- Gratis-SIM-Karten bieten volle Kostenkontrolle und Flexibilität ohne Vertragsbindung. Ideal für Zweitgeräte, Kinderhandys und gelegentliche Nutzung.
- Drei Kostenmodelle bestimmen die Ausgaben: Basistarif, Tagespass und Paket. Startguthaben und transparente Konditionen verhindern versteckte Gebühren.
- Entscheidend sind Netzqualität, eSIM-Unterstützung und Datennutzung. Wer kostenbewusst bleiben will, sollte Einstellungen und Optionen genau prüfen.

Eine gratis SIM-Karte bietet Mobilfunk ohne laufende Fixkosten und richtet sich an Nutzer, die bewusst auf Vertragsbindung verzichten möchten. Anders als klassische Laufzeitverträge stehen hier Flexibilität, Kontrolle und gezielte Nutzung im Vordergrund. Ob diese Tarifform sinnvoll ist, hängt jedoch stark davon ab, wofür die SIM-Karte eingesetzt werden soll. In unserem Ratgeber erfahren Sie dazu alle notwendigen Infos.
1. Lohnt es sich, eine kostenlose SIM-Karte zu bestellen?
Kostenlose SIM-Karten eignen sich nicht für jede Nutzung gleichermaßen. Ihr Nutzen zeigt sich vor allem dann, wenn Telefonie und Daten klar begrenzt bleiben und kein dauerhaftes Tarifmodell gefragt ist. Eine Einordnung hilft dabei, Erwartungen realistisch an Einsatz und Kosten zu knüpfen.
1.1. Warum kostenlose SIM-Karten heute wieder relevant sind
Kostenlose SIM-Karten werden wieder häufiger eingesetzt, da sie ohne feste Vertragsbindung auskommen und Ausgaben direkt an die Nutzung koppeln. Für klar definierte Einsätze lassen sich Telefonie und Daten damit gezielt steuern, wodurch Transparenz über laufende Ausgaben entsteht.
Auch abseits klassischer Smartphones finden Gratis-SIMs Verwendung. Zweitgeräte, einfache Mobiltelefone oder technische Anwendungen benötigen oft keine dauerhafte Datenversorgung. In solchen Fällen zeigt sich, dass flexible Nutzung ohne feste Monatsbeträge sinnvoll bleibt.
Bei GPS-Trackern für eine Wanderung, aber auch bei Trackern für Fahrzeuge und Gegenstände bieten sich gratis SIM-Karten an. Hier wird nur gelegentlich auf das Netz zugegriffen und die Kosten der Nutzung halten sich in Grenzen.
1.2. Was bei „gratis“ tatsächlich kostenlos ist – und was nicht
Als kostenlos gilt bei diesen Angeboten in erster Linie die SIM-Karte selbst. Bestellung, Versand und Freischaltung verursachen im besten Fall keinen Betrag. Kosten entstehen erst durch aktive Nutzung, etwa bei Gesprächen, SMS oder Daten, wodurch jede Ausgabe unmittelbar nachvollziehbar bleibt.
Einige Handytarife enthalten kostenlose SMS, Freiminuten oder auch Datenvolumen zur ersten Nutzung. Diese lassen sich meist im Kundenbereich überprüfen. Ein Blick in Preislisten und Tarifdetails zeigt, welche Leistungen automatisch aktiv sind und welche Kosten bei der regulären Nutzung anfallen.
Tipp: Einige Anbieter bieten gratis SIM-Karten mit Datenvolumen oder kostenlose SIM-Karten mit Allnet-Flat an. Diese dienen meist zu Testzwecken und sind zeitlich begrenzt verfügbar. So können Kunden den Service unverbindlich ausprobieren, bevor sie sich für ein dauerhaftes Angebot entscheiden.
1.3. Für wen sich das Bestellen einer kostenlosen SIM-Karte besonders eignet
Kostenlose SIM-Karten passen gut zu Nutzern mit geringem Gesprächs- oder Datenaufkommen. Erreichbarkeit steht dabei im Vordergrund, während aktive Nutzung überschaubar bleibt. Auch als zusätzliche Rufnummer lässt sich die Karte einsetzen, wodurch private und öffentliche Kontakte getrennt bleiben.
