Newsletter Software Test 2017

Die 6 besten E-Mail-Marketing-Softwares im Vergleich.

Newsletter2Go Newsletter2Go
CleverReach CleverReach
GetResponse GetResponse
SendinBlue SendinBlue
MailChimp MailChimp
Rapidmail Rapidmail
Abbildung Vergleichssieger Newsletter2Go CleverReach GetResponse Preis-Leistungs-Sieger SendinBlue MailChimp Rapidmail
Anbieter Newsletter2Go CleverReach GetResponse SendinBlue MailChimp Rapidmail
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,1 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,1 gut
07/2017
Preis Abonnement ab 10 Euro pro Monat ab 19,95 Euro pro Monat ab 12 Euro pro Monat ab 5,49 Euro pro Monat ab 10 US-Dollar pro Monat trifft nicht zu
Preis Prepaid-Modell
(feste Anzahl an Newslettern / Empfänger)
ab 15 Euro ab 20 Euro trifft nicht zu ab 20 Euro trifft nicht zu ab 16 Euro
kostenloser Tarif
bis zu 1.000 E-Mails pro Monat

bis zu 1.000 E-Mails pro Monat

30 Tage

bis zu 9.000 E-Mails pro Monat

bis zu 12.000 E-Mails pro Monat

Demo-Account
Serverstandort DeutschlandDeut­sch­land DeutschlandDeut­sch­land IrlandIrland Europäische UnionEuro­päi­sche Union Vereinigte-Staaten-von-AmerikaVer­ei­nigte Staaten von Ame­rika FrankreichFran­k­reich Vereinigte-Staaten-von-AmerikaVer­ei­nigte Staaten von Ame­rika DeutschlandDeut­sch­land
Newsletter-Erstellung
Formular-Editor
Newsletter-Editor
Newsletter-Vorlagen
Anzahl Newsletter-Vorlagen
davon responsiv
mehr als 40
alle
mehr als 100
5
mehr als 500
alle
1 Vor­lage mit 14 Design­e­le­menten
alle
mehr als 80
alle
mehr als 90
alle
Responsive Newsletter Eine responsive Newsletter ist immer dann wichtig, wenn die Empfänger unterschiedliche Endgeräte zum Abrufen verweden.

Das sogenannte Responsive Webdesign meint ein Paradigma, nach welchem Inhalte erstellt werden, damit sie automatisch auf das entsprechende Endgerät reagieren können – insbesondere was die optische Darstellung anbelangt.

Das bedeutet, dass Sie die Newsletter sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet problemlos ansehen können.
Vorschaufunktion
teil­weise kos­tenpf­lichtig

teil­weise kos­tenpf­lichtig
Personalisierung
dynamisch angepasste Inhalte
Ergonomie
Bedienung ++ +++ ++ +++ ++ ++
Webinterface in Deutsch
E-Mail-Support / FAQ | | | | | |
Deutschsprachige Hotline / lokale Rufnummer | | | | | |
Versandmöglichkeiten
Einzel-Newsletter
datumsgesteuerte Newsletter
kos­tenpf­lichtig
Autoresponder Ein Autoresponder ist ein Tool, das automatisch E-Mails versendet.

Diese sogenannten Autoreplys kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Nutzer eine bestimmte Aktion ausgelöst hat (etwa einen Kauf getätigt). Der Autoresponder würde in diesem Fall eine Autoreply in Form einer Kaufbestätigung versenden.

kos­tenpf­lichtig
A/B-Test Ein A/B-Test meint die Unterteilung einer Gruppe von Testpersonen in zwei verschiedene Lager, wobei jedes Lager eine andere Version der zu testenden Website oder Software vorgestellt bekommt.

Im Falle einer Newsletter können Sie so sehr genau herausfinden, welche Version bessere Klickraten generiert.

kos­tenpf­lichtig
multivariater Test Multivariate Tests funktionieren ähnlich wie A/B-Tests – lediglich die Anzahl an zu testenden Versionen unterscheidet sich hier.

Während A/B-Tests sich auf zwei verschiedene Versionen beschränken, lassen sich bei multivariaten Tests viele verschiedene Variablen überprüfen.

Auf eine Newsletter angewandt lässt sich so individuell herausfinden, ob eine Veränderung der Bilder, Überschriften oder anderer Designs bessere Clickouts ermöglicht.

kos­tenpf­lichtig

kos­tenpf­lichtig
Whitelist-zertifizierter Versand Wenn Sie eine nicht-zertifizierte Mail versenden, kann selbige vom entsprechenden Provider des Empfängers schnell als Spam identifiziert werden.

Um bei einer E-Mail das Umgehen von Spamfiltern zu garantieren, sollte der Versand immer Whitelist-zertifiziert sein.
CSA-Zertifizierung Da Spam eines der größten Probleme des E-Mail-Marketings ist, wurde in Deutschland das Projekt Certified Senders Alliance (CSA) entwickelt.

Wenn Sie eine CSA-zertifizierte Mail versenden, werden eine Reihe namhafter Provider wie GMX, 1&1 oder Kabel Deutschland sie nicht als Spam klassifizieren.
Auswertung
Ermittlung der Öffnungsrate
Ermittlung der Klickrate
kos­tenpf­lichtig

teil­weise kos­tenpf­lichtig
Integration von Google Analytics
Vor- und Nachteile
  • unbe­g­renzer Spei­cher­platz für Bilder
  • Server stehen in Deut­sch­land
  • sch­nelle Vor­schau­funk­tion
  • ver­g­leichs­weise wenige News­letter-Vor­lagen
  • Seite lädt mit­unter recht langsam
  • viele News­letter-Vor­lagen
  • über­sicht­li­ches Web­in­ter­face
  • beson­ders ein­fache Erstel­lung von News­let­tern
  • nur wenige News­letter-Vor­lagen sind res­ponsiv
  • sehr viele News­letter-Vor­lagen
  • großes Angebot an Schnitt­s­tellen
  • mehr als 1.000 iStock-Bilder zur Aus­wahl
  • Deut­sche Über­set­zung mit kleinen Feh­lern
  • sch­nelle und umfang­reiche Vor­schau­funk­tion
  • sehr güns­tige Tarife
  • beson­ders ein­fache Ers­tel­­lung von News­­let­­tern
  • Datei­an­hänge ver­senden
  • keine A/B-Tests mög­lich
  • großz­ü­g­iger kos­ten­lose Tarif
  • sehr großes Angebot an Schnitt­s­tellen
  • keine CSA-Zer­ti­fi­zie­rung
  • Web­in­ter­face nur auf Eng­lisch
  • viele News­letter-Vor­lagen
  • Datei­an­hänge ver­senden
  • kein Auto­res­ponder
  • Demo-Account ver­sendet News­letter nur an die eigene Adresse
Fazit
Bilder-Jongleur: Newsletter2Go stellt einen unbegrenzt großen Speicherplatz für Bilder bereit und punktet mit einer sehr komfortablen Vorschaufunktion.
Allrounder: Mit seiner umfangreichen Ausstattung eignet sich CleverReach für kleine Versendungen genauso gut wie für große Mailing-Kampagnen.
Starke Ressourcen: GetResponse bietet Ihnen über 500 Vorlagen für Newsletter. Dazu gesellt sich ein kostenloses Fotoarchiv mit mehr als 1.000 Bildern.
Kerngeschäft: SendInBlue empfiehlt sich durch den günstigsten Abo-Tarif im Vergleich, eignet sich mangels A/B-Tests aber nur für einfache Newletter-Projekte.
Großzügig: Mailchimp besitzt die meisten Schnittstellen und hat den besten Gratis-Tarif: Bis zu 12.000 E-Mails pro Monat können Sie kostenlos versenden.
Solide Basis: Rapidmail bringt fast alle wichtigen Newsletter-Tools mit. Ein Autoresponder fehlt, daher sind umfangreiche Mailing-Kampagnen nicht möglich.
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4,7 /5 aus 14 Bewertungen

Vergleich Newsletter-Software

Das Wichtigste in Kürze
  • Leichter Einstieg: Jede Newsletter Software im Test ermöglicht es Ihnen, innerhalb von wenigen Minuten einen Newsletter zu erstellen, der hinsichtlich Design und Funktionalität auch professionellen Ansprüchen genügt.
  • Keine Vorkenntnisse erforderlich: Neben einem Editor stellt Ihnen eine Newsletter-Software zahlreiche Newsletter-Vorlagen zur Verfügung, die Sie für Ihre Projekte übernehmen und beliebig anpassen können.
  • Allround-Lösung: Von der Empfängerverwaltung über personalisierte Newsletter bis hin zur Auswertung und Optimierung der Versandparameter ist eine Newsletter-Software für alle Aufgaben rund um das E-Mail-Marketing gerüstet. Über Schnittstellen zu E-Commerce-, CRM- und weiteren Tools lässt sie sich zudem flexibel in andere Software-Umgebungen integrieren.

Newsletter Software Test
Wer einen Newsletter an eine Gruppe von Personen senden will, hat auf den ersten Blick eine sehr einfache Aufgabe vor sich: das bevorzugte E-Mail-Programm öffnen, den Text dort eingeben, die Empfänger aus einer Verteilerliste heraussuchen oder aus der internen Datenbank des E-Mail-Programms übernehmen und schließlich die Nachricht versenden.

Bei einer Handvoll Adressaten lässt sich das noch relativ schnell erledigen. Doch je mehr Empfänger sich auf der Verteilerliste einfinden, desto schneller wird Ihnen diese Prozedur über den Kopf wachsen. Schließlich gilt es, die Adressdatenbank immer aktuell zu halten und stets die korrekte Anrede zu verwenden. So dürfte sich beispielsweise Frau Müller kaum freuen, wenn sie in der E-Mail mit Herr Müller angesprochen wird.

Newsletter Drag & Drop

Kinderleicht: Dank einer Software wie GetResponse setzen Sie Newsletter per Drag & Drop zusammen.

Auch Rückläufer (im Fachjargon „Bounces“ genannt) oder aus anderen Gründen nicht zustellbare E-Mails müssen erfasst werden, sonst verläuft sich der Newsletter über kurz oder lang im Nirgendwo und verfehlt damit die Zielgruppe.

Die Crux an der ganzen Sache: Ob der Newsletter überhaupt auf Interesse gestoßen ist, bleibt trotz dieses ganzen Aufwands erst einmal unklar. Wurde die E-Mail überhaupt geöffnet oder landete sie ungelesen im Papierkorb? Haben die Empfänger auf die in der E-Mail enthaltenen Links geklickt oder sie gar nicht wahrgenommen? Und wurde der Newsletter im E-Mail-Client, im Browser oder auf dem Mobilgerät richtig dargestellt?

Mangels entsprechender Auswertungsmöglichkeiten stoßen E-Mail-Programme hier an ihre Grenzen.

Vorhang auf für die Newsletter-Software:
email-marketing-software
Sie wissen nicht nur auf Fragen wie die oben gestellten die richtige Antwort, sondern sorgen mit zahlreichen praktischen Funktionen auch dafür, dass sich der Aufwand für die Newsletter-Erstellung auf ein Minimum reduziert.

