Das Wichtigste in Kürze
  • Ukulelen gibt es in vier verschiedenen Bauvarianten. Unterschieden wird in Sopran-, Konzert-, Tenor- und Bariton-Ukulelen. Dieser Vergleich betrifft die Sopran-Ukulele, die am häufigsten gekauft wird. Im Sprachgebrauch wird mit der Bezeichnung „Ukulele“ häufig auch eine Sopran-Ukulele bezeichnet.

1. Welche Größe hat eine Sopran-Ukulele?

Ukulelen mit der Bezeichnung „Sopran“ oder „Standard“ sind meist die kleinsten Modelle der Ukulelen-Familie. Die Größe einer Sopran-Ukulele misst 53 oder 54 Zentimeter in der Länge. Konzert-, Tenor- und Bariton-Ukulele sind länger. Die Frage, ob sich die Sopran- oder die Konzert-Ukulele besser für Anfänger eignet, wird in der Praxis häufig mit der Größe des Instruments erklärt: Die Sopran-Ukulele können gerade Anfänger sehr gut greifen.

2. Welche Stimmlage hat die Sopran-Ukulele?

Die besten Sopran-Ukulelen haben den Sopran-Stimmumfang g-c-e-a. Dafür gibt es auch die meisten Stücke und Grifftabellen, sodass sie sich gut für Anfänger eignet. Sopran-Ukulelen mit Tonabnehmer gibt es nur selten. Ursprünglich gab es die Sopran-Ukulele in D-Stimmung, also mit der Notenfolge a-d-f(is)-h. Diverse Internet-Tests zu Sopran-Ukulelen zeigen, dass mittlerweile die C-Stimmung (g-c-e-a) am häufigsten vertreten ist.

3. Auf welche Materialien ist zu achten?

Die vier Saiten einer Sopran-Ukulele sind in der Regel aus Nylon und das hat einen fast schon historischen Grund. Ursprünglich wurden die Saiten der Ukulele nämlich aus Schafsdärmen gefertigt. Nylon kommt diesem ursprünglichen Stoff haptisch am nächsten. Beim Material des Korpus gibt es hingegen mehr Unterschiede. Wer eine Sopran-Ukulele kaufen möchte, sollte in jedem Fall auf Holz als Korpusmaterial setzen. Mahagoni ist die beste Wahl.

Sopran-Ukulele Test