Darüber hinaus kommen Gratis-SIMs häufig in technischen Geräten zum Einsatz. Tracker, einfache Router oder Smartwatches lassen sich damit testen oder betreiben. Auch auf Reisen greifen viele darauf zurück, um Netze zu prüfen, was praktische Einblicke vor einer festen Tarifwahl ermöglicht.
Hinweis: Dauerhaft kostenlose SIM-Karten mit Datenvolumen und Flatrate sind oft an Bedingungen geknüpft. Dazu zählen etwa Werbezustimmungen oder reduzierte Geschwindigkeiten. Details finden sich in den jeweiligen Tarifbedingungen der Anbieter.
1.4. Welche Vorteile und Einschränkungen Gratis-SIMs gegenüber Verträgen haben
Gratis-SIM-Karten bieten eine klare Kostenstruktur ohne feste Laufzeit. Guthaben wird nach Bedarf eingesetzt, wodurch jede Nutzung sichtbar bleibt. Dieser Ansatz eignet sich vor allem dann, wenn Ausgaben bewusst gesteuert werden sollen.
Gleichzeitig liegen Einzelpreise für Gespräche oder Daten über denen klassischer Laufzeittarife. Zusatzleistungen sind begrenzt, was im Alltag jedoch oft akzeptabel bleibt, solange Übersicht und einfache Handhabung im Vordergrund stehen.
- Vorteile
- keine feste Vertragsbindung
- klare Nachvollziehbarkeit aller Kosten
- keine regelmäßigen Grundbeträge
- gut geeignet für Dual-SIM-Geräte
- Nachteile
- höhere Einzelpreise für Telefonie und SMS
- Datenübertragung pro Einheit teurer
- gelegentliche Aufladung erforderlich
- weniger Zusatzleistungen als bei Verträgen
2. Wie entstehen bei kostenlosen SIM-Karten die tatsächlichen Kosten?
Bei kostenlosen SIM-Karten zeigt sich der Preis nicht beim Bestellen, sondern erst im Alltag. Ausschlaggebend sind Abrechnungslogik, Zusatzoptionen und das eigene Nutzungsverhalten. Erfahren Sie, wie laufende Kosten real entstehen und einzuordnen sind.
2.1. Die gängigen Kostenmodelle bei Gratis-SIM-Karten
Kostenlose SIM-Karten folgen festen Abrechnungsmodellen, die sich klar unterscheiden. Je nach Nutzungshäufigkeit wirkt sich die Wahl deutlich auf die Monatskosten aus. Die folgenden Modelle bestimmen, wie und wann tatsächlich gezahlt wird.
- Basistarif mit Einzelabrechnung: Telefonate, SMS und mobile Daten werden einzeln abgerechnet, häufig zu festen Einheitenpreisen wie neun Cent pro Minute oder SMS. Dieses Modell eignet sich bei sehr geringer Nutzung, etwa für Erreichbarkeit oder Notfälle, da nur tatsächlich genutzte Leistungen Kosten verursachen.
- Tagespass für zeitlich begrenzte Nutzung: Tagespässe schalten bestimmte Leistungen für 24 Stunden frei, meist mobiles Internet oder Telefonie. Sie lohnen sich an einzelnen Tagen mit höherem Bedarf, etwa auf Reisen oder bei spontaner Nutzung, ohne dauerhaft laufende Kosten zu verursachen.
- Monatspaket mit festen Inklusivleistungen: Pakete bündeln Datenvolumen oder Minuten für einen Monat zu einem festen Preis. Sie eignen sich bei regelmäßiger Nutzung und bieten mehr Planungssicherheit, liegen preislich jedoch näher an klassischen Prepaid-Tarifen als an reinen Basismodellen.
