Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie eine Strickmühle kaufen möchten, sollten Sie schon vorher wissen, was Sie damit stricken möchten. Große Strickmaschinen sind ideal, wenn Sie große und einfarbige Teile wie Schals mit einer Strickmühle stricken wollen. Haben Sie vor, mit der Strickmühle Socken oder Untersetzer zu stricken, empfehlen wir diese Variante ebenfalls. Benötigen Sie Strickschläuche zum Verzieren von Kleidern oder Kissen, ist der Kauf einer kleinen Strickmühle ratsam.

1. Wie ist eine Strickmühle aufgebaut?

Beim Aufbau von Strickmühlen ist zwischen kleinen und großen Modellen zu unterscheiden. Die Hauptbestandteile bei beiden Varianten sind laut Strickmühlen-Tests im Internet das Gehäuse, die Nadeln und eine Kurbel.

Tipp: Bei einer kleinen Strickmaschine ist zusätzlich ein Gewicht verbaut, das den Faden nach unten zieht. So brauchen Sie nicht händisch Garn nachgeben.

Große Strickmühlen sind als Gerät mit Standfüßen konzipiert. Zudem sind zusätzliche Funktionen wie ein Reihenzähler und die Wahl zwischen Rund- und Flachstrick integriert. Beide Varianten eignen sich gut für Anfänger und sind damit auch als Strickmühlen für Kinder geeignet.

2. In welchen Größen sind Strickmaschinen laut Strickmühlen-Tests im Internet erhältlich?

Hersteller von Strickmühlen bieten kleine, mittlere und große Modelle an. Welche die beste Strickmühle für Sie ist, hängt davon ab, wie groß Ihr Strickstück sein soll.

Kleine Strickmühlen sind mit 4 – 6 Nadeln ausgestattet, um Strickschnüre zu produzieren. Sie sind dafür ausgelegt, sie in der Hand zu halten. Diese Modelle erhalten Sie z. B. mit den Strickmühlen von Prym und Naliovker.

Mittlere Strickmaschinen, wie Sie sie in unserem Strickmühlen-Vergleich finden, verfügen über 16 – 22 Nadeln. Sie können mit diesen im Flach- und Rundstrick nähen. Große Strickmühlen haben bis zu 48 Nadeln.

3. Wie geht man bei der Anwendung mit einer Strickmühle vor?

Die Funktionsweise einer Strickmaschine hängt von der Größe des Modells ab. Wie der Ablauf bei kleinen und großen Strickmühlen ist, können Sie in Anleitungen für Strickmühlen im Internet lesen. Auch vielfältige Ideen für Strickmühlen sind verfügbar.

Die Vorgehensweise für kleine Strickmühlen ist folgendermaßen. Im ersten Schritt führen Sie ein Nähgarn in die Öffnung in der Mitte nach unten, damit Sie es an dem Gewicht befestigen können. Das bietet den Vorteil, dass Sie bei der Anwendung nicht immer Garn nachgeben brauchen. Das Gewicht zieht den Faden von selbst nach unten.

Nun folgt der wichtigste Teil. Sie spannen den Faden abwechselnd in die Nadeln ein. Dazu drehen Sie an der Kurbel, bis eine Nadel das Garn gegriffen hat. Anschließend kurbeln Sie weiter und achten gleichzeitig darauf, dass das Garn von der zweiten Nadel nicht eingespannt wird. Führen Sie den Faden einfach darunter durch. In der dritten Nadel muss der Faden wieder aufgenommen werden.

Die beschriebene Prozedur müssen Sie fortführen, bis alle Nadeln mit dem Garn belegt sind. Danach brauchen Sie nur noch kurbeln. Wenn Sie die gewünschte Größe erreicht haben, schneiden Sie das Knäuel ab und lassen den Rest des Garns durchlaufen.

strickmuehle-test