Durch den hohen Grad an Automation landen die Newsletter zudem exakt zum gewünschten Zeitpunkt beim Empfänger. Jede getestete Newsletter-Software können Sie kostenlos ausprobieren und damit in aller Ruhe das für Ihre Anforderungen am besten geeignete Tool aussuchen.

1. Was ist eine Newsletter-Software?

Newssletter-Software Rapidmail erstellte Newsletter

Maßgeschneidert: Mit einer Newsletter-Software (hier Rapidmail) erstellte Newsletter werden auf verschiedenen Endgeräten automatisch richtig dargestellt.

Eine Newsletter-Software ist viel mehr als nur ein Instrument für den Massenversand von E-Mails. Im Gegensatz zu einem E-Mail-Programm setzen Sie mit einer Newsletter-Software alle Bestandteile eines Newsletters bequem per Drag & drop zusammen.

Einige der Programme zeigen Ihnen parallel dazu, wie der Newsletter auf welchem Endgerät oder Browser dargestellt wird und helfen damit immens bei der Gestaltung. Zum anderen hält die Newsletter-Software ihre „Operationsbasis“, nämlich die Liste der Empfänger – je nach Einsatzzweck könnte man sie auch Abonnenten oder Kunden nennen –, stets auf dem aktuellsten Stand.

Der Empfänger erhält keine Standard-E-Mail, sondern einen grafisch gestalteten, personalisierten und bei Bedarf individuell auf ihn zugeschnittenen Newsletter. Interessiert sich der Empfänger besonders für Skifahren, kann ein Onlineshop-Newsletter ihm die dazu passenden Schlussverkauf-Angebote besonders groß anzeigen, während sie bei anderen Empfängern optisch in den Hintergrund gerückt werden.

Tracking-Parameter

Mitgezählt: Vor dem Versand des Newsletters (im Bild: CleverReach) legen Sie die Tracking-Parameter fest.

Komplettiert wird der Funktionsumfang der Newsletter-Software durch die Messbarkeit der Ergebnisse.

Sämtliche Reaktionen auf einen Newsletter lassen sich erfassen und auswerten. So erfahren Sie, wer die E-Mail tatsächlich erhalten, sie geöffnet und wie oft jemand auf einen der darin enthaltenen Links geklickt hat. Das liefert Ihnen wertvolle Erkenntnisse, anhand derer Sie nachfolgende Newsletter durch eine aussagekräftigere Betreffzeile oder eine verbesserte Präsentation von Inhalten optimieren können.

2. Cloud-basiertes Tool oder lokale Installation?

Bei Newsletter-Softwares haben Sie die Wahl zwischen Cloud-basierten Tools und Software, die Sie lokal auf Ihrem Rechner installieren. Mit der ersten Variante sind Sie im Normalfall am besten bedient, weshalb wir uns im Test auf diesen Programmtyp konzentrieren.

Große Auswahl:

Derzeit können Sie unter mehr als 100 Cloud-basierten Newsletter-Programmen wählen. Für den Test haben wir uns auf diejenigen Tools konzentriert, die hierzulande am beliebtesten beziehungsweise am weitesten verbreitet sind.

2.1. Gründe für die Cloud

Diese Gründe sprechen für die Datenwolke und gegen eine lokale Installation:

Vorteil Begründung
Plattformunabhängig Als klassische SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service) setzt eine Cloud-basierte Newsletter-Software keine spezielle Hardware auf Client-Seite voraus, da sie direkt im Browser läuft. Welches Betriebssystem Sie einsetzen, spielt damit keine Rolle.

Eine Newsletter-Software, die auf einem Rechner installiert wird, läuft dagegen meistens nur auf einem einzigen OS, und das ist so gut wie immer das Windows-Betriebssystem. Bei Linux und macOS hält sich das Angebot an Programmen dann schon in engen Grenzen.

Alles aus einer Hand Eine Cloud-basierte Newsletter-Software ist gleichzeitig ein Komplettpaket. Der Newsletter-Editor, der Mailserver und der Cloud-Speicherplatz stammen alle vom selben Anbieter, so dass Sie nichts davon selbst organisieren müssen.
Wartungsfrei Die Cloud-Ressourcen sind gemietet. Damit sind Sie von jeglichen administrativen Aufgaben befreit, denn das ist alleinige Sache des Anbieters. Sie müssen sich damit also weder um die Wartung kümmern noch Updates einspielen oder die Verfügbarkeit des Systems sicherstellen. Bei Problemen wenden Sie sich direkt an den Anbieter.

Nutzer von Newsletter-Programmen auf Open-Source-Basis – typisch für Linux-Umgebungen – können von so einem Luxus nur träumen. Sie müssen sich selbst helfen.

Skalierbar Eine Cloud-basierte Newsletter-Software ist für umfangreiche Newsletter-Kampagnen ausgelegt, die mehrere zehntausend Empfänger umfassen. Benötigen Sie zusätzliche Ressourcen, muss der Anbieter nicht erst sein Rechenzentrum umbauen, sondern kann sie Ihnen direkt bereitstellen.

2.2. Gründe für die lokale Installation

In manchen Fällen kann es sich aber durchaus lohnen, das Cloud-Tool links liegen zu lassen und stattdessen eine Newsletter-Software zu installieren. Bekannte Vertreter dieser Kategorie sind zum Beispiel MailList Controller, Newsletter Pro und SendBlaster.