2.2. Wann Startguthaben und Bonusaktionen wirklich lohnen
Startguthaben senkt die Einstiegskosten und deckt häufig die erste Nutzung ab. Wichtig ist, wofür es eingesetzt werden darf und wie lange es gültig bleibt. In einfachen Tarifen reicht ein kleiner Betrag oft, um mehrere Monate erreichbar zu bleiben.
Bonusaktionen sind meist an Bedingungen geknüpft, etwa Aktivität oder Aufladung. Ihr Nutzen hängt davon ab, ob diese Vorgaben erfüllt werden. Ein genauer Blick zeigt, welcher Teil des beworbenen Betrags tatsächlich nutzbar ist.

Bei den meisten Prepaid-SIM-Karten ist bereits ein Startguthaben enthalten. Die Karte an sich ist kostenlos, denn der von Ihnen zu zahlende Betrag wird direkt für Freiminuten, Datenvolumen und SMS verwendet.
2.3. Typische Kostenfallen und wie Sie sie vermeiden
Zusatzkosten entstehen häufig durch voreingestellte Optionen wie automatische Datenpässe oder Verlängerungen. Diese lassen sich meist im Kundenbereich steuern. Eine bewusste Prüfung nach der Aktivierung hilft, ungeplante Abbuchungen frühzeitig zu vermeiden.
Auch Sonderrufnummern oder externe Dienste verursachen erhöhte Gebühren. Viele Anbieter bieten dafür Sperrfunktionen an. Zusätzlich reduziert eine gezielte Datennutzung das Risiko, dass Guthaben unbemerkt verbraucht wird.
3. Worauf sollten Sie bei der Auswahl einer Gratis-SIM technisch achten?
Eine kostenlose SIM-Karte wirkt auf den ersten Blick simpel, bringt technisch aber klare Unterschiede mit sich. Netz, Datenübertragung und Aktivierung bestimmen, ob die Karte im Alltag brauchbar bleibt. Finden Sie heraus, welche technischen Punkte vor der Bestellung geprüft werden sollten.
3.1. Warum Netzqualität und Empfang maßgeblich sind
Gratis-SIM-Karten nutzen die bestehenden Mobilfunknetze in Deutschland. Angebote im Telekom-Netz gelten laut dem letzten Test von connect als stabil, während Vodafone eine breite Abdeckung mit solider Geschwindigkeit bietet. O₂ punktet häufig mit günstigen Tarifen, erreicht jedoch je nach Region unterschiedliche Empfangswerte, was vor allem außerhalb von Städten auffällt.
Neben dem Wohnort spielt auch der Aufenthaltsort im Alltag eine Rolle. Empfang in Gebäuden, im Zug oder auf Pendelstrecken unterscheidet sich deutlich. Ein Blick auf die Netzabdeckungskarten der Anbieter zeigt, ob Telefonie und Daten dort zuverlässig funktionieren.

Je nach Netzanbieter unterscheidet sich die Qualität der Netzabdeckung und somit auch der Anrufe sowie Internetverbindung. Prüfen Sie bestenfalls auf der Website des Anbieters die tatsächliche Netzabdeckung im Freien und in Gebäuden vor dem Kauf.
3.2. Kostenloses Datenvolumen und Drosselung genau beachten
Viele Gratis-SIM-Karten enthalten nur kleine Datenkontingente oder rechnen Daten einzeln ab. Nach Verbrauch greift häufig eine starke Reduzierung der Geschwindigkeit. Mit 32 oder 64 kbit/s lassen sich nur noch einfache Anwendungen wie Messenger oder E-Mails nutzen.
Für grundlegende Navigation, Karten oder gelegentliches Surfen reicht ein kleines Volumen aus. Musik-Streaming oder Videoinhalte benötigen deutlich mehr Daten. Tarife mit klarer Angabe zur Drosselung zeigen, welche Nutzung nach Verbrauch realistisch bleibt.
