Vibrationsplatte Test 2025

Die besten Rüttelplatten im Vergleich.

Drei Vibrationsplatten stehen nebeneinander auf einem Tisch.
Zuletzt aktualisiert: 27.11.2025
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Die EvoSpark JTF017D-D steht auf einem Tisch.
Testsieger
EvoSpark JTF017D-D
Die Bluefin Ultra Slim Plus steht auf einem Tisch.
Ausstattungs-Tipp
Bluefin Ultra Slim Plus
Die Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 steht auf einem Tisch.
Design-Favorit
Mediashop Vibro Shaper ‎M12442
Vergleich.org-Autorin Maria Lengemann
Redakteurin
schreibt über: Fitnessgeräte
Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem teilt sie Alltagswissen zu den Haushalts-Themen Küchenwaagen und Mühlen. Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.

Mit einer Vibrationsplatte trainieren Sie Ihre Muskeln, die Balance und Durchblutung gleichzeitig. Die Schwingungen aktivieren tiefliegende Muskelgruppen, fördern den Fettabbau und steigern die Beweglichkeit. Gerade bei wenig Zeit, eingeschränkter Beweglichkeit oder zur Regeneration, Straffung und Kräftigung wird das Gerät eingesetzt. Die Preise variieren je nach Gerät zwischen 100 und 400 Euro.

So wurde getestet

In unserem Vibrationsplatten-Test prüfen wir, wie effektiv und komfortabel Sie mit den Geräten trainieren können. Wir achten auf Stabilität, Materialqualität, Bedienkomfort und die Lautstärke im Betrieb. Außerdem testen wir die Reaktion der Fernbedienung, die Lesbarkeit des Displays und die Wirkung verschiedener Intensitätsstufen. Zusätzlich bewerten wir, wie gleichmäßig die Schwingungen wirken und wie sicher der Stand bleibt.

Die EvoSpark JTF017D-D steht auf einem Tisch.
Testsieger
EvoSpark JTF017D-D

Im Test überzeugt uns die EvoSpark JTF017D-D mit ihrer stabilen Bauweise und dem sicheren Stand. Das Gerät lässt sich intuitiv bedienen, ist angenehm leise und bietet 120 Intensitätsstufen. Das Display bleibt auch während der Nutzung gut lesbar und die Fernbedienung reagiert zuverlässig. Dank rutschfester Oberfläche und solider Verarbeitung ist das Training für uns komfortabel und kontrolliert.

Die Bluefin Ultra Slim Plus steht auf einem Tisch.
Ausstattungs-Tipp
Bluefin Ultra Slim Plus

Die Bluefin Ultra Slim Plus zeigt im Test eine stabile Leistung und 180 Intensitätsstufen. Es gibt zudem mehrere Automatikprogramme, mit denen flexible Workouts möglich sind. Das Display bietet viele Informationen, ist jedoch bei starker Vibration schwerer lesbar. Die Lautstärke liegt im mittleren Bereich. Die Fernbedienung reagiert teils verzögert, aber dennoch punktet die Vibrationsplatte mit viel Zubehör.

Die Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 steht auf einem Tisch.
Design-Favorit
Mediashop Vibro Shaper ‎M12442

Die Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 arbeitet mit oszillierender Technik und bietet 99 Intensitätsstufen. Die Vibrationsbewegung fällt spürbar sanfter aus, was das Training angenehm, aber weniger intensiv macht. Das Modell steht stabil, reagiert schnell auf die Fernbedienung und bleibt einfach zu bedienen. Allerdings erzeugt es deutlich hörbare Geräusche und ist nur bis zu 100 Kilogramm belastbar.

Vergleichstabelle Vibrationsplatte

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 28.11.2025

1 - 8 von 14: Beste Vibrationsplatten im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Vibrationsplatte Vergleich
Bluefin Ultra Slim PlusBluefin Ultra Slim Plus
Vergleichssieger
Newgen Medicals NX1443-944Newgen Medicals NX1443-944
Bluefin Ultra SlimBluefin Ultra Slim
Preis-Leistungs-Sieger
Sportstech VP275Sportstech VP275
Bluefin Crazy Fit 2000Bluefin Crazy Fit 2000
Abbildung*
Highlight
Highlight
Vergleichssieger
Bluefin Ultra Slim PlusAmazon Logo
Newgen Medicals NX1443-944Amazon Logo
Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Bluefin Ultra SlimAmazon Logo
Sportstech VP275Amazon Logo
Bluefin Crazy Fit 2000Amazon Logo
Modell*

Bluefin Ultra Slim Plus

Newgen Medicals NX1443-944

Bluefin Ultra Slim

Sportstech VP275

Bluefin Crazy Fit 2000

Zum Angebot*
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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Bluefin Ultra Slim Plus
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Newgen Medicals NX1443-944
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Bluefin Ultra Slim
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Sportstech VP275
11/2025
Unsere Bewertung
sehr gut
Bluefin Crazy Fit 2000
11/2025
Kundenwertung
bei Amazon
*
Preis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleich
Preis­vergleichPreis­vergleichPreis­vergleich
Zahlbar in Raten*
Ratenzahlung
Anwendung
Typ
vertikal
oszillierend
3D-Vibration
3D-Vibration
vertikal
max. Körpergewicht
150 kg
120 kg
150 kg
120 kg
150 kg
Trainingsbänder
6 Stk.2 x Handkabel 4 x Widerstandsbänder
2 Stk.
8 Stk.2 x Handkabel 2 x Trainingskabel 4 x Widerstandsbänder
7 Stk.2 x Handkabel 5 x Widerstandsbänder
2 Stk.
Trainingsplan
Poster
Heft | Poster
App | Poster
Poster
Funktionen
Anzahl der Trainingsprogramme
5 Programme
3 Programme
5 Programme
3 Programme
10 Programmemit manuellem Programm
Frequenzbereich
Vibrationsstufen
max. 12 Hz
180 Stufen
keine Herstellerangabe
30 Stufen
max. 12 Hz
180 Stufen
max. 12,5 Hz
99 Stufen
keine Herstellerangabe
180 Stufen
Anzeige
Geschwindigkeit | Zeit
Komfort
Lautsprecher
Verbindung
Bluetooth
Bluetooth
AUX
Fernbedienung
Trainingsfläche
L x B
53,5 x 32,3 cm
keine Herstellerangabe
68 x 40 cm
keine Herstellerangabe
keine Herstellerangabe
Gerätemaße
L x T x H
68 x 40 x 17 cm
‎75,2 x 47,2 x 23,4 cm
‎77 x 44 x 17 cm
78 x 43 x 14,1 cm
74 x 70 x 128 cm
Gewicht
10,6 kg
17 kg
15,2 kg
13 kg
23,4 kg
Vorteile
  • integrierte Gummisaugfüße
  • viel Zubehör
  • einfache Bedienung
  • Curved-Design
  • inkl. Ausschalttimer
  • LC-Display
  • besonders leise
  • integrierte Gummisaugfüße
  • inkl. Ernährungsanleitung
  • ultraschlanke Vibrationsplatte
  • mit Trolleyfunktion zum einfachen Transport
  • geräuscharmer Motor mit weniger als 55 dB
  • 7 verschiedene LED-Farben
  • inkl. Haltegestell
  • inkl. BMI-Rechner
  • integrierter Getränkehalter
Herstellergarantie*
keine Angabekeine Angabe
1 Jahrkeine Angabe1 Jahr
Lieferzeit*
Sofort lieferbarLieferbar in wenigen Tagen
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Erhältlich bei*

Vibrationsplatte Testberichte

Unser Testsieger: Die EvoSpark JTF017D-D überzeugt mit kontrollierten Vibrationen

Die EvoSpark JTF017D-D steht auf einem Tisch.
Testsieger
EvoSpark JTF017D-D

Geliefert wird die EvoSpark-Vibrationsplatte in einer sorgfältig geschützten Verpackung. Das Gerät liegt sicher in Styropor. Es ist zusätzlich in Folie eingeschlagen, ebenso wie das gesamte Zubehör. Zum Lieferumfang gehören eine Fernbedienung mit Batterien, zwei Trainingsbänder und eine Anleitung mit bebilderten Übungspositionen.

Der Karton der EvoSpark JTF017D-D steht auf einem Tisch. Der geöffnete Karton der EvoSpark JTF017D-D. Der Lieferumfang der EvoSpark JTF017D-D liegt auf einem Tisch.

Die Vibrationsplatte zeigt sich kompakt. Sie wiegt nur 8,1 Kilogramm und wirkt solide verarbeitet. Die rutschfeste Gummifläche sorgt in Kombination mit den vier Saugnäpfen an der Unterseite für einen sicheren Halt. Das gilt auch auf glatten Böden. Die blau glänzende Oberfläche setzt einen optischen Akzent, wirkt aber dennoch robust und pflegeleicht. Die Handgriffe lassen sich hinten einfach einhaken und erweitern die Trainingsmöglichkeiten.

Wissenswert: Denken Sie daran, auch beim Training mit einer Vibrationsplatte ausreichende Pausen zu machen und genügend zu trinken. Passendes Zubehör hierfür finden Sie in unserem Trinkflaschen-Vergleich.

Die EvoSpark JTF017D-D zeigt im Test eine zuverlässige Leistung

Bevor der eigentliche Test der Vibrationsplatte beginnt, bereiten wir die EvoSpark JTF017D-D für den Betrieb vor. Nach dem Einstecken des Kabels muss der Schalter an der Rückseite aktiviert werden. Erst dann lässt sich die Platte einschalten.

Mit der Fernbedienung wird die EvoSpark JTF017D-D gesteuert.

Die Fernbedienung der EvoSpark-Vibrationsplatte funktioniert ohne Einrichtung, was den Start für uns ganz klar erleichtert.

Über das Display können Sie Geschwindigkeit, Zeit und Programm bequem einstellen. Beim Einschalten ertönt eine englische Ansage, die auf die Bluetooth-Verbindung hinweist. Dieser Lautsprecher sitzt an der Unterseite und kann Musik während des Trainings abspielen.

In unserem Test prüfen wir die vertikale Vibrationsbewegung bei einem Frequenzbereich von 8 bis 13 Hertz. Die Trainingsfläche misst 46,5 mal 30,5 Zentimeter (Länge mal Breite) und bietet ausreichend Platz, auch wenn größere Schuhgrößen leicht überstehen. Trotzdem bleibt der Stand sicher. Mit bis zu 204 Kilogramm Traglast eignet sich das Modell auch für Personen mit höherem Körpergewicht.

Die Oberseite der EvoSpark JTF017D-D.

Besonders hilfreich sind die drei unterschiedlich profilierten Zonen auf der Oberfläche der EvoSpark-Vibrationsplatte: außen für intensive Vibration, mittig für ein eher ausgewogenes Training und innen für eine ruhigere Belastung.

