Das Wichtigste in Kürze
  • 28-Zoll-Bildschirme besitzen eine ungefähre Bilddiagonale von 71 cm, dadurch sind sie besonders geeignet für Office-Anwendungen mit großen Arbeitsbereichen wie zum Beispiel der Bildbearbeitung. Die Unterschiede einzelner Modelle sind oft minimal. Die meisten liefern eine Auflösung in Ultra-HD-Qualität, haben eine schnelle Reaktionszeit von 1 ms und eine Bildfrequenz von 60 Hertz.
  • Wichtig ist die Entscheidung, welches Panel Ihr Monitor besitzen soll. TN-Panels eignen sich gut für Videospiele, IPS-Panels für Filmabende und Bildbearbeitung. Für die Bearbeitung von Bildern sollten Sie darauf achten, dass Ihr Monitor rund 1 Milliarde Farben darstellen kann. Das menschliche Auge kann zwar bei weitem nicht so viele Farben wahrnehmen. Die feinen Nuancen können aber in der Bearbeitung optimal genutzt werden.
  • Monitore mit HDMI- und DisplayPort-Anschlüssen sind eventuell nicht für alte PCs oder andere Geräte geeignet, die noch VGA- oder DVI-Anschlüsse nutzen. Und viele der 28-Zoll-Monitore sind neigbar und lassen sich in der Höhe verstellen, weshalb sie im Büro besonders beliebt sind.

1. Welchen Paneltyp sollte ich bei einem 28-Zoll-Bildschirm wählen?

Wenn Sie einen 28-Zoll-Monitor kaufen möchten, sollten Sie die Wahl des Panels nicht unterschätzen. Bei 28-Zoll-Monitoren kommen IPS- und TN-Panels häufig zum Einsatz. TN-Panels (Twisted Nematic) sind schnell in ihrer Reaktion, was sie für Gamer interessant macht und aufgrund ihrer Bauweise sind neue Modelle oft kostengünstiger und energiesparender als IPS-Panels. Mehrere 28-Zoll-Monitor-Tests im Internet zeigen aber, dass auch Modelle, die nicht mehr der neuesten Generation angehören, Ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen können. IPS-Panels (In Plane Switching) stellen dafür Kontraste und Farbräume besser dar und weisen meist höhere Reaktionszeiten auf. Insbesondere bei der Bildbearbeitung kommen IPS-Monitore zum Einsatz. Sie bieten den weiteren Vorteil, dass Bilder auch aus schrägen Blickwinkeln von der Seite noch klar und deutlich dargestellt werden, während TN-Panels nur aus vorderer Sicht ein gutes Bild abgeben.

2. Auf welche Anschlüsse kommt es bei einem 28-Zoll-Bildschirm an?

Die zwei wichtigsten Anschluss-Varianten sind HDMI und Display-Port. Diese werden seit ca. 2013 standardmäßig verwendet und sind besonders geeignet um Inhalte mit hoher Bildqualität und -Frequenz zu übertragen. HDMI 2.0 ist ideal für 4k-Inhalte mit einer maximalen Frequenz von 60 Hertz, während ein Display-Port eine Übertragung bis 8k-Qualität und 240 Hertz unterstützt. Für den normalen Office-Gebrauch sollten Sie auf einen HDMI-2.0-Anschluss achten. Mit einem HDMI-MHL-Anschluss können Sie Inhalte direkt von Ihren mobilen Geräten übertragen und auf einem 28-Zoll-Monitor in 4k-Auflösung wiedergeben. VGA und DVI sind dagegen ältere Anschlüsse, die als Vorgänger von HDMI- und Display-Port-Anschlüssen gelten.

3. Was sagen Bildfrequenz und Reaktionszeit aus?

Wenn in Computerspielen die Entscheidung zwischen Sieg oder Niederlage innerhalb von Millisekunden fällt, ist eine kurze Reaktionszeit des Monitors ausschlaggebend. Sie gibt an, wie schnell sich die Flüssigkristalle des Panels und damit das Bild ändern können. Kurze Reaktionszeiten sorgen dafür, dass schnelle Bewegungen keine Schliereneffekte erzeugen. Doch bei verschiedenen 28-Zoll-Monitor-Tests wird deutlich, dass Hersteller oft niedrigere Richtwerte angeben, um ihre Produkte besser zu verkaufen. Hier bleibt letztlich nur der Selbsttest, denn im Vergleich weisen fast alle Produkte eine sehr niedrige Reaktionszeit von 1 Millisekunde auf. Für die Bearbeitung fotografischer oder filmischer Inhalte ist eine Reaktionszeit von 4 ms ausreichend. Allerdings nützt ihnen der beste 28-Zoll-Monitor nichts, wenn Ihre Grafikkarte diesen Anforderungen nicht gerecht werden kann. Achten Sie daher auch darauf, welche Leistungen Ihre Grafikkarte erbringt.

Die Bildfrequenz oder auch Bildwechselfrequenz wird in Hertz angegeben und ist gleichbedeutend mit der Anzahl der Bilder, die pro Sekunde dargestellt werden können. Das menschliche Gehirn nimmt ab ca. 14 Bilder pro Sekunde die Bilder als Bewegung war – allerdings nicht ohne Ruckeln. Filme nutzen typischerweise 24 Bilder pro Sekunde, TV 25 Bilder pro Sekunde und Computerspiele liegen bereits bei einer Bildfrequenz zwischen 60 und 240 Hertz. Die meisten 28-Zoll-Monitore sind mit einer Bildfrequenz von 60 Hertz ausgestattet. Das macht sie zur idealen Wahl bei der Arbeit im Büro oder in der Bildbearbeitung. Möchten Sie Ihren Bildschirm als Gaming-Monitor für leistungsstarke Spiele wie „The Witcher 3“ verwenden, sollten Sie stattdessen zu einer Alternative mit deutlich höheren Bildfrequenzen von 144 Hertz greifen. Allerdings sind 28-Zoll-Monitore mit 144 Hz selten. Hier lohnt sich ein Blick in die weiteren Ausführungen der Modelle in unserem 28-Zoll-Monitor-Vergleich, da hier gegebenenfalls Monitore mit höheren Frequenzen ausgewiesen sind.

Genauso verhält es sich mit „curved“ 28-Zoll-Monitoren, also solche mit gebogenem Bildschirm, die häufiger in anderen Größen erhältlich sind. Einen Überblick über Bildschirme, die speziell für das Gaming entwickelt wurden, erhalten Sie in unserem Gaming-Monitor-Vergleich. Außerdem bieten viele Monitor-Hersteller wie BenQ oder Samsung nicht nur 28-Zoll-Bildschirme in 4k-Qualität, sondern eine breite Auswahl an Größen und Eigenschaften.

28-Zoll-Monitor-Test