Das Wichtigste in Kürze
  • Das Problem dürfte jedem Hobby-Handwerker bekannt sein. Sie möchten etwas lackieren, doch nicht nur die Wahl des richtigen Lackes fällt dabei schwer. Auf dem Markt gibt es zahlreiche unterschiedliche Lackwalzen, welche nicht alle für die jeweilige Verwendung geeignet sind.

Lackierwalzen-Test

1. Was sind Lacke auf Lösemittel- oder Wasserbasis?

Lacke sind vielfältig und unterscheiden sich nicht nur in ihrem Farbton. Grundsätzlich besteht jeder Lack aus Löse- und Bindemittel. Diese Lösemittel oder auch Verdünnungsmittel sorgen dafür, dass die Lacke flüssig bleiben und somit gut verarbeitet werden können. Bei wasserbasierten Lacken ist dieser Anteil des Lösemittels deutlich geringer als bei lösemittelhaltigen Lacken. Damit sind Lacke auf Wasserbasis nicht nur deutlich geruchsärmer, sondern auch umweltverträglicher, da weniger schädliche Lösemittel in die Natur gelangen. Beide Lackarten sind für den Außenbereich geeignet, wobei Lacke auf Lösemittelbasis dabei deutlich witterungsbeständiger sind.

2. Was sagen diverse Tests von Lackierwalzen im Internet über die unterschiedlichen Materialien?

Oftmals handelt es sich bei den angebotenen Rollern um Schaumwalzen, beispielsweise die Microcrate-Lackierwalzen. Diese verfügen über eine besonders dichte und feine Oberflächenstruktur und sind ideal für gleichmäßige Lackierergebnisse geeignet. Neben den Schaumwalzen gibt es beispielsweise Farbroller aus Mikrofaser, Lammfell, Velours oder Nylon. Mikrofaserwalzen sind besonders fusselarm und spritzen wenig beim Abrollen, was bei Über-Kopf-Arbeiten von Vorteil ist. Sind Sie auf der Suche nach einer Lackierwalze für 2K-Lack ist Mikrofaser nicht zu empfehlen. Gilt es verschiedene Untergründe zu lackieren, lohnt sich der Griff zu einer Lammfellwalze. Diese sind auf nahezu allen Untergründen verwendbar. Für besonders stark lösemittelhaltige Lacke sind Lackierwalzen aus Nylon besonders gut geeignet. Nylonwalzen werden daher bei Bodenbeschichtungen oder Rostschutzfarbe verwendet. Auch Velourswalzen eignen sich für die Verarbeitung von Lacken auf Lösemittelbasis.

Hinweis: Wenn Sie eine Lackierwalze kaufen, sollten Sie neben der Lackart auch auf die Beschaffenheit des Untergrundes achten. Nicht jede Lackierwalze ist beispielsweise für unebene Untergründe geeignet.

3. Worauf müssen Sie beim Kauf einer Lackierwalze achten?

Gerade im Baumarkt stehen Sie dabei oftmals verloren vor einem Regal mit zahlreichen Walzen, die sich optisch teilweise nur minimal unterscheiden. Betrachtet man hingegen unterschiedliche Tests von Lackierwalzen im Internet, so fällt es einfacher, die richtige Wahl zu treffen. Im Vergleich von Lackierwalzen werden die unterschiedlichen Eigenschaften übersichtlich dargestellt.

Zunächst müssen Sie wissen, was für eine Lack-Art Sie verwenden möchten. Ist dies bekannt, können Sie aus einer Auswahl spezifisch dafür geeigneter Walzen wählen. Die unterschiedlichen Vor- und Nachteile können Sie in den gängigen Lackierwalzen-Tests im Internet auf einen Blick betrachten. Verwenden Sie beispielsweise einen Lack auf Lösemittelbasis, gilt es darauf zu achten, dass Sie eine lösemittelbeständige Lackierwalze auszuwählen. Ebenso sind nicht alle Lackierwalzen für wasserbasierte Lacke wie beispielsweise Acryllack geeignet. Daher sollten Sie hier darauf achten, eine für Acryllack geeignete Lackierwalze auszuwählen. Neben der Oberfläche der Lackrolle spielt auch die Arbeitsbreite eine Rolle. Bei großflächigen Lackierarbeiten ist eine besonders breite Walze von Vorteil. Haben Sie allerdings eher schmale oder kleine Gegenstände zu lackieren, empfiehlt sich die Verwendung einer kleinen Lackierwalze, beispielsweise einer Lackierwalze mit 5 cm Breite. So können Sie nicht nur präziser arbeiten, sondern sparen auch an Lack. In unserer Vergleichstabelle können Sie die für Sie beste Lackierwalze auswählen, damit einem perfekten Anstrich nichts mehr im Wege steht.

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Lackierwalzen Tests: