Akkuschrauber Test 2026

Die besten handlichen Akku-Schrauber im Vergleich.

Akkuschrauber-Test: Makita, Bosch und Einhell Modelle mit Transportkoffern, Ladegeräten und Akkus im Vergleich
Zuletzt aktualisiert: 03.02.2026
Schnellüberblick: Unsere Produkttests
Makita DF333DSAE Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Akku sind vollständig sichtbar.
Testsieger
Makita DF333DSAE
Der Bosch EasyDrill 1200 Akkuschrauber in grün-schwarzer Farbgebung auf Holzuntergrund. Das kompakte 12-Volt-Gerät zeigt deutlich die ergonomische Pistolengriff-Form.
Allrounder
Bosch Easy Drill 1200
Einhell TH-CD 12-2 Li Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Gehäuseform sind vollständig sichtbar.
Einsteiger-Tipp
Einhell TH-CD 12-2 Li
Holz-Experte Philip Merten
Experte
Fachbereich: Schrauben und Zubehör
Redakteur: Stas Bachmann
Philip berät das Team seit 2024 um alles rund um Handwerk und Holz. Auf dem Kanal "Ideen aus Holz" (@ideen_aus_holz bei Instagram) teilt er seine handwerklichen Projekte rund um Haus und Garten mit seinen Followern. Philip hat sich vor 8 Jahren eine CNC Fräse komplett selbst gebaut, also konstruiert, gefertigt und gebaut. Damit stellt er seitdem tolle und individuelle Produkte aus Holz her. Außerdem setzt er vom Fliesenlegen bis hin zu Pflaster- und Elektroarbeiten viele verschiedene Projekte ums Haus um. Bisher hat er u.a. eine Werkstatt, ein Mikrozementbad und eine Terasse mit Drainagemörtel umgebaut, Trockenbau und Elektroarbeit umgesetzt sowie eigene Möbel gebaut und gestaltet. Philip bringt sein technisches und handwerkliches Verständnis zusammen und arbeitet sich auch gern in neue Themen ein.

Ein Akkuschrauber kommt meist genau dann zum Einsatz, wenn es schnell gehen soll: ein Regal hängt schief, ein Scharnier lockert sich, ein Möbel wartet auf den Aufbau. Ohne Kabel und Steckdose einsatzbereit, deckt diese Produktart viele typische Handgriffe ab. Preislich starten einfache Modelle ab etwa 20 Euro, während leistungsstärkere Ausführungen mit Akkusystemen deutlich über 300 Euro liegen.

So wurde getestet

Im Akkuschrauber-Test stand der praktische Umgang im Mittelpunkt. Untersucht wurde, wie Geräte bei typischen Schraubarbeiten reagieren, wie kontrolliert Kraft und Drehzahl abrufbar sind und wie sicher Bits angesetzt werden. Ebenso floss ein, wie ausgewogen das Arbeiten in unterschiedlichen Positionen gelingt und wie Akku, Licht und Ladezubehör den Arbeitsablauf begleiten.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Akku sind vollständig sichtbar.
Testsieger
Makita DF333DSAE

Der Makita DF333DSAE zeigte im Test ein gleichmäßiges Arbeitsverhalten bei unterschiedlichen Schraubaufgaben. Als Akkuschrauber-Testsieger überzeugte das Gerät durch konstante Drehzahl, kontrollierbare Kraftabgabe und ruhigen Lauf, auch bei längeren Schrauben. Bitaufnahme, LED-Licht und Handhabung unterstützten einen stabilen Ablauf. Auffällig blieb die gleichbleibende Reaktion bei wiederholten Serienverschraubungen und wechselnden Arbeitspositionen.

Der Bosch EasyDrill 1200 Akkuschrauber in grün-schwarzer Farbgebung auf Holzuntergrund. Das kompakte 12-Volt-Gerät zeigt deutlich die ergonomische Pistolengriff-Form.
Allrounder
Bosch Easy Drill 1200

Der Bosch EasyDrill 1200 fiel im Test durch seine kompakte Bauform und das geringe Gewicht auf. Gleichmäßige Abläufe bei typischen Montagearbeiten bestimmten das Bild, solange die Belastung überschaubar blieb. Drehzahl und Handhabung ließen sich gut steuern, während bei dichterem Material begrenzte Kraftreserven sichtbar wurden. Akkuwechsel und Grundausstattung integrierten sich reibungslos in den Arbeitsablauf.

Einhell TH-CD 12-2 Li Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Gehäuseform sind vollständig sichtbar.
Einsteiger-Tipp
Einhell TH-CD 12-2 Li

Der Einhell TH-CD 12-2 Li zeigte im Test ein einfach strukturiertes Leistungsbild. Grundlegende Schraubarbeiten verliefen nachvollziehbar, während sich unter höherer Last deutliche Veränderungen im Laufverhalten zeigten. Drehzahlsteuerung und Bitaufnahme erforderten präzises Arbeiten. Akkuhandling und Grundausstattung blieben auf einen klar begrenzten Einsatzrahmen ausgerichtet.

Vergleichstabelle Akkuschrauber

In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 21.02.2026

1 - 8 von 17: Beste Akkuschrauber im Vergleich

Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Akkuschrauber Vergleich
Bosch GSR 12V-15Bosch GSR 12V-15
Vergleichssieger
Makita DHP482RFX9Makita DHP482RFX9
Einhell TC-CD 18/35 LiEinhell TC-CD 18/35 Li
Preis-Leistungs-Sieger
Bosch GSR 18V-28Bosch GSR 18V-28
Dewalt DCD791NTDewalt DCD791NT
Abbildung*
Highlight
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Vergleichssieger
Bosch GSR 12V-15Amazon Logo
Makita DHP482RFX9Amazon Logo
Highlight
Preis-Leistungs-Sieger
Einhell TC-CD 18/35 LiAmazon Logo
Bosch GSR 18V-28Amazon Logo
Dewalt DCD791NTAmazon Logo
Modell*

Bosch GSR 12V-15

Makita DHP482RFX9

Einhell TC-CD 18/35 Li

Bosch GSR 18V-28

Dewalt DCD791NT

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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch GSR 12V-15
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Makita DHP482RFX9
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Einhell TC-CD 18/35 Li
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Bosch GSR 18V-28
02/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Dewalt DCD791NT
02/2026
Kundenwertung
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Preis­vergleich
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Ratenzahlung
Leistungsdaten
Drehzahl
Umdrehungen pro Minute
1.300 min⁻¹
1.900 min⁻¹
550 min⁻¹
1.900 min⁻¹
2.000 min⁻¹
Max. Drehmoment
30 Nm
62 Nm
35 Nm
63 Nm
70 Nm
Akku-Leistung
Akku-Kapazität
12 V
2 Ah
18 V
3 Ah
18 V
1,5 Ah
18 V
ohne Akku
18 V
ohne Akku
Regulierbare Leistung
Akku auswechselbar
Komfort
Softgrip
Inkl. Aufbewahrungskoffer
Gewicht
2,5 kg
1,8 kg
1,4 kg
1,2 kg
1,5 kg
Vorteile
  • integrierte LED-Beleuchtung
  • inkl. Ersatzakku
  • Schutz gegen Überlastung, Überhitzung und Tiefentladung
  • mit Schlag- und Bohrfunktion
  • besonders hohe Drehzahl pro Minute
  • integrierte LED-Beleuchtung
  • integrierte LED-Beleuchtung
  • besonders viele Drehmomentstufen
  • inkl. Ladegerät
  • hoher max. Drehomoment
  • hohe Drehzahl
  • ergonomisches Design
  • sehr hohe Drehzahl
  • bürstenloser Motor
  • integrierte LED-Beleuchtung
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Akkuschrauber Testberichte

Unser Testsieger: Der Makita DF333DSAE überzeugt durch Präzision und Balance

Makita DF333DSAE Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Akku sind vollständig sichtbar.
Testsieger
Makita DF333DSAE

Beim Öffnen der Verpackung zeigt sich eine übersichtlich angeordnete Ausstattung mit getrennten Fächern für Gerät, Akkus und Ladegerät. Der Akkuschrauber selbst fällt durch eine zurückhaltende Gestaltung ohne auffällige Elemente auf. In der Hand zeigt sich eine ausgewogene Gewichtsverteilung, wodurch sich das Gerät direkt führen ließ. Alle Bedienelemente sind ohne Umgreifen erreichbar.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber mit Akku, Ladegerät und Zubehör liegt ausgebreitet auf einem Tisch. Der geöffnete Transportkoffer befindet sich im Hintergrund.

Der Lieferumfang umfasst Schrauber, Akkus, Ladegerät und Anleitung. Alle Komponenten sind direkt einsatzbereit angeordnet.

Das Gehäuse besteht aus glatten Kunststoffflächen mit sauber geführten Übergängen, wobei Spaltmaße gleichmäßig ausgeführt sind und bewegliche Teile spielfrei sitzen. Das Bohrfutter ließ sich ohne Verkanten öffnen, wobei Bits zentriert aufgenommen wurden. Schalter und Drehrichtungswahl reagieren unmittelbar, was bereits bei den ersten Handgriffen auffiel.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber mit eingesetztem Kreuzschlitz-Bit in der Bitaufnahme. Der Schrauber wird seitlich gehalten und nah aufgenommen.

Der Bit sitzt zentriert in der Aufnahme und bleibt beim Ansetzen stabil. Das unterstützt präzise Schraubbewegungen bei wiederholten Anwendungen.

Bei der ersten Nutzung lief der Motor gleichmäßig an, ohne verzögertes Ansprechen, während die Drehzahl kontrolliert und ohne ruckartige Veränderungen anstieg. Das integrierte Licht aktivierte sich zeitgleich mit dem Schalter, sodass eine klare Ausleuchtung des Arbeitsbereichs auch bei engem Abstand zum Werkstück erhalten blieb.

Der Makita DF333DSAE liefert im Test gleichmäßige Kraft bei allen Schrauben

Im Akkuschrauber-Test zeigte sich der Makita DF333DSAE als Gerät, das seine Eigenschaften vor allem über gleichmäßige Abläufe definierte, wobei bereits bei fortlaufenden Schraubarbeiten die Reaktion auf den Schalter konstant blieb. Die feine Drehzahlsteuerung über den gesamten Bereich ermöglichte Serienverschraubungen ohne abrupte Übergänge.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber dreht eine Schraube in eine Metallplatte an einem Rohr. Das LED-Licht beleuchtet den Arbeitsbereich von oben.

Bei Verschraubungen nahe Kanten hilft die direkte Ausleuchtung. Der Schraubpunkt bleibt auch bei seitlicher Haltung sichtbar.

Bei der Schraubleistung fiel auf, dass auch längere Schrauben in Holz und vergleichbaren Materialien ohne Vorbohren eingedreht wurden, wobei der Vorschub gleichmäßig blieb, ohne merkliche Einbrüche. Die konstante Kraftabgabe unter Last zeigte sich besonders bei wiederholten Verschraubungen gleicher Länge und blieb durchgängig über den gesamten Testzeitraum erhalten.