3.3. Aktivierung und Ident-Prüfung notwendig
In Deutschland ist für jede SIM-Karte eine Identitätsprüfung vorgeschrieben. Die Freischaltung erfolgt meist per Video-Ident oder PostIdent. Dafür werden ein gültiger Ausweis und wenige Minuten Zeit benötigt, wodurch die Nutzung nicht sofort nach Bestellung beginnt.
Einige Anbieter ermöglichen die Identifizierung direkt über eine App. Dabei wird der Ausweis per Smartphone-Kamera geprüft. Stimmen Angaben und Dokumente überein, erfolgt die Freischaltung zügig, andernfalls verzögert sich die Aktivierung deutlich.
3.4. eSIM, Hotspot und Gerätekompatibilität
Neben klassischen SIM-Karten werden zunehmend eSIMs angeboten. Sie lassen sich digital aktivieren und eignen sich für Smartphones, Tablets oder Smartwatches ohne SIM-Schacht. Für Zweitgeräte oder kurzfristige Nutzung spart dies Zeit, da kein Versand abgewartet werden muss.
Nicht jede Gratis-SIM erlaubt die Weitergabe der Datenverbindung. Tethering oder Hotspot-Funktionen können eingeschränkt sein. Vor allem bei Tablets, Routern oder Trackern sollte geprüft werden, ob das gewünschte Gerät vollständig unterstützt wird.
Info: Tethering bezeichnet die Technik, bei der ein mobiles Gerät, wie ein Smartphone, seine Internetverbindung mit anderen Geräten teilt. Dies erfolgt über WLAN, Bluetooth oder USB. Tethering wird genutzt, um Laptops oder Tablets unterwegs Internetzugang zu ermöglichen.
4. Wie bleiben Sie mit einer Gratis-SIM langfristig flexibel und kostenbewusst?
Nach der Aktivierung entscheidet der Umgang mit der Karte über Nutzen und Kosten. Gratis-SIM-Karten funktionieren dauerhaft gut, wenn Aufladung, Nutzung und Zusatzoptionen bewusst gesteuert werden. Ziel ist es, die Karte aktiv zu halten, ohne unnötiges Guthaben zu verbrauchen.
4.1. Guthaben aufladen und die SIM-Karte aktiv halten
Viele Anbieter koppeln die Gültigkeit einer Gratis-SIM an regelmäßige Aktivität. Erfolgt über mehrere Monate keine Nutzung oder Aufladung, wird die Karte deaktiviert. Eine kleine Aufladung oder eine kurze Nutzung reicht oft aus, um die Erreichbarkeit dauerhaft zu sichern.
Aufgeladen wird meist über App, Online-Zugang oder Guthabencodes aus dem Handel. Einige Anbieter erinnern rechtzeitig an Fristen, andere informieren erst kurz vor der Abschaltung. Ein regelmäßiger Blick ins Kundenkonto hilft, ungewollte Deaktivierungen zu vermeiden.

Um Ihr Guthaben aufzuladen, müssen Sie keine neue SIM-Karte kaufen. Es genügt, wenn Sie über die App oder über einen Aufladungscode neues Guthaben aufbuchen. Das geht meist auch über einen Anruf oder eine SMS.
4.2. Zusatzoptionen und Flats sinnvoll einsetzen
Sobald die Nutzung zunimmt, verändern sich die Kostenstrukturen. Einzelabrechnung lohnt bei seltenem Einsatz, bei regelmäßigem Daten- oder Gesprächsbedarf steigen die Ausgaben jedoch schnell. In solchen Fällen senken zeitlich begrenzte Optionen die Kosten pro Einheit spürbar.
Kleine Datenpakete oder Minutenoptionen lassen sich meist flexibel buchen und wieder beenden. Für planbare Nutzung über mehrere Wochen bieten sie Übersicht. Eine dauerhafte Flat lohnt sich erst, wenn Telefonie oder Datennutzung regelmäßig erfolgt, nicht bereits bei gelegentlichem Einsatz.
