Das Wichtigste in Kürze
  • Tactical-Pens vereinen Schreibgerät, Werkzeug und Selbstverteidigungswaffe in einem Stift.
  • Mit einer Fisher Space Pen Mine ausgestattet, können Sie mit Ihrem Tactical-Pen auch über Kopf und sogar unter Wasser schreiben.
  • Tactical-Pens sind legal und frei verkäuflich. Bei einer Flugreise sollten Sie den Stift dennoch nicht im Handgepäck transportieren.

Tactical-Pen-Test

Laut der Zeitung Welt sind die Verkaufszahlen von Pfefferspray im Jahr 2016 stark gestiegen. Immer mehr Menschen in Deutschland statten sich mit Selbstverteidigungswaffen aus, um für Notsituationen gewappnet zu sein.

Tactical-Pens gehören ebenso wie das Pfefferspray zur Kategorie der legalen Waffen und können durch ihre kompakte Größe gut in jede Tasche gesteckt werden.

In unserer Kaufberatung zum Tactical-Pen-Vergleich von 2020 erläutern wir Ihnen die Funktionen eines Tactical-Pens. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines solchen Selbstverteidigungsstiftes achten sollten.

Produkte mit einer verstärkten Spitze aus Wolfram-Stahl sind besonders stabil und bieten dadurch eine sehr gute Kraftübertragung.

1. Welche Funktionen und Einsatzmöglichkeiten hat der Tactical-Pen?

In Tactical-Pen-Tests wird auch die mögliche Funktion als Kubotan zur Selbstverteidigung bewertet.

Ein Tactical-Pen kann auch als Handwaffe bezeichnet werden.

Tactical-Pens sind eine Art Kugelschreiber mit speziellen Funktionen. Sie werden häufig auch Selbstverteidigungsstifte oder taktische Kugelschreiber genannt. Sie vereinen Schreibgerät, Werkzeug und Waffe in einem kleinen Stift. Dabei sind sie sehr unauffällig und fallen nicht als Waffe auf, da sie aussehen wie ein normaler Kugelschreiber.

Sie sind sehr robust und widerstandsfähig gebaut. Die Oberfläche ist meist angeraut oder geriffelt, sodass der Tactical-Pen gut in Ihrer Hand liegt und Ihnen beim Schreiben nicht wegrutscht.

Am einen Ende befindet sich die Schreibspitze und am anderen die sogenannte „Combat-Spitze“. Sie besteht aus stabilen Metallen und kann als Glasbrecher oder als Schlagseite der Selbstverteidigungswaffe genutzt werden.

Als Waffe kann ein Tactical-Pen wie ein Kubotan genutzt werden. Dabei handelt es sich um eine asiatische Nahkampfwaffe. Mit verschiedenen Schlag- und Griffvarianten können Sie so bei Ihrem Angreifer starke Schmerzreize verursachen.

Wenn Sie in Situationen unterwegs sind, in denen Sie sich unsicher fühlen, dann bewahren Sie den Tactical-Pen immer an einer Stelle Ihres Körpers oder Ihrer Kleidung auf, sodass Sie diesen schnell Griffbereit haben.

Meist ist die Mine an der Schreibspitze mit einer Schraubkappe geschützt. An dieser befindet sich in der Regel ein Clip, mit dem Sie den Stift an Ihrem Gürtel oder einer Tasche befestigen können. Durch die kompakte Größe können sie einfach verstaut und überall mit hingenommen werden.

Manche Tactical-Pens können auch als Stifte um Touchscreens zu bedienen verwendet werden oder haben eine LED-Lampe in der Kappe integriert.

Bei den besten Tactical-Pens ist an der Spitze ein kleiner Gummieinsatz angebracht, sodass Sie diesen auch als Tablet-Stift nutzen können.

Die harte Spitze des Tactical-Pen können Sie neben dem Einsatz als Kubotan auch als Glasbrecher benutzen und sich zum Beispiel aus Ihrem Auto befreien, falls die Türe nach einem Unfall klemmt und Sie anders nicht mehr herauskommen.

