Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Snowboardbindungen. Diese variieren mit Blick auf den Fahrstil, den Härtegrad und das Material der Snowboardbindung.
  • Die Unterschiede der Snowboardbindungen erstrecken sich auch auf die Art der Montage sowie auf die Kompatibilität zu Boots und Boards. Auch hier gilt: Snowboardbindungen für den Tiefschnee (für Freerider) sind anders konzipiert als Snowboardbindungen fürs Carving. Splitboards wurden in diesem Vergleich als Typ ausgeklammert.
  • Um eine Snowboardbindung korrekt montieren zu können, müssen die Fußstellung sowie der Abstand bedacht werden. Beide Faktoren wirken sich auf die Sicherheit und den Fahrspaß aus.

Snowboardbindung Test
Snowboardfahrer bewegen sich mit Boots, Bindung und Board auf ganz unterschiedliche, sportliche Art und Weise. Das bedeutet auch, dass das Sportequipment zur jeweiligen, sportlichen Herausforderung passen muss. Im Direktvergleich zur wohl beliebtesten Wintersportart, dem Skifahren, liegt Snowboarden auf Rang 2, wie diese Infografik zeigt.

Die entscheidenden Faktoren bei der Wahl einer Snowboardbindung sind der Härtegrad und das Material der Bindung – und zwar immer mit Blick auf den Fahrstil, der beim Freeriden, Freestylen und All-Mountain-Snowboarden höchst unterschiedlich ausfallen kann.

In verschiedenen Online-Tests zu Snowboardbindungen zeigt sich: Anfänger beginnen in der Regel mit einer weichen Bindung aus robustem Material und Fortgeschrittene setzen auf einen mittleren Härtegrad. Vergleich.org erklärt Ihnen in diesem Ratgeber zum Snowboardbindung Vergleich 2020, welche Snowboardbindung auf welche Skipiste gehört.

1. Spielen beim Snowboarden Fahrstil, Bindung, Härtegrad und Material immer zusammen?

Das Fahrvermögen des Snowboardfahrers spiegelt sich in weiten Teilen in der Wahl der Bindung wider. Um dieser etwas pauschalen Aussage Leben einzuhauchen, können Sie sich mit der folgenden Tabelle einen Überblick über den Zusammenhang von Fahrstil, Bindung, Härtegrad und Material verschaffen. Im weiteren Verlauf dieses Ratgebers erläutert die Redaktion von Vergleich.org weitere Details zu diesen wichtigen Einzelfaktoren:

Fahrstil Kategorie | Snowboardbindung-Bezeichnung Härtegrad und Material
bindung am snowboard Beginner-Bindungen

  • drehfreudig
  • flexibel
  • leichtes Kurvenfahren
  • großer Fußabstand
  • weiche Bindung
  • Flex-Größe 1-4
  • robuste Bindung aus Kohlefaser (Carbon) oder Aluminium
eine bindung fuer fortgeschrittene Fortgeschrittenen-Bindungen

  • weniger flexibel
  • weiterer Fußabstand
  • Härtegrad „medium“
  • Flex-Größe 4-7
  • robuste Bindung aus Kohlefaser (Carbon) oder Aluminium
freestyle bindung Freestyle-Snowboardbindungen

  • geringer Abstand ermöglicht Abspringen und Drehen
  • erleichtert Rückwärtsfahren
  • weiche Bindung
  • Flex-Größe 1-4
  • flexible Bindung aus Kunststoff
freeride snowboarding Freeride-Snowboardbindungen

  • Bindung leicht nach hinten versetzt
  • Kraftverlagerung sorgt für Auftrieb
  • harte Bindung
  • Flex-Größe 7-10
  • robuste Bindung aus Kohlefaser (Carbon) oder Aluminium
all mountain bindung All-Mountain-Snowboardbindungen

  • Bindung in V-Form anbringen („Duckstance“)
  • sicherer Stand mit gebeugten Knien
  • Härtegrad „medium“
  • Flex-Größe 4-7
  • robuste Bindung aus Kohlefaser (Carbon) oder Aluminium

