Das Wichtigste in Kürze
  • Katzen-Kletterwände gibt es in verschiedenen Ausführungen von wenigen Trittbrettern bis hin zu ganzen Systemen mit Höhlen und Gängen.
  • Die Katzen-Kletterwand wird fest in der Wand oder Decke verankert. Dafür brauchen Sie passendes Werkzeug.
  • Eine Katzen-Kletterwand lässt sich beliebig erweitern und kann sich so im Laufe der Zeit über mehrere Räume erstrecken.

Katzen-Kletterwand-Test: Zwei Katzen auf einer Kletterwand aus Holz

Ihrem Stubentiger soll in den vier Wänden nicht langweilig werden? Dann ist eine Katzen-Kletterwand der perfekte Indoor-Spielplatz für alle Katzen. Treppen, Rohre und sogar Hängematten wecken das Interesse der Vierbeiner und trainieren noch dazu die Koordination. Wir haben für Sie diverse Katzen-Kletterwand-Tests aus dem Internet geprüft und informieren Sie hier über die wichtigsten Bestandteile, die Montagemöglichkeiten und empfohlene Materialien.

1. Welche Elemente beinhalten Katzen-Kletterwände?

Ein Katzen-Kletterwand-Set besteht aus mehreren Modulen. Von einfachen Systemen mit wenigen Brettern bis hin zur Katzen-Kletterwand mit Treppe und Katzenbrücke ist die Auswahl mittlerweile groß. Welche Bestandteile die Vierbeiner besonders gerne haben, zeigen wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

1.1. Tritt- und Liegebretter

In einem Katzen-Kletterwand-Set sind Tritt- und Liegebretter oft der Hauptbestandteil. Diese Bretter können beispielsweise als Stufen angeordnet werden. Trittbretter sind meist schmal und lang, sie dienen der Katze zur Fortbewegung auf der Kletterwand. Katzen lieben es, auf schmalen Oberflächen zu balancieren. Es gibt aber auch quadratische Trittbretter, die dann auch als Liegefläche dienen können. So hat Ihre Katze aus erhöhter Position alles im Blick.

Katzen-Kletterwand im Test: Eine Katze liegt auf einem Wandelement.

Sie können die Katzen-Kletterwand mit kleinen Teppichen oder Auflagen dekorieren und für die Vierbeiner bequemer machen.

1.2. Liegehöhle

In einer Liegehöhle können sich die Vierbeiner zurückziehen, wenn sie sich nicht wohl fühlen oder eine Auszeit vom Kontakt mit den Menschen brauchen. Aufgrund ihres Instinkts verbinden Katzen eine Höhle oftmals mit Sicherheit und Schutz. An der Katzen-Kletterwand wird die Liegehöhle meist in Form eines hohlen Würfels mit rundem Eingang realisiert. Da es meist nur eine Öffnung gibt, wird die Liegehöhle meist am obersten Ende montiert.

1.3. Hängematte

Viele Katzen lieben es, in einer Senke zu schlafen. Deswegen machen es sich die Vierbeiner auch so gerne auf der dicken Decke im Bett gemütlich, denn hier sinkt der Körper ein wenig ein. Auch dabei handelt es sich um einen natürlichen Instinkt aus der freien Wildbahn. Wildkatzen schlafen meist in Kuhlen oder im hohen Gras, damit sie nicht von Fressfeinden erkannt werden. Da eine Katzen-Hängematte immer ein wenig durchhängt, wird sie im Nu zum neuen Lieblingsschlafplatz.

Hinweis: Vor allem in warmen Räumen bietet die Hängematte dann auch gleich noch eine ausreichende Belüftung. Dadurch wird es Ihrer Katze nicht zu warm und sie kann stundenlang den wohlverdienten Schlaf genießen.

1.4. Zusatz-Elemente an der Katzen-Kletterwand

Einige Katzen-Kletterwände sind direkt mit Spielzeug ausgestattet. Dabei können Sie Bälle, Federn oder Seile vom Gerüst hängen lassen. Das Spielzeug regt den Jagdinstinkt Ihres Vierbeiners an. Das kleine Katzen-Kletterwand-Zubehör sorgt dann auch direkt für Beschäftigung und Abwechslung.

Aber auch kleine Geschicklichkeitstests sind für Katzen-Kletterwände erhältlich. Dabei müssen sich die Vierbeiner auf einem Brett durch ein kleines Labyrinth schlängeln oder eine Klappe öffnen, um von A nach B zu kommen. Auch eine Katzenröhre wirkt für die Stubentiger fast schon unwiderstehlich. In den engen und dunklen Röhren blühen Katzen regelrecht auf, da sie hier die perfekte Versteckmöglichkeit vorfinden.

2. Welche Befestigungssysteme sind sicher und stabil?

Damit sich Ihr Stubentiger so richtig auf der Katzen-Kletterwand in der Wohnung austoben kann, ist eine sichere Montage der Katzenmöbel unerlässlich. Die meisten Katzen-Kletterwand-Elemente müssen dabei mit Schrauben und Dübel in der Wand fixiert werden. Einige Systeme ermöglichen aber auch die Montage ganz ohne Bohren. Im folgenden Abschnitt haben wir beide Varianten näher für Sie betrachtet.