Das Gerät bietet drei voreingestellte Programme, die sich direkt an der Fernbedienung über die Taste „P“ wechseln lassen. Jedes Programm variiert die Intensität automatisch, vergleichbar mit einem Intervalltraining über zehn Minuten. Im Test zeigt sich, dass die Vibrationen gleichmäßig über den gesamten Körper verlaufen. Schon bei niedrigen Stufen spüren wir die Wirkung deutlich. Sie reichen bis in die Schultern und das Gesicht. Auf mittlerer Stufe trainieren wir in einer stehenden Haltung, während die Muskulatur durch die dauerhafte Bewegung aktiv gegensteuert. Das erzeugt spürbare Spannung und kräftigt die Beine und den Rumpf.

Die Steuerung ist dabei ganz einfach. Zuerst wählen wir das gewünschte Programm. Erst danach startet das Gerät mit der Start-Stop-Taste. So können Sie in Ruhe die Parameter einstellen, ohne dass die Platte sofort anspringt. Wird das Training beendet, fährt die Intensität sanft herunter, anstatt abrupt zu stoppen.

Das Display der EvoSpark JTF017D-D.

Die Geschwindigkeit lässt sich in 120 Stufen regeln, wodurch sich die Belastung sehr präzise anpassen lässt. Das Hoch- und Runterschalten funktioniert direkt über die Pfeiltasten. Wer schneller durch die Stufen wechseln möchte, kann die Tasten gedrückt halten, da das Gerät zügig reagiert.

Während des Tests probieren wir verschiedene Trainingshaltungen. Um zum Beispiel die hintere Oberschenkelmuskulatur zu beanspruchen, legen wir die Beine auf die Platte. In einer zweiten Übung heben wir Beine und Gesäß leicht an, sodass sich der Effekt noch mehr verstärkt. Diese Position fordert vor allem die Arme stark, weil sie den Körper stabilisieren müssen.

Zwei Füße stehen auf der EvoSpark JTF017D-D. Zwei Beine liegen auf der EvoSpark JTF017D-D. Zwei Hände stützen sich auf der EvoSpark JTF017D-D ab. Zwei Füße stehen nebeneinander auf der EvoSpark JTF017D-D. Eine Hand bedient die EvoSpark JTF017D-D mit einer Fernbedienung, während die Beine auf der Fläche liegen.

In der Liegestützhaltung ist der Test bei dieser Vibrationsplatte besonders intensiv. Hier gerät der gesamte Oberkörper in Bewegung und unsere Muskeln müssen die Bewegungen ständig ausgleichen.

Selbst bei hoher Intensität (wir testen bis zur maximalen Stufe 120) bleibt das Gerät angenehm leise. Das Gehäuse klappert nicht und auch der Stand bleibt stabil. Das Display ist auch während des Trainings gut ablesbar. Die gleichmäßige Vibrationsverteilung sorgt dafür, dass für uns keine unangenehmen Druckpunkte entstehen. Unser Testproband mit 167 Zentimetern Körpergröße und Schuhgröße 42 steht sicher, während selbst bei Schuhgröße 49 noch ein stabiler Stand möglich bleibt.

EvoSpark JTF017D-D: sicherer Stand für ein effektives Ganzkörpertraining

Die EvoSpark JTF017D-D überzeugt uns im Vibrationsplatten-Test in vielerlei Hinsicht. Das Gerät ist sehr stabil, lässt sich intuitiv bedienen und bietet mit 120 Stufen ausreichend Spielraum. Die Schwingungen sind im Test sehr gleichmäßig, während das Gerät dennoch angenehm leise arbeitet. Besonders positiv ist die Kombination aus starker Leistung, guter Stabilität und dennoch kompakter Größe des Gerätes.

Durch die ausgewogene Leistungsstärke eignet sich das Modell für das regelmäßige Heimtraining und für Personen, die Wert auf eine einfache Handhabung legen. Auch für Einsteiger bietet die EvoSpark JTF017D-D einen sicheren Einstieg. Sie arbeitet effektiv, überfordert dabei aber nicht.

EvoSpark JTF017D-D
Testsieger
EvoSpark JTF017D-D
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Bluefin Ultra Slim Plus im Test: vielseitiges Training mit 180 Stufen

Die Bluefin Ultra Slim Plus steht auf einem Tisch.
Ausstattungs-Tipp
Bluefin Ultra Slim Plus

Die Bluefin-Ultra-Slim-Vibrationsplatte wird in einem auffallend großen und schweren Karton geliefert. Das Gerät ist sorgfältig mit Styropor und Folie geschützt und jedes Einzelteil separat verpackt. Dadurch bleibt beim Auspacken alles unbeschädigt, allerdings entsteht viel Verpackungsmaterial. Im Lieferumfang befinden sich gleich mehrere Trainingsbänder, eine Fernbedienung mit Batterien, ein Ersatzkabel mit UK-Stecker sowie ein Poster mit Übungsanleitungen. Die Ausstattung ist damit ziemlich umfangreich.

Der Karton der Bluefin Ultra Slim Plus steht auf einem Tisch. Der geöffnete Karton der Bluefin Ultra Slim Plus. Der Lieferumfang der Bluefin Ultra Slim Plus liegt auf einem Tisch.

Die Handgriffe werden seitlich über Karabinerhaken an Edelstahlhalterungen befestigt. Das erfordert etwas Kraft, sitzt anschließend aber stabil. Die Gummistopfen an den Öffnungen sorgen für einen festen Halt. Das Gerät steht dank der integrierten Saugnäpfe sicher und verrutscht selbst auf glattem Boden nicht. Die Oberfläche wirkt robust, wobei das Gehäuse in glänzendem Schwarz jedoch etwas weniger hochwertig aussieht. Unter dem Gerät befindet sich ein Lautsprecher, der während des Trainings Musik über Bluetooth abspielen kann. Das Tragen erleichtern die eingearbeiteten Griffmulden unter dem Gehäuse.