Diese Gründe sprechen für eine lokale Installation und gegen die Cloud:

Vorteil Begründung
Datenhoheit Sollen aus Datenschutzgründen keine Empfänger-Informationen auf einem Cloud-Server gespeichert werden, bleibt als Alternative die lokale Installation der Newsletter-Software. Dieser Punkt ist vor allem für Unternehmen wichtig, die sicherstellen wollen, dass keine geschäftskritischen Daten nach außen gelangen.

Als Alternative bieten sich Cloud-Lösungen an, die ihre Server in Deutschland beziehungsweise einem anderen EU-Land betreiben. Hier können Nutzer sicher sein, dass die Anforderungen an den Datenschutz deutlich höher sind als bei Anbietern, deren Server im europäischen Ausland stehen.

Kosten Je nach Nutzungsart kann es preiswerter sein, die Newsletter-Software einmalig zu kaufen statt ein Cloud-Tool zu mieten.

3. Newsletter-Erstellung: Das muss ein gutes Tool leisten

Das Herzstück jeder Newsletter-Softwares ist die Newsletter-Erstellung. Sie läuft bei allen getesteten Programmen nach dem gleichen Schema ab:

Zuerst legen Sie grundlegende Einstellungen wie Betreff, Absendername und Absenderadresse fest. Dann wählen Sie das Design aus und fügen die Inhalte ein.

3.1. Profi-Design per Mausklick

Newsletter-Vorlagen

Wunschdesign: Bei guten Newsletter-Tools wie Cleverreach haben Sie die Auswahl aus Dutzenden von thematisch sortierten Newsletter-Vorlagen.

Beim Schritt Nummer zwei dreht sich alles um das Newsletter-Design. Bei null muss dabei glücklicherweise niemand anfangen.

Jede Newsletter-Software im Vergleich stellt Ihnen professionell designte Vorlagen zur Verfügung, genannt Templates, die Sie für Ihren Newsletter übernehmen können. Bei einem guten Newsletter-Programm stehen auch responsive Templates zur Auswahl. Diese Vorlagen passen das Layout automatisch an die Displaygröße eines mobilen Endgerätes an, sodass der Newsletter stets optimal dargestellt wird.

Zur individuellen Gestaltung können Sie die Elemente einer Vorlage nach Belieben anordnen und die Platzhalter mit Inhalten füllen. Das funktioniert bei allen Tools komfortabel per Drag & drop.

Um zum Beispiel ein Logo in den Newsletter einzufügen, genügt es, auf das entsprechende Element zu klicken und dann die Quelle auszuwählen, etwa den Cloud-Speicher des Anbieters. Klickt man auf ein Textelement, blendet sich ein Editor ein, der standardmäßig eine mit Microsoft Word vergleichbare Funktionalität mitbringt.

Mailchimp

Fotoalbum: Mailchimp stellt Ihnen kostenlos mehr als 1.000 iStock-Fotos für Ihre Newsletter zur Verfügung.

Weitere Gestaltungselemente für Newsletter sind Trennlinien, Buttons, Textelemente mit integriertem Bild-Platzhalter sowie Social-Media-Verknüpfungen für Facebook, Twitter, YouTube und Konsorten. Auch ein Impressum lässt sich auf Knopfdruck einfügen.

Einen fertig erstellten Newsletter können Sie sich abschließend in einer Vorschau ansehen und für eine spätere Wiederverwendung als eigene Vorlage speichern.

Bevor es „ernst“ wird, lässt sich eine Testmail versenden, anhand derer Anwender nochmals einen Qualitätscheck vornehmen können.

Rapidmail Newsletter erstellen

Das Zusammenstellen eines Newsletters erfolgt, wie hier am Beispiel von Rapidmail zu sehen, meist über einen Baukasten mit vorgefertigten Elementen, dessen Bedienung sehr einfach ist.

3.2. Personalisierung ist Pflicht

Newsletters lassen sich wie in einem Baukasten zusammensetzen

Die Bestandteile eines Newsletters lassen sich wie in einem Baukasten zusammensetzen (im Bild: SendInBlue).

Profis im E-Mail-Marketing wissen es schon lange: Nur die richtige Kundenansprache führt zum Erfolg . Und der ist hart erkämpft. Wie aktuelle Statistiken zeigen (beispielsweise die E-Mail-Marketing-Studie 2016 von Inxmail), öffnet nur etwa jeder dritte Empfänger einen Newsletter. Damit dieser Wert nicht ins Bodenlose sinkt, sollte man keine unpersönlichen Anreden wie „Lieber Leser“ verwenden, sondern den Empfänger unbedingt mit „Sehr geehrte Frau Müller“ oder „Sehr geehrter Herr Müller“ ansprechen.

Das entsprechende Rüstzeug dafür bringt eine Newsletter-Software mit: Texte lassen sich personalisieren, sodass ein Empfänger mit seinem Namen angesprochen wird und so dem Newsletter automatisch mehr Aufmerksamkeit schenkt.

War die personalisierte Anrede das Pflichtprogramm, ist der dynamisch angepasste Inhalt die Kür: Gute Newsletter-Tools wie CleverReach erlauben es, Elemente eines Newsletters auf Basis des jeweiligen Empfängerprofils anzuzeigen oder auszublenden. Bestimmte Inhalte bekommen damit also nur diejenigen Empfänger zu Gesicht, die sich auch dafür begeistern können.

Interessieren sich beispielsweise Kunden eines Online-Shops für Tennis, kann ihnen der Shop-Betreiber spezielle Angebote aus diesem Bereich in seinem Newsletter unterbreiten. Die Fußball-Fans unter den Kunden sehen wiederum ein anderes Template-Element, in dem sich alles um ihren Lieblingssport dreht.

