Motorrad-Navi Test 2016

Die 7 besten Motorrad-Navis im Vergleich.

AbbildungTestsiegerGarmin zumo 595LMBecker mamba.4Garmin zumo 590LMPreis-Leistungs-SiegerGarmin zumo 390 LMTomTom Rider v4Blaupunkt MotoPilot 43Garmin zumo 340LM
ModellGarmin zumo 595LMBecker mamba.4Garmin zumo 590LMGarmin zumo 390 LMTomTom Rider v4Blaupunkt MotoPilot 43Garmin zumo 340LM
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
07/2016
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Bewertung1,8gut
07/2016
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,1gut
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Bewertung2,2gut
07/2016
Kundenwertung
17 Bewertungen
50 Bewertungen
186 Bewertungen
188 Bewertungen
173 Bewertungen
59 Bewertungen
91 Bewertungen
Displaygröße5 Zoll4,3 Zoll5 Zoll4,3 Zoll4,3 Zoll4,3 Zoll4,3 Zoll
enthaltenes Kartenmaterial45 Länder20 Länder45 Länder45 Länder45 Länder45 Länder22 Länder
GeschwindigkeitsassistentWarnt optisch und akustisch vor Geschwindigkeitsübertretungen.JaJaJaJaJaJaJa
Option für kurvenreiche StreckenJaJaJaJaJaJaJa
BluetoothMit Bluetooth können Sie Routenanweisungen auf einen Bluetooth-Helm oder einem Headset übertragen.JaJaJaJaJaJaJa
wasser- und staubfestJaJaJaJaNeinJaNein
inkl. Update-FlatBeim Kauf sind Kartenupdates für die Lebensdauer des Geräts inbegriffen.JaJaJaJaJaJaJa
Vorteile
  • einfache Navigation
  • umfangreiche Entertainment-Optionen wie Musikwiedergabe
  • auch im Hochformat bedienbar
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • solide Halterung
  • schnelle Routenberechnung
  • hilfreiches Zubehör
  • schnelle Routenberechnung
  • auch fürs Auto zu verwenden
  • einfache Bedienung
  • gute Routenführung
  • einfache Bedienung
  • GPS-Signal wird schnell gefunden
  • gute Bedienung auch mit Handschuhen
  • gute Verarbeitung
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Motorrad-Navi-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Für Motorrad-Fans ist das Zweirad weit mehr als ein schnödes Fortbewegungsmittel – sie wollen auf den Straßen Fahrspaß verspüren und sich den Wind der Freiheit um die Nase wehen lassen. Deshalb brauchen Sie Navis, die auch kurvige Strecken berechnen – enge Gebirgspässe und kurvenreiche Straßen werden von Autofahrer gefürchtet, Biker aber lieben sie.
  • Um den Bedürfnissen der Asphaltpiraten gerecht zu werden, müssen die Navigationsgeräte für Motorrad-Fahrer besondere Funktionen haben – Bedienbarkeit mit Handschuhen und Bluetooth-Sprachausgabe gehören dazu.
  • Auch sind den Geräten mehr Vibrationen zuzumuten als jenen Kollegen, die gemütlich und sanft an der Windschutzscheibe eines Autos hängen – und auch mehr witterungsbedingte Einflüsse.

motorrad-navi test

Was gibt es in der Welt Schöneres, als seine Zeit mit etwas zu verbringen, das keinem anderen Zweck dient als dem eigenen Plaisir? Für viele Motorradfahrer ist die Zeit, die sie mit dem motorisierten Zweirad auf den Landstraßen verbringen, genau eine solche. Doch auch wenn das Fahren nicht dem Transportieren von Gegenständen oder der zielgerichteten Fortbewegung dient, ist ein zielloses Umherfahren nicht immer unbedingt im Sinne der Piloten. Das beste Motorrad-Navi zeigt Ihnen den richtigen Weg, ohne dass dabei das Fahrgefühl auf der Strecke bleibt.

1. Was ist ein Motorrad-Navi?

rider test

Immer auf dem richtigen Weg dank Navigation – Motorrad-Navi mit Halterung.