Tactical-Pens werden häufig auch Multi-Purpose-Pens genannt und haben neben den Zusatzfunktionen als Kubotan oder Glasbrecher aber die Hauptaufgabe des Schreibens.

Beachten Sie aber, dass sie schwerer und meist auch größer sind als herkömmliche Kugelschreiber.

Tactical-Pens sind legal, sodass Sie diese überall kaufen können. Auch ein Mindestalter für den Besitz gibt es nicht, da die Stifte nicht in Deutschland nicht unter das Waffengesetz fallen.

Mit einem Tactical-Pen können Sie Ihrem Gegenüber aber erhebliche Verletzungen zufügen. Seien Sie sich dessen bewusst und setzen Sie den taktischen Kugelschreiber also erst als letzte Instanz als Kubotan und damit als Hieb- und Stichwaffe ein. Setzen Sie den taktischen Kugelschreiber als Waffe ein, ohne in einer Notsituation zu sein, dann ist das strafbar.

Tactical-Pens werden nicht wie herkömmliche Kugelschreiber bei Discountern wie Aldi oder Lidl angeboten.

Mit einem Tactical-Pen können Sie nicht nur normal, sondern meist auch über Kopf schreiben.

Bei Frauen ist der Tactical-Pen als Selbstverteidigungswaffe ähnlich beliebt wie das Pfefferspray. Da sie ihrem Angreifer körperlich häufig unterlegen sind, ist das griffbereite Tragen einer solchen Waffe meist beruhigend und im Notfall hilfreich.

Wenn Sie Ihren Tactical-Pen auch wirklich als Selbstverteidigungswaffe nutzen wollen, dann sollten Sie einen entsprechenden Selbstverteidigungskurs besuchen, um Kampf- und Griff-Techniken mit dem Stift zu erlernen. Es handelt sich um eine Nahkampfwaffe und wenn Sie mit dieser nicht entsprechend umgehen können, besteht die Gefahr, dass Ihr Gegner Sie entwaffnet.

Die Vor- und Nachteile von Tactical-Pens stellen wir Ihnen im Folgenden übersichtlich dar.

  • multifunktional
  • handlich und klein
  • unauffällige Waffe
  • hohe Schlagkraft bei wenig Kraftaufwand
  • sehr robust
  • kann als Schlagwaffe erhebliche Verletzungen verursachen
  • Nutzung als Kubotan erfordert Training
  • hohes Gewicht für einen Stift

Tipp: Manche Tactical-Pens sind zusätzlich sogar mit einer LED-Lampe, verschiedenen Schraubenzieher-Bits und einer Pfeife ausgestattet. Diese Modelle eignen sich besonders für outdooraffine Personen, die gern in der Wildnis campen.

2. Größe, Gewicht, Material und Mine: Welche Kriterien entscheiden jeden Tactical-Pen-Test?

2.1. Tactical-Pens sind schwerer als herkömmliche Kugelschreiber

Laut Tactical-Pen-Tests eignen sich schwere Modelle besser als Selbstverteidigungswaffe, liegen beim Schreiben aber schwer in der Hand.

Günstige Tactical-Pens sind meist aus Aluminium gefertigt.

Bei der Anschaffung eines Tactical-Pen sollten Sie sich bewusst sein, dass die taktischen Kugelschreiber schwerer sind als handelsübliche Kugelschreiber.

Die Gewichtsspanne ist sehr groß und reicht von circa 30 g bei den leichtesten Modelle bis über 100 g bei den schwersten Exemplaren.

Beim Schreiben ist das hohe Gewicht ein Nachteil und eher gewöhnungsbedürftig. Bei der Nutzung als Selbstverteidigungswaffe oder als Glasbrecher hingegen sind die schweren Modelle vorteilhaft, denn durch das höhere Gewicht kann die Schlagkraft verstärkt werden.

Wollen den Tactical-Pen hauptsächlich zum Schreiben nutzen und weniger als unauffällige Selbstverteidigungswaffe bei sich haben, dann empfehlen wir Ihnen ein Modell zwischen 30 und 50 g zu wählen. Wollen Sie den Stift hingegen nur ab und zu zum Schreiben und vor allem als Selbstverteidigungswaffe immer dabei haben, dann sind Modelle ab 60 g empfehlenswert.