Die Bitaufnahme erwies sich im Test als stabil geführt. Bits ließen sich zügig wechseln und saßen auch bei kurzen Ausführungen sicher im Futter. Kein Verkanten erforderlich, selbst bei angesetzten Schrauben ohne direkte Sicht auf die Aufnahme. Auch nach mehreren Wechseln blieb der Sitz unverändert.

Hinweis: Hochwertige Bit-Sets erweitern den Einsatzbereich deutlich – unterschiedliche Profile ermöglichen Arbeiten an verschiedenen Schraubköpfen ohne Beschädigungen. Weitere Informationen finden Sie im Bitset-Test.

Das integrierte LED-Licht aktivierte sich synchron mit dem Schalter und leuchtete den Schraubpunkt direkt aus. In dunkleren Bereichen blieb die Sicht auf den Ansatz erhalten. Der Lichtkegel ist auf den Arbeitsbereich fokussiert und streut kaum seitlich.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber wird von einer Hand gehalten und setzt eine Schraube in eine Holzplatte ein. Das integrierte LED-Licht leuchtet den Schraubpunkt aus.

Das integrierte LED-Licht unterstützt das Ansetzen der Schraube bei geringer Umgebungsbeleuchtung. Der Schraubpunkt bleibt auch bei engem Abstand gut sichtbar.

Der Akku ließ sich ohne Kraftaufwand entnehmen und wieder einsetzen. Die Verriegelung rastete klar hörbar ein. Eindeutige Anzeige des Ladevorgangs am Ladegerät, das stabil auf der Arbeitsfläche stand. Das mitgelieferte Zubehör war während des Tests direkt nutzbar und erforderte keine zusätzliche Vorbereitung.

Der Akku ließ sich ohne Kraftaufwand entnehmen und wieder einsetzen, wobei die Verriegelung klar hörbar einrastete. Eindeutige Anzeige des Ladevorgangs zeigte das Ladegerät, das stabil auf der Arbeitsfläche stand, während das mitgelieferte Zubehör direkt nutzbar blieb und keine zusätzliche Vorbereitung erforderte.

Makita DF333DSAE: Zuverlässig für anspruchsvolle Montagen

Im Test zeigte sich ein Akkuschrauber, der vor allem durch gleichmäßige Abläufe auffiel, wobei Schraubarbeiten ohne abrupte Veränderungen bei Kraft oder Drehzahl verliefen. Konstante Reaktionen auf den Schalter unterstützten einen planbaren Arbeitsrhythmus auch bei wiederholten Verschraubungen gleicher Länge, sodass diese Eigenschaften den Gesamteindruck während der Nutzung deutlich prägten.

Auffällig war zudem das Zusammenspiel aus Balance, Griffposition und ruhigem Lauf. Arbeiten in unterschiedlichen Positionen ließen sich ohne Anpassungen am Handling fortsetzen. Geringe wahrnehmbare Schwingungen am Handgriff begleiteten auch längere Arbeitsphasen. Das LED-Licht erwies sich als hilfreich, wenn Schraubpunkte nicht direkt einsehbar waren.

Als hilfreich erwies sich die klar geführte Bitaufnahme, da Wechsel ohne Nachjustieren möglich blieben. Beim Akkuwechsel unterstützte die eindeutig rastende Verriegelung einen flüssigen Ablauf. Zusätzliche Akku-Ladeanzeige wäre für die Planung einzelner Arbeitsschritte wünschenswert gewesen, da der Ladezustand nur über das Ladegerät ersichtlich blieb.

Makita DF333DSAE
Testsieger
Makita DF333DSAE
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Bosch EasyDrill 1200 im Test: Kompakt und leicht für enge Stellen

Der Bosch EasyDrill 1200 Akkuschrauber in grün-schwarzer Farbgebung auf Holzuntergrund. Das kompakte 12-Volt-Gerät zeigt deutlich die ergonomische Pistolengriff-Form.
Allrounder
Bosch Easy Drill 1200

Beim ersten Aufnehmen fällt die kompakte Bauform mit schlankem Griffbereich auf, wobei das Gerät ruhig in der Hand liegt und der Schwerpunkt sich nahe am Griff befindet. Geringes Eigengewicht prägt den ersten Eindruck, insbesondere beim Anheben und Ausrichten vor dem Schraubansatz. Bedienelemente sind klar voneinander getrennt und ohne Umgreifen erreichbar.

Der Bosch EasyDrill 1200 liegt ausgepackt auf einer Holzfläche, umgeben von Transportkoffer, Ladegerät, Akku, Bedienungsanleitung und zwei Bit-Sets. Der vollständige Lieferumfang zeigt alle Komponenten für den sofortigen Einsatz.

Der Bosch EasyDrill 1200 wird mit Transportkoffer, Ladegerät, Akku und zwei Bit-Sets geliefert. Die übersichtliche Anordnung erleichtert direkten Zugriff auf alle Komponenten.

Der Schalter reagierte beim ersten Betätigen gleichmäßig, wobei sich die Drehzahl verzögert, aber kontrolliert aufbaute. Richtungswechsel ließen sich direkt ausführen, ohne dass der Griff gelöst werden musste, während die Steuerung auf einfache Abläufe ausgelegt ist – etwa bei kurzen Schraubfolgen oder wiederholtem Ansetzen an ähnlichen Positionen.

