Das Wichtigste in Kürze
  • In erster Linie dienen Hangboards der gezielten Kraftmaximierung der Finger- und Handpartie. Durch abwechslungsreiche und auf das individuelle Niveau angepasste Trainingseinheiten werden so eine erhöhte Kraftausdauer und eine geringe Verletzungsgefahr beim eigentlichen Klettern erreicht. Die Wahl des richtigen Hangboards aus unserem Vergleich hängt von vielen Kriterien ab. Neben dem Grundmaterial, aus dem es besteht, spielen seine Verarbeitungsqualität, das Spektrum an Griffmöglichkeiten und sein Einsatzgebiet (indoor/outdoor) eine entscheidende Rolle.

1. Welche Vorteile bietet das Training am Hangboard?

Fingerboards haben den großen Vorteil, unabhängiges und ungestörtes Individualtraining zu ermöglichen und das Leistungspotenzial von angehenden und bereits erfahrenen Klettersportlern gleichermaßen zu steigern. Durch gezieltes Fingertraining werden je nach Griffart verschiedene, fürs Klettern essenzielle Muskeln und Sehnen aktiviert und gestärkt. Aber nicht nur Kletterer können von dem Gerät profitieren. Letztlich eignen sich Hangboards für alle erdenklichen Sportarten, bei denen Kraft und Kraftausdauer im Handbereich erforderlich sind. Dazu zählen beispielsweise Hand- und Volleyball, Bowling, Tennis, MMA und Bogenschießen, um nur einige zu nennen.

2. Wo können Hangboards verwendet werden?

Das eine beste Hangboard existiert so nicht. Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Frage, wo das Hangboard Anwendung finden soll. Grundsätzlich gibt es zwei Arten: Indoor- und Outdoor-Hangboards. Während erstere meist als Hangboard über dem Türrahmen im Innenraum verwendet werden, eignen sich portable Hangboards mit zentrierter Seilaufhängung sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich. Ihr großer Vorteil liegt also in der Flexibilität. Mobile Hangboards wie zum Beispiel das Hangboard von Il Domani oder Captain Fingerfood können problemlos an einem Baumast im Park aufgehängt werden oder praktisch mit auf die nächste Reise gehen. Im Eigenheim lassen sie sich beispielsweise an einem Deckenhaken anbringen und nach der Verwendung wieder verstauen. Diverse Hangboard-Tests im Internet zeigen aber, dass fixierte Varianten wie beispielsweise das beliebte Linebreaker Base, das Metolius Simulator 3D oder das Beastmaker-Hangboard oft mehr Stabilität, Grip und Griffmöglichkeiten bieten und allein durch ihre dauerhafte Präsenz über dem Türstock zur nächsten Trainingseinheit animieren. Hier gibt es mittlerweile innovative Gestelle, die Hangboards auch ohne Bohren fest im Türstock verankern.

Hinweis: Sollten Sie sich für ein Modell für den Innenbereich entscheiden, achten Sie unbedingt auf die tragfähige Bausubstanz Ihrer Wand, an der Sie das Board anbringen möchten. Hohl- oder Gipswände sind ein No-Go. Außerdem sollten Sie nicht an entsprechend guten Dübeln sparen und das Fingerboard auf der richtigen Höhe und auf keinen Fall über Treppenstufen (Verletzungsgefahr!) anbringen.

3. Aus welchem Baumaterial sind Hangboards laut Online-Tests im Idealfall gefertigt?

Eine unumgängliche Grundsatzüberlegung betrifft die Wahl des Materials, aus dem das Board hergestellt wurde. Zwar hat sich Holz in letzter Zeit immer mehr durchgesetzt, jedoch zeigen unabhängige Hangboard-Tests im Internet, dass Modelle aus Kunstharz oft durch eine erhöhte Griffigkeit überzeugen und mit ihrer Ähnlichkeit zu den Griffen in Boulder- bzw. Kletterhallen punkten können. Bevor Sie also ein Hangboard kaufen, empfiehlt es sich beispielsweise in der Kletterhalle Ihres Vertrauens verschiedene Modelle auszutesten. In jedem Fall gilt, dass eine gute Verarbeitung im Hinblick auf abgerundete Kanten und saubere Griffaussparungen aus Sicherheitsgründen immer gewährleistet sein sollte – egal für welches Ausgangsmaterial Sie sich schlussendlich entscheiden.

hangboard-test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Hangboard Tests: