Das Wichtigste in Kürze
  • Ob zum technischen Klettern oder als zusätzliche oder gar einzige Absicherung: Klemmkeile sollten zum Grundsortiment der Kletterausrüstung gehören. Da die einzelnen Klemmkeil-Sets auf den ersten Blick jedoch ziemlich gleich aussehen, ist es schwer zu erkennen, worauf es ankommt, und im Internet existieren bislang wenig Klemmkeil-Vergleiche.
  • Zunächst kommt es bei Klemmkeilen auf die Bruchlast an. In Kilonewton wird angegeben, wie viel die einzelnen Klemmkeile aushalten. Die kleinsten Größen halten meist so wenig aus, dass sie nur zum technischen Klettern geeignet sind. Einen Sturz fangen die Klemmkeile erst ab 8 bis 10 kN ab. Die besten Klemmkeile haben eine Bruchlast von 12 kN.
    Wenn Sie die Klemmkeile als einzige Absicherung nutzen wollen und die kleineren Ausführungen dementsprechend nicht nutzen können, ist es auch sinnvoll, ein kleineres Set Klemmkeile zu kaufen. Diese Sets enthalten meist nur die mittleren, für Sie relevanten Größen.
  • Mittlerweile haben alle Klemmkeile abgerundete Ecken. So lassen sich die Klemmkeile leichter entfernen. Da eine schwere Ausrüstung beim Klettern Nachteile mit sich bringt, sollten die Klemmkeile möglichst leicht sein.
    Damit sich die Klemmkeile leichter platzieren lassen, haben einige Hersteller ihrem mobilen Sicherungsmittel eine besondere Form gegeben. Durch eine gebogene, konkave oder konvexe Form lassen sich die Klemmkeile besser legen. Eine oder mehrere Kerben lassen die Keile besser im Spalt sitzen.
    Trotz solcher Vorkehrungen sollten gerade Anfänger einen ausführlichen Klemmkeil-Test auf festem Boden durchführen, bevor es nach oben geht.