Der Bosch EasyDrill 1200 zeigt das Schnellspannbohrfutter mit eingesetztem Bit im Detail. Die Nahaufnahme verdeutlicht die werkzeuglose Bitaufnahme des Akkuschraubers.

Das Schnellspannbohrfutter des Bosch ermöglicht werkzeuglosen Bitwechsel in wenigen Sekunden. Es hält Bits sicher in Position, auch bei wiederholter Nutzung. Die geriffelte Griffzone sichert präzises Öffnen und Schließen selbst bei verschwitzten Händen.

Beim Ansetzen in erhöhten Positionen zeigte sich eine ausgewogene Führung des Geräts, wobei sich der Akkuschrauber über Kopf ruhig halten ließ, ohne seitliches Kippen. Die kompakte Form eignet sich für Möbelkorpusse und Schubladenführungen, wo wenig Bewegungsraum zur Verfügung stand.

Der Bosch EasyDrill 1200 überzeugt im Test bei einfachen Schraubarbeiten

Im Akkuschrauber-Test zeigte der Bosch EasyDrill 1200 ein Arbeitsverhalten, das sich vor allem bei alltäglichen Schraubaufgaben einordnen ließ. Bei wiederholten Verschraubungen mit kurzen bis mittleren Schrauben reagierte das Gerät gleichförmig. Konstante Leistung bei moderater Belastung, während bei zunehmendem Widerstand ein spürbares Nachlassen der Drehzahl auftrat.

Der Bosch EasyDrill 1200 wird im Test an einer Arbeitsfläche geführt, während die integrierte LED den Schraubpunkt beleuchtet. Die kompakte Bauform ermöglicht kontrolliertes Arbeiten aus verschiedenen Winkeln.

Der integrierte LED-Strahl des Bosch EasyDrill 1200 beleuchtet den Schraubpunkt direkt. Die kompakte Form unterstützt präzises Ansetzen auch in dunkleren Bereichen.

Die Drehzahlregelung ließ sich feinfühlig steuern, wobei im unteren Bereich eine leichte Verzögerung beim Anlaufen auffiel. Serienverschraubungen waren möglich, erforderten jedoch ein gleichmäßiges Betätigen des Schalters. Die Steuerung folgte klaren, vorhersehbaren Bewegungen, was sich bei identischen Schraubabfolgen bestätigte.

Bei der Schraubleistung in dichterem Holz zeigte sich eine begrenzte Kraftreserve. Längere Schrauben ließen sich nur mit reduziertem Vorschub eindrehen. Kein gleichmäßiger Durchzug unter Last. Für kürzere Schrauben blieb der Arbeitsablauf stabil.

Die Bitaufnahme ermöglichte zügige Wechsel zwischen verschiedenen Profilen. Bits saßen ausreichend fest, ohne während des Schraubens nachzugeben. Exaktes Einführen ohne Sicht möglich, solange der Bit vollständig eingesetzt wurde. Auffälligkeiten bei häufigem Wechsel traten im Test nicht auf.

Der Bosch EasyDrill 1200 wird auf einer flachen Unterlage getestet, die LED-Beleuchtung leuchtet den Arbeitsbereich mit blauem Licht aus. Die Einhandbedienung ermöglicht sicheres Führen während des Schraubvorgangs.

Das LED-Licht des Bosch EasyDrill 1200 sorgt für klare Sicht auf den Schraubansatz. Die Einhandbedienung unterstützt kontrolliertes Arbeiten auf flachen Werkstücken.

Das LED-Licht aktivierte sich beim Betätigen des Schalters und leuchtete den Schraubpunkt aus kurzer Distanz aus. In dunkleren Bereichen blieb der Ansatz erkennbar. Ausleuchtung auf direkten Arbeitsbereich konzentriert, ohne großflächige Streuung.

Auch in der Handhabung zeigte sich eine ausgewogene Balance, besonders bei Arbeiten über Kopf oder in Schubladen. Das geringe Gewicht unterstützte längeres Halten, es ergaben sich keine auffälligen Vibrationen während der Nutzung. Das Betriebsgeräusch blieb gleichmäßig, ohne wechselnde Tonlagen.

Der Akku ließ sich ohne Verzögerung wechseln und rastete klar ein. Das Ladegerät zeigte den Ladevorgang zudem eindeutig an. Direkt einsetzbares Zubehör fügte sich ohne Anpassungen in den Arbeitsablauf ein.

Bosch EasyDrill 1200 im Akkuschrauber-Test: Gut für gelegentliche Haushaltsarbeiten

Im Verlauf des Tests zeigte sich ein Akkuschrauber, dessen Eigenschaften vor allem auf überschaubare Schraubarbeiten ausgerichtet waren, wobei gleichmäßige Abläufe bei kurzen Schraubfolgen das Bild prägten. Geringes Gewicht beeinflusst die Handhabung deutlich, insbesondere bei Arbeiten über Kopf oder in Möbelkorpussen mit begrenztem Bewegungsraum.

Die Steuerung von Drehzahl und Drehrichtung unterstützte kontrolliertes Arbeiten, solange die Belastung innerhalb typischer Montagebereiche blieb. Bei zunehmendem Widerstand veränderte sich das Arbeitsverhalten spürbar. Bei dichtem Material gab es begrenzte Kraftreserven, was eine angepasste Arbeitsweise erforderte. Für Serienarbeiten mit gleichbleibenden Schrauben ließ sich der Ablauf dennoch konstant gestalten.