Es ist ja so: Jeder Verkehrsteilnehmer hat besondere Bedürfnisse im Straßenverkehr. Das hängt nicht nur vom Individuum, sondern auch vom gewählten Verkehrsmittel ab. Es ist zu beobachten, dass der Straßenverkehr in Gruppen eingeteilt wird und sich Mitglieder einer Gruppe über solche einer anderen mokieren.

So schimpfen Autofahrer über Motorradfahrer, Motorradfahrer über LKW und alle zusammen über Fahrradfahrer. Der Fußgänger beschwert sich über Verkehrslärm, während der Lokführer der S-Bahn sich über seine Fahrgäste aufregt. Wie unterschiedlich die Verkehrsteilnehmer, so auch die Ansprüche, die sie an ihre Zielführung stellen. Deswegen gibt es ein Outdoor-Navi, ein Fahrrad-Navi und eben auch eines für Motorradfahrer.

Ein Motorrad-Navi ist daher ein Navigationsgerät, das die speziellen Anforderungen eines Motorradfahrers erfüllt. Da diese häufig zu Touren aufbrechen, verfügen viele über eine so genannte Rundfahrt-Funktion, bei der ein Zielort eingegeben werden kann und das Gerät die Rückfahrt zum Ausgangspunkt selbstständig berechnet. So werden die Geräte den Anforderungen von Bikern gerecht, die nicht ausschließlich zur Fortbewegung auf ihr motorisiertes Gefährt steigen, sondern dies tun, um Freude am Fahren zu haben. Daher kann die Kombination Navi – Motorrad durchaus reizvoll sein.

Da Motorräder im Gegensatz zu Autos selten über eine Fahrerkabine verfügen, müssen die Navigationsgeräte für Motorräder dementsprechend auch etwas robuster sein als ihre Pendants für Autos. Die Modelle in unserem Motorrad-Navi Test, etwa das TomTom Rider, sind daher spritzwasser- und staubfest, um den Bedingungen auf der Straße ohne geschützte Fahrerkabine standhalten zu können.

2. Welche Motorrad-Navi-Typen gibt es?

navi motorrad

Ob mit Yamaha- oder BMW-Motorrad – Navi-Geräte müssen auch mal etwas widrige Wetterlagen überstehen.

Es lässt sich grob zwischen zwei Arten von Motorrad-Navigation unterscheiden: Diejenigen Geräte, welche über ein wasserdichtes, staubgeschütztes Gehäuse verfügen und spezielle POIs und Routenoptionen für Biker haben, und Motorrad-Navi-Apps für Motorradfahrer.

2.1. Motorrad-Navigationsgerät

Die „klassischen“ Motorrad-Navis sind klein und handlich, sodass sie an der Lenkerstange Platz finden, ohne zu viel einzunehmen. Um auch kleinere Schauer zu überstehen, haben sie ein wasserdichtes Gehäuse. Darüber hinaus sind viele Geräte auch staubdicht, sodass ein kurzer Abstecher über einen Feldweg ihnen keine Schäden zufügt.

Die Navigationsführung eines Navi für Motorrad hat oftmals eine Option eingebaut, die viele Kurven in die Route einbezieht, sodass der Fahrspaß einen größeren Stellenwert als die Kürze der Strecke einnimmt.

2.2. Motorrad-Navi-App

Wenn Sie sich nicht extra ein Navi fürs Motorrad zulegen wollen, kann auch eine spezielle App fürs Handy die Rolle des Navigationsgerätes einnehmen. Diese Apps arbeiten häufig auf der Basis von Schwarmintelligenz. Eine direkte Navigation, wie sie die physischen Motorrad-Navis leisten, ist von den Apps nicht zu erwarten. Vielmehr können sie als Tourenplaner fungieren. In vielen Programmen haben sie die Möglichkeit, die Routen von einer Community zu beziehen und sie zu bewerten.