Die Länge des Stiftes liegt in der Regel zwischen 13 und 15 cm. Um als Selbstverteidigungswaffe genutzt werden zu können, sollte der Stift sowohl oben als auch unten überstehen, wenn Sie diesen in der Faust umschlossen halten.

Ist der Stift zu kurz, dann ragt die Combat-Spitze nicht weit genug heraus, als dass Sie Ihren Angreifer damit außer Gefecht setzen könnten. Besonders kleine Modelle sind nur etwas über 10 cm lang und eignen sich als Selbstverteidigungswaffe deshalb nur für Personen mit sehr kleinen Händen.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen einen Tactical-Pen zu kaufen, der mindestens 5 cm länger ist als Ihre Handfläche quer gemessen. So können Sie den Stift auch gut als Glasbrecher oder Selbstverteidigungswaffe nutzen.

2.2. Tactical-Pens mit einer mit Wolfram-Stahl verstärkten Spitze haben eine optimale Kraftübertragung

In gängigen Tactical-Pen-Tests werden verstärkte Combat-Spitzen des Tactical-Pen sehr gut bewertet.

Die Combat-Spitze eines Tactical-Pen kann ähnlich wie ein Nothammer zum Einschlagen von Scheiben genutzt werden.

Tactical-Pens sind sehr robust und ihr Gehäuse ist aus Metall gefertigt.

Modelle aus Edelstahl sind extrem stabil, haben dafür aber auch ein hohes Gewicht. Die meisten Stifte sind aus Aluminium gefertigt. Viele Hersteller setzen dabei auf das sogenannte Luftfahrt-Aluminium, welches besonders robust und zugleich leicht ist.

Hochpreisige Produkte sind aus Titan gefertigt. Dieses Material sieht sehr edel aus und ist ebenso wie das Aluminium robust und leicht.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen Produkte aus Luftfahrt-Aluminium. Diese vereinen Robustheit mit geringem Gewicht und eigenen sich daher optimal für den Einsatz als Outdoor-Stift oder als Selbstverteidigungswaffe.

Tactical-Pens aus Luftfahrt-Aluminium gibt es von den Marken: Schrade, com-four, UZI, Smith & Wesson und Remize.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Schreibspitze befindet sich bei den Tactical-Pens die Glasbrecher- oder Kubotan-Spitze. Bei einigen Stiften ist diese mit Wolfram-Stahl extra verstärkt. Dieses Material ist extrem hart und robust, sodass Sie Glas problemlos einschlagen können.

Das Metall gibt nicht nach, sondern die ganze Kraft wird auf das Glas übertragen. Auch im Bereich der Selbstverteidigung ist diese optimale Kraftübertragung und Härte des Materials vorteilhaft, um beim Angreifer einen hohen Schmerzreiz auszulösen.

Wir empfehlen Ihnen Produkte mit verstärkter Spitze aus Wolfram-Stahl. Damit haben Sie die beste Kraftübertragung sowohl im Nahkampf als auch beim Scheibe einschlagen.

2.3. Tactical-Pens mit Fisher Space Pen Mine können auch über Kopf schreiben

Wann und von wem wurde die Fisher Space Pen Mine erfunden?

Tactical-Pen mit Fisher Space Pen Mine schreibt auch bei Schwerelosigkeit im Weltall.1966 lies Paul C. Fisher die Mine für den ersten Space Pen patentieren. Dieser wurde als Fisher AG-7 bezeichnet und wurde von der Nasa ab 1968 bei Weltraummissionen eingesetzt. Es befindet sich eine unter Druck stehende Tintenpaste in der Mine, die also nicht an die Schwerkraft gebunden ist, um zu fließen.

Die Kugelschreiberminen von Tactical-Pens sind meist Gasdruckminen. Das bedeutet, es ist auch ein Schreiben über dem Kopf möglich, da die Tinte mit Druck in die Stiftspitze befördert wird und nicht von der Schwerkraft abhängig ist, um nach unten in die Minen-Spitze zu fließen.