Hilfreich erwiesen sich die übersichtliche Anordnung der Bedienelemente und der unkomplizierte Akkuwechsel. Das LED-Licht unterstützte das Ansetzen in dunkleren Bereichen, blieb jedoch auf den Schraubpunkt fokussiert. Feinere Abstufung im Drehzahlbereich wäre für präzisere Starts wünschenswert gewesen, um den Übergang beim Anlaufen weiter zu glätten.

Bosch Easy Drill 1200
Allrounder
Bosch Easy Drill 1200
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Einhell TH-CD 12-2 Li im Test: Einfache Bedienung, begrenzter Einsatz

Einhell TH-CD 12-2 Li Akkuschrauber liegt seitlich auf einer Tischfläche. Griff, Bohrfutter und Gehäuseform sind vollständig sichtbar.
Einsteiger-Tipp
Einhell TH-CD 12-2 Li

Beim ersten Aufnehmen fällt eine kompakte Bauform mit klar getrennten Bedienelementen auf. Das Gerät wirkt leicht und lässt sich ohne Anpassung sicher greifen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich des Akkus, was sich bereits beim Anheben bemerkbar machte. Griff und Gehäuseflächen sind schlicht ausgeführt.

Einhell TH-CD 12-2 Li Akkuschrauber mit Ladegerät, Anleitung und geöffnetem Koffer auf einem Tisch. Alle Bestandteile sind nebeneinander ausgelegt.

Der Lieferumfang umfasst Schrauber, Ladegerät und Unterlagen. Alle Teile liegen getrennt und übersichtlich bereit.

Beim Betätigen des Schalters reagierte der Motor verzögert, wobei die Drehzahl gleichmäßig anstieg. Richtungswechsel ließen sich direkt durchführen, erforderten jedoch bewusstes Umschalten, während das Ansprechverhalten bei ersten Schraubansätzen ruhig und träge wirkte. Das Bohrfutter ließ sich öffnen und schließen, ohne zu verkanten.

Der Einhell TH-CD 12-2 Li zeigt im Akkuschrauber-Test Leistungsgrenzen bei Belastung

Im Test fiel der Einhell TH-CD 12-2 Li vor allem durch ein zurückhaltendes Leistungsbild auf. Bei kurzen Schrauben in weicherem Material verliefen die Arbeiten gleichmäßig. Sichtbare Drehzahlabnahme unter Belastung verlangsamte den Arbeitsfluss jedoch. Dieses Verhalten blieb während des gesamten Testzeitraums konsistent.

Einhell TH-CD 12-2 Li Akkuschrauber in rot mit schwarzem Griff wird von einer Hand über einer hellen Holzfläche gehalten.

Der Einhell TH-CD 12-2 Li im Praxistest mit Verschraubungen an unterschiedlichen Materialien. Die kompakte Bauform erleichtert Arbeiten in engen Positionen.

Die Schraubleistung reichte für grundlegende Montagearbeiten aus. Bei längeren Schrauben in dichterem Holz ließ sich ein gleichmäßiger Durchzug nicht aufrechterhalten. Deutliche Kraftveränderung unter Last erforderte angepasstes Vorgehen. Bei wiederholten Anwendungen zeigte sich dieses Verhalten durchgängig.

Die Drehzahlregelung reagierte verzögert auf Schalterbewegungen. Serienverschraubungen waren möglich, erforderten jedoch bewusstes Dosieren. Ein fehlender Übergang im Drehzahlbereich fiel besonders beim Ansetzen kleiner Schrauben auf.

Bei der Bitaufnahme zeigten sich Unterschiede im Sitz der Bits. Nach mehreren Wechseln war ein leichtes Spiel wahrnehmbar. Ausreichender Halt für Schraubarbeiten, verlangte jedoch präzises Einsetzen. Dieses Merkmal trat während der Testphase wiederholt auf, insbesondere bei häufiger Nutzung.

Detailansicht des Bohrfutters vom Einhell TH-CD 12-2 Li mit eingesetztem Bit. Der Schrauber befindet sich nahe an einer Metallkonstruktion.

Das Bohrfutter hält den Bit während der Verschraubung in Position. Der Zugang bleibt auch bei engem Abstand möglich.

Ein LED-Licht ist bei diesem Modell nicht vorhanden. Arbeiten in dunkleren Bereichen erforderten daher zusätzliche Lichtquellen oder gut ausgeleuchtete Arbeitsbereiche.

In der Handhabung zeigte sich ein leichtes Gerät mit spürbarer Gewichtsverlagerung zum Akku, wobei bei längerer Nutzung Vibrationen am Griff stärker hervortraten. Ungleichmäßiger Lauf unter Last wirkte sich auf die Führung aus, während das Betriebsgeräusch konstant blieb.

Der Akku ließ sich schließlich ohne Widerstand wechseln und rastete hörbar ein. Das Ladegerät zeigte den Ladevorgang über eine einfache Anzeige. Und das Zubehör war sofort einsetzbar, ohne Anpassungen vornehmen zu müssen.

Einhell TH-CD 12-2 Li: Nur für leichte Gelegenheitsarbeiten

Im Testverlauf zeigte sich ein Akkuschrauber, dessen Eigenschaften klar auf grundlegende Schraubarbeiten ausgerichtet waren. Kurze Verschraubungen ließen sich nachvollziehbar ausführen, solange der Widerstand begrenzt blieb. Die deutliche Verhaltensänderung unter Last verlangsamte den Ablauf und erforderte angepasste Vorgehensweise.