Design und Inhalt: häufige Fehler

Fehler Beschreibung
Nichtssagende Betreffzeile Die Betreffzeile ist das erste, was der Empfänger von Ihrem Newsletter sieht. Sie muss deshalb genau den Tonfall der Zielgruppe treffen und beim Empfänger das Bedürfnis wecken, den Newsletter zu öffnen. Andernfalls landet die E-Mail erfahrungsgemäß sehr schnell im Papierkorb.
Dubioser Absender Gehen Sie bei der Absenderadresse keine Experimente ein. Sie muss einen aussagekräftigen Namen tragen und selbstverständlich gültig sein. Stimmt hier etwas nicht, kommen beim Empfänger schnell Zweifel bezüglich der Seriosität des Absenders auf und der Newsletter bleibt ungelesen.
Form vor Inhalt Eine aufwändige Newsletter-Gestaltung freut den Designer, kann vom Empfänger aber als zudringlich empfunden werden und versperrt außerdem den Blick auf das Wesentliche: den Inhalt. Ein dezenteres Design wirkt oftmals Wunder.
Einleitende Vorbemerkungen Leser haben keine Zeit. Muten Sie ihnen deshalb keine umständliche Formulierungen oder Textwüsten zu. Kommen Sie stattdessen schnell auf den Punkt und nennen Sie das Wichtigste immer zuerst.
Leser unbekannt
Personalisieren Sie nach Möglichkeit die Inhalte des Newsletters. Von einer unpersönlichen Anrede fühlen sich Empfänger nicht angesprochen und werden Ihren Newsletter ignorieren.
Mitglied auf Lebenszeit Kaum etwas ist ärgerlicher als ein Newsletter, von dem man sich nicht abmelden kann. Der entsprechende Hinweis sollte daher in keinem Newsletter vergessen werden.
Mailchimp-Baukasten-Marketing

Achten Sie bei der Gestaltung Ihres Newsletters darauf, den Nutzer nicht zu überfrachten. Reduzieren Sie Ihr Design auf das Wesentliche, wie hier mit Mailchimp demonstriert.

4. Newsletter-Versand: Der richtige Newsletter-Typ für jeden Anlass

In einer Newsletter-Software kann statt dem „Newsletter“ häufig auch von einer „Kampagne“, einem „Mailing“ oder einfach nur von der „E-Mail“ die Rede sein.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen rühren letztlich aus dem Einsatzzweck, weshalb ein Begriff mitunter besser passt als der andere, obwohl das Grundprinzip – eine E-Mail wird verschickt – immer gleich bleibt. Für eine automatisch versendete Benachrichtigung ist die Bezeichnung „E-Mail“ sicherlich zutreffender als der „Newsletter“. Dagegen könnte man einen Shop-Newsletter treffender als „Mailing“ oder „Kampagne“ bezeichnen.

Hinweis: Der besseren Lesbarkeit halber verwenden wir im Vergleich stets die Bezeichnung Newsletter.

4.1. Manuell oder automatisch: Newsletter-Typen im Überblick

Bei einem Newsletter wird zwischen manuellem Versand und automatischem Versand unterschieden.

Manuell versendete Newsletter sind:

  • Newsletter, die Sie ein einziges Mal an die ausgewählten Empfänger verschicken. Diese Variante wird am häufigsten eingesetzt und nennt sich je nach Software etwas anders, meint aber stets das Gleiche. Beispielsweise heißt dieser dieser Newsletter-Typ  bei Newsletter2Go „Einzel-Mailing“ und bei CleverReach „Einfache E-Mail“.
  • A/B-Newsletter oder A/B-Test: Dabei verschickt man zwei Versionen des Newsletters, die sich jedoch durch ein Element voneinander unterschieden. Das kann zum Beispiel die Betreffzeile, die Schriftgröße oder die Schriftfarbe sein. Ziel dieser Aktion ist es, diejenige Version zu ermitteln, die beim Zielpublikum besser ankommt, etwa im Hinblick auf Reichweite oder Umsatz.
  • Multivariater Newsletter oder multivariater Test: Der multivariate Newsletter ist eine erweiterte Version des A/B-Newsletters. Statt nur einer Variablen lässt sich bei diesem Newsletter-Typ eine ganze Reihe von Variablen modifizieren, zum Beispiel das Banner sowie gleichzeitig die Betreffzeile und die Schriftgröße der Links. So kann man mehrere Kombinationen von Variablen auf einmal auswerten und herausfinden, welche sich davon am stärksten auswirkt.
Newsletter2Go

Auswahl: Die Art des Mailings legen Sie wie bei Newsletter2Go über den Newsletter-Typ fest.

Automatisch versendete Newsletter sind:

  • datumsgesteuerte Newsletter: Dieser Newsletter-Typ wird in regelmäßigen Zeitabständen versendet. Typische Anwendungsfälle sind Geburtstagsgrüße oder die Erinnerung an den Ablauf eines Abonnements.
  • Autoresponder: eine automatisch von der Newsletter-Software versendete E-Mail-Antwort. Sie bestätigt dem Empfänger, dass eine von ihm durchgeführte Aktion registriert wurde. Der Autoresponder kommt zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn sich ein Anwender über ein Webformular für den Newsletter anmeldet, eine Bestellung im Online-Shop aufgibt oder den Newsletter abbestellt. Auch die klassische Abwesenheits-Mail fällt in diese Kategorie.

Zustellung garantiert: Im Postfach statt im Spam-Ordner

Damit der Newsletter nicht versehentlich als Spam aussortiert wird, sind die Anbieter von Cloud-basierten Newsletter-Tools üblicherweise Mitglied in einem „Whitelist“-Verband. Die Newsletter der darin aufgenommenen Massenversender werden nicht durch die Spamfilter auf den Provider-Servern aussortiert.