Darüber hinaus haben einige Apps eine Tracking-Funktion, mit der Sie nicht nur Ihre gefahrene Tour im Nachhinein nachvollziehen und in der Community teilen können, sondern auch andere Daten, wie etwa das Fahrverhalten (maximale Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, überwundene Höhenmeter etc.) oder Fotos von dem Trip.

Durch die verminderte Bedienbarkeit eines Smartphones mit Biker-Handschuhen ergeben sich jedoch einige Schwierigkeiten. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile von Motorrad-Navigation auf dem Handy:

  • kein neues Gerät erforderlich
  • viele Funktionen zur Auswahl
  • Display mit Handschuhen nicht zu bedienen
  • Lesbarkeit bei Sonnenlicht schlecht
  • hoher Akkuverbrauch
  • Navigation nur nach vorgegebenen Routen

3. Kaufberatung für Motorrad-Navis: Darauf müssen Sie achten

3.1. Display

navi für motorrad

Es ist für ein Motorrad-Navi günstig, wenn es auch mit Handschuhen bedient werden kann.

Da Sie mit Ihrem Motorrad vermutlich bevorzugt an schönen Tagen durch die Gegend fahren möchten, ist eine gute Lesbarkeit des Displays bei Sonnenlicht notwendig. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Motorrad-Navi-Display nicht spiegelt, sondern eine matte Oberfläche aufweist.

Ein wichtiger Aspekt beim Display von Geräten für die Motorrad-Navigation ist die Bildschirmgröße. Grundsätzlich kann die Regel gelten, dass der Bildschirm besser abzulesen ist, wenn er eine größere Bildschirmdiagonale aufzuweisen hat. Es ist jedoch auch Vorsicht geboten – je größer der Bildschirm ist, desto größer muss auch das Gehäuse des Navigationssystems für Motorräder sein. Sie sollten daher sichergehen, ob an Ihrer Lenkstange ein Gerät mit 5-Zoll-Bildschirm Platz findet.

Da auf einer Freudenfahrt mit dem Motorrad auch einmal unvorhergesehene Ereignisse, die eine Planänderung nötig machen, eintreten können, ist es außerdem sehr hilfreich, dass das Display des Motorrad-Navis auch mit Motorradhandschuhen zu bedienen ist. Dazu ist eine höhere Sensibilität des Displays erforderlich. Zudem ist es hilfreich, wenn die Menüführung des Navigationssystems fürs Motorrad nicht zu kleinteilig aufgebaut ist, damit man mit den „dicken Handschuhfingern“ die richtigen Einstellungen auswählt. Alle Navi-Geräte in unserem Test erfüllten diese Voraussetzungen.

3.2. Routenoptionen

Kein Spaß für Motorradfahrer

Die längste Straße ohne Kurven führt durch die australische Nullabor-Ebene. Ein Abschnitt der Autobahn, die durch dieses Gebiet führt, kommt auf 146,6 km ohne Kurven aus. Auf dieser Strecke schrieben AC/DC ihren Song Highway to Hell.

Für Motorradfahrer ganz besonders wichtig ist die Option, auch den Fahrspaß in den Vordergrund zu stellen. Daher sind Autobahnfahrten meist eher uninteressant für Biker. Das kilometerlange Geradeausfahren, welches für Sportwagenbesitzer als erstrebenswert gilt, verlangt den Motorradfahrern nicht besonders viel Können ab und ist daher unter dem Aspekt des Fahrens um des Fahrspaßes willen eher nicht zu bevorzugen.

Ein Navi fürs Motorrad sollte daher verschiedene Optionen berücksichtigen, die für die Bedürfnisse zugeschnitten sind: Erstens eine Möglichkeit, die Entfernung zwischen Standort und Zielort möglichst schnell zu überwinden, für den Fall, dass die Motorradfahrt zum Zwecke der Fortbewegung angetreten wird. Zweitens weitere Optionen, leicht oder stark kurvige Strecken zu fahren. Diejenigen Modelle, die mit solchen Routen-Optionen ausgestattet sind, haben wir im Motorrad-Navi Test 2016 für Sie gekennzeichnet.