Im Test liefert die Bluefin Ultra Slim Plus gleichmäßige Vibrationen

Wir schließen vor unserem Test der Vibrationsplatte das Stromkabel der Bluefin Ultra Slim Plus an. Danach prüfen wir die Bedienung sowohl am Gerät selbst als auch über die Fernbedienung. Diese ist sehr leicht und liegt nicht optimal in der Hand. Sie reagiert zudem nicht immer zuverlässig, was die Bedienung etwas erschwert.

In unserem Test prüfen wir die vertikale Vibrationsplatte im Frequenzbereich bis 12 Hertz. Mit einem maximalen Nutzergewicht von 150 Kilogramm und 180 Intensitätsstufen bietet das Modell eine große Bandbreite für individuelle Trainingsansprüche. Auch die Trainingsfläche ist mit 53,5 mal 32,3 Zentimeter (Länge mal Breite) ausreichend groß. Das Display zeigt die Geschwindigkeit, Zeit und Distanz im Wechsel an. Allerdings wird die Anzeige bei steigender Intensität schwerer lesbar, da die Vibrationen das Bild leicht verwischen. Besonders bei seitlichem Blick bleibt die Anzeige unscharf.

Das Display der Bluefin Ultra Slim Plus zeigt 180 an.

Auf der Bluefin-Vibrationsplatte dient die Power-Taste zugleich als Startknopf, wodurch sich die Steuerung grundsätzlich einfach gestaltet.

Die Bluefin Ultra Slim Plus bietet fünf automatische Programme mit wechselnder Frequenz, die sich in Intervallform selbst anpassen. Über die Schnellwahltasten „Low“, „Mid“ und „High“ lässt sich die Intensität auch während eines laufenden Programms verändern. Die zwei weiteren Programme müssen über die Pfeiltasten eingestellt werden.

Während des Betriebs arbeiten wir uns schrittweise durch die Programme. Schon bei moderater Intensität erzeugt das Gerät deutliche Ganzkörperschwingungen. Die Bewegung erreicht spürbar den Bauch- und unteren Rückenbereich, was die Muskulatur konstant unter Spannung hält. Bei höherer Stufe wirkt das Vibrieren gleichmäßiger, aber weniger kräftig als bei unserem Testsieger, obwohl die Bluefin mehr Stufen bietet.

Besonders außen auf der Trainingsfläche steigert sich die Wirkung spürbar, während die mittige Position eine sanftere Belastung ermöglicht. Diese Zonen bieten damit unterschiedliche Trainingsintensitäten. Das ist für variierende Übungen sehr praktisch.

Eine Person steht auf der Bluefin Ultra Slim Plus. Zwei Beine liegen auf der Bluefin Ultra Slim Plus. Zwei Hände stützen sich auf der Bluefin Ultra Slim Plus ab. Eine Hand steuert die Bluefin Ultra Slim Plus mit einer Fernbedienung, während die Beine auf der Fläche liegen. Zwei Hände ziehen ein Fitnessband der Bluefin Ultra Slim Plus auseinander. Zwei Füße stehen eng nebeneinander auf der Bluefin Ultra Slim Plus. Zwei Hände stützen sich auf den Griffen der Bluefin Ultra Slim Plus ab.

Wir testen die Bluefin-Ultra-Slim-Vibrationsplatte in verschiedenen Körperhaltungen. Beim stehenden Training aktiviert die Vibration insbesondere die Bauchmuskeln. Das Gefühl ist sehr intensiv, auf höchster Stufe schon fast unangenehm (leichte Atemprobleme). Das zeigt, dass die vielen Stufen möglicherweise gar nicht von jeder Person benötigt werden.

In der Liegestützhaltung verwenden wir die Handgriffe, was deutlich angenehmer ist. Die Hände liegen damit nicht direkt auf der Vibrationsfläche. Allerdings sind die Metallgriffe nicht gepolstert, wodurch sie bei längerer Belastung schmerzen können.

Eine Hand hält einen Griff der Bluefin Ultra Slim Plus fest.

Während des Betriebs liegt der Geräuschpegel im mittleren Bereich. Das Gerät erinnert klanglich an eine leise Waschmaschine, verursacht aber keine störenden Nebengeräusche und klappert auch nicht. Die Vibration überträgt sich leicht auf den Boden, was je nach Untergrund unterschiedlich wahrnehmbar ist. Beim Ausschalten reduziert sich die Intensität langsam, wodurch das Training sanft ausläuft und kein abruptes Ende entsteht. Das sorgt für Sicherheit und verhindert zudem eine unnötige Belastung der Gelenke.

Bluefin Ultra Slim Plus: Vibrationsplatte für ein regelmäßiges Training

Die Bluefin-Vibrationsplatte ist stabil konstruiert, bietet viel Zubehör und auch einen großen Funktionsumfang. Es gibt 180 Intensitätsstufen, wobei wir gerade die höchste Stufe als eher unangenehm empfinden. Das Gerät arbeitet ruhig und gleichmäßig. Schwächen weist die Vibrationsplatte bei der Fernbedienung und dem Display auf, wobei die Handgriffe wiederum ein Vorteil sind.