Ein hierzulande wichtiger Verband ist die Certified Senders Alliance (CSA), in der neben vielen Massenversendern auch Internet Service Provider wie 1&1, Kabel Deutschland und Unitymedia vertreten sind. Das genaue Gegenteil zur Whitelist stellt übrigens die „Blacklist“ dar. Darauf landen nicht vertrauenswürdige Absender respektive Spammer, deren Versendungen von den Providern blockiert werden.

5. Empfängerverwaltung: Alle Kunden im Überblick

In den Verteiler: Neue Empfänger gewinnen Sie zum Beispiel über ein Anmeldeformular. Bei CleverReach können Sie dessen Quellcode direkt in Ihre Webseite einbauen.

Bei einem E-Mail-Programm bleibt es Ihnen nicht erspart, sich selbst um die Adressverwaltung zu kümmern. Eine Newsletter-Software nimmt Ihnen dagegen den größten Teil dieser lästigen Verwaltungsaufgaben ab.

Zur Standardausstattung vieler Newsletter-Tools gehören zahlreiche Schnittstellen für die Anbindung externer Systeme, etwa aus dem E-Commerce- oder CRM-Bereich,  über die sich Kundendaten austauschen lassen. Ein Import über CSV- oder XLS-Dateien ist ebenfalls möglich, wobei doppelte oder ungültige E-Mail-Adressen herausgefiltert werden.

Eine Newsletter-Software ermöglicht es Ihnen, ganz bestimmte Zielgruppen anzusprechen.

Empfängerliste Rapidmail

Zielgerichtet: Über Empfängerlisten steuern Sie die Zustellung des Newsletters (hier mit Rapidmail).

Je nach Programm können Sie die Empfänger nach ihren Interessen oder Aktivitäten filtern und anschließend einen Newsletter versenden, der sich genau an diese Klientel richtet.

Des Weiteren erfasst die Newsletter-Software mittels eines automatischen Bounce-Managements selbsttätig, wenn eine E-Mail nicht an eine bestimmte Adresse zugestellt werden konnte und kann diese dann von der nächsten Versendung ausnehmen.

Auch eine Blacklist lässt sich erstellen, die einzelne Empfänger oder ganze Domains von Ihren Versendungen ausschließt.

Über Formulare, die sich mit einer Newsletter-Software ebenfalls gestalten lassen, helfen auch die Empfänger bei der Datenbankpflege mit, ohne dass das jedoch für sie in Arbeit ausartet.

Die Formulare gestatten es Anwendern zum Beispiel, sich über Ihre Webseite beim Newsletter anzumelden oder ihre Profildaten zu ändern. Diese Aktualisierungen landen dann automatisch in der Empfängerdatenbank der Newsletter-Software.

5.1. Newsletter-Zustellung nur mit Erlaubnis des Empfängers

Für die Adressgewinnung sind Anmeldeformulare von zentraler Bedeutung. Schließlich ergibt der Newsletter-Versand nur dann Sinn, wenn Ihnen die E-Mail-Adressen der Zielgruppe vorliegen, die Sie anschreiben wollen. Und das dürfen Sie (laut §7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb, kurz UWG) wiederum nur, wenn Ihnen die Empfänger ausdrücklich die Erlaubnis dazu gegeben haben, andernfalls droht eine Abmahnung.

Newsletter Software Empfänger

Wählen Sie nur Empfänger, von denen Sie ausdrücklich die Erlaubnis haben. Wie hier bei CleverReach fragen die Softwares standardmäßig noch mal nach.

Vorsicht bei der Adressgewinnung: Die scheinbar einfachste Lösung aus diesem Dilemma, der Kauf von E-Mail-Adressen bei einem Listbroker, kann sich als teure Falle entpuppen. Hier gilt es nämlich genau zu prüfen, ob bei jeder dieser Adressen auch tatsächlich das Einverständnis erteilt wurde, Newsletter zu empfangen. Der beste und rechtlich einwandfreie Weg zur Adressgewinnung führt über ein professionelles Anmeldeformular auf der eigenen Webseite.

5.2. Anmeldeverfahren: Mit Double-Opt-In auf der sicheren Seite

Genauso komfortabel wie die Newsletter können Sie auch An- und Abmeldeformulare mit einer Newsletter-Software entwerfen und deren Quellcode anschließend in Ihre Webseite einfügen. Bei der Anmeldung gibt es mehrere Registrierungsverfahren:

  • Single-Opt-In: Bei diesem Registrierungsverfahren werden die in das Anmeldeformular eingetragenen Daten direkt in die Newsletter-Software übernommen. Der Anwender bekommt anschließend nur eine Bestätigungsseite zu sehen, weiter passiert nichts. In der Praxis wird das Single-Opt-In-Verfahren deshalb kaum noch angewendet.
  • Confirmed Opt-In: Zusätzlich zur Bestätigungsseite erhält der Anwender beim Confirmed-Opt-In-Verfahren eine Bestätigung per E-Mail. Der Vorteil für den Newsletter-Versender besteht hier darin, dass er die E-Mail-Adresse so gleich auf ihre Gültigkeit überprüfen kann.
  • Double-Opt-In: das heute gängigste und auch rechtlich sicherste Registrierungsverfahren, das auch jede Newsletter-Software beherrschen muss, die etwas auf sich hält.
    Beim Double-Opt-In erhält der Anwender im ersten Schritt eine Bestätigungsmail. In einem zweiten Schritt muss er die Registrierung aber noch bestätigen, indem er auf einen in der E-Mail enthaltenen Link klickt.
    Der Vorteil dieses Verfahrens: Der Newsletter-Versender weiß wie beim Confirmed Opt-In, dass die E-Mail-Adresse existiert. Zum anderen kann er sicher sein, dass sich nur solche Empfänger registriert haben, die das auch ausdrücklich wünschen. Beim Single-Opt-In und Confirmed Opt-In könnten Dritte theoretisch beliebige Personen bei Ihrem Newsletter anmelden, ohne dass das von diesen gewünscht wird.

