Das Wichtigste in Kürze
  • Bootsfender sind Luftkissen aus Kunststoff, die an Leinen rund um das Boot herum angebracht werden, um insbesondere beim Anlegen den Aufprall abzufedern. Dies verhindert, dass der Rumpf Schaden nimmt. Fender gehören zur absoluten Grundausstattung eines Bootes. Sie sind in diversen Farben und Formen erhältlich. Besonders beliebt sind Bootsfender in Schwarz, Weiß oder Blau. Runde Bootsfender, auch Kugelfender genannt, werden aufgrund ihrer guten Dämpfungseigenschaften auch beim Manövrieren eingesetzt. Vorwiegend wird diese Fenderart jedoch als Ankerboje genutzt, weshalb wir sie nicht in die Vergleichstabelle aufgenommen haben. Verbreiteter sind ohnehin Langfender, welche sich als Standard durchgesetzt haben. Wenn Sie Bootsfender kaufen wollen, dann sollten Sie als Erstes darauf achten, dass die Fender für Ihr Boot eine ausreichende Größe haben. Auch der beste Fender nützt nichts, wenn dieser zu klein für Ihr Boot ist. Eine Faustregel gibt es hierbei nicht, wohl aber bei der Anzahl je Bootsseite. Bei einer Länge von bis zu zehn Metern sollten Sie mit zwei Fendern pro Bootsseite kalkulieren. Bei größeren Booten entsprechend mehr. Wählen Sie ein Bootsfender-Set aus unserer Vergleichstabelle, wenn Sie mit einem Kauf die nötige Anzahl an Fendern abdecken wollen.

1. Aus welchem Material sollten die Bootsfender bestehen?

Wie Bootsfender-Tests im Internet zeigen, sind nahezu alle Fender aus PVC hergestellt. PVC steht für Polyvinylchlorid und bezeichnet einen thermoplastischen Kunststoff.

Dieser ist von den Eigenschaften her zunächst relativ spröde und wird erst durch die Zugabe von Weichmachern elastisch genug, um den Zweck zur Nutzung als Bootsfender zu erfüllen.

Der Unterschied zwischen PVC und Vinyl ist nur marginal und findet sich in seiner chemischen Zusammensetzung. Tatsächlich werden diese Begriffe häufig synonym verwendet und auch in der Funktionsfähigkeit lassen sich keine wesentlichen Unterschiede ausmachen.

Anders steht es um Produkte aus Plastisol. Plastisol ist ein Dispersionsstoff aus einem thermoplastischen Polymer und anderen Stoffen wie Weichmachern und Additiven. Es zeichnet sich durch eine hohe Hitzebeständigkeit und durch gute Verarbeitungseigenschaften aus.

Plastisol ist daher gegenüber Vinyl und PVC als hochwertiger anzusehen. Im Bootsfender-Vergleich zeigte sich jedoch, dass kaum Hersteller auf Plastisol setzen.

2. Welche Funktionen sollten Bootsfender mitbringen?

Vom Aufbau her sind Fender kein Hexenwerk. Nahezu jeder aufblasbare Bootsfender besteht aus dem Kunststoffkörper mit Ösen und Ventil.

Bei letzteren handelt es sich üblicherweise um sogenannte Rückschlagventile. Ein Widerstand – wie beispielsweise eine eingelagerte Kugel – verhindert, dass die Luft wieder nach außen dringt bzw. dass Wasser durch das Ventil in den Fender gelangen kann.

Es zeigt sich, dass Bootsfender in der Regel über zwei Ösen verfügen. Diese sind jeweils in die Kappen am oberen wie am unteren Ende eingearbeitet. Dies hat einen guten Grund.

Bootsfender von Polyform oder anderen Herstellern können durch die zwei Ösen sowohl vertikal als auch horizontal am Bootsrumpf befestigt werden.

Zur Befestigung werden spezielle Seile bzw. Bootsleinen genutzt. Entscheiden Sie sich für ein Produkt mit mitgelieferten Leinen aus der Vergleichstabelle, wenn Sie sich deren separaten Kauf ersparen wollen.

bootsfender-test