Die Steuerung von Drehzahl und Vorschub blieb berechenbar, reagierte jedoch mit Verzögerung. Beim Ansetzen kleiner Schrauben erforderte dies erhöhte Aufmerksamkeit. Spürbare Schwingungen bei Belastung beeinflussten die Führung bei längeren Arbeitsschritten. Das Fehlen einer integrierten Beleuchtung erschwerte zudem das Arbeiten in schlecht ausgeleuchteten Bereichen.

Der Akkuwechsel verlief ohne Unterbrechung des Arbeitsablaufs, ebenso das Einsetzen der Bits. Nach mehreren Wechseln zeigte sich Spiel im Futter. Eine stabilere Führung der Bitaufnahme hätte den Umgang bei wiederholten Anwendungen erleichtert. Insgesamt ergab sich ein Bild, das sich auf gelegentliche, überschaubare Schraubarbeiten beschränkte.

Einhell TH-CD 12-2 Li
Einsteiger-Tipp
Einhell TH-CD 12-2 Li
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote

Akkuschrauber-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Akkuschrauber Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Mini-Akkuschrauber und kompakte Bauformen erleichtern Arbeiten in engen Bereichen. Größere Geräte bieten höhere Drehmomentreserven.
  • Akkukapazität und Ladezeit bestimmen Arbeitsunterbrechungen. Wechselakkus und Systemkompatibilität erleichtern längere Arbeitsphasen.
  • Bitaufnahme, Licht und Aufbewahrung strukturieren den Arbeitsablauf. Diese Merkmale beeinflussen Tempo, Übersicht und Ordnung am Arbeitsplatz.
Ein Akkuschrauber dreht eine Schraube in eine Holzplanke.

Mit einem Akkuschrauber lassen sich verschiedenste Schrauben einfach und schnell eindrehen.

Beim Griff zum Akkuschrauber treffen Alltagssituationen auf technische Feinheiten. Schraubenlängen, enge Korpusse und Ladepausen formen den Arbeitsfluss im Verlauf. Der folgende Ratgeber verbindet Nutzungsszenen mit Technik und erklärt, wie Leistung, Akku und Ausstattung zusammenspielen und den Ablauf strukturieren.

1. Welcher Akkuschrauber passt zu Ihrem Vorhaben?

Die Auswahl eines Akkuschraubers richtet sich nach Art, Umfang und Häufigkeit der Arbeiten. Unterschiedliche Bauformen, Leistungsdaten und Steuerungsmöglichkeiten beeinflussen den Arbeitsablauf deutlich. Dieses Kapitel ordnet typische Nutzungsszenarien ein und beschreibt, welche technischen Merkmale für bestimmte Vorhaben relevant sind.

1.1. Kleine Möbelmontagen und enge Stellen erfordern kompakte Geräte

Mini-Akkuschrauber und andere kompakte Geräte erleichtern Arbeiten an Schrankinnenseiten, Schubladen oder engen Korpusverbindungen, wobei eine kurze Bauform die Erreichbarkeit verbessert und kontrollierte Bewegungen unterstützt. Geringes Gewicht und kurze Gehäuselängen reduzieren die Belastung bei wiederholten Schraubvorgängen und unterstützen zugleich präzises Ansetzen.

Makita DF333DSAE Akkuschrauber mit fokussierter Ansicht auf das Bohrfutter ohne eingesetzten Bit. Die Front des Schraubers ist aus kurzer Distanz fotografiert.

Das Schnellspannbohrfutter erlaubt einen werkzeuglosen Bitwechsel. Dadurch lassen sich Schraubprofile zügig wechseln, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen.

Klein dimensionierte Akku-Schrauber arbeiten häufig mit Einhandbedienung und übersichtlicher Steuerung. Dadurch bleiben Werkstück und Schraube leichter führbar. Handlichkeit und reduzierte Baugröße eignen sich für Montagearbeiten mit vielen Richtungswechseln und begrenztem Bewegungsraum. Für Einsteiger sind oft günstige Akkuschrauber in kompakter Bauform ausreichend, solange die Schraubarbeiten überschaubar bleiben. Beim Akku-Schrauber-Kaufen sollten Gewicht, Drehmomentbereich und Akkukapazität zum geplanten Einsatz passen.

1.2. Für längere oder dickere Schrauben braucht es spürbar mehr Kraft

Lange Schrauben und feste Materialien erhöhen den Widerstand beim Eindrehen. Das erforderliche Drehmoment steigt mit Schraubenlänge und Materialdichte. Höhere Drehmomentwerte unterstützen gleichmäßigen Vorschub bei Verschraubungen in Hartholz oder mehrlagigen Konstruktionen.

Einfach aufgebaute Geräte erreichen bei solchen Arbeiten schneller ihre Leistungsgrenze, während Akku-Schrauber mit 18V die Drehzahl stabiler halten und ausreichend Kraftreserven für anspruchsvolle Verschraubungen bieten. Unterschiede zwischen einfachen und stärker ausgelegten Geräten zeigen sich vor allem bei wiederholten Kraftanwendungen.

Die verschiedenen Arten von Schrauben-Profilen in einer grafischen Übersicht.

1.3. Die Drehzahl sollte zur Arbeitsweise passen

Die Drehzahl beeinflusst Kontrolle und Tempo beim Schrauben. Die Leerlaufdrehzahl gibt dabei die maximale Umdrehungszahl ohne Last an. Niedrige Drehzahlen erleichtern geführtes Arbeiten bei empfindlichen Materialien. Feines Schrauben erfordert kontrollierbare Drehzahlbereiche, um Beschädigungen an Schraubenköpfen zu vermeiden.

