Das Wichtigste in Kürze
  • Duschpflaster schützen Wunden verschiedener Größen und frisch gestochene Tattoos vor Nässe, während sie hypoallergen und atmungsaktiv den Heilungsprozess fördern.

1. Was macht ein Duschpflaster aus?

Ein Duschpflaster soll ebenso wie ein normales Pflaster aus Textilgewebe Schnittwunden, Schürfwunden und OP-Narben vor Außeneinwirkungen wie Schmutz und Bakterien schützen. Zusätzlich schützt ein Duschpflaster dank einer wasserdichten Folie jedoch auch vor Wasser, sodass Sie auch mit Wunde und schützendem Pflaster unter die Dusche steigen können bzw. Wasser über die betroffene Stelle laufen lassen können. Doch Vorsicht: Von Vollbädern sollten Sie absehen, da der Kleber des Pflasters dies nicht auf Dauer aushält.

Neben der Tatsache, dass das Duschpflaster wasserfest ist, sollte es zudem den Heilungsprozess begünstigen. Dies wird ermöglicht durch die Atmungsaktivität von wasserfesten Pflastern. Diese lässt auch Wasserdampf nach außen durch, sodass die Wunde nicht unnötig durch die eigene Hautfeuchtigkeit nässt. Zudem sind die meisten Duschpflaster in diversen Online-Tests steril und einzeln verpackt, sodass das Pflaster als medizinisches Hilfsmittel frei von Bakterien zum Einsatz kommen kann.

Die Duschpflaster gibt es sowohl für kleine Wunden mit etwa 6 x 7 cm, aber auch für mittelgroße und sehr große Wunden als Duschpflaster mit 20 x 10 cm und mehr.

2. Welche Eigenschaften sind laut verschiedener Duschpflaster-Test im Internet sinnvoll?

Damit das Duschpflaster flexibel am Körper platziert werden kann, u. a. auch an schwierigen Stellen wie den Händen, den Ellenbogen oder Knien, sollte das wasserfeste Pflaster neben einer guten Klebefläche über ein elastisches Material verfügen. Dieses können Sie dann je nach Lage und Größe der Wunde flexibel aufkleben.

Ein Saugkissen in der Mitte der klebenden Folie bietet einerseits einen Schutz vor mechanischen Einwirkungen und saugt andererseits Feuchtigkeit zur optimierten Wundheilung auf. Zudem klebt das Pflaster im Bereich des Saugkissens nicht und schont dadurch offene Wunden sowie entzündete Haut.

Gerade beim Wiederablösen des Pflasters nach einer gewissen Zeit ist relevant, ob das Duschpflaster wundhaftend ist oder nicht. Das bedeutet, ob das Material des Saugkissens die zuwachsende Wunde unberührt lässt oder ob der feine Stoff mit verwachsen kann. Dies kann beim Abziehen des Pflasters im ungünstigsten Fall neben einem schmerzhaften Ablösen auch zum Wiederöffnen der Wunde führen.

3. Wann sind Duschpflaster auch für Tattoos geeignet?

Große, wasserfeste Duschpflaster sind unter bestimmten Voraussetzungen auch für Tattoos geeignet. Diese Duschpflaster sind als Rollen in einem Umfang von bis zu mehreren Metern zu bekommen. Dies ist insofern nützlich, als diese Art der Duschpflaster auf die benötigte Größe zugeschnitten werden kann, ohne dass der wasserschützende Effekt verloren geht. Gerade die normalen Duschpflaster sind eher für kleine bis mittelgroße Wunden gedacht und sollten nicht zerschnitten werden.

Gegenüber einem normalen 8×10-cm-Duschpflaster verfügen Duschpflaster für Tattoos nicht über ein Saugkissen. Die Duschfolie wird vollständig klebend über das Tattoo gelegt und der Zustand des Tattoos und der Haut kann ohne ein Ablösen des Pflasters kontrolliert werden. Atmungsaktiv und hypoallergen sind auch diese Duschpflaster in unserem Vergleich. Normale Pflaster mit Saugkissen eignen sich eher nicht für Tattoos, da Tattoos eher feucht verheilen und das Kissen zu viel aufsaugt.

Bevor Sie Duschpflaster kaufen, ob in der Großpackung oder als Rolle, sollten Sie die Einsatzmöglichkeiten kennen und anhand Ihres Vorhabens das beste Duschpflaster für sich auswählen: Wenn Sie ein frisches Tattoo oder eine große OP-Narbe überkleben wollen, empfehlen sich durchaus die Duschpflaster-Rollen ohne Saugkissen. Für kleine bis mittelgroße Schnitt- und Schürfwunden sind die Duschpflaster mit Saugkissen besser geeignet.