Bei Diabetikersocken ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie gut sitzen. Worauf Sie bei Bündchen, Größe und Passform achten sollten, erfahren Sie nachfolgend.
4.1. Bündchen
Der wichtigste Aspekt, auf den Sie achten sollten, ist ein druckfreier Sitz. Herren- sowie Damen-Diabetikersocken ohne Gummi schneiden nicht ein und hinterlassen keine unangenehmen Druckstellen – auch flache oder fehlende Nähte sorgen für maximalen Komfort. Anstatt eines klassischen Gummis sind Diabetikersocken meist mit einem elastischen Komfortbündchen ausgestattet, welches Halt gibt, aber nicht einschneidet.
4.2. Größe und Passform
Wichtig ist, dass die Socken weder rutschen, noch Falten werfen. Ein guter Sitz entsteht durch eine passgenaue Größe, elastische Materialien und eine ergonomische Form, die sich dem Fuß anpasst. Achten Sie darauf, dass die Socken am Bein locker anliegen, ohne abzurutschen.
Rutschen sie ständig nach unten, kann das zu Reibung und Druckstellen führen – genau das, was Diabetikersocken eigentlich vermeiden sollen. Generell ist es wichtig, die richtige Größe zu wählen. Zu kleine Socken führen zu Druckstellen, zu große wiederum werfen Falten und verursachen Reibung.
Achten Sie auf eine passende Schnittform – Herren-Diabetikersocken sind naturgemäß breiter geschnitten, als Damen-Diabetikersocken. Wenn Sie zu Empfindlichkeiten, Wassereinlagerungen oder Schwellungen neigen, empfehlen sich extra weite Diabetikersocken, die mehr Platz im Fuß- und Wadenbereich bieten. Auch bei Ödemen oder Bandagen kann dies sinnvoll sein.

Diese Fascino-Diabetikersocken haben eine druckfreie Kettelnaht an der Fußspitze, die besonders anschmiegsam und druckfrei anliegt.
4.3. Sport und Jahreszeit
Auch beim Thema Aktivität und Jahreszeit lohnt sich ein genauer Blick auf die Ausführung. Für Bewegung und längeres Gehen gibt es gepolsterte Diabetikersocken, die an besonders beanspruchten Stellen wie Ferse und Ballen verstärkt sind. Diese Varianten können auch beim Sport sinnvoll sein, da sie Druck besser abfedern und Reibung reduzieren. Modelle wie Diabetikersocken mit Noppen bieten zusätzlich mehr Halt im Schuh oder auf glatten Böden.
Im Winter greifen viele zu warmen Diabetikersocken oder speziell ausgewiesenen Damen- bzw. Herren-Diabetikersocken für den Winter. Wichtig ist dabei, dass das Material trotz höherer Dicke atmungsaktiv bleibt. Zu dichte oder schlecht belüftete Stoffe können Feuchtigkeit stauen, was die Haut zusätzlich belastet. Gegebenenfalls sollten Sie auf extra weite Diabetikersocken zurückgreifen.
Hochwertige, warme Diabetikersocken für Herren und Damen kombinieren daher isolierende Eigenschaften mit guter Luftzirkulation. Gerade bei druckempfindlichen Füßen sollte darauf geachtet werden, dass das Material weich und flexibel bleibt – dick bedeutet nicht automatisch komfortabel.
Hinweis: Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Hautinfektionen an den Füßen. Achten Sie daher auf atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende Diabetikersocken und kontrollieren Sie Ihre Füße regelmäßig auf Druckstellen oder Hautveränderungen. Bei Neigung zu Fußpilz empfehlen wir Fußpilz-Spray.

Diese Fascino-Diabetikersocken finden wir in drei Größen: 35-38, 39-42 und wie hier im Bild 43-46.
Danke für die Tabelle! In diesem Bereich macht sich niemand die Mühe informativ zu sein, vermutlich weil das einfach „zu wenige“ betrifft. Lindnersocken finde ich persönlich sehr gut, aber eure Auswahl ist sonst sehr hilfreich.
Lieber Thorsten,
danke für Ihr Interesse an unserem Diabetikersocken-Vergleich.
Je nachdem, nach welchen Kriterien wir aussuchen, finden sich eben auch gute Produkte mal etwas weiter hinten. Prinzipiell empfehlen wir alles, was in der Tabelle steht.
Beste Grüße
Ihr Team von Vergleich.org