4.3. Datenverbrauch gezielt steuern
Der Datenverbrauch entscheidet bei Gratis-SIM-Karten direkt über die laufenden Kosten. Anbieter-Apps zeigen meist den aktuellen Stand an und senden Warnhinweise, sobald definierte Schwellen erreicht sind. Diese Funktionen helfen, den Überblick über verbleibendes Guthaben zu behalten.
Zusätzliche Einsparungen entstehen durch einfache Einstellungen am Gerät. Automatische Updates, Cloud-Dienste oder Hintergrundverbindungen verbrauchen Daten unbemerkt. Durch WLAN-Nutzung und angepasste Systemeinstellungen bleibt das verfügbare Volumen länger nutzbar, ohne die Karte häufiger aufladen zu müssen.

Gerade wenn Sie viel surfen oder telefonieren eignet sich eine Flatrate besser, als kleinere Pakete. Bei moderater Nutzung können Sie aber auch die typischen Aufladungen nutzen.
5. Wie zuverlässig funktionieren Gratis-SIM-Karten im Alltag?
Im täglichen Einsatz zeigt sich schnell, wie praxistauglich eine kostenlose SIM-Karte ist. Unterschiede ergeben sich weniger auf dem Papier als im Zusammenspiel aus Netz, Verwaltung und Service. Entscheidend ist, ob die Karte im Alltag stabil läuft und verständlich zu steuern bleibt.
5.1. Netzstabilität, Apps und Kundenservice
Die Gesprächsqualität und Datenverbindung hängen direkt vom genutzten Netz ab. In Regionen mit guter Abdeckung laufen auch Gratis-SIM-Karten zuverlässig. Probleme treten meist dort auf, wo die Netzversorgung generell schwächer ausfällt, was sich vor allem bei mobilen Nutzungen bemerkbar macht.
Einen großen Anteil am Nutzungserlebnis hat die App des Anbieters. Sie regelt Aufladung, Verbrauchsanzeige und Optionsbuchung. Übersichtlich aufgebaute Anwendungen erleichtern den Alltag deutlich, da alle relevanten Informationen schnell erreichbar bleiben.
Beim Kundenservice zeigen sich spürbare Unterschiede. Einige Anbieter setzen auf E-Mail oder Kontaktformulare, andere ergänzen Chat oder Hotline. Kurze Reaktionszeiten sorgen dafür, dass Fragen zur Nutzung oder Abrechnung zügig geklärt werden können.
5.2. Nutzung im Ausland und EU-Roaming
Viele Gratis-SIM-Karten lassen sich auch außerhalb Deutschlands einsetzen. Innerhalb der EU gelten einheitliche Vorgaben, wodurch Telefonie und Daten grundsätzlich nutzbar bleiben. Einschränkungen betreffen häufig Testkarten oder Aktionsangebote, bei denen der Einsatz auf das Inland begrenzt bleibt.
Tipp: Seit dem 15. Juni 2017 gilt in der EU die „Roam-like-at-home“-Regelung. Sie ermöglicht es, Mobilfunknutzerinnen und -nutzern ihre nationalen Tarife auch im EU-Ausland ohne zusätzliche Roaming-Gebühren zu nutzen. Dies erleichtert Reisen, da Telefonate, SMS und mobiles Internet zu denselben Kosten wie zu Hause verfügbar sind.
Beim mobilen Internet greifen im Ausland meist Fair-Use-Regeln. Das verfügbare kostenlose Datenvolumen fällt geringer aus als im Heimatnetz. Eine vorherige Prüfung der Konditionen schafft Klarheit darüber, welche Leistungen unterwegs abrufbar sind.
SMS funktionieren im Ausland in der Regel zuverlässig. Das spielt eine Rolle bei Sicherheitsabfragen oder Kontobestätigungen. Auch bei reduziertem Datenzugang bleibt diese Funktion meist erhalten, was für viele Alltagsanwendungen relevant ist.
5.3. Datenschutz, Werbung und Datenverarbeitung
Komplett kostenlose Handytarife finanzieren sich teilweise über begleitende Werbemaßnahmen. Bei der Registrierung oder App-Nutzung werden oft Einwilligungen abgefragt. Ein genauer Blick zeigt, welche Daten für welchen Zweck verwendet werden.