Getriebestufen trennen kraftbetonte von schnelleren Arbeitsgängen, wobei höhere Drehzahlen einfache Verschraubungen verkürzen. Arbeitsgeschwindigkeit und Präzision hängen von der Abstufung der Drehzahlregelung und der Anzahl verfügbarer Gänge ab.

2. Wie leistungsfähig sind Akkus und Ladegeräte in der Praxis?

Akkus und Ladegeräte bestimmen, wie lange Arbeiten ohne Unterbrechung ablaufen. Neben technischen Kennzahlen zählen auch Ladeverhalten und Handhabung im Alltag. Dieses Kapitel erläutert, welche Merkmale Rückschlüsse auf Einsatzdauer, Arbeitsrhythmus und organisatorischen Aufwand erlauben.

2.1. Kapazität und Ladezeit geben Hinweise auf die Einsatzdauer

Die Akkukapazität wird in Amperestunden angegeben und beschreibt die gespeicherte Energiemenge. Lithium-Ionen-Akkus haben sich dabei als Standard etabliert. Höhere Werte ermöglichen längere Arbeitsphasen pro Ladung. Kapazitätsangaben erlauben eine grobe Einschätzung der möglichen Schraubanzahl, abhängig von Material und Schraubengröße.

Der Akku eines getesteten Bosch-Akkuschraubers wird gerade in der Ladestation geladen.

Die Bosch-Akkuschrauber werden mit und ohne Akku und Ladeteil angeboten, da die Systemakkus und Ladegeräte oft schon vorhanden sind.

Die Ladezeit beeinflusst Pausen zwischen den Arbeitsabschnitten. Kurze Ladezyklen halten den Arbeitsfluss stabil, während Akkuanzeigen über den aktuellen Ladezustand informieren und die Planung zusammenhängender Arbeitsschritte erleichtern. Günstige Akkuschrauber haben oft längere Ladezeiten, während höherwertige Modelle Schnellladegeräte mitbringen.

2.2. Ersatzakkus und Kompatibilität sparen Aufwand und Geld

Wechselakkus erlauben das Fortsetzen von Arbeiten während eines Ladevorgangs. Systeme mit einheitlicher Akkuform vereinfachen dabei den Austausch. Denn Kompatibilität innerhalb einer Geräteserie reduziert den Bedarf an unterschiedlichen Ladegeräten und Akkutypen. Die Verfügbarkeit einzelner Akkus beeinflusst die langfristige Nutzung.

Akku-Schrauber-Angebote mit mehreren Akkus verkürzen Wartezeiten und reduzieren Investitionskosten, während Ladegeräte mit mehreren Steckplätzen parallele Ladevorgänge unterstützen. Systemübergreifende Nutzung identischer Akkus erleichtert zudem die Organisation bei mehreren Werkzeugen desselben Herstellers.

Nahaufnahme von einem getesteten Akkuschrauber der Marke Bosch mit Fokus auf den Akku mit Smart LI-ION+ Technology.

Die 18V-Akkus eines Bosch-Akkuschraubers lassen sich problemlos mit anderen Elektrogeräten der Marke nutzen.

2.3. Diese Übersicht hilft bei der Einschätzung der Akkuleistung

Unterschiedliche Nutzungsprofile stellen verschiedene Anforderungen an Akkugrößen, wobei kurze Montagearbeiten andere Reserven benötigen als längere Schraubfolgen. Praxisbeispiele verdeutlichen typische Zusammenhänge zwischen Kapazität, Laufzeit und Ladeintervallen, wobei kleinere Akkus das Gerätegewicht verkürzen, während größere die Einsatzdauer erhöhen. Ladezeiten variieren je nach Akkugröße und Ladegerät, sodass eine strukturierte Gegenüberstellung von Akkudaten die Einordnung für den geplanten Arbeitsumfang unterstützt.

3. Welche Ausstattung ist vor dem Kauf wirklich relevant?

Neben Leistung und Akkutechnik beeinflusst die Ausstattung den Arbeitsablauf im Detail. Bestimmte Funktionen betreffen vor allem Tempo, Übersicht und Ordnung am Arbeitsplatz. Dieses Kapitel beschreibt Ausstattungsmerkmale, die den Umgang mit dem Gerät strukturieren und wiederkehrende Handgriffe vereinfachen.

Verschiedene Bit-Aufsätze für Akkuschrauber nebeneinander.

Einige Akkuschrauber haben zahlreiche, verschiedene Bit-Arten im Lieferumfang.

3.1. Eine gute Bitaufnahme beschleunigt den Wechsel

Die Bitaufnahme entscheidet über den Aufwand beim Wechsel zwischen Schraubprofilen. Schnellwechselmechanismen verkürzen Unterbrechungen während der Arbeit, wobei direkte Fixierung und sauberer Bit-Sitz gleichmäßige Kraftübertragung bei wiederholten Schraubvorgängen sichern. Magnetische Halterungen stabilisieren das Bit beim Ansetzen, während unterschiedliche Aufnahmen die Nutzung vorhandenen Zubehörs beeinflussen. Kompatibilität mit gängigen Bitformaten vereinfacht den Einsatz vorhandener Aufsätze und reduziert Umrüstzeiten.

Ein Black+Decker Akkuschrauber-Winkelaufsatz.

Mit hilfreichen Utensilien, wie diesem Winkelaufsatz für den Akkuschrauber von Black+Decker, kommen Sie auch in sonst unerreichbare Ecken und Winkel.