Hinweise von Vergleich.org: Seien Sie ehrlich mit sich selbst, was Ihre Snowboard-Fahrkünste angeht. Nur so können Sie auch eine Snowboardbindung kaufen, die zu Ihrem Fahrverhalten passt. Unentschlossenen empfehlen wir eine All-Mountain-Snowboardbindung, die kompatibel für viele Strecken ist. Wir empfehlen Ihnen, auf namhafte Marken zu setzen: Burton, Nitro, Bent Metal Joint, Lynx, Salomon, K2, Ride Revolt und Völkl sind die bekanntesten am Markt. Vor allem die größeren Hersteller, zu denen beispielsweise auch Burton zählt, halten mehrere Modelle vor.

1.1. Der Snowboard-Fahrstil bedingt maßgeblich die Wahl der Snowboardbindung

Die Vergleichstabelle hat bereits ansatzweise gezeigt, wie der Fahrstil das Equipment bedingt.

Diese Details zur Snowboardbindung und deren Montage sind darüber hinaus wichtig für Sie zu kennen:

Snowboard-Bindung Vergleich

Wer genau hinsieht, erkennt: Jede Bindung ist unterschiedlich montiert und sorgt dafür für individuellen Fahrspaß auf der Piste.

  • Die Beginner-Bindung ist für Einsteiger geeignet. Diese Bindung ist drehfreudig und flexibel. Das Kurvenfahren wird damit erleichtert. Ein größerer Fußabstand bietet zusätzlich Sicherheit.
  • Eine Bindung für Fortgeschrittene ist weniger flexibel und wird mit etwas mehr Fußabstand montiert. Über die Körpergröße und den Faktor 0,33 kann die Standbreite individuell berechnet werden. Um den Mindestabstand zu berechnen, messen Sie die Länge vom Knie bis zum Fußknöchel.
  • Um Freestyle zu fahren, wird die Freestyle Snowboardbindung mit einem geringeren Abstand montiert. Dies ermöglicht Ihnen das Abspringen oder Drehen in der Luft. Auch das Rückwärtsfahren wird mit einer Freestyle-Snowboardbindung erleichtert.
  • Um Freeride-Snowboard zu fahren (so wird das Fahren im Tiefschnee bezeichnet), wird die Bindung leicht nach hinten versetzt angebracht. Das ist die richtige Position für eine Snowboardbindung für den Tiefschnee. So wird die Kraft nach hinten verlagert und schafft mehr Auftrieb.
  • Beim sogenannten Duckstance, was für den All-Mountain-Stil wichtig ist, wird die Bindung in V-Form angebracht. Bei dieser Einstellung können Sie gut in die Knie gehen und behalten dennoch einen sicheren Stand. Viele Snowboard-Anfängerkurse setzen auf diese Einstellung der Bindung.

Hinweise von Vergleich.org: Wer sich unsicher über den eigenen Fahrstil ist, ist mit einer All-Mountain-Snowboardbindung gut beraten.

1.2. Der Härtegrad der Snowboard-Bindung wird mit den Fachbegriffen Flex und Stiffness angegeben

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, ein Snowboard zu kaufen, müssen Sie sich ganz unweigerlich mit diesen zwei Fachbegriffen auseinandersetzen: Flex steht für Flexibilität und Stiffness für die Steifheit. Diese Wörter bezeichnen den Härtegrad der Bindung.

Beste Snowboard-Bindung

Durch den Aufbau und das Material der Bindung können drei Flexibilitätsgrade entstehen:

  1. Eine weiche Bindung, die aus flexiblem Material hergestellt wird, ist gut geeignet für Anfänger oder Freestyler. Sie hat die Flexgröße 1-4. Durch eine weiche Bindung können kleine Fehler besser korrigiert werden.
  2. Für Fortgeschrittene oder All-Mountain-Fahrer ist die Bindung im Härtegrad „medium“, das heißt in Flexgröße 4-7, genau das Richtige. Die Bindung ist nicht zu steif.
  3. Die Flexgröße 7-10 bezeichnet die harten Snowboardbindungen. Auf schnellen Pisten haben Sie eine gute Kontrolle über das Board. Für Freerider, die auch auf hohen Bergen und im Tiefschnee unterwegs sind, bietet eine harte Bindung genug Sicherheit.