Das Gerät ist nur bis 150 Kilogramm anwendbar, wobei das für viele noch ein ausreichender Wert ist. Gerade durch die umfangreiche Ausstattung ist die Vibrationsplatte ein guter Allrounder. Geeignet ist die Platte durch die hohe Leistung für Muskelaufbau, Gleichgewichtstraining oder die allgemeine Kräftigung. Sie müssen lediglich mit kleinen Abstrichen im Bedienkomfort rechnen.

Bluefin Ultra Slim Plus
Ausstattungs-Tipp
Bluefin Ultra Slim Plus
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 im Test: solides Basismodell mit deutlicher Geräuschkulisse

Die Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 steht auf einem Tisch.
Design-Favorit
Mediashop Vibro Shaper ‎M12442

Die Vibrationsplatte von Mediashop liegt in einer sorgfältig geschützten Verpackung. Das Gerät ist zwischen mehreren Styroporschichten eingefasst, während sämtliches Zubehör einzeln in Folie eingeschlagen ist. Mitgeliefert werden neben dem Gerät die Anleitung, eine Fernbedienung, ein Trainingsposter und ein Ernährungsplan. Der Lieferumfang umfasst zudem zwei Trainingsbänder, die sich für zusätzliche Übungen nutzen lassen. Batterien für die Fernbedienung liegen nicht bei, was beim ersten Aufbau beachtet werden sollte.

Der Karton der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 steht auf einem Tisch. Der geöffnete Karton der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442. Der Lieferumfang der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 liegt auf einem Tisch.

Das Gerät wirkt auf den ersten Blick modern und solide verarbeitet. Die graue, gummierte Oberfläche verleiht einen hochwertigen Eindruck und sorgt gleichzeitig für rutschfesten Stand. Der orangefarbene Rand setzt einen optischen Akzent, besteht aber aus einfachem Kunststoff, der weniger robust erscheint. In Kombination ergibt sich dennoch ein stimmiges Design. Die vier Saugnäpfe an der Unterseite halten das 12,2 Kilogramm schwere Gerät sicher auf glatten Böden. Es ist jedoch kein Bluetooth-Lautsprecher verbaut.

Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 im Test: kompakt, einfach und für Einsteiger geeignet

Die Mediashop-Vibro-Shaper-Vibrationsplatte wird über ein Netzkabel betrieben und kann dank integrierter Rollen leicht verschoben werden. Zwei Griffmulden an den Seiten erleichtern das Tragen zusätzlich. Die Trainingsbänder lassen sich über Karabinerhaken an der Rückseite befestigen, was stabil und einfach funktioniert.

Im Vibrationsplatten-Test prüfen wir die oszillierende Bewegungsart, bei der die Platte wippend schwingt. Diese Art der Vibration beansprucht insbesondere die Bein- und Rumpfmuskulatur, da sie den Körper zum Ausgleichen zwingt. Der Frequenzbereich liegt bei bis zu 13 Hertz, und es stehen 99 Intensitätsstufen zur Verfügung.

Die Oberseite der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442.

Die grafisch markierten Bereiche der Mediashop-Vibrationsplatte helfen dabei, gezielt unterschiedliche Muskelgruppen zu trainieren.

Die Trainingsfläche misst 57 mal 31 Zentimeter (Länge mal Breite) und bietet drei unterschiedliche Zonen. Außen wirkt die Vibration am stärksten, mittig ist sie moderat, während der Innenbereich deutlich ruhiger bleibt.

Während des Betriebs zeigt das Display die Geschwindigkeit und Zeit an, bleibt aber auf die nötigsten Informationen beschränkt. Die Fernbedienung reagiert zuverlässig, auch bei höheren Stufen. Allerdings piept das Gerät bei jeder Eingabe laut, was für uns auf Dauer störend ist.

Eine Hand bedient die Fernbedienung der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442.

Beim Ausschalten ertönt ein viermaliges Signal, das sich nicht deaktivieren lässt. Besonders auffällig ist die Geräuschkulisse auch bei höheren Intensitäten. Während die Mediashop-Vibrationsplatte in den unteren Stufen angenehm leise läuft, steigt der Geräuschpegel bei maximaler Belastung auf bis zu 73 Dezibel. Das teilweise laute Klackern nehmen wir als ziemlich störend wahr.

In unserem Vibrationsplatten-Test nutzen wir verschiedene Körperhaltungen, um die Wirkung zu vergleichen. Beim Stehen auf der Außenzone überträgt sich die Vibration stark auf die Beine und Hüfte. Die Bewegung ist deutlich spürbar, aber weniger intensiv als bei anderen Modellen mit vertikaler Schwingung.

Bei der mittleren Position nimmt die Vibration spürbar ab, während die Relax-Zone in der Mitte nur geringe Wirkung zeigt. Besonders bei Verlagerung des Gewichts entstehen die lauten Klappergeräusche. Diese deuten auf leichte Spielräume im Aufbau hin. Sie treten vor allem dann auf, wenn die Füße oder Hände nur einseitig Druck auf die Platte ausüben.

Zwei Füße stehen breit auf der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442. Zwei Beine liegen auf der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442. Eine Person stützt sich mit zwei Händen auf der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 ab. Zwei Füße stehen mittig auf der Mediashop Vibro Shaper ‎M12442.

Wir testen außerdem liegende Übungen, bei denen die Unterschenkel auf der Platte ruhen. Hier bleibt die Vibration gleichmäßig, aber weniger kräftig. Die Wirkung ist also eher sanft. Deutlicher zeigt sich die Belastung in der Liegestützhaltung. Die Arme müssen ständig gegensteuern, um das Gleichgewicht zu halten, während die Vibrationen den gesamten Oberkörper in Bewegung versetzen. Allerdings begleitet auch diese Übung ein störendes Klappern, das auch durch einen Positionswechsel nicht vollständig verschwindet.

