Das Wichtigste in Kürze
  • Länge, Breite, Traglast und Sicherheit – vor dem Kauf gibt es einiges zu beachten, damit Sie die beste Auffahrrampe für Ihr Motorrad finden!

1. Wie ermitteln Sie die Mindestlänge einer Motorrad-Verladerampe?

Wenn Sie eine Auffahrrampe für ein Motorrad kaufen, ist deren Länge ein entscheidendes Kaufkriterium. Je höher die Ladefläche des Transporters, Anhängers oder LKWs für den Transport Ihres Kraftrads ist, desto länger sollte auch die Laderampe für Ihr Motorrad sein. Das Verladen Ihrer Maschine ist dadurch wesentlich einfacher und Ihr Kraftaufwand umso geringer, je geringer die Steigung ist. Bedenken Sie dabei bitte auch, dass Sie beim Hochschieben Ihres Kraftrads neben der Rampe herlaufen, was den Kraftaufwand noch vergrößert. 20 % Steigung sind da sehr viel sicherer und komfortabler zu überwinden als 30 %.

Mit dieser Formel berechnen Sie die Länge, die die Motorradrampe mindestens braucht:

Höhendifferenz : (die von Ihnen gewünschte) Steigung (max. 30 %) x 100

Ein Praxisbeispiel:
Höhendifferenz Boden / Laderampe 40 cm : Steigung 20 % x 100 = 200 cm.

Die Auffahrschiene für das Motorrad muss in diesem Beispiel also 200 cm Länge haben. Nachdem viele Motorradrampen klappbar sind, ist das Verstauen nach Gebrauch mit Modellen dieser Gesamtlänge wesentlich einfacher als mit Rampen, die eine fixe Länge aufweisen.

2. Wie ermitteln Sie die Breite Ihrer neuen Rampe für das Motorrad?

In Ihrem Fahrzeugschein finden Sie bei den Angaben zur Bereifung einen Wert, der in etwa so aussieht: 140/70 -15 69P. Die ersten drei Ziffern – in diesem Fall „140“ – stehen für die Reifenbreite in Millimeter, 140 mm oder 14,0 cm. In diesem Fall sollten Sie eine Rampe mit wenigstens 14,0 cm Breite wählen, beispielsweise die Acebikes-Auffahrrampe F 500.

Sie wählen anhand des Wertes in Ihrem Fahrzeugschein die passende Breite Ihrer neuen Rampe aus. Sie können die Auffahrrampe jederzeit breiter kaufen, aus Gründen Ihrer Sicherheit jedoch nie schmäler als die Reifenbreite, die in Ihrem Fahrzeugschein steht.

3. Welche Sicherheitsaspekte müssen Sie beachten?

Damit Sie und auch Ihr Motorrad das Verladen heil überstehen, gibt es einiges zu beachten, das Ihrer Sicherheit und der Unversehrtheit Ihrer Maschine dient.

Unterziehen Sie die Traglast der Auffahrrampe für Ihr Motorrad keinem Test – bitte halten Sie sich an die Herstellerangaben, welche Maximallast möglich ist. Diese wichtige Information finden Sie auch in unserem Vergleich Auffahrrampen für Motorräder. Wichtig: Falls Sie die Maschine nicht die Rampe hochschieben, sondern sie hinauffahren, rechnen Sie bitte neben der Tankfüllung auch Ihr eigenes Gewicht ein. Wenn die Rampe nicht über eine ausreichend große Traglast verfügt, kann die Motorrad-Verladerampe brechen, wodurch Sie unter Umständen erhebliche Verletzungen davontragen.

Dasselbe gilt für die Breite der Rampe: Sie muss von der Breite her unbedingt zu den Reifen Ihrer Maschine passen. Wenn die Rampe zu schmal ist, kann das Bike von der Motorrad-Auffahrrampe stürzen und Sie erheblich verletzen – Sie riskieren außerdem große Schäden an Ihrem Bike.

Der Untergrund, auf dem die ganze Aktion des Verladens stattfinden soll, muss stabil sein und das zu beladende Fahrzeug darf nicht wegrollen. Hängen Sie die Rampe ein und sichern Sie sie auf der Ladefläche, zum Beispiel mit Sicherungsbolzen. Hartgummikeile oder Antirutsch-Matten aus Gummi sichern die andere Seite der Rampe vor dem Wegrutschen. Entsprechendes Zubehör erhalten Sie im Fachhandel.

Auffahrrampe Motorrad Test