2.1. Katzen-Kletterwand zum Bohren

Müssen Sie die einzelnen Katzen-Kletterwand-Elemente einmalig bohren, ist das anfangs zwar ein größerer Installationsaufwand. Auf Dauer gesehen sind verankerte Module aber wesentlich stabiler und weisen eine längere Lebensdauer auf. Jedoch gibt es auch hier Nachteile. Sie brauchen eine Bohrmaschine und wenn Sie die Katzen-Kletterwand entfernen oder umändern möchten, bleiben unschöne Löcher durch die Wandmontage zurück.

Tipp: Vor allem schwere Gegenstände aus dem Katzen-Kletterwand-Set sollten Sie immer bohren. Das gilt beispielsweise für Liegehöhlen.

Wenn Sie die Decken-Katzen-Kletterwand festschrauben, erhöht das die Belastungsfähigkeit. Die einzelnen Bauteile können hier problemlos zwischen 20 und 35 kg tragen. Selbst zwei Katzen nebeneinander sind dann kein Grund zur Sorge.

2.2. Katzen-Kletterwand ohne Bohren

Die Katzen-Kletterwand ohne Bohren ist nur bedingt empfehlenswert, da sie deutlich weniger Gewicht trägt. Katzen wiegen zwischen 4 und 6 Kilogramm, einige Rassen können sogar bis zu 10 Kilogramm auf die Waage bringen. Springt die Katze nun von einer Trittfläche auf die nächste, muss gleich noch mehr Gewicht abgefedert werden. Bei regelmäßiger Beanspruchung hält selbst ein starker Kleber nur eine gewisse Zeit und es besteht die Gefahr, dass die Katzen-Kletterwand herunterfällt.

Wohnen Sie zur Miete, kann eine Katzen-Kletterwand in der Wohnung aber dennoch die bessere Wahl sein. So müssen Sie nicht erst zahlreiche Löcher in die Wand bohren. Wichtig ist, dass Sie den Untergrund entsprechend vorbereiten. Die Wand muss trocken, sauber und fettfrei sein, ansonsten haftet der Klebestreifen nicht ausreichend. Auch Raufaserputz kann zum Problem werden, denn die feinen Unebenheiten verringern die Haftfähigkeit.

Katzen-Kletterwand im Test: Eine graue Katze auf einer Katzen-Kletterwand.

Glatte Holzoberflächen stellen für Ihren geschickten Vierbeiner kein Problem dar.

3. Welche Größen passen zu Ihrer Katze und Ihrem Zuhause?

Von der kleinen Katzen-Kletterwand bis hin zur XXL-Katzen-Kletterwand über mehrere Räume hinweg gibt es keine Grenzen. Für kleine Wohnungen bieten sich kompakte Wandmodule oder Eckenlösung an, die Sie vertikal anordnen können. Zudem empfiehlt es sich, lieber in die Höhe als in die Breite zu bauen. Deckenhohe Systeme oder eine Kombination aus Wand- und Deckenmodulen bieten Ihrer Katze viel Bewegungsspielraum, ohne dass dabei zu viel Platz eingenommen wird.

Tipp: Eine XXL-Katzen-Kletterwand bietet dem Haustier zwar deutlich mehr Spaß und Bewegung, passt aber in kaum eine Wohnung. Katzen-Kletterwand-Tests aus dem Internet empfehlen die Montage an jenen Wänden, die ohnehin durch Möbel verstellt sind. Hinter dem Sofa kann sich der Stubentiger beispielsweise störungsfrei austoben.

Junge und noch verspielte Katzen brauchen eine möglichst große Kletterwand mit mehreren Ebenen. Die Jungkatzen verlangen nach Abwechslung, Bewegungsraum und Sprungmöglichkeiten. Für Vierbeiner im höheren Alter sollten Sie auf eine gut erreichbare Höhe von maximal 30 Zentimetern achten. Zu hohe Sprünge belasten die Gelenke und erhöhen das Risiko, dass sich Ihre Katze verschätzt und abstürzt. Flache Stege oder Rampen erleichtern den Aufstieg und können als Alternative zu Stufen genutzt werden.

Katzen-Kletterwand im Test: Zwei Katzen, eine liegt auf einem Regal, die andere in einer Katzenbox.

Bei zwei oder mehr Vierbeiner sollte die Katzen-Kletterwand mindestens zwei Höhlen oder andere Liegeplätze bieten.