Während des gesamten Tests bleibt das Gerät stabil auf dem Boden und rutscht nicht. Die Vibrationen verteilen sich gleichmäßig, auch wenn die Intensität insgesamt geringer ist als bei anderen Modellen. Für Personen mit höherem Körpergewicht oder kräftiger Muskulatur stößt die Mediashop-Vibro-Shaper-Vibrationsplatte mit ihrem maximalen Nutzergewicht von 100 Kilogramm jedoch schnell an Grenzen.

Mediashop Vibro Shaper ‎M12442: funktionale Vibrationsplatte mit geringerer Kraftübertragung

Die Mediashop Vibro Shaper ‎M12442 schneidet im Test solide ab, ist aber eher einfach konzipiert. Die Bedienung ist leicht verständlich und das Gerät steht während des Trainings stabil. Die oszillierende Bewegung sorgt für gleichmäßige Schwingungen, bleibt jedoch insgesamt sanft und erreicht nicht die Intensität stärkerer Modelle. Störend wirken die lauten Pieptöne und die deutlich hörbaren Geräusche bei höherer Belastung.

Mit seinen 99 Stufen und der zuverlässigen Fernbedienung eignet sich das Gerät besonders für Einsteiger, die gelenkschonend trainieren möchten. Wer intensiver trainieren möchte oder ein leiseres Gerät sucht, wird hier dagegen nicht vollends zufrieden sein. Das Maximalgewicht von 100 Kilogramm ist eine weitere Einschränkung.

Mediashop Vibro Shaper 	‎M12442
Design-Favorit
Mediashop Vibro Shaper ‎M12442
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Vibrationsplatten-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Vibrationsplatten Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Vibrationsplatten aktivieren Muskelgruppen durch Schwingungen, wodurch Sie Muskeln im ganzen Körper trainieren können.
  • Die Vibrationsart bestimmt die Wirkung des Trainings und die Belastung. Vertikale Modelle sind intensiver, oszillierende Platten gelenkschonender.
  • Viele Intensitätsstufen sind nicht automatisch besser. Wichtiger sind gleichmäßige, kontrollierte Schwingungen der Vibrationsplatte.

Eine Frau steht mit zwei Beinen auf einer Vibrationsplatte und trägt eine Leggings und Sportschuhe.
In Arztpraxen, Rehabilitationseinrichtungen und leistungsorientierten Sporteinrichtungen wird das Vibrationstraining schon lange verwendet. Es kann mit einem minimalen Zeitaufwand und Einsatz effektiv die Kraft und Ausdauer des Nutzers steigern. Die Hauptzielgruppe heute sind Hobbysportler. Aber auch beim Profi-Sport werden Vibrationsplatten zum Aufwärmen oder als Ergänzung zu Ihrem normalen Training verwendet.

Für Berufstätige besonders attraktiv ist natürlich die große Zeitersparnis. Das Training mit Vibrationsgeräten kann aber auch neurologisch, beim Gangbild, der Balance und der Feinkoordination helfen. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, wie wichtig die Bauform ist und auf welche Kaufkriterien Sie achten sollten. Bedeutend sind unter anderem die Leistung, Tragkraft und Stabilität.

1. Bauform und Vibration: Welche Typen von Vibrationsplatten gibt es?

Vibrationsplatten unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in Bauform und Funktionsweise.

1.1. Vibrationsplatte mit oder ohne Säule

Die Bauform entscheidet, wie sich das Gerät handhaben lässt, wie stabil es ist und wie vielfältig das Training ausfällt. Vibrationsplatten ohne Säulen bestehen ausschließlich aus einer flachen Plattform, auf der alle Übungen im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden. Diese Geräte sind deutlich kompakter, leichter und platzsparender. Durch ihr geringes Gewicht lassen sie sich problemlos transportieren und nach dem Training schnell verstauen. Sie sind die idealen Sportgeräte für Zuhause.

Sie bieten sich besonders für Personen an, die nur gelegentlich trainieren oder ihre Muskulatur ergänzend aktivieren möchten. Da die Bewegungen frei ausgeführt werden, fördert diese Bauform zusätzlich Gleichgewicht und Körperstabilität. Allerdings fehlt hier eine Haltemöglichkeit. Das Training kann daher für Einsteiger und andere Nutzergruppen anspruchsvoller sein.

Vibrationsplatten mit Säule sind dagegen größer, schwerer und verfügen über einen integrierten Haltegriff oder eine Konsole. Diese enthält meist die Bedienelemente und ein Display. Die Konstruktion bietet beim Training deutlich mehr Sicherheit, da Sie sich abstützen oder festhalten können. Das ist besonders bei intensiveren Programmen oder höheren Frequenzen praktisch. Das macht sie für fortgeschrittene Sportler besonders geeignet. Der Nachteil wird aber auch deutlich, denn Sie brauchen mehr Platz. Das Gerät ist außerdem schwerer zu transportieren.

Eine Frau trainiert auf einem Vibrationsgerät vor einem Spiegel und hält einen Ball in der Hand.

Das Training mit der Vibrationsplatte lässt sich vielfältiger gestalten, wenn Sie Bälle oder Gummis verwenden.

1.2. Unterschiedliche Arten der Vibration

Des Weiteren unterscheiden sich die medizinischen Vibrationsplatten hinsichtlich ihrer Vibrationssysteme. Folgende Tabelle in unserem Vibrationsplatten-Vergleich stellt Ihnen die verschiedenen Kategorien einmal genauer vor:

Bauform Eigenschaften
Vertikale Vibration
  • Bewegung von unten nach oben
  • trainiert Muskeln entlang der Körperachse
  • intensiver Trainingseffekt
3D-Vibration / triaxial
  • Kombination aus vertikaler und horizontaler Bewegung
  • aktiviert mehrere Muskelgruppen gleichzeitig
  • geeignet für Ganzkörpertraining und Koordination
Seitenalternierend / oszillierend
  • Bewegung wie beim Wippen, gehähnlich
  • gelenkschonend und wirbelsäulenfreundlich
  • ausgewogene Belastung beider Körperseiten
4D-Vibrationsplatte
  • zusätzlich höhere Frequenzen
  • sehr starker Reiz für tiefe Muskulatur
  • unterstützt Durchblutung und Kraftaufbau

2. Leistung, Frequenz und mehr: Worauf kommt es beim Kauf an?

Die für Sie beste Vibrationsplatte sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Relevant ist dabei, ob Sie Anfänger oder Profi sind, was und wie Sie trainieren möchten und wie viel Platz Sie haben. Auch das eigene Gewicht und weitere Faktoren können wichtig sein, wenn Sie sich eine Vibrationsplatte kaufen möchten.

2.1. Leistung und Frequenzbereich

Die Leistung und der Frequenzbereich bestimmen, wie wirkungsvoll eine Vibrationsplatte tatsächlich trainiert. Ein kräftiger Motor sorgt dafür, dass die Vibration auch bei längerer Nutzung stabil bleibt und sich gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt.

Entscheidend ist hier aber nicht allein die Wattzahl, sondern die Qualität der Motorsteuerung. Eine gute Vibrationsplatte vibriert ohne Ruckeln, setzt Bewegungen harmonisch um und reagiert direkt auf Änderungen der Intensität. Wenn die Schwingung dagegen unruhig oder stoßartig wirkt, überträgt sich das unangenehm auf Ihre Gelenke und Muskulatur.

Ideal ist ein Frequenzbereich, der sowohl sanfte als auch intensive Einheiten ermöglicht. Folgende Übersicht soll Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.

  • Niedrige Frequenzen (3 bis 10 Hz): Mobilisation (Reha), Lockerung, Gleichgewichtstraining
  • Mittlere Frequenzen (10 bis 20 Hz): Training von Muskelfunktion und Koordination, Dehnung des Muskel- und Sehnenapparats, Muskelentspannung, Lockerung der Rückenmuskulatur
  • Hohe Frequenzen (20 bis 40 Hz): Leistungssteigerung der Muskulatur, Wiederherstellung von Muskelkraft, Steigerung der Ausdauerkapazität

Hinweis: Grundsätzlich wird empfohlen, einen Frequenzbereich von 30 Hz nicht zu überschreiten, da die Muskelspannung abnimmt.

Grafik zeigt das Display einer Vibrationsplatte in Detailansicht

Das Display einer Vibrationsplatte enthält häufig viele Informationen auf einen Blick.

2.2. Größe und Stabilität

Eine Frau lächelt in die Kamera und hält die Hände an den Griffen einer Vibrationsplatte fest.

Vibrationsplatten mit Griffen sorgen für mehr Stabilität.

Die Größe einer medizinischen Vibrationsplatte beeinflusst, wie standfest Sie stehen und wie komfortabel Sie die verschiedenen Übungen durchführen können. Relevant ist vor allem die Länge.

Eine zu kleine Trainingsfläche (z. B. 35 cm) schränkt die Bewegungsfreiheit ein und erschwert Übungen, die mehr Raum erfordern. Dazu gehören Ausfallschritte, Planks oder dynamische Haltepositionen. Modelle mit größerer Fläche (z. B. ab 45 cm Länge) ermöglichen dagegen flüssige Bewegungen und eine gleichmäßige Gewichtsverlagerung.

Gleichzeitig gilt: Je breiter und schwerer das Gerät, desto stabiler steht es auf dem Boden. Ein höheres Eigengewicht sorgt für Ruhe im Betrieb, da es die Vibration besser abfängt und das Gerät weniger „wandern“ lässt. Rutschhemmende Standfüße oder Saugnäpfe sind ebenfalls wichtig.

Bei einem häufigen Standortwechsel helfen Rollen oder Griffmulden, das Gerät ohne Kraftaufwand zu verschieben. Ein weiterer Faktor ist die Dämpfung der Oberfläche. Eine leicht federnde, gummierte Struktur sorgt für Halt, ohne zu hart zu wirken.

Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Gewichtsverteilung. Wenn das Gehäuse beim Training seitlich kippt oder klappert, ist das ein Zeichen für eine instabile Konstruktion.

2.3. Tragkraft

Die Tragkraft gibt an, bis zu welchem Gewicht Sie eine Vibrationsplatte sicher nutzen können. Wird die angegebene Grenze regelmäßig überschritten, arbeitet der Motor unter höherer Belastung. Die Vibration verliert dadurch an Intensität und Bauteile verschleißen schneller.

Geräte mit höherer Belastbarkeit (Vibrationsplatten mit 150 kg oder 200 kg) sind oft robuster konstruiert. Sie verfügen über stärkere Motoren und stabilere Gehäuseverbindungen. Diese Bauweise sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern auch für gleichmäßigere Schwingungen. Besonders bei dynamischen Übungen, bei denen zusätzliches Gewicht oder Widerstandsbänder genutzt werden, ist Reserveleistung wichtig.