Zugriffsrechte der App sollten bewusst geprüft werden. Standortfreigaben oder Push-Mitteilungen lassen sich meist anpassen. Eine reduzierte Rechtevergabe sorgt dafür, dass persönliche Informationen kontrollierbar bleiben.
Transparente Anbieter erläutern offen, wie Daten verarbeitet werden. Hinweise in Datenschutzerklärungen und Einstellungen helfen dabei, die Nutzung einzuschätzen. So lässt sich eine Gratis-SIM einsetzen, ohne unnötige Datenfreigaben einzugehen.

Die Nutzung Ihres Smartphones kann viel über Sie aussagen. Besuchte Websiten, angeschauter Social-Media-Content und vieles mehr – einige Apps sammeln diese Daten anonym, um Ihnen zielgerichtete Werbung zu Ihren Interessen anzuzeigen.
6. Wie können Sie die richtige Gratis-SIM-Karte bestellen?
Kostenlose SIM-Karten unterscheiden sich weniger im Preis als in ihrem Einsatzzweck. Es kommt darauf an, wie häufig telefoniert wird, ob Daten benötigt werden und in welchem Gerät die Karte genutzt werden soll. Erst aus dieser Kombination ergibt sich, welcher Tarif im Alltag sinnvoll nutzbar bleibt.
6.1. Zuordnung nach Nutzungstyp
Für Personen mit geringem Telefon- und Datenaufkommen eignen sich Basistarife ohne feste Buchungen. Abgerechnet wird nur bei Nutzung, wodurch die monatlichen Ausgaben überschaubar bleiben. Solche Karten eignen sich gut, wenn Erreichbarkeit im Vordergrund steht.
In Familien oder bei älteren Nutzern spielen klare Kostenstrukturen eine große Rolle. Startguthaben, feste Preise pro Einheit und einfache Verwaltung sorgen für Übersicht. Dadurch lassen sich Ausgaben gut nachvollziehen, ohne laufend Optionen verwalten zu müssen.
Reisende und Nutzer von Zweitgeräten profitieren von Karten mit EU-Roaming und flexibler Aktivierung. Auch für Tablets, Tracker oder temporäre Geräte bieten sich Tarife an, die Daten einzeln oder tageweise abrechnen. Wichtig bleibt, dass der Einsatz klar begrenzt bleibt.
Tipp: Einige Anbieter arbeiten auch ausschließlich über eine kostenlose Telefon-App. Hier erhalten Sie weder eine physische SIM-Karte, noch eine eSIM. Die gesamte Telefonie läuft über die App. SMS und kostenloses Datenvolumen sind hier meist nicht enthalten.
6.2. Checkliste vor der Bestellung
Eine kurze Prüfung vor der Bestellung hilft, spätere Überraschungen zu vermeiden. Die folgende Checkliste bündelt die Punkte, die bei kostenlosen SIM-Karten im Alltag wirklich relevant werden.
| Checkliste – vor der Bestellung prüfen |
|---|
| Das genutzte Mobilfunknetz ist klar benannt |
| Die Netzabdeckung am Wohn- und Aufenthaltsort wurde geprüft |
| Preise für Telefonie, SMS und Daten sind offen ausgewiesen |
| Angaben zur Drosselung nach Datenverbrauch sind verständlich erklärt |
| Es ist bekannt, ob eine Datenautomatik aktiv ist oder ausgeschlossen wird |
| Inaktivitätsfristen und Bedingungen zur Reaktivierung sind klar geregelt |
| Die Gültigkeit eines möglichen Startguthabens ist eindeutig angegeben |
| EU-Roaming ist freigeschaltet oder ausdrücklich ausgeschlossen |
| Für die Bestellung sind keine Zahlungsdaten erforderlich |
| Die Verwaltung des Tarifs ist auch ohne verpflichtende App möglich |
| Die SIM-Karte ist im gewünschten Gerät nutzbar |
| Zusatzoptionen lassen sich bei Bedarf flexibel buchen und beenden |
| eSIM wird unterstützt, falls eine digitale Aktivierung gewünscht ist |
6.3. Bestellung und Aktivierung der kostenlosen SIM-Karte in wenigen Schritten
Die Bestellung erfolgt meist direkt über die Internetseite des Anbieters. Nach Auswahl der SIM-Variante werden persönliche Daten erfasst und die Identitätsprüfung durchgeführt. Dieser Schritt ist vorgeschrieben und sorgt dafür, dass die Karte eindeutig zugeordnet wird.