Die Tinte ist meist so beschaffen, dass auch bei Regen noch mit dem Stift geschrieben werden kann. Besonders beim Campen oder anderen Outdoor-Aktivitäten kann das sehr vorteilhaft sein.

Einige Hersteller statten ihre Tactical-Pens mit Fisher Space Pen Minen aus. Diese wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt, um einen Stift zu haben, der in der Schwerelosigkeit schreibt.

Die Fisher Space Pen Mine ist auch eine Gasdruckmine mit spezieller Tinte und ermöglicht es Ihnen über Kopf, unter Wasser, auf Untergründen von -43 °C bis +143 °C, auf fettigen Oberflächen und im Weltall in der Schwerelosigkeit zu schreiben. Die Tinte fließt und hält also unter jeglichen Umständen und es gibt sie in verschiedenen Farben und Strichstärken.

Wir von Vergleich.org empfehlen Ihnen einen Tactical-Pen mit Fisher Space Pen Mine zu kaufen, denn mit einer Mine diesen Typs können Sie wirklich in allen Situationen schreiben.

Tipp: Die meisten Tactical-Pens sind mit der Fisher Space Pen Mine kompatibel, sodass Sie diese einfach nachkaufen und einsetzen können, falls Ihr taktischer Kugelschreiber mit einer anderen Mine geliefert wird.

3. Was sind legale Selbstverteidigungswaffen?

Neben dem Tactical-Pen mit seiner Funktion als Kubotan gibt es auch noch weitere legale Selbstverteidigungswaffen. Die fünf bekanntesten stellen wir Ihnen in der nachfolgenden Tabelle vor.

Selbstverteidigungswaffe Merkmale
Pfefferspray

Pfefferspray als Selbstverteidigungswaffe

  • besteht aus natürlichen Reizstoffen (Extrakt von Paprika, Chilis oder Cayenne-Pfeffer)
  • zugelassen ab 14 Jahren
  • wird nur als Tierabwehrspray verkauft
  • kann in Notsituationen auch gegen Menschen eingesetzt werden
CS-Gas

CS-Gas als Selbstverteidigungswaffe

  • ist ein Tränenreizstoff
  • zugelassen ab 14 Jahren
  • kann in Notsituationen gegen Menschen eingesetzt werden
  • nicht zur Abwehr von Hunden geeignet, da bei diesen die Wirkung nicht stark genug ist
Taschenalarm

Taschenalarm als Selbstverteidigungswaffe

  • passive Selbstverteidigungswaffe
  • keine altersbegrenzte Zulassung
  • lauter, schriller Ton soll Angreifer abschrecken und gleichzeitig Hilfe alarmieren
  • Lautstärke bis zu 120 dB (entspricht einem startenden Düsenjet)
Sicherheitsschirm

Sicherheitsschirm als Selbstverteidigungswaffe

  • sehr stabiler Regenschirm
  • keine altersbegrenzte Zulassung
  • kann als Schlagstock verwendet werden
  • eignet sich, um den Gegner auf Distanz zu halten, weil die Schlagdistanz vergrößert wird
  • Funktionalität als Regenschirm ist vorhanden
Elektroschocker

Elektroschocker als Selbstverteidigungswaffe

  • gibt elektrische Impulse ab
  • zugelassen ab 18 Jahren
  • Funktionsfähigkeit muss regelmäßig überprüft werden, da sie mit Batterie betrieben werden
  • durch die Sicherung, die erst entfernt werden muss, als schnelle Verteidigungswaffe ungeeignet
  • Umgang bedarf einiger Übung
Besonders Frauen tragen nachts gern eine Selbstverteidigungswaffe bei sich. Das CS-Gas und der Taschenalarm sind dabei die beliebtesten Waffen.

