Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Driftsack, im Englischen auch als Drifting Bag bekannt, bezeichnet eine spezielle Art von Treibanker. Ein Driftsack wird beim Angeln eingesetzt. Dazu wird der Driftsack am Boot festgebunden und ins Wasser gelassen, wo er sich automatisch ausrichtet und somit das Boot stabilisiert und die Drift abbremst. So kann ein größerer Bereich in aller Ruhe abgefischt werden. Mit einem Profi-Driftsack lässt sich blinkern und auch für das Vertikalangeln ist ein Driftsack von Vorteil. Ein Treibanker sollte daher in keiner gut sortierten Angeltasche fehlen. Wählen Sie jetzt ein Modell mit mitgelieferter Leine aus der Vergleichstabelle, wenn Sie gleich mit dem Einsatz loslegen wollen.

1. Was haben unterschiedliche Driftsack-Tests im Internet zur Wahl des Materials ergeben?

Diverse Driftsack-Tests im Internet haben ergeben, dass Treibanker vorwiegend aus Kunststoffen hergestellt sind. Dazu zählen vor allem Polyester, PVC und Nylon, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.

PVC steht für Polyvinylchlorid und es handelt sich dabei um einen thermoplastischen Kunststoff. PVC gilt als leicht zu reinigen und ist wasserdicht sowie extrem robust. Sonne wie Wasser können PVC kaum etwas anhaben. Allerdings wirkt sich die lange Haltbarkeit negativ auf die Umwelt aus. Viele Hersteller setzen daher mittlerweile auf andere Kunststoffe.

Hierzu zählt beispielsweise Nylon, welches sich wie auch Polyester besonders gut recyceln lässt. Wählen Sie daher einen Driftsack aus Nylon oder Polyester aus der Vergleichstabelle, wenn Sie nach ökologischen Gesichtspunkten entscheiden.

Nylon und Polyester sind jeweils extrem reißfest, wasserdicht und leicht zu reinigen. Der Nachteil von Nylon ist seine Anfälligkeit gegenüber UV-Licht, weshalb Nylon schneller als Polyester die Farbe verliert. Polyester ist hingegen sehr witterungsbeständig und sogar wasserabweisend, weshalb Hersteller wie Lalizas, Savage Gear oder Westin auf Driftsäcke aus Polyester setzen.

2. Bis zu welcher Bootslänge eignet sich ein Driftsack?

Um den besten Driftsack für Ihre Ansprüche zu finden, sollten Sie Ihre Wahl immer auf die Länge Ihres Bootes abstimmen. Der Wasserdurchlauf beeinflusst dabei die Bremswirkung. Ein größerer Öffnungsdurchmesser sorgt für ein stärkeres Bremsverhalten.

Allgemein gilt: Je größer der Durchmesser des Treibsackeinlasses, desto größer darf das dazugehörige Boot ausfallen. Im Driftsack-Vergleich wurde dieser Zusammenhang vereinfacht dargestellt und dazu eine geeignete maximale Bootsgröße angegeben.

Verwenden Sie Ihren Driftsack am Schlauchboot oder einem kleineren Boot, so können Sie ein kleines Modell für eine Bootslänge bis zu vier Metern wählen. Wenn Sie den Driftsack in Norwegen oder anderen rauen Gewässern mit einem großen Boot verwenden wollen, wählen Sie ein Modell, das für eine Bootslänge bis zu 15 Metern ausgelegt ist.

Es ist übrigens möglich, große Driftsäcke für kleine Boote zu verwenden. So kann ein Driftsack für eine Bootslänge von sieben Metern problemlos an einem Boot mit einer Länge von vier Metern verwendet werden. Andersherum gilt dieses Prinzip jedoch nicht.

3. Wie wird ein Treibanker verstaut?

Wer einen Driftsack kaufen will, sollte nicht erwarten, dass dieser wie ein üblicher Anker, der meist aus Stahl besteht und auf Grund gelassen wird, nur schwer und unpraktisch zu transportieren ist. Drifting Bags sind aus faltbaren Stoffen gefertigt und lassen sich schnell und kompakt zusammenfalten und finden so in jeder Angelausrüstung Platz.

Viele Hersteller liefern den Driftsack bereits mit einer zugehörigen Tasche aus. Wählen Sie daher ein Modell inklusive Packtasche aus der Vergleichstabelle, wenn Sie Ihre Angelausrüstung stets aufgeräumt halten wollen.

driftsack-test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Driftsack Tests: