere unter dem Helm baut sich schnell heiße Luft auf.

Wer einen kühlen Kopf bewahren möchte, sollte darauf achten, dass der Skihelm mit Visier über ein ordentliches Belüftungssystem verfügt.

Das bedeutet, dass Ihr Helm auf jeden Fall Belüftungslöcher bzw. -schlitze aufweisen sollte. Im Idealfall lässt sich die Belüftung sogar von außen über einen Schieberegler regulieren – und zwar auch dann, wenn Sie Handschuhe tragen.

Einige Modelle verfügen auch über spezielle Einlagen, die sich entnehmen lassen, sobald der Kopf zu warm wird.

3.5. Sicherheit zuerst!

Übrigens…

Das US-amerikanische Gegenstück zur DIN EN 1077 bildet die Prüfnorm ASTM F2040 – hier sind die Prüfkriterien sogar etwas strikter. Helme, die ausschließlich nach ASTM F2040 zertifiziert sind, sind in Europa selten anzutreffen. Es gibt aber Modelle, die beide Prüfsiegel tragen.

Achten Sie beim Kauf Ihres Skihelms mit Visier unbedingt darauf, dass dieser den Standards der europäischen Prüfnorm DIN EN 1077 entspricht – diese beschäftigt sich speziell mit „Helmen für alpine Skiläufer und für Snowboarder“ und legt fest, wann ein Kopfschutz als sicher gilt.

Sobald ein Modell nach dieser Norm zertifiziert ist, können Sie davon ausgehen, dass es zwei bedeutenden Sicherheitsprüfungen unterzogen wurde:

  1. Stoßdämpfungsprüfung: Helm wird (auf einem Prüfkopf) aus drei Metern Höhe auf den Boden fallen gelassen und muss dabei einer bestimmten Aufprallenergie standhalten können
  2. Durchdringungsprüfung: Belüftungsschlitze müssen so klein sein, dass sie sich nicht einfach von spitzen Gegenständen (z.B. von Geäst oder Skistöcken) durchdringen lassen

Laut DIN EN 1077 werden Skihelme zudem in zwei Klassen unterteilt:

  1. Klasse A: Vollschalenhelme, bei denen der Schutz bis unter das Ohr reicht
  2. Klasse B: Halbschalenhelme, die nur Stirn und Hinterkopf bedecken

Snowboardhelm Damen

4. Rahmenbedingungen: Sicher bergab!

Uvex Helm

Rücksicht: So lautet das oberste Gebot auf der Piste.

Ein Skihelm verhindert keine Unfälle. Für Skifahrer und Snowboarder gelten deshalb bestimmte Vorgaben, die es zu beachten gilt, damit alle sicher im Tal ankommen. Die sogenannten FIS-Regeln des internationalen Skiverbands FIS (Fédération Internationale de Ski) gelten weltweit und umfassen zehn Punkte. Das oberste Gebot lautet: Rücksichtnahme!

Außerdem sollte man z.B. auch darauf achten, dass man…

  • Geschwindigkeit und Fahrweise seinem Können und den Gegebenheiten auf der Piste anpasst
  • so überholt, dass der andere Fahrer ausreichend Platz hat, seine Bewegungen auszuführen
  • es vermeidet, sich an engen und unübersichtlichen Stellen aufzuhalten und diese schnellstmöglich freimacht

Die vollständigen FIS-Regeln können Sie hier nachlesen!

Auch in folgendem Video wird noch einmal genauer veranschaulicht, worauf Sie beim Skifahren und Snowboarden achten sollten:

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Skihelme mit Visier

5.1. Was sagt die Stiftung Warentest?

Uvex Skihelm

Unser Skihelm mit Visier Test zeigt: Die Note sagt zunächst nicht viel aus. Besonders wichtig ist, dass der Kopfschutz richtig sitzt.

Die Stiftung Warentest hat sowohl im Jahr 2014 als auch im Jahr 2015 Skihelme mit Visier getestet – dabei wurden insgesamt sieben Modelle genauer unter die Lupe genommen.

Vier dieser insgesamt sieben Helme schnitten mit „gut“ ab – Skihelm mit Visier Testsieger wurde der Uvex-Helm HLMT 300. Mit „ausreichend“ oder gar „mangelhaft“ wurde keiner der Helme bewertet.

Die Stiftung Warentest betont aber, dass bei der Wahl des richtigen Helms nicht allein das Testergebnis entscheidend sei – es komme vor allem darauf an, dass der Kopfschutz richtig sitze! Und: Ein „befriedigender“ Helm sei immer noch besser als kein Helm. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

5.2. Welche Marken und Hersteller sollte man kennen?

Unser Skihelm mit Visier Vergleich zeigt: Besonders beliebt sind Uvex-Skihelme und Skihelme von Alpina. Beide Hersteller bieten sowohl spezielle Skihelme für Damen als auch Herren-Skihelme und Kinderskihelme an.

In folgender Liste finden Sie weitere Namen, über die Sie auf Ihrer Suche stolpern könnten:

  • Uvex
  • Alpina
  • Kask
  • Slokker
  • Dainese
  • Black Crevice
  • Bollé
  • HEAD
  • protectWEAR
  • Relax
  • Carrera
  • Giro

5.3. Kann man einen Skihelm mit Visier gebraucht kaufen?

Alpina Skihelm

Schutz für kleine Köpfe: Ein Uvex Skihelm mit Visier für Kinder.

Das kann man zwar tun – wir würden Ihnen allerdings davon abraten.

Von außen erkennt man meist nicht, ob der Helm im Inneren noch unbeschädigt ist. Generell sollten Helme nach Stürzen (zumindest nach mittelschweren) immer ausgetauscht werden – sie könnten äußerlich unversehrt sein, innen aber Haarrisse oder Stauchungen im Material aufweisen, die die Dämpf-Eigenschaften herabsetzen.

Im Interesse der eigenen Sicherheit sollten Sie ohnehin alle drei bis fünf Jahre einen neuen Skihelm kaufen – unabhängig davon, ob Sie gestürzt sind oder nicht. Auch die natürliche Alterung des Helmes (durch Sonneneinstrahlung, Hitze, suboptimale Lagerung) führt auf Dauer dazu, dass er im Ernstfall nicht mehr ausreichend Schutz bietet.

Achtung: Wenn Sie einen Skihelm mit Visier günstig gebraucht kaufen, können Sie für gewöhnlich gar nicht feststellen, wie alt dieser ist oder wie viele Stürze er mitgemacht hat. Hier gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Investieren Sie lieber ein bisschen mehr Geld, Ihr Kopf wird es Ihnen danken.

5.4. Und nun: Skihelm mit Visier oder ohne?

Skihelm mit Visier Herren

Skibrille oder Skihelm mit Visier? Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen.

Im Endeffekt ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, für welche Ausführung Sie sich entscheiden. Gerade für Brillenträger ist ein Skihelm mit Visier jedoch die bessere Wahl. Hinter dem Sichtschutz findet sich in der Regel mehr als genug Platz, um den Skihelm mit Brille tragen zu können. Unter einer Skibrille wird es häufig etwas eng.

Ein weiterer Vorteil des Skihelms mit Visier ist, dass sich das Visier sehr leicht öffnen lässt – Sie müssen es einfach nur hochschieben. Eine Skibrille muss immer mit beiden Händen abgenommen werden und kann zudem unangenehm verrutschen.

Gleichzeitig sind Skibrillen aber universell einsetzbar. So können Sie z.B. auch als Gletscherbrillen genutzt werden und schützen auch bei wärmeren Temperaturen vor Sonne und Wind.

Unser Testsieger
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