3.2. Integriertes Licht erleichtert das Arbeiten an dunklen Stellen

Arbeitsbereiche mit geringer Ausleuchtung erschweren das exakte Ansetzen der Schraube, wobei integrierte Leuchten direkte Sicht auf das Werkstück schaffen. Position und Ausrichtung der Lichtquelle bestimmen, wie gleichmäßig der Schraubpunkt ausgeleuchtet wird, während der Ausleuchtungswinkel Schattenbildung bei nahen Flächen beeinflusst. Unterschiedliche Helligkeitsstufen verändern die Sichtbarkeit von Kanten, sodass gezielte Ausleuchtung kontrolliertes Arbeiten in Schränken, Nischen oder unter Bauteilen unterstützt.

3.3. Bit-Trommel und Transportkoffer sind praktische Ergänzungen

Zubehörteile benötigen eine feste Aufbewahrung, um Suchzeiten zu begrenzen. Integrierte Halterungen bündeln häufig genutzte Bits. Geordnete Aufbewahrung reduziert Verlust während wiederholter Montagearbeiten. Akku-Schrauber-Sets mit Transportkoffer schützen Gerät und Zubehör bei Lagerung und Transport, während Fächerstrukturen Einzelteile übersichtlich trennen. Strukturierte Innenaufteilungen erleichtern den Zugriff und halten alle Komponenten an einem festen Platz.

4. Weitere Fragen und Antworten von Kunden, die nach Akkuschrauber-Tests bzw. -Vergleichen suchen

Vor einer Kaufentscheidung tauchen regelmäßig Fragen auf, die technische Details außerhalb der Hauptmerkmale betreffen. Die folgenden Antworten greifen Aspekte auf, die Akkuschrauber-Tests und Vergleiche ergänzen und häufig vor der Anschaffung geklärt werden.

4.1. Welche Akku-Spannung ist optimal?

Für leichte Möbelmontagen reichen 12 Volt, während 18-V-Akku-Schrauber mehr Leistung für anspruchsvollere Arbeiten bieten und als vielseitiger Standard gelten. Professionelle Anwendungen nutzen teils 20 Volt oder mehr. Die optimale Spannung hängt von Häufigkeit und Art der geplanten Schraubarbeiten ab.

Bosch-Akkuschrauber im Test steht mit von oben betrachtet auf einem Holzuntergrund.

Der abgebildete Bosch-Akkuschrabuer ist mit einem 18-V-Akku ausgestattet.

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4.2. Was ist zurzeit der beste Akkuschrauber?

Der beste Akkuschrauber richtet sich nach Ihrem Einsatzbereich, wobei für Möbelmontagen kompakte Modelle mit feiner Drehzahlregelung geeignet sind. Längere Schraubarbeiten erfordern höhere Drehmomentreserven und größere Akkukapazitäten. Akkuschrauber-Testsieger zeichnen sich meist durch ausgewogenes Verhältnis von Leistung, Handhabung und Ausstattung aus.

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4.3. Wie viel Nm sollte ein guter Akkuschrauber haben?

Für einfache Möbelmontagen reichen 15–25 Newtonmeter, während bei längeren Schrauben in dichterem Material 30–50 Nm sinnvoll sind. Profianwendungen erfordern über 60 Nm. Das erforderliche Drehmoment hängt von Schraubenlänge, Materialart und Häufigkeit der Nutzung ab.

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4.4. Warum Schlagschrauber statt Akkuschrauber?

Schlagschrauber eignen sich für sehr feste Verschraubungen durch pulsierende Drehbewegungen. Akkuschrauber arbeiten kontinuierlich und kontrollierter, was bei präzisen Montagearbeiten Vorteile bringt. Für Reifenwechsel oder Metallkonstruktionen ist ein Schlagschrauber passender.

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4.5. Was ist der stärkste Akkuschrauber?

Akkuschrauber mit Drehmomenten über 100 Nm zählen zu den stärksten Modellen, wobei Profigeräte über 150 Nm erreichen. Solche Werte sind für Holzkonstruktionen oder Metallverschraubungen relevant, im Heimwerkerbereich jedoch meist überdimensioniert.

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4.6. Welche Hersteller bieten Akkuschrauber an?

Bekannte Hersteller sind unter anderem Makita, Bosch, Einhell, DeWalt, Metabo und Parkside. Unterschiedliche Preissegmente und Einsatzbereiche kennzeichnen die Marken. Makita und DeWalt gelten als Profiwerkzeuge, Bosch bietet sowohl Heimwerker- als auch Profilinien, Einhell und Parkside sind im preisgünstigen Akkuschrauber-Segment angesiedelt, während Metabo vor allem im handwerklichen Bereich vertreten ist.

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Videos zum Thema Akkuschrauber

Dieses Video stellt den Bosch Professional GSR 12V-15 FC FlexiClick Akku-Bohrschrauber vor. Gezeigt werden ein erster Eindruck, der modulare Aufbau sowie zentrale Funktionen des Geräts. Ergänzend wird die Leistung in typischen Anwendungsszenarien betrachtet, um eine sachliche Einordnung des Werkzeugs zu ermöglichen.

In diesem Video werden Akkuschrauber und Schlagschrauber thematisiert. Behandelt werden Unterschiede in Funktionsweise, Bauarten und Einsatzgebieten. Zusätzlich werden grundlegende technische Zusammenhänge sowie historische Aspekte dieser Werkzeugtypen erläutert, um ein besseres Verständnis für ihre Entwicklung und Anwendung zu vermitteln.

Quellenverzeichnis

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