Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie einen Reiterbogen kaufen, sollten Sie zuerst auf Größe und Material achten. Insbesondere das Material gibt Auskunft über die Qualität des Bogens. Die ursprünglichen mongolischen Reiterbögen wurden mit einer Bauzeit von 2 Jahren hauptsächlich aus Horn und Sehnen gefertigt. Die heutigen Exemplare bestehen meist aus Fiberglas, denn es ist besonders flexibel und gleichzeitig robust genug für die Belastung des Zuggewichts. Beim Reiterbogen-Vergleich fallen vor allem Unterschiede beim Griff auf. Einige Hersteller überziehen den Holzgriff mit Leder, andere belassen ihn in der Grundform. Lederne Griffstücke überzeugen meist mit ihrem Komfort.
  • Der Reiterbogen besitzt generell die Grundform eines Recurvebogens. Diese Form verschafft dem Bogen eine höhere Pfeilgeschwindigkeit. Das Zuggewicht und die Auszugslänge spielen ebenfalls eine wichtige Rolle beim Schussverhalten. Wenn dies Ihr erster Reiterbogen ist, sollten Sie sich die Tabelle für das empfohlene Zuggewicht unbedingt anschauen. Eine Zugkraft bis 25 Pfund eignet sich gut für Anfänger und selten für sporttreibende Schützen. Seien Sie geduldig, wenn Sie Ihren Reiterbogen testen. Es braucht ein wenig Übung, bis alles glatt läuft.
  • Der beste Reiterbogen sollte Sie natürlich auch optisch ansprechen. Viele Modelle ähneln sich und sind an das traditionelle Design des Reiterbogens angelehnt. Die Reiterbogen-Pfeile sind meist nicht im Lieferumfang enthalten, weshalb Sie sich auch überlegen sollten, welche Pfeile Sie benötigen. Für die meisten Reiterbögen können verschieden Pfeile genutzt werden, z. B. Carbon-Pfeile, Bambus-Pfeile oder Holz-Pfeile. Manche Verkäufer bieten direkt ein Reiterbogen-Set an, bei dem die Pfeile inklusive sind.

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Bildnachweise: Amazon.com/Wild Honey (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)