Die Wahl der Bindung – egal, ob Sie sich für eine harte oder weiche Snowboardbindung entscheiden – bedingt auch die Wahl des Snowboardboots. Ein Softboot passt zu einer weichen Bindung, ein Hardboot passt in eine harte Bindung.

1.3. Der Fahrstil bedingt das Material der Bindung

Hersteller

Namhafte Hersteller wie Burton, Nitro, K2 und Salomon warten meist direkt mit mehreren Modellen auf. Beliebte Modelle von Burton sind die Snowboardbindungen Freestyle, Stiletto, Cartel, Lexa und Scribe. Die Modelle von Nitro heißen Cosmic, Charger, Zero, Eris und Poison. Salomon brachte die Snowboardbindungen Pact und Spell auf den Markt und K2 versorgt die Snowboardfreude mit den Modellen Cinch und Clicker.

Für weichere Bindungen wird Kunststoff verwendet. Dieses Material wird von Freestylern bevorzugt, da es bei Sprüngen und Luftfiguren sehr flexibel ist. Allerdings ist Kunststoff nicht sehr langlebig.

Bei Fahrstilen wie Freeriden und All Mountain sind festere Materialien besser geeignet. Das Board kann dadurch besser kontrolliert werden. Diese härteren Bindungen bestehen meist aus Kohlefaser oder Aluminium.

Jedem Snowboardfahrer kommt es auf die Qualität der Bindung an, die auch für sicheren Wintersportspaß sorgt. Günstige Snowboardbindungen gibt es selten. Aldi oder Lidl haben sie gar nicht im Sortiment – nicht zuletzt deswegen, weil es sich um ein saisonales Spezialprodukt handelt. Online können Sie Snowboardbindungen immer kaufen – egal zu welcher Jahreszeit.

Einen Snowboardbindung-Testsieger weist die Stiftung Warentest nicht aus. Stattdessen geht es den Verbraucherschützern um die Sicherheit der Wintersportler, weswegen sie nachdrücklich auf das Tragen eines Ski- oder Snowboardhelms auf der Piste verweist.

2. Snowboardbindungs-Tests im Internet: Müssen Board, Schuh und Bindung zusammenpassen?

teaser snowboardbindung

Um sich mit einem Snowboard auf die Piste zu wagen, muss zunächst das Snowboard selbst erworben werden. Um hierbei die richtige Wahl zu treffen, ist die Körpergröße entscheidend. Auch Ihr Körpergewicht spielt eine Rolle.

Faustregel zur Größe des Boards und zum Körpergewicht: Anfänger sollten ein kürzeres Board wählen. Stellen Sie das Board auf, sollte es nicht bis zu Ihrem Kinn reichen. Geschwindigkeitsjunkies empfehlen wir ein deutlich längeres Brett, das vom Boden bis über die Nasenspitze reicht. Bezüglich des Körpergewichts gilt: Je höher Ihr Gewicht, desto länger sollte das Brett sein. Als Faustregel fürs Damen-Snowboard gilt: Wer über 64 Kilogramm auf die Waage bringt, sollte ein Board fahren, das länger als 151 Zentimeter ist. Bei den Herren gilt: Ab einem Gewicht von 81 Kilogramm muss das Board mindestesn 161 Zentimeter lang sein.

Natürlich müssen auch Boots und Board zusammenpassen. Deswegen können Sie in den folgenden Tabellen den Abstand der Snowboardbindungen ablesen.

Faustregel zur Wahl der Snowboardboots: Ihre Boots sollten nicht länger sein, als das Brett breit ist. Die Kompatibilität der Boots mit der Bindung wird durch einen Blick auf die folgenden Größentabellen erleichtert. Ablesen können Sie hier die Größe der Boots, die Fußlänge und die Größe der Snowboardbindung für Damen, Herren und Kinder.