Nach erfolgreicher Prüfung wird die SIM-Karte versendet oder als eSIM bereitgestellt. Die Aktivierung erfolgt über App oder Online-Zugang. Sobald dies abgeschlossen ist, kann die Karte genutzt werden, ohne weitere Verpflichtungen einzugehen.
Fazit: Welche Gratis-SIM-Karte sich wirklich lohnt
Kostenlose SIM-Karten bieten hohe Flexibilität bei voller Kostenkontrolle und einfacher Verwaltung. Sie eignen sich für viele Nutzungsszenarien, von Zweitgeräten bis zum Urlaub. Entscheidend bleiben transparente Tarifbedingungen, stabile Netzabdeckung und die Möglichkeit, Zusatzoptionen jederzeit flexibel zu aktivieren oder zu beenden.
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7. Weitere Antworten und Fragen von Kunden, die nach Tests bzw. Vergleichen von Gratis-SIM-Karten suchen
7.1. Wo bekomme ich eine gratis Prepaid-SIM-Karte?
Kostenlose Prepaid-SIM-Karten sind über die Webseiten großer Mobilfunkanbieter sowie über Vergleichsportale erhältlich. Diese bündeln aktuelle Aktionen und führen direkt zur Bestellung. Häufig sind zeitlich begrenzte Angebote mit Startguthaben verfügbar, die sich für einen ersten Einstieg eignen.
» Mehr Informationen7.2. Wie heißt eine SIM-Karte ohne Vertrag?
Eine SIM-Karte ohne Vertrag wird als Prepaid-SIM oder Prepaid-Tarif bezeichnet. Die Abrechnung erfolgt über aufgeladenes Guthaben. Telefonie, SMS und Daten werden einzeln oder über Optionen genutzt, wodurch die Ausgaben jederzeit nachvollziehbar bleiben.
» Mehr Informationen7.3. Welche kostenlose SIM-Karte ist die beste?
Eine allgemein beste kostenlose SIM-Karte gibt es nicht. Die Auswahl hängt vom geplanten Einsatz ab. Netzabdeckung, Preisstruktur und Nutzungszweck bestimmen, welches Angebot im Alltag gut funktioniert und dauerhaft praktikabel bleibt.
» Mehr Informationen7.4. Kann ich die Karte auch als eSIM oder im Router nutzen?
Viele Anbieter stellen kostenlose SIM-Karten auch als eSIM bereit. Diese eignen sich für aktuelle Smartphones und Tablets. Für Router oder spezielle Geräte ist die Gerätefreigabe des Anbieters maßgeblich, da Funktionen je nach Tarif variieren.
» Mehr Informationen7.5. Wie läuft die Identifizierung ab und wie lange dauert sie?
Die Identifizierung erfolgt per VideoIdent oder PostIdent mit einem gültigen Ausweisdokument. Der Vorgang dauert meist wenige Minuten. Nach erfolgreicher Prüfung wird die SIM-Karte zeitnah freigeschaltet und kann anschließend genutzt werden.
» Mehr Informationen7.6. Wie lange bleibt die Karte aktiv, wenn ich sie nicht nutze?
Die Aktivität einer Gratis-SIM ist an Nutzung oder Aufladung gekoppelt. Viele Anbieter setzen Fristen von mehreren Monaten. Eine gelegentliche Nutzung oder kleine Aufladung verlängert die Laufzeit und erhält die Erreichbarkeit.
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