4. Welche Materialien sind laut Katzen-Kletterwand-Tests sowohl sicher als auch optisch ansprechend?

Wichtig ist, dass es keine spitzen Ecken oder Kanten gibt, an denen sich die Vierbeiner ihre empfindlichen Pfoten verletzen können. Daher wird Metall ausschließlich für Träger oder unterhalb der einzelnen Platten verarbeitet. Welche Materialien sich für Oberflächen eignen, zeigt Ihnen unsere Tabelle:

Material Eigenschaften
Katzen-Kletterwand aus Holz
  • stabil und langlebig
  • einfach zu reinigen
  • natürliche und warme Optik
Katzen-Kletterwand aus MDF
  • preiswert
  • leicht, somit auch zum Kleben geeignet
  • ansprechende Optik
  • einfach zu reinigen
Katzen-Kletterwand aus Stoff
  • gemütliche Optik
  • keine Ecken oder Kanten
  • bequeme Liegefläche für die Tiere

Welches Holz für die Katzen-Kletterwand? Empfohlen werden leichte Hölzer wie Tanne, Fichte oder Lärche. Durch die geringe Dichte ergibt sich ein geringes Eigengewicht, sodass Sie die einzelnen Module problemlos in der Wand verankern können.

Achten Sie darauf, dass die Katzen-Kletterwand auch Kratzmöglichkeiten beinhaltet. Oberflächen aus Sisal oder Jute sind laut Katzen-Kletterwand-Tests besonders kratzfest und robust. Hier kann sich Ihr Stubentiger die Krallen schärfen, ohne dabei Polstermöbel oder andere empfindliche Oberflächen zu beschädigen. Damit wird dem Instinkt der Stubentiger Genüge getan, ohne dass die Katzen-Kletterwand beschädigt wird.

6. FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema Katzen-Kletterwand

6.1. Was kostet eine Katzen-Kletterwand?

Die Preise für eine Katzen-Kletterwand beginnen bei circa 20 Euro für Sets mit wenigen Bestandteilen. Ein umfangreiches Katzen-Kletterwand-Set mit Hängematte und Höhle kann aber auch schnell einmal bis zu 200 Euro und mehr kosten. Da sich die Kletterwand prima erweitern lässt, können Sie klein anfangen und erst einmal beobachten, ob Ihr Stubentiger überhaupt darauf anspricht. Findet die Katze dann Gefallen an der Kletterwand, können Sie Stück für Stück weitere Elemente für die Katzen-Kletterwand kaufen.

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6.2. Kann ich eine Katzen-Kletterwand draußen verwenden?

Eine Outdoor-Katzen-Kletterwand ist dann sinnvoll, wenn Ihr Stubentiger nur den Balkon erkunden kann. In diesem Fall sollen Sie auf witterungsbeständige Materialien zurückgreifen. Eine Holz-Kletterwand für Katzen bietet sich hier beispielsweise gut an. Produkte aus Stoff sollten Sie aber vermeiden, da sie vom Regen schnell beschädigt werden.

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6.3. Brauchen Katzen einen Kratzbaum?

Ein Wandkratzbaum ist eine sinnvolle Erweiterung der Katzen-Kletterwand. Werden Katzen rein in Innenräumen gehalten, gehört ein Kratzbaum sogar zur artgerechten Haltung. Die Stubentiger brauchen eine Möglichkeit, sich ihre Krallen zu schärfen und ihrem Revierverhalten nachzukommen.

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6.4. Welche Marken bieten eine Katzen-Kletterwand an?

Eine Katzen-Kletterwand in Markenqualität finden Sie unter anderem bei Silvio Design, Rohrschneider oder Kerbl. Eine günstige Katzen-Kletterwand ist aber auch in jedem Zoofachhandel erhältlich. Eine Katzen-Kletterwand in Markenqualität erfüllt jedoch oft höhere Ansprüche an das Design. Da sich der Spielplatz für die Vierbeiner häufig im Wohnzimmer befindet, ist das für viele Katzenbesitzer ein wichtiger Faktor. Einige Hersteller bieten sogar Maßanfertigung an.

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6.5. In welchen Farben gibt es die Katzen-Kletterwand?

Sie finden eine Katzen-Kletterwand in Schwarz, Braun und vielen weiteren Tönen. Besonders trendig ist die beige Katzen-Kletterwand, da diese Farbe im Einrichtungsbereich aktuell sehr gefragt ist. Grundsätzlich empfehlen sich dunkle Modelle, beispielsweise eine Katzen-Kletterwand in Grau. Das gilt vor allem dann, wenn Ihre Katze auch draußen herumtollt und hin und wieder mit schmutzigen Pfoten ins Haus kommt. Auf hellem Stoff kann es so schnell einmal zu unschönen Verfärbungen kommen.

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Videos zum Thema Katzen-Kletterwand

In diesem spannenden YouTube-Video entdecken Sie eine aufregende Lösung für Katzenbesitzer, die ihren pelzigen Freunden mehr Beschäftigung und Bewegung bieten möchten. Wir präsentieren Ihnen eine spektakuläre Katzen-Kletterwand, die das Zuhause Ihrer Katze in einen actionreichen Abenteuerspielplatz verwandelt. Lassen Sie sich begeistern von den vielfältigen Möglichkeiten und beobachten Sie, wie Ihre Katzen spielend ihre natürlichen Instinkte ausleben und sich gleichzeitig fit halten.