Snowboardbindung-Größentabelle für Herren

EU-Größe der Boots Mondopoints (Fußlänge) Bindungsgröße
38 bis 41 24 bis 26 cm S
41 bis 44 26 bis 29 cm M
ab 43 ab 28 cm L

Snowboardbindung-Größentabelle für Damen

EU-Größe der Boots Mondopoints (Fußlänge) Bindungsgröße
34 bis 36,5 21 bis 23 cm S
36,5 bis 40 23 bis 25 cm M
ab 40 ab 25 cm L

Snowboardbindung-Größentabelle für Kinder

EU-Größe der Boots Mondopoints (Fußlänge) Bindungsgröße
27 bis 31 13,5 bis 19,5 cm XS
32bis 34 20 bis 21 cm Youth

3. Via Strap-in oder Rear-Entry hält der Snowboard-Boot in der Bindung

Die Snowboardbindung allein kann Ihre Snowboardboots noch nicht auf dem Brett halten. Dafür braucht die Snowboardbindung einen entsprechenden Verschluss. Dieser fixiert Ihre Boots mithilfe einer Strap-in- oder einer Rear-Entry-Bindung. Während Sie für die Strap-in-Bindung selbst Hand anlegen müssen, um die Riemen zu schließen, ermöglicht Ihnen die Rear-Entry-Bindung den Schnelleinstieg in die Snowboardbindung.

Snowboard-Bindung Testsieger

Die Strap-in-Bindung, bei der mittels Riemen der Boot am Board festgeschnallt wird, ist zwar weniger komfortabel, erfreut sich aber nach wie vor großer Beliebtheit.

  • Bei einer Strap-in-Bindung werden die Schuhe bzw. Boots mit zwei Riemen an Zehen und Knöchel befestigt. Sie können durch das Öffnen der Riemen in die Bindung einsteigen (Step-in) und das Snowboard am Boot fixieren. Für einen sicheren Halt ist somit gesorgt.
  • Die Snowboardbindung mit Schnelleinstieg ist die Rear-Entry-Bindung. Hier können Sie Ihre Füße in die Bindung gleiten lassen und durch einen Mechanismus, der sich Highback nennt, rasten die Schuhe ein – mit einem Klick ähnlich wie bei einer klassischen Skibindung. Das Highback ist auch für die Kraftübertragung zuständig. Sie können zwischen einem kurzen und flexiblen Highback, was Ihnen kleine Fehler verzeiht, oder einem steifen Highback, was weiter nach oben am Unterschenkel entlang reicht, wählen. Dieses ermöglicht Ihnen ein aggressiveres Fahren.

Hinweise von Vergleich.org: Die Rear-Entry-Bindung ist ganz klar die noblere Ausführung, wobei die meisten Hersteller sehr gute Strap-in-Bindungen entwerfen, die selbst von Anfängern leicht zu bedienen sind.

4. Zur Montage einer Snowboardbindung braucht es zwei bis vier Schrauben: Wie lässt sich eine Snowboardbindung anbringen?

Es gibt verschiedene Arten, um die Snowboardbindung zu montieren. Das Disk- und das Channel-System. Was die Montagevarianten unterscheidet und welches Verfahren welche Vor- und Nachteile bietet, zeigt die folgende Tabelle:

Bezeichnung Montageart Beschreibung der Montageart Vor- und Nachteile der Montageart
4×4-Disk-System Die traditionelle Art, die Bindung zu befestigen, ist das 4×4-Disk-System, das heißt: mit 4 Schrauben und einer Disk. + kompatibel mit jedem Board

+ auch auf Channel-System montierbar

- Montage mit vier Schrauben

Channel-System, EST-System Das Channel-System, auch EST-System genannt, wird mit einer Fuge und 2 Schrauben angebracht. + Abstand und Grad der Bindung lässt sich unkompliziert verändern/verschieben

- nur mit EST-Bindungen kompatibel

Bevor die Bindung aufs Snowboard moniert wird, kann ein Blick in dieses Tutorial helfen:

5. Kaufberatung: Nachschlagewerk zum Aufbau einer Snowboardbindung

Der Erwerb eines Snowboard bedeutet auch ein Stück weit eine Fremdsprache zu erlernen. Wichtige Fachbegriffe, die regelmäßig in Online-Tests rund um Snowboardbindungen verwendet werden, sind diese:

board von oben

  • Das Highback ist ein Teil der Bindung, das den Fuß in der Bindung befestigt und gleichzeitig für die Kraftübertragung auf das Board zuständig ist. Der aggressivere Fahrstil der Freerider benötigt ein steiferes Highback. Es ist höher und hält den Fuß bis weit zum Oberschenkel hinauf. So ist ein steifer, fester Halt gegeben. Für Freestyler sollte das Highback eher kurz und flexibel sein.
  • Die Baseplate ist das Herzstück der Bindung. Sie bildet den Rahmen der Bindung und ist fest mit dem Board verbunden. Aufgrund dessen, dass diese Baseplate Ihr gesamtes Körpergewicht trägt, ist sie aus festem Material wie Aluminium oder glasgefülltem Nylon gefertigt.
  • bindung strap in

    Bei der Strap-in-Bindung fixieren zwei Straps Knöchel und Zehen.

    Das Fußbett ist meist gepolstert und befindet sich zwischen Ihrem Fuß und der Bindung. Durch ein passendes Fußbett wird die Krafteinwirkung erhöht und Stöße werden absorbiert.

  • Den Verschluss der Snowboardbindung nennt man Straps. Sie verhindern, dass Sie aus der Bindung fallen. Zwei Straps fixieren bei der Strap-in-Bindung Ihre Knöchel und auch Ihre Zehen. Sie können individuell verstellt und an Ihre Boots angepasst werden. Die Alternative ist die Rear-Entry-Bindung.
  • Disks stellen die Verbindung vom Snowboard zur Bindung dar. Sie sollten darauf achten, dass die Disks regulierbar sind und Sie somit einen guten Stand bieten. Es gibt mittlerweile Disks mit verschiedenen Montage-Optionen oder die Bindung ist schon mit verschiedenen Disks für diverse Systeme ausgestattet.
  • Der Heelcup erfüllt den Zweck, dass Ihr Fuß in der Bindung bleibt und nicht verrutscht. Der Heelcup kann separat oder auch ein Bestandteil der Bindung sein. Um eine noch bessere Anpassung an Ihren Fuß zu gewährleisten, sollten sie sich für einen separaten Heelcup entscheiden.

6. Wichtige Fragen und Antworten rund ums Thema Snowboardbindung

anbringen einer bindung

  • Wie wird die Snowboardbindung richtig eingestellt?

    Um die Snowboardbindung richtig einzustellen, müssen Sie als erstes herausfinden, welches Ihr Standbein ist. Kleiner Tipp: Lassen Sie sich etwas schubsen. Das Bein, mit dem Sie sich wieder fangen, ist Ihr Standbein. Dieses Bein muss beim Snowboarden vorne stehen.

    Auf der Befestigungsplatte der Bindung sind Grad-Zahlen angebracht. Bei der Einstellung der Gradzahl kommt es nun auf Ihren bevorzugten Fahrstil an. Die Querlinie von der Mitte des Snowboards aus gemessen sind null Grad. Wird die Bindung in Fahrtrichtung gedreht, ändert sich der Neigungswinkel in den Bereich der positiven Zahlen. Drehen Sie die Bindung in die andere Richtung, erhalten Sie negative Zahlen.

    Beispiel: Beide Füße zeigen mit den Zehenspitzen in Fahrtrichtung: 15°/10°. Beide Füße zeigen mit den Zehenspitzen in jeweils eine andere Richtung: 15°/-10°. Je steiler der Winkel eingestellt ist, desto schneller werden Sie auf Ihrem Board.

  • Was haben Goofy und Regular mit einer Snowboardbindung zu tun?

    Diese beiden Fachbegriffe bezeichnen die Standposition auf Ihrem Snowboard. Befindet sich der linke Fuß mit der Bindung am vorderen Teil des Boards, wird die Stellung Regular genannt. Ist jedoch der rechte Fuß vorne, heißt diese Position Goofy. Welche Position von Ihnen gewählt wird, hängt ganz alleine von Ihrem subjektiven Empfinden ab.