Einige Optionen, welche die Hersteller ihren Motorrad-Navigationssystemen beilegen, sehen Sie in dieser Übersicht:

Funktion Beschreibung
schnelle Fortbewegung Berechnet die schnellste Route zwischen Start- und Zielort. Dabei können auch Autobahnen auf der Strecke liegen.
leicht kurvig Dabei berechnet das Navigationsgerät eine Route, welche größtenteils über Landstraßen, von denen einige auch über kurvige Abschnitte verfügen können, führt.
Fahrspaß Diese Option wird von manchen Marken angeboten und bewirkt, dass die berechnete Strecke besonders kurvenreich ist. So steht der Fahrspaß und Anspruch an den Biker im Vordergrund, z.B. bei Garmin-Motorrad-Navis.
Round Trip Einige Marken bieten die Möglichkeit, zwei oder mehrere Punkte anzugeben, aus denen dann eine Rundfahrt berechnet wird. Die Funktion ist bei einigen Herstellern anfällig. So müssen etwa beim Garmin-Navi zumo 340 alle Punkte angefahren werden. Entscheidet sich der Fahrer, einen der Zwischenstopps auszulassen, muss erst eine Neuberechnung erfolgen, um die Route fortsetzen zu können.
Hinweis: Die Bezeichnung für die einzelnen Routenoptionen kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden.

3.3. Kartenmaterial

Besonders wichtig für ein Navigationsgerät ist das vorhandene Kartenmaterial. Dabei spielen die in der Datenbank verfügbaren Länder eine Rolle ebenso wie die Option, diese Daten auf den neuesten Stand zu bringen.

rückspiegel motorrad

Beim Genießen der Aussicht sollte man nicht vergessen, die Straße im Blick zu behalten.

Motorrad Navis, die in Europa vertrieben werden, haben in vielen Fälle das Kartenmaterial für Europa mit an Bord. In den meisten Fällen sind alle 45 Länder Europas (manchmal sogar Teile Russlands und der Türkei) mit an Bord, in der Kategorie Einsteigermodelle kann es vorkommen, dass nur die 22 Länder Zentral- und Westeuropas im Lieferumfang enthalten sind. Machen Sie sich klar, in welchen Ländern Sie mit dem Motorrad reisen möchten und wählen Ihren Motorrad-Navi Testsieger auch anhand dieser Merkmale.

Zum Glück für die Verbraucher sind die Zeiten, in denen Navigationsgeräte regelmäßig kostenpflichtig mit aktuellem Kartenmaterial versorgt werden mussten, vorbei. Die überwiegende Mehrheit der Geräte in unserem Motorrad-Navi Vergleich bietet eine Update-Flat für die Karten an.

Dabei ist der Begriff Update-Flat eigentlich etwas irreführend. Tatsächlich sind die Updates meist auf eine Anzahl begrenzt. Garmin, welche die größte Auswahl an Motorrad-Navis auf dem Markt anbieten, gestalten die Updates wie folgt: Mit dem Kauf des Geräts erhält man die Option, die Kartendaten viermal im Jahr auf den neuesten Stand zu bringen. Diese Option gilt für alle Länder, welche im Lieferumfang enthalten sind. Durch diese lebenslange Update-Garantie machen Sie auch nichts falsch, wenn Sie ein Motorrad-Navi gebraucht kaufen.

Hinweis: Mit etwas technischem Geschick ist es auch möglich, eine andere als die werkseitig installierte Navigationssoftware zu nutzen.

3.4. Bluetooth-Konnektivität

Da auch ein Motorrad-Navi eine Sprachausgabe hat, sollte Bluetooth als Zubehör mit an Bord sein. In der überwiegenden Zahl der Fälle dürfte die Umgebungslautstärke zu hoch sein, um eine Tonausgabe aus den – doch eher kleinen – Navigationssystemen wahrzunehmen. Dabei spielen der Motorenlärm, Rollreibung der Reifen auf Asphalt und die Dämpfung des Hörvermögens durch den Motorradhelm eine Rolle.