2.4. Bedienkomfort

Wenn bei einer Vibrationsplatte der Bedienkomfort hoch ist, dann bedeutet das meist Folgendes:

  • übersichtliche Anzeige mit klar lesbaren Symbolen
  • gut ablesbares Display auch während der höchsten Intensität
  • große, logisch angeordnete Tasten
  • zuverlässige Fernbedienung, die direkt reagiert
  • vorprogrammierte Trainingsmodi
  • manuell einstellbarer Zeitmodus
  • sanfte Start- und Stopp-Funktion
  • Speicherung zuletzt genutzter Einstellungen

Im Zusammenspiel sorgt all dies dafür, dass Sie beim Training keinen Frust erleben. Einige Punkte sind dabei weniger oder mehr relevant. Zum Beispiel ist die Speicherung der zuletzt genutzten Einstellungen weniger wichtig, wenn das Gerät in einem Haushalt mit mehreren Personen verwendet wird. Ein sanfter Stopp gehört dagegen zu den absolut wichtigen Kriterien, ebenso wie eine zuverlässige Fernbedienung.

Eine Frau stemmt sich mit beiden Armen von einer Vibrationsplatte ab und streckt dabei die Beine gerade aus.

Durch die intensive Vibration verstärkt die Vibrationsplatte das manuelle Training und die Übungen zusätzlich.

2.5. Sonstige Eigenschaften

Hochwertige Geräte erzeugen nur ein tiefes Brummen statt störender Klapper- oder Schleifgeräusche. Damit erinnert die Vibrationsplatte an Waschmaschinen und deren Geräuschpegel.

Das Zubehör spielt ebenfalls eine große Rolle, wenn Sie sich eine Vibrationsplatte kaufen. Trainingsbänder erweitern die Übungsauswahl und Haltegriffe erhöhen die Stabilität. Manchmal liefern Hersteller auch Ernährungstipps oder Poster mit Übungen mit.

Als Sicherheitselemente bieten einige Geräte eine automatische Abschaltung bei Inaktivität sowie einen Überlastungs- und Überhitzungsschutz. Eine Kindersicherung oder eine einfach zu erreichende Not-Stopp-Funktion kann je nach Käufergruppe ebenfalls bei einer Vibrationsplatte sinnvoll sein. Damit Sie Musik, Trainingsrhythmen oder Sprachanleitungen abspielen können, bieten einige Modelle auch Bluetooth-Lautsprecher.

3. Fragen und Antworten rund um das Thema Vibrationsplatte

3.1. Welche Marken und Hersteller von Vibrationsplatten gibt es?

Hier haben wir einige Hersteller und Marken aus unserem Vibrationsplatten-Vergleich 2025 aufgelistet:

  • Bluefin
  • Crane
  • EvoSpark
  • Maxxus
  • Mediashop
  • Newgen Medicals
  • Skandika
  • Sportstech
  • Styletics
  • VitalMaxx
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3.2. Wie trainiert man mit einer Vibrationsplatte?

Wenn das Training aus gesundheitlicher Sicht kein Problem darstellt, können wir Ihnen folgende Tipps geben:

  • in den ersten Monaten nicht länger als 10 Minuten trainieren (max. 2-3 Einheiten pro Woche)
  • starten Sie mit der Einstellung „Low“ und steigern Sie es langsam
  • trainieren Sie nie länger als 30 Minuten
  • wärmen Sie sich vorher auf
  • beugen Sie die Beine und verlagern Sie das Gewicht, um Kopfschmerzen vorzubeugen
  • legen Sie nie den Kopf oder Brustkorb auf das Gerät

Wichtig: Besprechen Sie sich zuvor mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, ob das Training auf einer Vibrationsplatte gesundheitlich für Sie geeignet ist.

» Mehr Informationen

3.3. Wie reinigt man eine Vibrationsplatte?

Schalten Sie das Gerät nach dem Sport zur Reinigung aus und trennen Sie den Netzstecker von der Steckdose. Reinigen Sie das Gerät danach mit einem weichen, trockenen Tuch.

Verwenden Sie niemals Reinigungsmittel mit ätzenden Substanzen, Benzin oder Lösungsmittel. Alle zwei Monate sollten Sie zudem die Schraubverbindungen am Gerät kontrollieren. Orientieren Sie sich auch an den Herstellerangaben in der Bedienungsanleitung.

» Mehr Informationen

3.4. Wann wurde das Vibrationstraining erfunden?

Das Vibrationstraining auf Platten wurde 1960 für die Raumfahrt entwickelt. Durch dieses sollte der Muskelschwund der Astronauten im All verhindert und deren Fitness gesteigert werden.

» Mehr Informationen

Videos zum Thema Vibrationsplatte

In diesem Video werden die Bluefin-Vibrationsplatten 3D und 4D vorgestellt. Beide Modelle wurden ausführlich getestet und der Video-Ersteller teilt seine Erfahrungen und Meinungen mit Ihnen. Erfahren Sie mehr über die Funktionen, das Trainingserlebnis und die Effektivität der Bluefin-Fitness-Vibrationsplatten.

In diesem YouTube-Video geht es um einen umfassenden Vibrationsplatten-Test, bei dem verschiedene Modelle miteinander verglichen werden, um die beste Vibrationsplatte zu ermitteln. Der Tester zeigt die verschiedenen Funktionen und Eigenschaften der einzelnen Platten und gibt eine detaillierte Bewertung ab. Zuschauer erhalten somit eine fundierte Entscheidungshilfe beim Kauf einer Vibrationsplatte.

Quellenverzeichnis

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Zusammenfassung: Die besten Vibrationsplatten in aller Kürze.
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