6. Auswertung: Präzise Messinstrumente für das Kundenverhalten

Eine Newsletter-Software enthält einen Satz von Analysewerkzeugen, die Ihnen dabei helfen, Ihre Newsletter auszuwerten. Anhand der gesammelten Daten können Sie den Newsletter-Versand optimieren und in der Folge noch bessere Ergebnisse erzielen.

Das ist Standard: Zu den Auswertungsfunktionen der Newsletter-Software gehören ein Geo-Tracking und eine E-Mail-Client-Analyse. Damit erhalten Sie neben Angaben zu den von den Empfängern genutzten Endgeräten wie PC, Notebook, Tablet oder Smartphone auch Informationen darüber, an welchen Standorten Ihr Newsletter geöffnet wurde.

Auch ein Tracking über Google Analytics lässt sich oftmals bei der Newsletter-Software hinzuschalten. Damit können Sie die Performance des Newsletters messen, etwa im Hinblick auf Transaktionen, E-Commerce-Umsätze und Besucherzahlen. Doch damit nicht genug, denn eine Newsletter-Software kann noch etliche weitere Kennzahlen ermitteln.

Die wichtigsten Newsletter-Kennzahlen im Überblick:

Im Detail: Statistiken zu den verschickten Newslettern informieren über wichtige Mailing-Parameter wie die Öffnungs- und die Klickrate (im Bild: Mailchimp).

    • Die Bounce-Rate gibt die Anzahl der fehlgeschlagenen Zustellungsversuche an. Kamen beispielsweise von 1.000 Newslettern 970 bei den Empfängern an, beträgt die Bounce-Rate 3 Prozent.
      Warum der Newsletter nicht sein Ziel erreicht, kann verschiedene Gründe haben, etwa eine ungültige E-Mail-Adresse oder ein randvolles Postfach. Idealerweise sollte die Bounce-Rate so niedrig wie möglich liegen und laut Marketing-Experten einen Wert von 5 Prozent nicht überschreiten.
    • Die Zustellrate ist das genaue Gegenstück der Bounce-Rate. Sie ist ein Indikator dafür, wie viele Newsletter erfolgreich zugestellt wurden. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Da 970 von 1.000 Newslettern in den Postfächern gelandet sind, beträgt die Zustellrate 97 Prozent. Unter 95 Prozent sollte sie nicht fallen, denn sonst stimmt entweder etwas mit der Adressdatenbank nicht oder die Newsletter bleiben überproportional häufig in den Spamfiltern hängen.
    • Die Abmelderate dürfte Versender nur dann fröhlich stimmen, wenn sie möglichst gering ausfällt. Wie ihr Name bereits sagt, gibt die Abmelderate an, wie viele Empfänger sich von Ihrem Newsletter abgemeldet haben. Das setzt voraus, dass im Newsletter auch eine Möglichkeit dafür vorgesehen ist.
    • Die Öffnungsrate gibt den Anteil der Empfänger an, die den Newsletter geöffnet haben. Einen aussagekräftigen Wert erhält man, wenn jeder Empfänger nur einmal gezählt wird.
      Hat ein Online-Shop einen Newsletter an 1.000 Kunden verschickt, von denen ihn 350 geöffnet haben, beträgt die Öffnungsrate 35 Prozent. Streng genommen müsste man von den 1.000 verschickten Newslettern noch die Bounces abziehen, also die Anzahl der Newsletter, deren Zustellung fehlschlug.Beziehen wir uns wieder auf das erste Beispiel, würde die Rechnung dann so lauten:
Öffnungsrate = (350 / (1.000 - 30)) x 100 = 36,1 Prozent

Die Öffnungsrate hat sich damit noch etwas verbessert und wäre in der Praxis sogar ausgesprochen gut. Einer aktuellen Studie von Newsletter2Go zufolge lag im Jahr 2016 die durchschnittliche Öffnungsrate bei allen über diesen Anbieter verschickten Newsletter bei 23 Prozent.

Marketing-Email-Software 2Go

Dank einer umfassenden Datenanalyse (wie hier bei Newsletter2Go) können Sie Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen sukzessive und für bestimmte Zielgruppen optimieren.

Klickrate verbessern

Marketing Newsletter Email-Service
Sind Sie mit der Klickrate Ihres Newsletters nicht zufrieden? Dann experimentieren Sie – etwa mit alternativen Betreffzeilen, Links an anderer Stelle des Layouts, einem veränderten Design oder einem Versand zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt. Führen Sie dann einen A/B-Test oder einen multivariaten Test durch, um den neuen Newsletter in der Praxis zu erproben.