Die Abhilfe ist jedoch bereits erfunden: Alle Navigationsgeräte in unserem Motorrad-Navi Test verfügen über Bluetooth. Damit können Sie sich, vorausgesetzt die entsprechende Technik hat auch Einzug in Ihre Helmausstattung gefunden, die Navigationsanweisungen per Sprachausgabe drahtlos auf die Ohren geben lassen.

Musik auf den Ohren: Einige Gerät, z.B. von Garmin, bieten die Möglichkeit, über eine externe Speicherkarte das Navi zum Musikplayer zu machen. So kann die Musikausgabe ebenso über Bluetooth auf Ihren Helm übertragen werden und Sie verpassen keine Anweisung der netten Navi-Stimme, die Ihnen den Weg weist.

3.5. Diebstahlsperre

Einige Modelle aus den Motorrad-Navi-Produktlinien rüsten auch gegen Diebstahl. Da das Motorrad-Navi meist nur mittels einer Halterung an der Lenkstange befestigt ist, besteht bei Rasten immer die potenzielle Gefahr, dass sich Langfinger an dem Gerät zu schaffen machen. Eine Pause auf der Motorrad-Tour könnte dann im Ärgernis enden: Mit einem geklauten Navi ist eventuell nicht nur die Orientierung, sondern auch mehrere hundert Euro verloren.

Die Hersteller haben daher verschiedene Maßnahmen getroffen, das Motorad-Navi vor Diebstahl zu schützen. Hardware-seitig existieren Lenkradschlösser, die das Entfernen des Navis von der Halterung unterbinden. Auf Software-Seite haben die Hersteller einen PIN-gestützten Diebstahlschutz verbaut: So können nur befugte Personen das Navigationssystem nutzen. Ein Zurücksetzen der PIN ist nur durch den Hersteller möglich. Diebe können so Ihr Navi nicht nutzen. Vor dem Ärger, wenn Sie den Diebstahl bemerken, schützt das jedoch nicht.

motorrad tour

4. Was macht eine gute Motorrad-Tour aus?

Abhängig von der Länge der Tour muss sie verschiedene Kriterien erfüllen, um für eingefleischte Motorrad-Fans als eine „gute“ Route bezeichnet zu werden. Wichtig sind für viele Motorradfans u.a. folgende Faktoren:

  • Kurvenreichtum
  • wenig Geschwindigkeitsbegrenzungen
  • abwechslungsreiche Natur
  • Motorrad-freundliche Rastplätze

Da Kurven diejenigen Straßenabschnitte sind, die das Können des Motorrad-Piloten auf die Probe stellen und in verschiedener Manier bewältigt werden können, ist die Anzahl der Kurven auf einer Strecke ein wichtiger Punkt in der Bewertung einer Route als motorradtauglich.

Kurven werden in modernen Straßenbaubestrebungen als eine zu minimierende Größe betrachtet. Daher müssen sich Fans der Neigung in Gegenden verlagern, deren Beschaffenheit das Anlegen von Kurven zur Bewältigung  von Distanzen eine notwendige Angelegenheit ist. Besonders in Gegenden mit großen Höhenunterschieden (auch Gebirge genannt) ist dies noch häufig der Fall, gerade in steilen Gebirgslagen werden Höhenpässe als Serpentinenstraßen angelegt. Da nimmt es nicht Wunder, dass einige der beliebtesten Motorradstrecken in Deutschland in den Gebirgen liegen.

Eine geringe Anzahl von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf einer Strecke ist für Motorradfahrer daher ideal, da sich so der Wechsel aus Beschleunigung, Abbremsen, Kurvenneigung ergibt, welcher den optimalen Fahrspaß kennzeichnet.

Beachten Sie: Je mehr Kurven und Höhenmeter auf einen Kilometer Strecke kommen, umso anspruchsvoller ist diese zu fahren.

Eine abwechslungsreiche Landschaft ist trotz des Fokus auf den Fahrspaß ein wichtiger Bestandteil einer Route. Wenn diese zwar viele Kurven und wenige Geschwindigkeitsbegrenzungen enthält, aber nur durch trockene Felder führt, hat sie vermutlich wenige Chancen, einen Spitzenplatz in der Gunst der Biker-Community zu ergattern. Da viele der – nach Charakteristika der Strecke – interessantesten Routen im Gebirge liegen, ist eine abwechslungsreiche Natur meistens gegeben.