Um Tactical-Pen-Testsieger-Potenzial zu haben, sollte dieser aus möglichst robustem Metall gefertigt sein.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Tactical-Pen

4.1. Wie wird ein Tactical-Pen als Kubotan benutzt?

Selbstverteidigungskurse

Selbstverteidigungskurse werden vor allem von Frauen besucht.Laut Stiftung Warentest wird in Selbstverteidigungskursen in erster Linie trainiert, sich einem Angreifer durch Sprache und Körpersprache zur Wehr zu setzten. Aber es werden auch Selbstverteidigungstechniken gelehrt, um sich im Falle eines handgreiflichen Überfalles wehren zu können.

Ein Kubotan ist eine Waffe für den Nahkampf und meist in Stiftform oder als Schlüsselanhänger zu finden. Er wird in der geschlossenen Faust gehalten, wobei beide Enden leicht überstehen.

Das spitze Ende zeigt nach unten, also beim kleinen Finger heraus. Das flache Ende ragt oben heraus. Dort können Sie Ihren Daumen auflegen, um ein aus der Hand rutschen des Kubotan zu verhindern und beim Schlagen mehr Druck ausüben zu können.

Ziel ist es, bestimmte Nervenpunkte Ihres Gegners zu treffen und dadurch einen hohen Schmerzreiz auszulösen. Diese Stellen befinden sich zum Beispiel an Ellbogen, Rippen, Handgelenken, Schultergelenken oder der Schläfe.

Beachten Sie aber, dass Sie Ihrem Gegner mit einem Kubotan erhebliche Verletzungen zufügen können und diesen nur in Notsituationen benutzen sollten.

Der Tactical-Pen ist eine Weiterentwicklung des Kubotan, der 1972 von Japaner Sōke Takayuki Kubota patentiert wurde. Der kurze, harte Metallstab wurde ursprünglich zur Selbstverteidigung für die weiblichen Polizisten in den USA entwickelt. Nach einiger Zeit wurde die Idee geboren, den Kubotan mit einer Kugelschreibermine zu kombinieren und so wurde der taktische Kugelschreiber erfunden.

Der Tactical-Pen als Selbstverteidigungswaffe ist also genauso zu benutzen wie ein normaler Kubotan. Die Kappe auf der gegenüberliegenden Seite der Kubotan-Spitze ist meist flach, sodass Sie dort Ihren Daumen auflegen und mehr Druck beim Schlagen ausüben können.

4.2. Darf ein Tactical-Pen ins Handgepäck bei Flugreisen?

Laut Tactical-Pen-Tests wird Ihnen bei der Sicherheitskontrolle ein Tactical-Pen am Flughafen meist abgenommen.

Es ist wahrscheinlich, dass ein Tactical-Pen am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle konfisziert wird.

Bevor Sie Ihren Tactical-Pen mit in den Urlaub oder auf Geschäftsreise in ein anderes Land nehmen, informieren Sie sich, ob es im Zielland erlaubt ist, diesen bei sich zu tragen.

In Deutschland und Österreich fällt ein Tactical-Pen nicht unter das Waffengesetz und kann legal gekauft und am Körper getragen werden. In der Schweiz und in England hingegen ist er verboten.

Die europäischen Länder regeln das sehr unterschiedlich, also informieren Sie sich vorab, um sicherzugehen, dass Sie am Zielort nicht auf einmal eine illegale Waffe bei sich tragen.

Laut den Handgepäckbestimmungen in Deutschland dürfen Klingen bis zu 6 cm mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Handelt es sich aber um Gegenstände, mit denen Sie sehr leicht andere verletzen könnten, wie beispielsweise mit einem Cuttermesser, dann wird der Gegenstand bei der Sicherheitskontrolle meist sofort konfisziert.

Da mit dem Tactical-Pen auch erhebliche Verletzungen verursacht werden können, kann es sein, dass das Sicherheitspersonal Ihnen den Selbstverteidigungsstift bei der Kontrolle abnimmt. Das ist allerdings Ermessenssache eines jeden Mitarbeiters.

Wir raten Ihnen davon ab, Ihren Tactical-Pen im Handgepäck zu transportieren. Verstauen Sie ihn in Ihrem Koffer, den Sie aufgeben. So gehen Sie sicher, dass er Ihnen nicht abgenommen wird.