  • Eng mit der Öffnungsrate verbunden ist die Klickrate. Sie ist ebenfalls eine wichtige Marketing-Messgröße, denn sie gibt Auskunft darüber, wie viele Nutzer einen Link in Ihrem Newsletter angeklickt haben.
  • Eine hohe Klickrate weist auf ein großes Interesse hin, zum Beispiel an einem im Shop-Newsletter angebotenen Produkt.
  • Um die Klickrate zu berechnen, wird meistens die Netto-Klickrate herangezogen und ins Verhältnis zu den zugestellten Newslettern gesetzt. Sie berücksichtigt nicht sämtliche Klicks, sondern zählt nur die Empfänger, die mindestens einmal auf einen im Newsletter enthaltenen Link geklickt haben – „Vielklicker“ bleiben außen vor und können die Statistik damit nicht verfälschen.
  • Laut der Studie von Newsletter2Go liegen typische Klickraten branchenübergreifend bei etwa 5 Prozent.

7. Empfehlungen: Die beste Newsletter Software für Sie

Alle Newsletter-Programme im Vergleich halten genau das, was sie versprechen: Jeder Testkandidat erlaubt es Ihnen, mit wenig Aufwand einen professionell gestalteten Newsletter zu erstellen, zu versenden und zu analysieren. Vom Editor über die Versandoptionen bis hin zu den Auswertungsmöglichkeiten bringt jedes Tool dazu alle wichtigen Funktionen mit.

Falsch machen können Sie also mit keinem der getesteten Newsletter-Programme etwas. Dennoch empfehlen sie sich aufgrund individueller Stärken und Schwächen besser für ein bestimmtes Anwendungsgebiet als das jeweils andere Tool.

Der Newsletter Software Vergleichssieger: Newsletter2Go

Newsletter2go Newsletter-MarketingWer möglichst viel Platz für seine Newsletter-Materialien benötigt, ist mit Newsletter2Go am besten bedient: Laut Anbieter steht Nutzern ein unbegrenzt großer Speicherplatz für Bilder zur Verfügung. Zudem punktet Newsletter2Go mit einer besonders komfortablen Vorschaufunktion, bei der Sie auf Knopfdruck zwischen Smartphone-, Tablet- und Desktop-Ansicht hin- und herschalten können.

Der Vielseitige: CleverReach

CleverReach Newsletter-MarketingAls Allrounder erledigt CleverReach praktisch jede Newsletter-Aufgabe und steht ihnen bei kleinen Versendungen ebenso hilfreich zur Seite wie bei umfangreichen Mailing-Kampagnen. Zusätzlich vereinfacht wird das Ganze durch sehr übersichtliche Webinterface und die mehr als 100 thematisch sortierten Newsletter-Vorlagen. Wenn man CleverReach etwas ankreiden kann, dann seine kleine Auswahl an responsiven Vorlagen und einige im kostenlosen Tarif gesperrte Funktionen. Auch die Preise könnten attraktiver sein.

Die meisten Newsletter-Vorlagen: GetResponse

Getresponse Newsletter-MarketingKein anderes Programm im Newsletter Software Test bietet ab Werk einen so reichhaltigen Fundus an Newsletter-Ressourcen wie GetResponse. Mit dabei sind über 500 Newsletter-Vorlagen sowie ein kostenloses iStock-Fotoarchiv, das mehr als 1.000 Bilder enthält. GetResponse eignet sich damit besonders gut für Anwender, die großen Wert auf die Gestaltung des Newsletters legen, gleichzeitig aber möglichst wenig Zeit dafür aufwenden wollen.

Der Preis-Leistungs-Sieger: SendInBlue

Sendinblue CleverReach Newsletter-MarketingDer Preis-Leistungs-Sieger heißt SendInBlue: Zum Testzeitpunkt (Februar 2017) dürfen Sie im günstigsten Abo-Tarif von 4,39 Euro pro Monat stolze 40.000 E-Mails versenden. Genauso preiswert sind die Prepaid-Tarife, die bei 20 Euro und einem Mail-Volumen von 5.000 beginnen. Der Gratis-Tarif ist mit 9.000 E-Mails pro Monat sehr großzügig ausgefallen und wird nur von Mailchimp übertroffen. Hinsichtlich des Newsletter-Designs müssen Sie bei SendInBlue aber Kompromisse eingehen. Es gibt nur eine Vorlage mit etwa drei Handvoll Designelementen, die Sie dafür aber spielend leicht auf dem Template platzieren können. Mit A/B-Tests und multivariaten Tests fehlen SendInBlue jedoch wichtige Optimierungswerkzeuge.

Für Vielversender: Mailchimp

Mailchimp Newsletter-MarketingMailchimp gibt es zwar nur in englischer Sprache, hat der Konkurrenz aber den besten Gratis-Tarif voraus: Bis zu 12.000 E-Mails pro Monat können Sie an bis zu 2.000 Empfänger versenden. Auf seiner Haben-Seite kann Mailchimp außerdem die mit Abstand größte Auswahl an Schnittstellen für sich verbuchen und lässt sich damit am flexibelsten in eine bestehende Software-Infrastruktur eingliedern. Weil die Server des Anbieters in den USA stehen, darf das Thema Datenschutz allerdings nicht allzu groß geschrieben werden.

Für kleine Newsletter-Projekte: Rapidmail

Rapidmail Newsletter-MarketingRapidmail macht vieles richtig: gute Bedienung, viele Newsletter-Vorlagen, ein Serverstandort in Deutschland und eine kostenlose Telefon-Hotline. Weil dem Programm aber die wichtige Autoresponder-Funktion fehlt, ist es für Mailing-Kampagnen nicht geeignet. Anwender, die Newsletter in eher kleinem Umfang versenden wollen und auf ausgeklügelte Versandoptionen verzichten können, sind mit Rapidmail aber gut beraten.

Vergleichssieger
Newsletter2Go
gut (1,6) Newsletter2Go zum Anbieter »
Preis-Leistungs-Sieger
SendinBlue
gut (1,9) SendinBlue zum Anbieter »

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