Motorrad-freundliche Rastplätze sind solche, die über folgende Ausstattungsmerkmale verfügen:

  • sichere Motorrad-Abstellplätze
  • Möglichkeiten zum Trocknen der Leder-Montur
  • Werkzeug zum Reparieren von kleineren Defekten

Hinweis: Der DEHOGA in Mecklenburg-Vorpommern hat eine Zertifizierung für motorradfreundliche Hotels herausgegeben, welche eine Orientierungshilfe bei der Planung von Mehrtagestouren bietet.

5. Biker über Motorrad-Navis

Für einen Motorradfahrer ist die Meinung von Gleichgesinnten sicherlich wichtig, besonders wenn es sich um ein Gerät handelt, das den Spaß an der Ausübung des Hobbys fördern und nicht behindern sollte. Daher möchten wir Ihnen hier stellvertretend für viele den Motorrad-Vlogger Marc vorstellen, der seine Meinung zum TomTom Rider zum Besten gibt:

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Motorrad-Navi

  • 1. Welches Motorrad-Navi kaufen?

    Die Frage „Welches Motorrad-Navi ist das Beste?“ lässt sich nur schlecht pauschal beantworten. Das hängt zum einen von Ihrer Maschine ab, da es mitunter möglich ist, dass das eine oder andere Gerät sich wegen seiner Größe nicht an Ihrem Lenker befestigen lässt. Eine Navi-Halterung fürs Motorrad ist meist mitgeliefert.
    Grundsätzlich verfügt das beste Motorrad-Navi über ein wasser- und staubdichtes Gehäuse, um auch etwas ungünstigem Wetter unterwegs trotzen zu können. Die spezielle Motorrad-Navigation, die Einstellmöglichkeiten über den Kurvenreichtum der Strecke bietet, sollte auf jeden Fall mit an Bord sein. Das Display muss bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar und auch mit Motorradhandschuhen zu bedienen sein.
    Zur besseren Navigation sollte Bluetooth serienmäßig dabei sein, um Sprachanweisungen auf den Zubehör-Helm zu bekommen. Zudem hat das beste Motorrad-Navi eine umfangreiche Karten-Datenbank, die regelmäßig kostenlos aktualisiert werden kann. Alle diese Bedingungen erfüllen die Geräte z.B. von Garmin, TomTom oder Becker-Navi.
  • 2. Wie befestige ich ein Motorrad-Navi?

    Die meisten Modelle in unserem Motorrad-Navi Test liefern eine Navi-Halterung fürs Motorrad als Zubehör mit. Diese besteht meist aus einer Schelle, welche an der Lenkerstange befestigt wird, und einer Befestigung, die das eigentliche Navi festhält. Diese kann als Kugelgelenk oder einfache Einrastlasche ausgeführt sein.
  • 3. Wie funktioniert ein Motorrad-Navi?

    Die grundsätzliche Funktion ist ebenso wie bei anderen Navigationsgeräten GPS-gestützt. Mithilfe von Satelliten ermittelt das Navi seine Position. Mit den eingespeicherten Kartendaten kann es diese Position in Bezug zum Ziel setzen und Wege zu diesem Ziel errechnen. Motorrad-Navis, z.B. TomTom Rider, verfügen darüber hinaus über Motorrad-spezifische Funktionen wie die Option, eine sehr kurvenreiche Strecke zu wählen oder motorradfreundliche Raststätten anzufahren.
  • 4. Welche Meinung hat die Stiftung Warentest?

    Eine dezidierte Meinung zur Motorrad-Navigation hat sich die Stiftung Warentest nicht gebildet. Auch unter den bisher durchgeführten Tests zu Navigationsgeräten hat die Prüforganisation bisher kein Gerät, das für Motorradfahrer geeignet ist, unter die Lupe genommen.

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