Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt zahlreiche Situationen, in denen man unangenehme Gerüche wie Lauch, Fisch oder Zigarette an den Fingern ganz und gar nicht gebrauchen kann. Mit einer Stahlseife werden Sie lästige Gerüche los. In der Wissenschaft wird das Phänomen der Edelstahlseife diskutiert und kann bisher nicht abschließend erklärt werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass Edelstahl in Verbindung mit Wasser und Sauerstoff eine katalytische Wirkung entfaltet. Der Edelstahl ist somit in der Lage, die störenden Geruchsmoleküle zu oxidieren, sodass diese sich im Wasser oder in Gasform verflüchtigen. Wenn Sie eine Edelstahlseife kaufen wollen, wählen Sie eine möglichst ergonomische Seife aus der Vergleichstabelle, um das Händewaschen zu erleichtern.

1. Wie wird eine Edelstahlseife verwendet?

Die Verwendung einer Edelstahlseife ist denkbar einfach: Man nutzt sie wie eine normale Seife unter fließendem Wasser. Reiben Sie Ihre Hände etwa 20 bis 40 Sekunden mit der Seife ein. Der Geruch wird wie von selbst verschwinden. Zusätzliche Reinigungsmittel oder Hygieneartikel sind dazu nicht notwendig.

Wenn Sie mit der Benutzung der Seife fertig sind, spülen Sie diese kurz ab, damit Bakterien von der Edelstahlseife verschwinden, dann können Sie die Seife zurück neben die Spüle oder in eine Küchenschublade legen.

Einige Hersteller im Edelstahlseifen-Vergleich, beispielsweise ausgewählte Edelstahlseifen von Zwilling, Newness oder auch von No-Name-Marken, bieten die Seifen im Set mit einer Seifenablage an. Wählen Sie jetzt eine Seifenablage mit Wasserablauf aus der Vergleichstabelle, wenn Sie nicht möchten, dass das Wasser sich im Seifenbehälter sammelt.

Weitere praktische Funktion der Edelstahlseife: Wenn Sie Ihre Seife in ein feuchtes Handtuch wickeln und im Kühlschrank positionieren, so können auch dort schlechte Gerüche absorbiert und neutralisiert werden.

2. Welcher Stahl ist laut unterschiedlichen Edelstahlseifen-Tests im Internet der beste?

Unabhängig davon, ob die Edelstahlseife von Müller, Zwilling oder Kuhn Rikon gefertigt wurde: Alle Edelstahlseifen sind – wie der Name bereits verrät – aus Edelstahl gefertigt. Dennoch gibt es Unterschiede in der Art des verwendeten Edelstahls. In diversen Edelstahlseifen-Tests im Internet wurden somit geringfügige Unterschiede in der Qualität festgestellt.

Häufig trifft man auf die Bezeichnungen 18/10-Edelstahl oder 18/8-Edelstahl. Dabei handelt es sich um besonders hochwertige Stahllegierungen mit einem hohen Reinheitsgehalt. Die Ziffern geben den prozentualen Anteil von Chrom und Nickel an. 18/8-Edelstahl besteht also zu 18 % aus Chrom und zu 8 % aus Nickel. Während der Chromanteil bestimmt, wie rostresistent der Stahl ist, beeinflusst der Nickelanteil die Säurebeständigkeit. Leider machen Hersteller nur äußerst selten genaue Angaben zur Art des verwendeten Edelstahls.

Gelegentlich trifft man auch auf die amerikanische AISI-Variante als Werkstoffbezeichnung. So entspricht 18/10-Edelstahl im Amerikanischen dem 303-Edelstahl, während 304-Edelstahl 18/8-Edelstahl entspricht.

Lassen Sie sich nicht verwirren: Bei der Bezeichnung Cromargan handelt es sich ebenfalls um 18/10-Edelstahl. Die Firma WMF hat sich Cromargan lediglich als griffigeren Markennamen registrieren lassen. So wird der Begriff Cromargan auch in Verbindung mit der Edelstahlseife von WMF verwendet.

3. Gleitet eine Edelstahlseife leicht aus den Fingern, wenn sie feucht ist?

Eine Edelstahlseife ist nicht wesentlich rutschiger als zum Beispiel feuchtes Metallbesteck. Das heißt, eine Edelstahlseife kann auch feucht problemlos gehandhabt werden und ist deutlich griffiger als eine herkömmliche Seife.

Die besten Edelstahlseifen bieten aufgrund ihrer Form und Beschaffenheit jedoch einen guten Grip in der Handfläche. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit speziellen Vertiefungen, angerauten Flächen oder Noppen, um die Seife noch besser greifen zu können.

edelstahlseife-test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Edelstahlseife Tests: